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Umfrageergebnis anzeigen: Wie wichtig sind euch Tradition, Kultur und Geschichte bei den FMA?
Ist alles essenziell. 11 19,30%
Ist alles unwichtig. 7 12,28%
Ist relevant, aber nur peripher. 26 45,61%
Ist mir egal. 9 15,79%
Ich will nur Tradition. 2 3,51%
Ich will nur Geschichte. 1 1,75%
Ich will nur Kultur. 1 1,75%
Teilnehmer: 57. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
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  #1  
Alt 26-04-2011, 20:44
Benutzerbild von Gaoli
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Arnis
 
Registrierungsdatum: 13.02.2011
Beiträge: 98
Standard Wert von Tradition in FMA

Ich habe diese Aussagen gelesen in einem anderen Thread hier (tjakalele).


Zitat:
Zitat von Security Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von MJ.Jung Beitrag anzeigen
Ich oute mich mal als jemanden, denn die Tradition/Traditionen nur tangential berühren...
Tradition hat für mich auch keinerlei Aussagekraft.

Wie seht ihr das? Sind euch "philippinische" Traditionen und Kulturen, die philippinische Geschichte wichtig beim Erlernen dieser Stile?


(Es soll eine Umfrage werden mit mehreren Antwortmöglichkeiten. Falls ich das nicht hinkriege bitte ich um Hilfe. Danke.)

P.S. Bitte kein Bashing. Verschiedene Leute können verschiedene Meinungen haben. Aber eine Diskussion ist durchaus willkommen.
__________________
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  #2  
Alt 26-04-2011, 20:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: ETF-Escrima, BJJ
 
Registrierungsdatum: 23.03.2010
Beiträge: 226
Standard

Ist mir komplett egal.
Ich hab keinerlei Verbindungen zu den Philipinen, lediglich der Trainer meines Trainers hat da vor langer Zeit sein Handwerk gelernt. Inzwischen is das was ich trainier mMn sehr sehr deutsch.
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  #3  
Alt 26-04-2011, 21:04
Benutzerbild von amasbaal
Moderator
Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
Registrierungsdatum: 20.05.2006
Ort: Köln
Alter: 47
Beiträge: 3.873
Standard

na, wie du dir wohl denken kannst, halte ich natürlich die geschichte und "tradition" der kks die ich betreibe und der ethnien, die sie hervorbrachten und derjenigen die sie heute benutzen (einschließlich der kulturell bedingten anpassungen) für was sehr wichtiges und interessantes.
aber um einen stil zu erlernen? nein. ist eigentlich völlig unwichtig. körpermechanik ist körpermechanik. konzept ist konzept. funktional ist funktional (bezogen auf praktische anwendbarkeit im konfliktfall). schön ist schön (immer eine mischung aus individuellem "geschmack" und kulturell geprägten "aufmerksamkeiten" für bestimmte "geschmackswahrnehmungen" sozusagen).
man kann sehr wohl die kk an sich vom kulturellen umfeld der kk trennen. und das zu tun ist voll legitim. das "drumherum" ist m.e. ne sache des persönlichen interesses. das mag jeder handhaben, wie er will.
allerdings sollte man, wenn man sich gedanken über technische und taktische eigenheiten eines stils macht, immer auch im kopf behalten, dass es oft mehrere wege gibt, ein grundkonzept praktisch umzusetzen und das dieses WIE (weniger das WAS) auch durch viele faktoren beeinflusst ist, die nen kulturellen, sozialen (klingenwaffen leisten können, waffen nur für nen bestimmten stand / ne bestimmte kaste usw.) oder aber auch geographischen (matschiges reisfeld, sandiges terrain, felsige steigungen statt glatter asphalt usw) oder sonstigen hintergrund haben kann.
ich find die themen toll. aber das ist nur ne persönliche vorliebe. wenn man damit übertreibt, läuft man gefahr, so manchen zu langweilen, der sich dafür einfach nicht interessiert.
praktisch: vielleicht sollte man solche themen eher in extra-threads packen oder in solche, die grundsätzliches behandeln, als sie überall "reinzudrücken", wo sich grad die gelegenheit ergibt. das hängt aber auch davon ab, was hier an feedback auf deine frage kommt.
bin sehr gespannt.
ich hab übrigens nicht abgestimmt, da mehrfachnennungen nicht möglich waren.
wie unterscheidest du eigentlich zwischen kultur und tradition? das ist mir schleierhaft.


