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#1
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| Hallo, ich habe mir bei einem anderen -Thema - vieles anhören dürfen- Erfahrungen machen finde ich immer gut.- nur möchte ich keinen beleidigen!!! Jetzt würde es mich interessieren, warum geht frau zum Kampfsport. Richtigen Kampfsport, wie Taekwodo, Kyokushinkai-Karate, Wettkampfjudo, Kckboxen, Thaiboxen, ... wo´s richtig zur Sache geht. Ist doch nicht einfach fürs Ausgehen, evt. blaue Flecken, usw. wieder unsichtbar zu machen. Wird man als frau in diesen Kampfsportarten ernst genommen( keine Beleidigung!)? Denn in den meisten Trainingsstunden sind doch die Männer in der Überzahl und vor Wettkämpfen suchen die sich immer ein Mann zum Üben. Habe vor langer Zeit auch eine frauengruppe im Kickboxen, Leichtkontakt, betreut - damals diese Sachen aber nie hinterfragt. Ich betone es noch einmal, ich bin auf kein Streitgespräche aus, nur auf Information. Danke. soto-deshi |
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#2
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| naja wenn man gegen nen mann antritt im wettkampf würde ich auch gegen nen mann üben..... |
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#3
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| warum gehen frauen zum kampfsport? Warum besuchen Männer Kochkurse? ...auch ich will niemanden bleidigen, aber ich schätze an unserer Gruppe, dass wir eigentich nur 2 Frauen in einer Horde Männer sind, und dort richtig trainiert wird, anstatt zum Pseudonym Sport zu gehen und dort Waffelrezepte auszutauschen. (was viele Frauen richtig gut können) @dingdong: ich trainiere nur mit Männern, weil es effektiver ist. ....und ich bin mal so frei, um zu behaupten, dass sie keinen Unterschied machen, ob sie mir oder einem Mann gegenüberstehen. ![]() @TE: aber Kampfsport ist wirklich nicht sehr weiblich, weil, wie Du schon beschrieben hast blaue Flecken, laute Schreie,.... scheint irgendwie weit verbreitet zu sein ![]() Geändert von sota (24-03-2009 um 10:59 Uhr). |
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#4
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| Also meiner Erfahrung nach stehen einige Frauen die ich im KK Bereich kenne den meisten Männern in nichts nach (hatte sogar ne Schülerin die härtere Haken drauf hatte als einige meiner Jungs). Es gibt natürlich auch die Fitness Frauen die zum Muay Thai oder Ähnlichem gehen um fit zu bleiben (Überzahl). Die werden dann auch selten beim Sparring mitmachen. Als Mann ist meistens erstmal gehemmt zuzulangen wenn man gegen ne Frau trainiert, aber das gibt sich mit der Zeit (ich rede jetz von Frauen die auch an Wettkämpfen teilnehmen usw). Als Beispiel mal Susi Kentikian: Die trainiert hauptsächlich mit männlichen Schwergewichtsboxern die werden da auch nicht gerade zaghaft zu der sein (drum kämpft die auch so wie sie kämpft) Mein Fazit: Frauen beim Kampfsport sind absolut ernst zu nehmen wenn sie es ernsthaft betreiben. |
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#5
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| Ich finde diese Frage ziemlich interessant, denn sie ist quasi das Gegenstück zu der Frage, die ich mir oft stelle: Warum scheuen sich so viele Frauen davor, zu lernen, wie man sich selbst verteidigt? Sicherlich sind Frauen bei männlichen Angreifern so gut wie immer von der körperlichen Kraft her unterlegen, aber mit ernsthaften Training kann Frau ihre Chancen gegen einen "normalen, untrainierten" Angreifer zumindest verbessern. Ich habe mit dem KM-Training wegen einer damals bestehenden Bedrohungssituation begonnen. Ich will mich im Notfall wehren können. Selbst wenn ich in so einer Situation Pech habe und nicht viel ausrichten kann, dann gehe ich zumindest mit wehenden Fahnen unter und richte bei meinem Angreifer so viel Schaden an wie mir nur irgendmöglich. Folglich nehme ich das Training (meistens ) sehr ernst und keine blauen Flecken halten mich davon ab. Auch nicht die Missbillung ehemaliger Freundinnen, die sich schämten, mit ihre von der Blaufleckseuche befallenen Freundin rauszugehen. Und auch nicht die beim Kauf von Heparin-Salbe erfolgte Nachfrage einer besorgten Apothekerin, ob ich zuhause geschlagen werde ![]() Und außerdem macht es ja schon auch jede Menge Spaß!! ![]() |
