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  #1  
Alt 09-08-2007, 01:50
Benutzerbild von Shining
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Standard Frauenbild OST und WEST

Zitat:
Zitat von 32 Flavors Beitrag anzeigen
Aber holla wo kommt denn die Einstellung her?

Weißt Du die meisten deutschen Frauen arbeiten, haben einen Job und keinen schlechten also wird Sport meist nebenbei gemacht und da fehlt halt oft die Zeit. Jeder Kampf braucht Zeit in der Vorbereitung!

Aber da ich ja nicht für alle deutschen sprechen kann, sondern nur für die die ich kenne bleibt die Statistische Auswertung leider nicht repräsativ.

Grüße
32
Ich finde daß WEST Deutschland erstaunlicherweise sehr rückständig ist, was Frauenemanzipation angeht (dafür daß Emanzipation und Liberalismus seit Jahren geprädigt wird)
ZB.
- erstaunlich viele Menschen sind der Meinung, daß Frauen ganzes Leben zuhause bleiben müssen weil sie Kinder haben.
-Und dass ein Sekretärin Job ausreicht
-Kinder kriegen wird in der Arbeitswelt mit einer Krankheit verwechselt.
-Frauen verdienen schlechter als Männer,
- sind selten in Führungspositionen in Großunternehmen
- auch im Sport, Frauen machen höchstens Tae Bo und Aerobic, Kampfsport finden erstaunlich viele unweiblich und so weiter. Wobei ich keinen Vergleich zu anderen Ländern habe.
Ich bin im ehm. Ostblock aufgewachsen und muss sagen, daß ich das nicht so kenne. Da mussten alle Frauen arbeiten und viele waren und sind in Führungspositionen, obwohl man eigentlich denkt daß ehm. Ostblockstaaten rückständig sind. Ich habe zumindest so gedacht, und wurde desillusioniert.

Geändert von Shining (09-08-2007 um 02:21 Uhr).
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  #2  
Alt 09-08-2007, 10:35
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na sorry , dass ich das sage, aber da hast du echt die falschen männer kennengelernt.. meine freunde mit kindern sind emanzipiert und sehen die frau auch weiterhin als frau ..
und das kampfsport viele unweiblich finden kann ich mittlerweile auch niht mehr bestätigen.. wir sind insgesamt 22 und davon 6 frauen.. ist doch keine schlecht quote für son kleinen laden wie wir ihn haben

die frage ist halt, ob es sinnvoll ist nen 1 jährigen in nen ganztags hort zu packen.. (mal zum thema ostblock) ..
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  #3  
Alt 09-08-2007, 14:22
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Naja ich habe die Schattenseiten der liberalen Systems gesehen und mir darüber Gedanken gemacht.
Ich denke "Schuld" sind eifach die ungeschriebenen Gesetze der freien Marktwirtschaft und die geschriebenen Gesetze die die Frauen/Mütter benachteiligen.
Vor allem heutzutage wird die Flexibilität und Unabhängigkeit groß geschrieben wenn man Karriere machen möchte. Die erste Frage in Vorstellungsgesprächen iist ob Kinder und so weiter. Ich habe leider noch keine, aber das macht mich halt nachdenklich.
Ich fand das kommunistische Regime alles andere als toll, aber die Gesetze daß alle arbeiten müssen und die Kinderbetreung haben unheimlich viel für die Gleichberechtigung getan.
Zitat:
die frage ist halt, ob es sinnvoll ist nen 1 jährigen in nen ganztags hort zu packen.. (mal zum thema ostblock)
Das konnte jede Mutter für sich entscheiden, sie konnten 2-3 Jahre Mutterschaftsurlaub nehmen. Aber mehr ging glaub ich nicht.
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  #4  
Alt 09-08-2007, 22:13
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Habe für dieses Thema mal einen eigenen Thread eröffnet wo ihr darüber disskutieren könnt. Ich hoffe allerdings, daß sich der Diskussionsverlauf wieder in Richtung Kampfkunst "biegt". Falls nicht, werde ich den Thread ins OffTopicForum verschieben.

astrid
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  #5  
Alt 09-08-2007, 22:24
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Zitat:
Zitat von astrid Beitrag anzeigen
Habe für dieses Thema mal einen eigenen Thread eröffnet wo ihr darüber disskutieren könnt. Ich hoffe allerdings, daß sich der Diskussionsverlauf wieder in Richtung Kampfkunst "biegt". Falls nicht, werde ich den Thread ins OffTopicForum verschieben.

astrid
na wenn du das abtrennst vom hauptthema.. und man sich aber an das hauptthema halten soll hättest das doch gleich ins off-topic verschieben können, denn was soll man da jetzt kk-mässiges diskuttieren bei der überschrift?

