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#1
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| Werte Damen Was könnt ihr aus Eurer eigenen Erfahrung heraus empfehlen? Für den Fall, eine Frau bei einer durchschnittlichen Größe und Gewicht eine Kampfkunst zu erlernen wünscht, die auch einen möglichst hohen Selbstverteidigungsanspruch inne hat? Damit wurde ich neulich konfrontiert. An und für sich hätte ich durchaus auch das empfohlen, was ich selbst praktiziere, allerdings entging/entgeht mir, weder hier, noch in den anderen Kampfkünsten, die ich mal trainiert habe, daß es da bestimmte Nachteile für Frauen durchaus gibt, die sich stets wiederholen. Die da wären: - Masse zählt - Kraft - Erfahrung -> Folglich hat man als Mann schon von vornherein zumindest den Vorteil über Masse & Kraft (sofern die Dame keine Walküre ist auf die man trifft) was dann den mehr oder minder unvorhandenen Mangel in technischer Hinsicht wettmacht. - Ohne hier ein Schlägerszenario inszenieren zu wollen, so haben die Mehrzahl von erwachsenen Männern seit Kindheit an, Erfahrung im Kampf miteinander gesammelt, ob nun gewollt oder nicht. Auf diesen Erfahrungshintergrund können nur wenige Frauen aus ihrer Kinder und Jugendzeit zurückblicken (was natürlich keine Regel ist, sondern eher den Durchschnitt repräsentiert). In dem Sinne wäre es für mich sehr interessant aus euren Erfahrungen bzw. Trainingspraxis zu ein paar Einblicke zu erhalten und auch eure Empfehlungen zu hören. Zusammengefaßt: Still, Trainingsaufwand und sonstige Faktoren. Viele Grüße |
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#2
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| Wichtigstes Kriterium ist doch, dass es Spaß macht, sonst macht das eh (auch) keine länger. Zum Spaß gehört für mich (außer, dass die Art des KS mir zusagen sollte) das Trainingskonzept (ich brauche keinen der mich durch Drill motiviert) und ganz klar das sich die Trainingspartner aufeinander einstellen können (=passende Trainingspartner). Ich selber trainiere Luta Livre und boxe, habe auch einige Zeit VC gemacht (im Rückblick mit mäßiger Zufriedenheit). Die Nachteile sind irgendwie immer da. Mit den Meisten finde ich aber eine Ebene auf der (ich hoffe) beide was davon haben. Das mit dem Selbstverteidigungsanspruch finde ich nicht den richtigen Ansatz. Selbstschutz ist eine mentale Frage, ich muss mich mit der Frage auseinandersetzten, wie ich reagieren will, wenn ich in Not gerate. Aber das als Sport zu betreiben, macht ängstlich, weil ich mich das dann ständig frage und mich immer mit dem „Bösen“ beschäftige. Und da ich mit Männern trainiere, kenne ich meine Grenzen viel besser. Mich würde das verunsichern. Ich betreibe das ganze, weil es mir Spaß macht und kann beides empfehlen. (Luta Livre macht mir mehr Spaß!). Also einfach durch die unterschiedlichen Schulen ziehen und Probetraining machen. |
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