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#6
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| @ soto-deshi: Es gibt so viele Gründe zum Kampfsport zu gehen wie es Frauen gibt. Jede wird dafür wohl ihre eigenen Gründe haben. ... Ob das jetzt Selbstverteidigung, Wettkämpfe oder einfach nur Spaß an der Sache ist, ist doch egal. Wer ernsthaft trainert, wird auch einiges erreichen. Wer dies nicht tut ... naja, dann wirds wohl auch nix. Das ist bei Männern so und bei Frauen ist es genauso. Es gibt übrigens auch Frauen denen es total egal ist, ob sie blaue Flecken, Kratzer, Schrammen oder sonstwas haben. ... Ich habe zb noch nie in meinem Leben versucht einen blauen Fleck zu überschminken. Mein Training und meine Kampfkunst gehören zu meinem Leben dazu, genauso wie meine blauen Flecken usw. Wer das nicht verstehen kann, hält sich halt fern von mir. Aber das macht nix, es gibt ja auch genug Leute, die mit mir auf einer Wellenlänge sind. Man kann es eh nie jedem Recht machen. astrid
__________________ www.icama.at - Jun Fan / JKD und Inosanto Kali / FMA / Silat in Wien |
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#7
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| Zitat:
Warum sollten Frauen nicht zum Kampfsport gehen? Schon allein die Frage, warum Frauen zum Kampfsport gehen, impliziert, dass es "irgendwie seltsam" sein muss, dass Frauen zum Kampfsport gehen, weil sie doch so arm und klein und lieb und nett sind....ja, es gibt auch arme, kleine, liebe, nette Frauen, die Kampfsport böse und doof finden....und? Es gibt auch Männer, die nicht auf ihren Körper achten, Kampfsport doof finden und vor sich hin gammeln....schön, dass es auf der Welt Vielfalt gibt und keine Einheitsfrauen und -männer, und jedes Vorurteil durch Gegenbeispiele entkräftet werden kann.....
__________________ Kyokushinkai Karate Klub Wien |
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#8
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| Hi! Ich kann nicht für andere Frauen antworten sondern nur für mich selbst, und ich mache schlicht und einfach deshalb meinen Kampfsport (Hapkido) weils mir unheimlich taugt. So wie jemand vielleicht mit leidenschaft ein instrument spielt, so geh halt ich mit leidenschaft ins training. ich steh aufs kicken und fighten ![]() ich finde es interessant, dass immer gefragt wird, ob die frauen die KK machen nicht angst um ihr aussehen haben. ich finde, dass sportliche betätigung und gerade kampfsport das aussehen sehr verbessern kann - immerhin ist ein durchtrainierter, definierter (frauen)körper optisch viel ansprechender als der einer frau, deren motto "no sports" ist. ein sportlicher körper mit ein paar blauen flecken drauf schaut doch viel besser aus als eine undefinierbare masse ohne flecken ![]() lg kuschelterminator |
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#9
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![]() Ich nehme an, Du beziehst Dich auf die körperliche Unterlegenheit der Frauen. Der Trainer beim Muay Thai war ungefähr einen Kopf kleiner als ich, und wahrscheinlich 20kg leichter. Trotzdem wurde er SEEEEEHR ernst genommen ![]()
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#10
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| Da kann ich mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Außerdem finde ich es für eine effektive Selbstverteidigung wesentlich sinnvoller, eine KK/KS zu betreiben, die mir meine Grenzen aufzeigt, an denen ich dann arbeiten kann. Und das ist in einer "Wir-haben-uns-alle-so-lieb"-KK/KS-Gruppe nicht möglich. Die paar blauen Flecken nehme ich dafür in Kauf, hatte aber, um ehrlich zu sein, noch keine größeren Verletzungen im Gesicht.
