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#46
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| kurzgefasst geht es dabei darum, dass ein mann, der eine schwache persönlichkeit hat, sich eine frau mit mütterlichen, beschützenden persönlichkeitskomponenten sucht, die ihrerseits ein kontrollbedürfnis hat (gebrauchtwerden, die beziehung "erzeugen" müssen). das ergänzt sich anfangs wunderbar, jeder wertet den anderen auf und sonnt sich seinerseits in der bewunderung des anderen. aber dann nutzt sich der effekt ab, er fängt an, sich zunehmend (realistischerweise) klein und abhängig zu fühlen und kompensiert das durch kontrollversuche ihr gegenüber. das können demonstrative wutausbrüche (verbal) oder vorwürfe / betont mürrisches gehabe / herumkommandieren usw. sein (eventuell mit der ausrede alkohol, wodurch das "schau, ich bin so hilflos" noch verschärft wird), hauptsache, sie wird dabei in die position gebracht, als beziehungsverantwortliche ins unrecht gesetzt zu werden (sie hat das klassenziel nicht erreicht und soll sich mehr mühe geben, dass er glücklich und mit sich zufrieden ist). sie reagiert vermutlich teils gekränkt, aber vor allem schuldbewußt (er hat eine schlechte phase, sie muss ihn besser aufbauen und unterstützen, er braucht gerade jetzt besonderes verständnis, blablabla). damit belohnt sie ihn und er lernt, die methode immer mehr zu steigern. wenn er das nicht zu rasch macht, passt sie sich in vielen fällen entsprechend an, indem sie nachzieht, sich dafür schämt, die beziehung nicht gut genug zu schaukeln und schwach zu sein (was sie ja nicht darf - kontrollbedürfnis). daher ist es so wichtig, dass sie den kreis unterbricht, indem sie sich dezidiert _nicht_ für seine aggression zuständig fühlt, sondern direkt dagegengeht. |
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#47
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| tsange, das Beziehungsmuster, das du beschreibst, entsteht in Suchtfamilien und wird über Generationen weitergegeben, wenn der Teufelskreis nicht durchbrochen wird (was durch Therapie/Selbsthilfe durchaus möglich ist). Die "Gefühlskrankheit" Alkoholismus gibt es daher auch in Familien, in denen es keinen stofflich Abhängigen gibt. Man nennt das "Co-Abhängigkeit", wobei es, wie gesagt, keinen Abhängigen braucht, um dieses Beziehungsmuster zu entwickeln, es "reichen" Eltern, die aus Suchtfamilien stammen und das kranke Muster weitergeben. Allerdings müssen Beziehungen, die auf diese Weise falsch laufen, nicht unbedingt auch gewalttätig sein. |
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#48
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#49
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Danke.
__________________ NICHT WEIL ES SCHWER IST WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN IST ES SCHWER. |
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#50
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| Das muss unbedingt sein! Nur Wenn es mal an einem gewissen Punkt (ist verschieden von Pers. zu Pers.) vorbei ist wird es sehr schwierig. Weil Meist die, ich sag mal so, sich Schuldzuweisende Person dann überhaupt nicht mehr bewusst ist was mit ihr da geschieht. Meist ist die Reaktion in erster Linie wenn man so eine Person auf den Sachverhalt anspricht ein zurückziehen, abkapselndes und verneinendes Verhalten, ja sogar ein in Schutz nehmen (wie du geschrieben hast) der anderen Person. Wie aber soll man so einer Person klar machen dass eben genau in einer Situation X sie diese Person (unter Umständen) schlagen soll? Meist ist es ja schon so dass wenn man die Person angesprochen hat sie schon fast eine gewisse Ablehnung gegen die ansprechende Person empfindet?
__________________ NICHT WEIL ES SCHWER IST WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN IST ES SCHWER. |
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#51
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| aber wenn eine gewalttätige situation schon fest etabliert ist? keine ahnung. das müsste jemand beantworten, der entweder psychotherapeut/in ist oder mehr lebenserfahrung/menschenkenntnis als ich hat. ich hab nie erlebt, dass ein mensch, der den/die allerliebste/n dabei noch nach außenhin verteidigt, zu mehr zu bewegen war, als zu einer rein theoretischen einsicht (und die nur, um endlich in ruhe gelassen zu werden). da wird man zum außenfeind, der die beziehung bedroht und die peinlich gehütete schande ans licht zerrt. kann aber natürlich sein, dass ich da einfach zu ungeschickt bin. möglicherweise ist selbstverteidigung für opfer häuslicher gewalt (noch dazu, wenn die gewaltsituation noch aufrecht ist) ohne fachkundige therapeutische begleitung gar nicht erlernbar. |
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#52
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| Zitat:
erfolgreich verlaufen ist, dann können sie an SV denken. |
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#53
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| Ich möchte mich bei all denen bedanken die mir hier geantwortet haben. Ihr habt mir sehr geholfen. Und nicht nur mir.....Muss alles noch ein wenig weiter verfeinern, aber wenn alles gut läuft sollte dieses Jahr der Start möglich sein. Hoffentlich!! Danke nochmals.