Geändert von amasbaal (26-04-2011 um 21:08 Uhr).
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  #4  
Alt 26-04-2011, 21:50
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Eskrima Individual Combat System/Lightning Scientific Arnis
 
Registrierungsdatum: 27.05.2002
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 5.195
Blog-Einträge: 1
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Ich halte das Verständnis der Kultur aus der die jeweilige Kampfkunst für sehr wichtig; es gibt sonst unweigerlich Mißverständnisse.

Leider weiß ich sehr wenig über die philippinische Kultur aber ich lerne gerne und ein erster Augenöffner war mein Besuch in Manila...

Gaoli, ich hoffe unser nächstes Treffen steht unter einem besseren Stern, sprich ich bin gesund und habe mehr Zeit; dann werde ich Dich mit Fragen löchern :-)

Grüße
Christian
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  #5  
Alt 27-04-2011, 00:11
Benutzerbild von Gaoli
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Arnis
 
Registrierungsdatum: 13.02.2011
Beiträge: 98
Standard

Ich weiß nicht ob ich jetzt schon was schreiben soll oder noch warten soll. Ich fass mich kurz.

Ich würde mich über weitere Beiträge freuen. Traut euch

@Asgar:

Zitat:
Zitat von Asgar Beitrag anzeigen
Ist mir komplett egal.
Ich hab keinerlei Verbindungen zu den Philipinen, lediglich der Trainer meines Trainers hat da vor langer Zeit sein Handwerk gelernt. Inzwischen is das was ich trainier mMn sehr sehr deutsch.
Das kann ich verstehen. Viele Vereine haben keine Filipinos. Und die meisten Filipinos in Deutschland machen keine KK.

Amasbaal hat ja auch Recht. Technik ist Technik. Das andere ist das andere.

@Amasbaal:

Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
na, wie du dir wohl denken kannst, halte ich natürlich die geschichte und "tradition" [...] für was sehr wichtiges und interessantes.
Hab ich gemerkt. Habe viel über Indonesien hier gelernt. Und über die Zahl 3.

Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
praktisch: vielleicht sollte man solche themen eher in extra-threads packen oder in solche, die grundsätzliches behandeln, als sie überall "reinzudrücken", wo sich grad die gelegenheit ergibt. das hängt aber auch davon ab, was hier an feedback auf deine frage kommt.
bin sehr gespannt.
Ja, dann ist man auch nicht so oft Offtopic wie ich Interesse ist vielleicht auch schwer wenn etwas so weit weg ist.

Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
ich hab übrigens nicht abgestimmt, da mehrfachnennungen nicht möglich waren.
Ich hatte überlegt ob ich Mehrfachnennungen zulassen sollte. War mir dann aber nicht mehr sicher was das Wort heißt ... Eigentlich ist das Wort sehr logisch... Kann man das noch ändern?

Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
wie unterscheidest du eigentlich zwischen kultur und tradition?
Ja, da habe ich für mich eine sehr doofe Definition, die für mich aber funktioniert. Z.B. Viele Leute mögen japanische Manga & Anime. Sie hören deswegen immer japanische Popmusik & sagen sie lieben Japan & wüssten (verdammt, Konjunktiv ist schwer) alles. Aber wenn man sie fragt, kennen sie sich nur in diesem Teilbereich aus. So, dieser Teilbereich ist für mich persönlich "Kultur". "Tradition" hat für mich oft auch was mit Wissen über Gesten (Handschütteln, verbeugen, Glas anstoßen usw.), Religion, traditionelle Kleidung ("Trachten", oder?) Musik, Geographie, Literatur usw. zu tun. Also, wie Kultur nur umfassender, globaler.

@Eskrima-Düsseldorf:

Zitat:
Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
Ich halte das Verständnis der Kultur aus der die jeweilige Kampfkunst für sehr wichtig; es gibt sonst unweigerlich Mißverständnisse.
Ja,es kann sein das manches dann komisch erscheint. Aber wenn man das so wie bei Asgar macht und alles Deutsch ist, gleicht sich das vielleicht dann wieder aus, oder?

Zitat:
Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
Leider weiß ich sehr wenig über die philippinische Kultur aber ich lerne gerne und ein erster Augenöffner war mein Besuch in Manila...
Ich weiß jetzt auch nicht sehr viel... Also, kann viele Fragen die ich nicht beantworten kann

Zitat:
Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
Gaoli, ich hoffe unser nächstes Treffen steht unter einem besseren Stern, sprich ich bin gesund und habe mehr Zeit; dann werde ich Dich mit Fragen löchern :-)
Ich überleg schon seit zwei Wochen wie ich das organisiere. Es hat wirklich Spaß gemacht. Und Düsseldorf/ Neuss sind ja nur 2 Stunden weg von Bielefeld. Und ich hab das NRW-Ticket Ich sag Bescheid wenn ich raus habe wie ich komme.

