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#46
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| Er könnte wütend auf mich sein, weil ich "gepetzt" habe und er dadurch Ärger bekommt. In der Situation / nachher hat er mich auch angeschnauzt, daß er sich durch meinen Anblick schlecht/irgendwie schuldig fühlt und das Problem dadurch "gelöst", schleunigst diesen Anblick zu beseitigen. DAS ist es, wovor ich Angst habe: Daß er sich durch meinen Anblick wieder "schlecht" fühlt und mich dann mal versehentlich die Treppe runterschubst oder so. Ich habe schon mehr "Recht", ihm böse zu sein - aber Leute, denen ich böse bin, haben deswegen nichts zu befürchten. Ehrlich gesagt fehlt mir wirklich die Wut, weil er absolut nicht er selber war. |
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#47
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| Oh, Helena war schneller. Ja, ich kann fast gar nichts beweisen - allenfalls, daß ich in seiner Wohnung war. Stimmt, in die Defensive bin ich schon jetzt geraten. Allerdings gibt es in dem Umfeld bisher nur 3 Personen (der Vermittler, der Täter und ich ), die etwas wissen, 2 davon haben ohnehin ein Interesse daran, es nicht publik werden zu lassen. @Trinculo Uff, was findest du denn daran ermutigend ?? Sie ist so schlimm gemobbt worden, daß sie umziehen mußte ! Helena, war das etwa bei dir ein Arbeitskollege ? Geändert von shenmen2 (29-01-2008 um 21:58 Uhr). |
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#48
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| Vielleicht ist er auch nicht "er selber", solange er noch glaubt, Frauen etwas vorspielen zu müssen, damit er sie dorthin bekommt, wo er sie gerne hat ...
__________________ « Le mensonge et la crédulité s'accouplent et engendrent l'opinion. » (Paul Valéry) |
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#49
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| Bleiben wäre doch ohnehin keine Alternative gewesen. Durch ihren Mut hat sie den Kreis durchbrochen, und der Täter sieht sich Konsequenzen ausgesetzt. Ich finde es für andere Frauen ermutigend, wie sie gehandelt hat. Das, was vorher passiert ist, liegt nicht in ihrer Verantwortung.
__________________ « Le mensonge et la crédulité s'accouplent et engendrent l'opinion. » (Paul Valéry) Geändert von Trinculo (29-01-2008 um 22:21 Uhr). |
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#50
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| Hallo, es wäre gut, wenn du in der Situation nur an dich denken würdest; glaubst du der Täter hatte Zweifel sich dir so zu nähern, oder hat er Rücksicht genommen? Ich denke, der sicherste Weg wäre der Gang zur Polizei oder zu einer Beratungsstelle, so wie die anderen es dir schon nahegelegt haben. Kompromisse würde ich aus meiner heutigen Sicht nicht eingehen, es gibt Grenzen!!!! Und die sind auch jedem bekannt... Bei mir ist es schon Jahrzehnte her, und es mag unglaublich klingen, aber ich beschäftige mich seit Monaten ernsthaft mit der Frage mich jetzt nach so langer Zeit zu "rächen". ...hätte ich die Möglichkeit gehabt mich dem Ganzen früher zu stellen; müßte ich jetzt hier nicht so halbe "Morddrohungen" formulieren ![]() |
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#51
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| Ich weiß leider genau wie du dich jetzt fühlst! Du kannst es jetzt nicht richtig für ihn machen. Er wird dich als Bedrohung wahrnehmen... du bist das Sinnbild seiner Schwäche, der schwarze Fleck auf seiner weißen Weste. Egal, was du machst, du hast und wirst ihn sauer machen. Das einzige wäre gewesen, wenn du dich ganz still verhalten hättest, .... aber das kannst du vergessen! Er ist bloß gestellt auch vor der einen Person und du hast ja schon etwas gemacht. Du hast ein Gespräch gefordert... Ich bin geflohen, bei mir wohnte er zu nahe an meiner Wohnung. Ich konnte nicht mehr schlafen, weil ihm alles zu zutrauen war und ist. Bei einem anderen Opfer hat er Reifen zerstochen etc.... Du kannst eine Verfügung machen, dann hast du wenigstens rechtliche Mittel, wenn er sich nähert. Und dein Problem ist dann so schon mal bekannt und wenn etwas passieren