__________________ Was für eine triste Welt, in der es einfacher ist, ein Atom zu zerschmettern, als ein Vorurteil (Einstein) |
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#11
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| hallo, ich glaube, dass jede frau ein dunkle seite in sich trägt. kämpfen, schreien, schlagen - das kann alles sehr befreiend sein. einige frauen schaffe es, diese seite auszuleben. andere schaffen es nicht und die werden dann sehr verbittert, altern schneller, bekommen jung schon viele falten :-) sicherlich ist die tatsache, dass man sich selbst verteidigen lernt ein wichtiger grund, dass frau beweglicher wird, aktiver.. das ganze "drum-herum" hat auch seinen reiz, der dobok, der Sabonnim, ein wenig in eine andere kultur eintauchen... seit ich auch tkd trainiere kann ich auf koreanisch bis 10 zählen, ich lese über korea, wir essen öfters koreanisch :-) ich leide schon sehr lange unter angst und panikanfällen. das tkd training tut mir ganz einfach gut. dieses "durchbeißen", die anstrengung, die kihaps werden auch immer lauter und es befreit unheimilch ![]() ![]() liebe grüße, Brida |
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#12
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| ich finde im vollkontakt ("mit schlagen" "ich weiß judo ist auch vollkontakt etc." ) kampfsport sind noch wenige aber bei non contact sachen wie manche karate vereine etc. waren als ich noch in solchen waren schon ein paar frauen(5-6)...... allerdings machen bei uns eh mehr männer vereinssport als frauen so hab ich jedenfalls den eindruck..... Geändert von dingdong (24-03-2009 um 12:13 Uhr). |
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#13
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| Zitat:
![]()
__________________ Kyokushinkai Karate Klub Wien |
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#14
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| Moin, also...ich finde Frauen im Kampfsport nicht "unweiblich". Blaue Flecke stören mich überhaupt nicht....und blaue Augen kommen ja nicht ständig vor....(ständig zermatschte Männergesichter sind ja auch nicht gerade schön ).Ich respektiere/ nehme jede/n ernst, der sein/ ihr Interesse ernsthaft verfolgt. Egal ob Mann oder Frau....wo soll da eigentlich das Problem sein? ![]() Ich verstehe diese Diskussionen eh nicht, wer was warum nicht oder doch machen sollte. Genetisch bedingt, oder nicht, oder was weiß ich... Ist doch schön, wenn jemand ein Interesse bei sich entdeckt und dem begeistert nachgeht...Na ja, vielleicht bin ich auch einfach schon aus dem Alter raus, meine männliche Vormachtsstellung in den typischen (immer weniger werdenden) Klischeebereichen verteidigen zu müssen.... ![]() ![]() Grüße
__________________ Amendt: Liebe ist die Fantasie, dass der andere einem die Großartigkeit widerspiegeln möge, die man in sich selbst wähnt. |
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#15
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| [QUOTE=hashime;1713153]Genau, Astrid, diese Aussage trifft den Kern der Sache... Warum sollten Frauen nicht zum Kampfsport gehen? Schon allein die Frage, warum Frauen zum Kampfsport gehen, impliziert, dass es "irgendwie seltsam" sein muss, dass Frauen zum Kampfsport gehen, weil sie doch so arm und klein und lieb und nett sind....ja, es gibt auch arme, kleine, liebe, nette Frauen, die Kampfsport böse und doof finden....und? Liebe hashime, ich habe nach richtigem Kampfsport gefragt, z.B.: Kyokushin-kan, Kickboxen (Vollkontakt), Wettkampfjudo - da findest Du auch nicht so viele Männer. die sich mit Begeistertung einem harten Gegner stellen. Es ist vollkommen normal, wenn mann und frau sich mit Kampfsport beschäftigen. Es gibt auch Karate-do, ohne Kontakt, Kickboxen (Leichtkontakt) Judo zum Spaß, Aikido, ... usw. Beim Vollkontakt hatte ich früher auch meine Probleme, denn nach einem guten Training, mußte ich auch mit einigen Einschränkungen ins Geschäft. Es gibt auch Lehrer die eine Kampfkunst vermitteln, die mehr auf Gesundheitsvorsorge, Beweglichkeit, Zen, usw. ausgerichtet ist und daher im Wettkampf nur mit Schutz ( Weste, Hand- und Fußschutz, usw.) kämpfen und natürlich mit leichtem Kontakt. Daher warum einen richtigen harten Kampfsport wählen? Ich habe mich hoffentlich deutlich ausgedrückt. Danke für weitere Antworten soto-deshi |
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