Grüße
Christian[/QUOTE]
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  #6  
Alt 27-04-2011, 01:44
Benutzerbild von defensiv
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Kampfkunst: Hybrid-SV
 
Registrierungsdatum: 13.03.2010
Beiträge: 1.492
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Ich hab mir mal die Prüfungsordnung von Modern Arnis (DAV) angeschaut, da steckt auch Landeskunde, Kultur und Geschichte drin.
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  #7  
Alt 27-04-2011, 08:47
Benutzerbild von amasbaal
Moderator
Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
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Beiträge: 3.873
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Zitat:
Zitat von Gaoli Beitrag anzeigen
...dieser Teilbereich ist für mich persönlich "Kultur". "Tradition" hat für mich oft auch was mit Wissen über Gesten (Handschütteln, verbeugen, Glas anstoßen usw.), Religion, traditionelle Kleidung ("Trachten", oder?) Musik, Geographie, Literatur usw. zu tun. Also, wie Kultur nur umfassender, globaler.
he he, die eigentliche definition des holistischen kulturbegriffs in der ethnologie ist da gewissermaßen entgegengesetzt.
kultur ist das tradierte wissen und die dazugehörigen verhaltensmuster einer eingrenzbaren gemeinschaft, wozu auch unbewußtes "wissen", bis hin zu situativ angemessenen körperlichen reaktionen und "haltungen" und zb."emotionales" wissen dazugehört. es sind also nicht nur rein kognitve strukturen von belang. es wird zwar häufig auch von "materieller" kultur gesprochen (wenn es zb. um kleidung, werkzeuge/waffen, speisen usw. usf. geht) aber genaugenommen sind das ja nur produkte, deren produktion von kulturellen aspekten beeinflusst ist (ästhetisches empfinden, wissen über material, herstellung und funktion, symbolische bedeutung des gegenstandes, wertzuschreibung des gegenstandes usw. usf.), nicht aber "kultur". kultur ist was nicht wirklich fassbares - kein ding oder ereignis oder handlung, sondern die bedeutung von dingen, ereignissen, handlungen, die durch soziale und historische prozesse in ständigem wandel ist. die tradition ist da eher etwas starres, eine art blueprint dessen, was zu befolgen ist, damit man in einer kontinuität steht. die tradition ist halt die art und weise wie zb. ein tanz aufgeführt werden muss, damit er als wiederholung des "korrekt überlieferten" originals erkannt wird und damit alte muster (auch des denkens und der wertzuschreibungen und bedeutungszuschreibungen, die automatisch bei bestimmten symboliken "hochkommen") schon fast auf ritualisierte art lebendig hält. die kultur wäre da eher der "hintergrund", das warum der art und weise des tanzes.
tradition ist sichtbar und fassbar, kultur nicht. die wird erst durch die tradition oder durch konflikte um die befolgung oder nicht mehr befolgung von traditionen in ihrer WIRKUNG sichtbar.
man sagt, dass etwas als traditionell bezeichnet werden kann, wenn eine innovation oder umdeutung entsprechend gefestigt ist. i.d.r. wird da einfach ein zeitraum festgelegt, in dem die jüngste generation der gruppe keinen einfluss mehr auf die generation der "traditionsbegründer" haben kann, wenn letztere also verstorben ist. tradition beginnt also sozusagen frühestens ab der 3. oder 4. generation, die ein bestimmtes verhalten kontinuierlich fortgeführt hat und dies dabei nicht IM KERN verändert hat.
eine bestimmte lineage eines fma stiles mit "tradition" müsste nach dieser definition also mindestens 75 jahre alt sein und seine grundlegenden konzepte und methoden, sowie seine, ihn ausmachenden speziellen techniken nicht wesentlich geändert haben, um als "traditionell" durchzugehen.
wenn man das zb. grob vereinfacht auf die sprachwissenschaften überträgt, dann ist die semantik eine frage der kultur und die grammatik und das vokabular eine frage der tradition, bzw. der sprachlichen handlung, auf die man sich geeinigt hat, um strukturen zu haben, die ein "verstehen" erst ermöglichen. nur lässt sich eben semantisches erst durch grammatisches und das vokabular ausdrücken. ohne handlung kann ich nichts kulturelles erkennen oder zum ausdruck bringen, ohne kultur wäre keine SINNVOLLE (mit bedeutung versehene) handlung möglich. und das betrifft dann sämtliche bereiche menschlichen lebens, die allesamt aufeinander wirken und sichge genseitig beeinflussen - es ist eben ein holistischer und prozesshafter kulturbegriff.

aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht in völlig theoretisches abdriften. hier ist ja immer noch die sache an sich im vordergrund: die praxis der fma und ganz konkrete dinge, die im umfeld der fma passieren.
in letzter zeit gleitet das selbst mir doch allzu sehr in eine art akademischen debattierclub ab. das interessiert echt nicht jeden.
mir ist halt nur wichtig, dass wir uns einigen wovon wir eigentlich reden (deshalb auch meine bemühungen den ein oder anderen begriff unddie dazugehörigen worte zu klären.

ich schlage vor, dass wir diesen thread künftig nicht nur für die umfrage nutzen, sondern auch für derartige themen. dann werden die anderen threads nicht allzu sehr durch derart theoretisches "gestört".
ich kann gut nachvollziehen, dass das den ein oder anderen nervt, will aber auch nicht auf so was völlig verzichten.

Geändert von amasbaal (27-04-2011 um 09:07 Uhr).
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  #8  
Alt 27-04-2011, 09:17
Benutzerbild von Icewing
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Arnis Escrima Kali
 
Registrierungsdatum: 10.05.2010
Ort: Oslo
Alter: 35
Beiträge: 1.921
Standard

Ich finde die Geschichte und Kultur bzw. Tradition im Rahmen der FMA wichtig.

Das ist allerdings ein Teil, der im normalen Training eher am Rand vorkommt - vieles erschliesst sich da eher durch Gespräche oder wird "nebenbei" vermittelt.

Man braucht die Informationen sicherlich nicht, aber manchmal ist es halt schön ein bisschen Hintergrundwissen zu haben.

Ob das damit anfängt wieso man sich verbeugt oder wieso einige philippinische Waffen diese "Pistolengriffe" haben oder wieso manche Stile trappen und andere eher checken oder clippen...der Übergang von der "Technik" zur "Tradition" kann da manchmal auch fliessend sein.

PS: Ich hab auch nicht abgestimmt, weil micht keiner der Punkte so direkt angesprochen hat. Waren alle zu "Top oder Hop"
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  #9  
Alt 27-04-2011, 09:51
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Pekiti Tirsia Kali
 
Registrierungsdatum: 07.11.2005
Ort: Steinfurt
Alter: 47
Beiträge: 42
Standard

Tradition und Kultur sind für mich schon interessant, haben aber keinen
unmittelbaren Bezug zu meinem Training.

Ausserdem kann ich nicht entscheiden, ob die Traditionen, die uns hier
präsentiert werden, authentisch sind. Nachdem was man so hört und
liest, besteht diese Unsicherheit aber auch auf den Philippinen selbst.

Die Beschäftigung mit der Geschichte und (Sub-)Kultur der Kampfkünste
ist daher mMn immer auch sehr spekulativ, zum Glück hat das tatsächliche
Training da schon mehr Substanz

Gruß,
uwe
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  #10  
Alt 27-04-2011, 10:35
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Arnis, Karate (früher Judo, Wing Chun, Kickboxen, Taekwon Do)
 
Registrierungsdatum: 19.05.2006
Beiträge: 1.005
Standard Tradition und Geschichte einer KK/KS

Ich persönlich finde die Geschichte bzw. die Tradition einer KK/KS sehr interessant. Beim Arnis de Mano Deutschland e.V. und beim Modern Arnis - Mano Mano Organisation Deutschland gibt es zu den Prüfungen einen Theorieteil in dem rudimentäres Wissen auch abgeprüft wird. Zum reinen technischen Erlernen einer KK/KS ist es meines Erachtens aber von untergeordneter Bedeutung.
__________________
Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!
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  #11  
Alt 27-04-2011, 13:21
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: ETF Escrima
 
Registrierungsdatum: 04.06.2008
Alter: 37
Beiträge: 101
Standard

Um noch was klar zu stellen ich sprach auch wirklich von Tradition/Traditionen wie zB ich muss einen grün-rotweiss,-lila-beige farbenen kimonoähnlichen Anzug tragen, weil Meister xyz es vor 300 Jahren in der Schlacht vom Komtal getragen hat usw..
Der geschichtliche Kontext und Lebensumstände und ich nenne es mal "Matrialausstattung" der "Kämpfer" um zu verstehen wie welche "Technik" anzuwenden ist oder anwendbar ist, finde ich hingegen essentiell (zB. Sinn und Unsinn von sehr scharfen Schnittwaffen und Techniken gegen Vollharnisch), wenn ich als Trainer wirklich vertsehen will, was ich da warum wie unterrichte!