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  #6  
Alt 09-08-2007, 23:00
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ohje, eigentlich wollte ich keine Diskussion darüber starten.

naja wenn schon ein Thema gestartet wurde, an sich finde ich es nicht schlecht was die Familienministerin in Deutschland macht
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  #7  
Alt 09-08-2007, 23:02
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was Kampfsport angeht ist Deutschland denk ich vortschrittlicher, denke ich, es gibt berühmte Boxerinnen (aber fast nur dank Stefan Raab)
Habe überhaupt keine Ahnung wie es im Osten ist.
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  #8  
Alt 10-08-2007, 15:03
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Daß Frauen Kampfsport oder sonstige "männliche" Aktivitäten betreiben, ist zwar ein Zeichen für größere gesellschhaftliche Freiheit- aber nicht wirklich für eine Aufwertung der Frau im Geschlechterverhältnis. Kennt ihr die Redensart "An der ist ein Junge verloren gegangen" ?
Wenn umgekehrt Männer vermehrt nach "weibliche" Aktivitäten streben würden - DAS wäre tatsächlich ein Zeichen für Gleichbewertung der Geschlechter (Ich schreibe nicht "Gleichberechtigung", weil es hier nicht um Rechte geht) .
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  #9  
Alt 10-08-2007, 15:14
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Zitat:
Zitat von Shining Beitrag anzeigen
Ich bin im ehm. Ostblock aufgewachsen und muss sagen, daß ich das nicht so kenne. Da mussten alle Frauen arbeiten und viele waren und sind in Führungspositionen, obwohl man eigentlich denkt daß ehm. Ostblockstaaten rückständig sind.
Wenn Frauen genauso arbeiten und ihr Einkommen haben wie Männer und das mit der Kinderbetreuung ("staatlich") gut geregelt ist, dann hat das viel weitreichendere Auswirkungen auf Emanzipation, als die ganzen "Predigten".
(Im Westen war das Ganze auch noch Alice-Schwartzer-mäßig mit einer guten Prise Sexualfeindlichkeit versalzen ... )

Es kommt eben wirklich zuerst auf die Ökonomie an.
Und natürlich: "Das Sein bestimmt das Bewusstsein."

Gruß !
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  #10  
Alt 10-08-2007, 15:57
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Zitat:
Zitat von D-Nice Beitrag anzeigen
na wenn du das abtrennst vom hauptthema.. und man sich aber an das hauptthema halten soll hättest das doch gleich ins off-topic verschieben können, denn was soll man da jetzt kk-mässiges diskuttieren bei der überschrift?

Du kannst diskutieren inwieweit sich das Frauenbild im Osten oder Westen (oder von mir aus auch sonstwo) auf die Kampfkunst auswirkt. Oder irgendwas anderes was zumindest damit zu tun hat. Mit Frauen in MMA/Freefight/ValeTudo hatten die abgetrennten (hier Anfangs-) Posts jedenfalls mE nix mehr zu tun. Dort hätte ich es nur als OffTopic löschen können.

astrid
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Geändert von astrid (10-08-2007 um 16:00 Uhr). Grund: Ergänzt.
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  #11  
Alt 11-08-2007, 02:38
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Zitat:
Zitat von Ki. 102 Beitrag anzeigen

Wenn Frauen genauso arbeiten und ihr Einkommen haben wie Männer und das mit der Kinderbetreuung ("staatlich") gut geregelt ist, dann hat das viel weitreichendere Auswirkungen auf Emanzipation, als die ganzen "Predigten".
(Im Westen war das Ganze auch noch Alice-Schwartzer-mäßig mit einer guten Prise Sexualfeindlichkeit versalzen ... )

Es kommt eben wirklich zuerst auf die Ökonomie an.
Und natürlich: "Das Sein bestimmt das Bewusstsein."

