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#1
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| Es ist klar, dass die besten Männer jeweils stärker und schneller sind, als die jeweiligen besten Frauen. //siehe Weltrekordentabellen in jeder beliebigen Sportart// ABER. - Was nutzt es, wenn man die eigene körperliche Leistung nur mit anderen Frauen vergleicht? - Mir kommt vor, dass dieses: "für eine Frau ist es doch super" eine sehr verführerische Sache ist, - man gibt sich schnell mit etwas zufrieden, was eben nur im "geschützten Frauenreservat" gut ist. Für mich ist es immer eine große Versuchung, sich damit zu vertrösten, "für eine Frau eh schon gut genug" usw. zu sein... - Das bezieht sich allerdings auf den Kraftsport. Aber wurscht... Von den freundlichen männlichen Kollegen wird diese Versuchung nur verstärkt: "als Frau brauchst du doch keinen Six-Pack", "für eine Frau bist du eh schon so stark", "eine Frau braucht doch nicht..." bla-bla-bla... Auch in diesem Forum gibt es immer wieder derartigen "Trost". Was denken die anwesenden Damen darüber? |
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#2
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| ...na prima...und ewig singen die Wälder..... wohl ein schier unerschöpfliches Thema...dann fasse ich mal die Gelegenheit am Schopfe und schreibe hier fix bevor sich wieder alle an Köppe kriegen und das Dingen geschlossen wird: Vorneweg geschossen, ganz allgemein und auf keine Userin persönlich gemünzt!! ![]() Wo ist das Problem? Warum will Frau ständig mit Mann verglichen werden? Warum gibt es überhaupt Männer und Frauen und nicht die Eierlegende Wollmilchsau? ![]() Es lebe der Unterschied! ![]() Wenn ein Mann sagt: Für eine Frau nicht schlecht,...dann lächelt man (Frau) und gut ist. (@ TE: und wenn Du weißt, dass Du nicht schlecht sondern besser bist,. grinse um so breiter!) ![]() ..... ![]() Geändert von sota (29-12-2008 um 02:10 Uhr). |
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#3
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| Ich bin keine Frau und verstehe das Problem auch nicht ganz. Es gibt nunmal genetische Unterschiede. Dadurch haben Männer in vielen Sportarten einen erheblichen Vorteil. Das wäre so, als ob ich mit meinen 70kg mit 90kg-Kämpfern in den Ring steige und erwarte mehr Bums zu haben. Kann vorkommen, aber es ist mit Sicherheit die Ausnahme. Das wird mir allerdings keine schlaflosen Nächste bereiten, denn ich werde im Ring auch keinen 20kg schwereren Kämpfern gegenüberstehen. Trainier einfach fleißig und probier dein Bestes zu geben, dann sind solche Fragen auch überflüssig. Oder trainierst du jetzt weniger hart, weil deine Leistung für eine Frau schon gut sind? |
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#4
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| Das mit genetischen Unterschieden ist ja klar. Ich verspüre auch keine Lust gegen einen männlichen Kollegen in der Gewichtsklasse +90kg anzutreten, grins. - So lebensmüde bin gar nicht. - Und ich weiß, dass es auch in meinem "angestammten" Kraftsport Frauen gibt, die besser sind als ich. (Die Kolleginnen aus Rußland/Ukraine sind einfach so was von jenseits, grins!)Mir kommt aber vor, dass der Unterschied von dem, was vom Mann/Weib an Kraft- und Ausdauerleistungen erwartet wird, weit über diese genetische Unterschiede hinausgeht. Beispiel: Wenn der Trainer in jedem Training sagt: ...und jetzt 50 Liegestütze, Mädels - 25..., speichert sich in den Mädelsschädeln eine völlig falsche Information ab, - dass sie 50% leisten müssen, grins. Der genetische Unterschied bei der Kraftausdauer liegt bei ca. 15%-20%. Am allerbesten ist wahrscheinlich, wenn man sich mit gar keinem vergleicht, sondern einfach täglich seinen Job macht, so gut es nur geht. Aber wer ist schon so abgehoben und willensstark, grins... Geändert von Quereinsteiger (29-12-2008 um 03:49 Uhr). |