Gruß
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  #12  
Alt 27-04-2011, 22:42
Benutzerbild von borni
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Corto Mano Escrima
 
Registrierungsdatum: 30.08.2008
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 140
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Werte und Tradition, gibt es die heute noch? Oder sind diese mittlerweile sukzessive verloren gegangen?
In früheren Zeiten stand die Bezeichnung "Bothoan" für eine Universität des Lebens. Bothoans waren besondere Schulen, in denen man den Umgang mit den Waffen erlernen konnte. Die Schüler wurden hiefür fortwährend harten Prüfungen unterzogen. Bei Nichtbestehen einer prüfung wurden sie aufgefordert, die Schule umgehend zu verlassen. Die Bothoanmitglieder stellten in sich selber eine große Familie dar und setzten sich füreinander ein. Des weiteren lernten sie Disziplin und Demut. Beides waren unverzichtbare Forderungen, um in der Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Nur wer Durchhaltevermögen, innere Stärke und Gehorsam bewies, konnte die nächsten Prüfungen bestehen und war in der Lage, später selbst zu unterrichten.
Entnommen aus dem Buch von Gunnar Siebert.
Leider war ich noch nicht im Mutterland und kann dessen keine Aussage treffen, ob o.g. Betrachtungen noch bestehen? Denke aber, eher nicht......
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  #13  
Alt 27-04-2011, 23:27
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wing Chun & Arnis
 
Registrierungsdatum: 31.12.2010
Ort: Wien
Beiträge: 7
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Ich finde die Geschichte und die Traditionen ebenfalls sehr wichtig und interressant, da sie für ein besseres Verständnis sorgen und sie einfach ein Teil einer KK sind, den man nicht einfach wegschneiden sollte.

Wie weiter oben bereits gesagt gibt es im Modern Arnis auch theorethische Prüfungen, so wurde ich bei meiner letzten Prüfung z.B. über die Besatzungszeit auf den Philipinen gefragt und fand das ich auch voll ok so

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich total dagegen bin Tratitionen wie die Kleidung so beinhart durchzusetzen, dass wenn jemand z.B. das richtige T-Shirt vergessen hat nicht mittrainieren darf (zugegeben: einen solchen Verein würde ich auch niemals besuchen), denn schießlich gehts ums Training und nicht darum wie man aussieht!
Im Endefekt finde ich die Tratitionen zu kennen und zu respektieren wichtig, aber es sollte dennoch nicht über dem Training stehn
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  #14  
Alt 04-05-2011, 13:18
Benutzerbild von Birdsegg
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Escrima nach GM Latosa
 
Registrierungsdatum: 27.07.2007
Ort: Immenhausen bei Kassel
Alter: 40
Beiträge: 114
Standard

So dann auch von mir.

Mir persönlich sind Traditionen und Kultur egal. Wen das interessiert, das soll sich damit beschäftigen, kämpferisch hat das für mich keine Aussage und keine Bedeutung für das hier und jetzt.


LG Birdsegg
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  #15  
Alt 04-05-2011, 13:38
Benutzerbild von D-Nice
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Figure8-ion-Escrima;3 Times Mr.KKB yeah baby
 
Registrierungsdatum: 02.12.2004
Ort: Schturrrrgort
Alter: 39
Beiträge: 9.208
Standard

Zitat:
Zitat von Birdsegg Beitrag anzeigen
So dann auch von mir.

Mir persönlich sind Traditionen und Kultur egal. Wen das interessiert, das soll sich damit beschäftigen, kämpferisch hat das für mich keine Aussage und keine Bedeutung für das hier und jetzt.


LG Birdsegg
jub da schliess ich mich mal an .. wir ham nen angruss nen abgruss und ende der tradition .... aber seit ich ihn CEBU war interessieren mich halt die philipinen an sich mehr wie vorher ...tradition in kamfk+ünsten ist mir n graus..wenn ich durst hab will ich trinken zum beispiel und net wanns mir n grossmeister erlaubt
__________________
www.figure8-ion.de
...just chillin
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