__________________ NICHT WEIL ES SCHWER IST WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN IST ES SCHWER. |
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#54
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![]() Gerne auch per PN. ![]() |
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#55
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. Und erst wenn SIE sagt ok so ist es gut dann kann/will ich loslegen.Das Grundkonzept wie du ja weist ist nicht eine "normale" SV Gruppe, es ist daher nicht einfach die einzelnen Themen durch zuarbeiten (à là nimm die Pratze da und du schlägst rein). Weil immer wieder zwischendurch (je nach Teilnehmerin) unterstützende Behandlungen anstehen könnten, oder sogar durch starke wieder hervorgerufene Momente sogar ein Unterbruch stattfindet. Was ich jetzt in groben Zügen schreiben kann sind die Hauptthemen. Diese müssen aber alle noch in den Einzelheiten ausgearbeitet werden. 1. Kennen lernen der Teilnehmerinnen (ich sie und sie sich gegenseitig) Vertrauen für einender entwickeln. Sprechen, Kreisübungen z.B die fallende Person auffangen etc. 2. Vertrauen stärken und langsam das eigene Körpergefühl und Selbstvertrauen wieder finden. Stimmenschulung, ich kann, darf, muss, auch mal laut sprechen etc. kleine Situationen (mit der Stimme lösbar) durchgehen um noch altes hervorzurufen damit die Therapeutin dies in Ihre Arbeit aufnehmen kann (natürlich ist gerade dieses ein noch sehr unausgearbeitetes Thema und sehr heikel). Damit die Teilnehmerinnen so richtig aus sich heraus kommen habe ich mir gedacht dass hier mit neutralen Masken gearbeitet wird, um den "ich bin doch nicht auf mein gegenüber wütend" Effekt zu verhindern. Als Abschluss bis hierher soll ein kleiner Bruchtest durchgeführt werden als Motivation für den neuen Weg nach vorne. Selbstbestätigung/behauptung. Du siehst es sind wirklich nur erst die Hauptthemen... 3. Danach erst mit ganz einfachen Situationssabläufen beginnen. Hauptsächlich soll hier die Gefahreneinschätzung und das richtige oder der Situation angepasste Handeln im Vordergrund stehen. Dies natürlich in Verbindung mit der Stimme und dem Stand der einzelnen Teilnehmerin. 4. Dann erst wird das Level erhöht. Im Sinn habe ich hier direkt (da es ja eben keine normale SV Gruppe ist) wenn möglich in der Gruppe die einzelnen Geschehnisse durch zugehen, weiteres stärken des Gruppengefühles und alle lernen aus dem Schicksal. Wenn die einzelnen Teilnehmerinnen damit einverstanden sind vorausgesetzt. Auch soll hier jeweils der einzelnen Teilnehmerin eine für SIE durchführbare ihrem Stand entsprechende Technik vermittelt werden. Diese Technik wird dann in der Gruppe erlernt. 5. Bis dahin sollen die Techniken der einzelnen Teilnehmerinnen die Basis bilden, damit eine kleine Prüfung entsteht. Dadurch soll das neue Selbstvertrauen, Stärkegefühl, Gruppenzusammenhalt etc. weiter gefestigt werden. 6. Und erst jetzt denke ich ist es an der Zeit mit dem eigentlichen Schlägen Tritten, Hilfsmittel usw. zu beginnen. Dies natürlich auch ausgelegt auf die Möglichkeiten der einzelnen Teilnehmerin. Du siehst es ist noch nicht viel, aber noch viel Arbeit. Aus diesem Grunde hoffe ich ist es mir möglich dieses Jahr überhaupt zu beginnen.
__________________ NICHT WEIL ES SCHWER IST WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN IST ES SCHWER. |
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#56
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| Zitat:
Hört sich doch super an ! Du weißt ja. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten schritt. ![]() |
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#57
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| auch ganz gut neben gleich aufgeführten tipps die ich geben kann ist, das laute organ zu nutzen über das eine frau verfügt. ein vergewaltiger oder irrer der eine frau angreift denkt nicht normal und setzt voraus das "SIE" ein "OPFER" ist. sollte eine frau aber aggressiv und selbstbewusst auftreten (auch anschreien), wird der angreifer oft verunsichert und mann kann somit schon viel boden gutmachen. ![]() tritte in die genitalien, augenstechen und stellen am körper treffen die empfindlicher sind machen eher sinn. grundsätzlich alle techniken die mit wenig(er) kraft zum ziel führen. doch vor allem ist die eigene angst zu bewältigen sich der herausforderung zu stellen und da hilft oft nur die harte praxis, zumindest ein hartes training. sportlichen gruss
__________________ "der sinn des lebens ist es nicht nach dem sinn zu suchen , sondern so zu leben daß das leben einen sinn hat" (c.) andreska) http://www.muay-thai.info Geändert von WARRIORS - GYM (01-05-2008 um 11:59 Uhr). |
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#58
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| Zitat:
oder ? Da haben wir doch alle deine Anmerkungen schon besprochen. ![]() |
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#59
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| @ sven k. das stimmt, ich habe nicht alles gelesen,.... hab ja noch n bischen mehr zu tun als foren zu durchlesen ![]() aber es tut ja auch keinem weh wenn ich ein wiederholungsposting setze. schlimmer wär es doch wenn ich hier das kochrezept für einen apfelkuchen posten würde. falls es doch einem auf die augen "geschlagen" hat (im übertragenen sinn) "mea culpa, asche auf meinen haupt" ![]() gruss
__________________ "der sinn des lebens ist es nicht nach dem sinn zu suchen , sondern so zu leben daß das leben einen sinn hat" (c.) andreska) http://www.muay-thai.info |
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