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#5
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| Dann mach doch auch einfach 50 Liegestütze. Ich denke nicht, dass dein Trainer dich davon abhalten wird. Wenn unser Trainer sagt Die anfänger müssen eine Minute in einer bestimmtenFußstellung stehen und dieFortgeschrittenen 2, dann bleib ich trotzdem 2 stehen, auch wenn ich Anfänger bin. Man sollte immer alles geben was man kann. Und wenn ich als Anfänger 2 Minuten stehen kann, dann stehe ich 2 Minuten. Und wenn du als Frau 100% geben kannst, dann gib 100%. |
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#6
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| Die Unterschiede sind schon recht gross. Soweit ich weiss haben Männer im Schnitt 40% Muskelanteil und Frauen 26%. (D. h. mit dem Mehrgewicht haben Männer im Schnitt gut 75% mehr Muskelmasse als Frauen.) Maximalkraft müssten Frauen folglich deutlich weniger haben als Männer. Wie es mit Kraftausdauer und Ausdauer aussieht, weiss ich nicht genau. Ein anderer Punkt, den ich im Training beobachte, ist ein mentaler Unterschied. Frauen haben meistens weniger Bereitschaft, wirklich an ihr Limit zu gehen und sind mit viel weniger Verbissenheit dabei. Normalerweise sind sie auch nicht stolz auf blaue Flecken und Blut auf dem Gi. ![]() Ich schlage vor, du gehst einfach an dein eigenes Limit. Wenn der Trainer dich davon abhalten will, würde ich dir einen Schulwechsel empfehlen. |
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#7
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| ... an ihr Limit zu gehen, kann ich so nicht bestätigen. Gerade als Frau oder Mädchen will man doch beweisen, was es für Schlaffis bei den Männern gibt ![]() Ich habe mal einen Pokal beim Motorradfahren gewonnen - als beste Frau! Erst natürlich: "Oh, toll!", dann die Frage: "Wieviele Frauen haben denn mitgemacht?" Antwort: "Mh,tja. Na nur du. Aber da wir es ausgeschrieben hatten, und zum Ansporn für die anderen beim nächsten Wettbewerb, sollst du den Preis auch haben." Da fühlt man sich schon ein wenig merkwürdig. Lieber der 20.ste in der Gesamtwertung als der Erste, in einer Klasse, die es so eigentlich nicht gibt... Aber: Im darauffolgenden Jahr hat tatsächlich eine weitere Frau mitgemacht ![]() Was ich aber nicht verstehe sind Mädels und Frauen, die auf Biegen und Brechen die gleiche Leistung bringen wollen, wie Männer. Was nicht is, is eben nicht. Aber besser zu sein, als die ganzen Sesself..., die ihren Hintern nicht vom Fernsehsessel hochbekommen, reicht mir schon ![]()
__________________ Gib jedem Tag die Chance, Dein Bester zu werden... |
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#8
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| Zitat:
Aussagen zustande ? Woher hast Du die Zahlen ? Ich zitiere mal Prof. Dr. med. Dennis Nowak vom Klinikum der Universität München: "...Frauen haben eine geringere Muskelmasse als Männer (36 versus 42 % des Körpergewichts), die Muskelkraft entspricht im Mittel etwa 70 % der des Mannes und liegt damit in einem ähnlichen Bereich wie der altersphysiologische Rückgang beim Mann (der mit 60 Jahren noch etwa 60 % der Kraft des 25jährigen hat). Frauen haben eine höhere Geschicklichkeit als Männer: Die Handgeschicklichkeit ist etwa 10 % höher als beim Mann, die Fingerfertigkeit ist etwa 6 % höher, wobei die Rechts-Links-Differenz ebenfalls bei etwa 6 % liegt. („Die Frau erledigt mit links, was der Mann mit rechts schafft“). Frauen haben auf physiologischer Grundlage eine höhere soziale Kompetenz als Männer.... Quelle Der Unterschied an Muskelmasse beträgt also nur 8 % des Körpergewichtes. Der Unterschied bei der Muskelkraft liegt bei 30 %. |