Gruß !
Genau! Ich habe einen ähnlichen Eindruck. Und das überrascht mich, daß trotz der ganzen Frauenbewegung, freier Liebe, Büstenhalter verbrennen, Hippies 68er, Emma und Schwarzer noch so viele altertümliche Ansichten gibt und daß Frauen sich heute noch so wenig zutrauen und sich mit wenig zufrieden geben.
Ich habe nichts dagegen daß eine Frau zuhause bleibt und auf Kinder aufpasst und der Mann die Kohle nach Hause bringt. Aber bitte freiwillig. Müssen halt beide für sich eine Vereinbarung treffen und nicht so tun weil es sich so gehört.
Die Schwarzer war damals radikal, ich denke sie musste radikal sein um etwas zu erreichen, oder durch Provokation bekannt zu werden, aber ist dadurch zum Männerschreck geworden. Das mit der Sexualität Gelaber hätte nicht sein müssen.
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  #12  
Alt 11-08-2007, 02:47
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Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
Daß Frauen Kampfsport oder sonstige "männliche" Aktivitäten betreiben, ist zwar ein Zeichen für größere gesellschhaftliche Freiheit- aber nicht wirklich für eine Aufwertung der Frau im Geschlechterverhältnis. Kennt ihr die Redensart "An der ist ein Junge verloren gegangen" ?
Warum Junge? ist eine Frau unweiblich wenn sie kämpft oder Fussball spielt? kann doch trotzdem tolle weibliche Ausstrahlung haben. Erschreckt das viele Männer?
so hört sich das für mich an
Zitat:
Wenn umgekehrt Männer vermehrt nach "weibliche" Aktivitäten streben würden - DAS wäre tatsächlich ein Zeichen für Gleichbewertung der Geschlechter (Ich schreibe nicht "Gleichberechtigung", weil es hier nicht um Rechte geht) .
Naja, ich habe das Gefühl dass immer mehr Männer gerne kochen, als Hobby.

warum nicht? Kreativität kann doch ein toller ausgleich zb. zum stressigen, verantwortungsvollen Beruf sein, wie auch Kampfsport oder Fussball für Frauen.
Außerdem sind Frauen Kämpferinnen finde ich, auch im Leben, auch zb wenn es um die Familie geht. Seltsamerweise haben kulturelle Zwänge den Frauen immer die Freiheit dazu genommen, dabei bringt Emanzipation für Männer nur Vorteile, weil die Frau automatisch mehr Verantwortung übernimmt.
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  #13  
Alt 16-08-2007, 10:38
blandia
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Ich finde, was "männlich" und was "weiblich" ist, außer der Tasache, wer die Kinder austrägt, ist von der Gesellschaft definiert.
Beispiel Haare. Hier, in unserem Kulturkreis ist eher Haare lang - Frau, Haare kurz - Mann. Ist in anderen Kulturen ganz anders und genau so dogmatisch.
Am Ende werden wir bestimmen, was wie sein soll und ich denke, ein paar mehr wehrhafte Frauen oder Kampfsport-Lehrerinnen (als Vorbild) können da nicht schaden.
Und übrigens, Alice Schwarzer sexualfeindlich? Die hat doch die ganze Emma-Redaktion vernascht...
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  #14  
Alt 16-08-2007, 11:19
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Kampfkunst: Systeme Einfuehren in China
 
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Beiträge: 809
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Zitat:
Zitat von blandia Beitrag anzeigen
Und übrigens, Alice Schwarzer sexualfeindlich? Die hat doch die ganze Emma-Redaktion vernascht...
Die armen
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Komme taeglich zur Arbeit mit der Bereitschaft dich feuern zu lassen.
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  #15  
Alt 21-08-2007, 10:05
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Kampfkunst: Escrima, Kickboxen
 
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Ich weiß es nicht wirklich, ob man da noch (und vor allem warum überhaupt) zwischen einem OST- und WEST-Frauenbild trennen kann. In meinem Bekanntenkreis gehen alle Muttis (50% Ost, 50 % West) nach Möglichkeit arbeiten. Wer Lust, Laune aber vor allem die organisatorische Freiheit hat, betreibt eine KK oder einen irgendwie anders gearteten Sport. Klar, es gibt auch ein paar, die von Beruf Zu-Hause-erziehende-Mutti sein wollen (genau, wie es da auch 2 Pappis gibt).
Ich habe festgestellt, dass es letzendlich eine ökonomische Entscheidung ist. Kann man es sich leisten (auch im strategischen Blickwinkel), dann bleiben viele Zuhause. Wenn nicht, dann nicht. Ob Ost oder West.

Denn irgendwie geht es um die Firma Familie.

Gruß

Tengu
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Sein Verstand arbeitete mit der rasanten Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts- Terry Pratchett
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