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#9
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| Ich hatte die Zahlen 40% und 26% im Kopf. Vielleicht sind die einfach falsch, kommt mir nämlich auch etwas extrem vor. Zur Ermittlung der Muskelmasse habe ich die ergoogleten 76 kg und 67 kg genommen. |
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#10
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| Wo liegt denn der Unterschied beim Motorsport zwischen Männern und Frauen? Ich meine braucht man da auch so viel Kraft, dass ein Mann daraus einen Vorteil schöpfen kann? |
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#11
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| Ich vermute auch da, dass die Männer einfach mehr ans Limit gehen, weil es für sie eben prestigeträchtig ist. Was die grossen Rennserien angeht, Motorsport interessiert die meisten Frauen nicht und die meisten Männer sehr. Dementsprechend betreiben einfach viel mehr Männer als Frauen Motorsport, womit auch die Chance auf einen männlichen Superfahrer viel grösser ist. |
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#12
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#13
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| Ich Zitiere mal aus der Bild "Selbst wenn noch keine Frau einen großen Weltmeister-Titel gegen die männliche Konkurrenz gewinnen konnte – viele tollkühne Fahrerinnen haben es schon versucht und eindrucksvolle Ergebnisse erzielt. In der Formel 1 machte die Italienerin Maria Theresa de Filippis den Anfang. Schon 1958 fuhr sie in einem Maserati auf den zehnten Rang in Spa-Francorchamps und war damit die erste erfolgreiche Rennfahrerin in dieser Klasse. Lella Lombardi ist bisher die einzige Frau, die in einem Formel-1-Grand-Prix in die Punkteränge fuhr. 1975 erhielt sie 0,5 WM-Punkte für Platz Sechs beim vorzeitig abgebrochenen Großen Preis von Spanien in Barcelona. Ihr Formel-1-Debüt feierte die flotte Italienerin 1974 in Brands Hatch, ohne sich für das Rennen zu qualifizieren. Erst 1975 startete sie bei einem Formel-1-Rennen, dem Großen Preis von Südafrika. Ihr letztes von dreizehn Rennen fuhr sie 1976 in Zeltweg beim Großen Preis von Österreich. Sie war für Brabham, March und Williams aktiv.... ...In den USA mischen die Amazonen im Cockpit ebenfalls kräftig mit. Frauen wie Janet Guthrie, Lyn St. James oder Sarah Fisher jagten schon ihre männlichen Konkurrenz durch die ovalen Stadien der Indy-Rennen" Die Schottin Susie Stoddart (25) und die Engländerin Katherine Legge mischen Die DTM auf Die Schweizerin Natacha Gachnang fährt in der F2 und um mal ein paar Deutsche zu nennen. Ellen Lohr Hat so ziemlich alles gefahren was Räder hat und immer gute Leistungen Gebracht. Jutta Kleinschmidt ärgert die Rallye - Männer Sabine Schmitz Hat auch gute Leistung gebracht. Es gibt also schon gute Frauen im Motorsport. Wenn das Verhältnis "Männer zu Frauen" gleich währe, hätten wir wohl auch mehr Frauen auf den Siegertreppen. |
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#14
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| Ich denke, beim Motorsport liegt es wirklich vor allem daran, dass so wenig Frauen überhaupt damit anfangen, - dadurch ist die "Selektion" nicht so gut, grins... Gibt es denn überhaupt eine Sportart, wo wir vergleichbare Leistung mit Männern bringen? Mir fällt nichts ein... Wobei - die rhytmische Gymnastik, - da gibt es gar keine Männerklasse. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass man Männer in diesem Grad dehnbar und beweglich machen kann wie die Gymnastinnen der Weltklasse... |
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#15
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