sollte, kann er sich nicht so einfach rausreden. Ich weiß, man fühlt sich total schlecht und ja, mitverantwortlich. Ich war bei mir auch nicht schuld.... trotzdem macht der mich fertig und hat wirklich Leute dazu gebracht, ihn weiter zu unterstützen. Du kannst die Situation nicht ändern. Wenn du wirklich davon ausgehst, dass er sauer auf dich sein wird oder ist, dann wird er seinen Fehler nicht einsehen. Es gibt vielleicht Männer, die ihre Fehler einsehen und sich entschuldigen können, aber dann würde er versuchen sich zu entschuldigen und Kontakt mit dir aufzunehmen und über die Sache reden und sich entschuldigen. Wenn er nicht auf dich zu geht..... Laß es! Gehe zu einer Beratungsstelle und such dir wirklich Hilfe, die wirst du brauchen. Denn hier wird sehr schnell aus einem Opfer ein Täter. Und man wird schuldig an der Sache, die einem passiert ist, alleine aus der Sicht der anderen. Du brauchst gute Freunde, die dich unterstützen und dir glauben und dir immer wieder sagen, dass du nicht schuld hast. Paß auf dich auf. PS. Sorry, bei mir ist es noch nicht vorbei... und ich habe immer noch Angst. Ich gehe zu keiner Veranstaltung, wo ich ihm oder seinen Freunden begegnen könnte. Ich bin damals, (am Anfang) auch zu einem Vermittler (dem Oberhaupt) gegangen, aber der unterstützte seinen Schüler, ein Lehrer. Ich war ja nur Schülerin.... Geändert von Helena (29-01-2008 um 22:22 Uhr). |
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#52
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| Ohje, bei dir war und ist es ja ganz schlimm... "Mein" Täter wohnt zum Glück nicht so dicht bei mir. Außerdem plant er beruflich etwas, wobei er ein astreines Führungszeugnis braucht. Ich glaube, der Vermittler hat noch nicht mit ihm gesprochen/ein Gespräch gefordert...(wir sind übrigens auch Lehrer/Schüler) vielleicht kann ich ihn noch "zurückpfeifen"... Hilfe (zum reden) habe ich, da mein besten Freunde ein Psychotherapeut und ein Ex-Therapie-Kamerad sind. Die beiden haben mir in langen Gesprächen schon sehr geholfen, sie glauben mir und unterstützen mich 100%. |
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#53
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| Du hast zwei Möglichkeiten, beide sind mit Risiken verbunden: Du läßt es auf sich beruhen, dann wirst du allerdings mit dem Wissen leben müssen und in einer Art unterstützt du damit den Täter und riskierst erneute Angriffe auf dich und andere. Und du machst dich unglaubwürdig, wenn dann doch etwas passieren würde. Dann heißt es leider, warum sind Sie nicht sofort gekommen, dann war die Nötigung wohl garnicht so schwerwiegend, oder? Stillschweigendes Einverständnis.... vielleicht hat man das ja gewollt. Oder du bestehst auf der Sache, mit allen negativen Konsequenzen... Aber die dritte Möglichkeit, kann nur von ihm ausgehen.... wirkliche Einsicht und für seinen Fehler gerade stehen. Eine Entschuldigung, vielleicht.... wenn das nicht von ihm kommt, sondern er dir weiterhin die Schuld zu zuschieben versucht. Dann kann ich dir nur zur zweiten Lösung raten... denn die erste Lösung gibt ihm Zeit und mit der Zeit sogar Recht. Es ist leider keine einfache Sache. Man vertraut der Person und kann sich nie vorstellen, dass die zu so etwas fähig wäre.... keiner der Freunde kann so etwas glauben. Es fängt meistens mit kleinem Gerede an, Anspielungen etc.... dann hat er angefangen sich zu verteidigen und dass kann er nur, wenn er dich schlecht macht. Ich hätte mir so gewünscht, dass es die dritte Lösung geworden wäre oder ich die Klappe gehalten hätte.... so habe ich gelernt, dass man nur einem Menschen vor das Gesicht schauen kann, aber niemals in die Person. Überleg dir in Ruhe, was du machen wirst und ich erzähle das hier, damit du eine "mögliche" Entwicklung der Situation in Betracht ziehst und du nicht so blauäugig darein stolperst, wie ich. Das wünsche ich wirklich niemanden und mir tut es furchtbar leid, dass es sich so entwickelt hat. |
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#54
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| Da mir irgendwie komisch wird bei dem Gedanken um was es geht, würde ich dringend empfehlen eine von der Polizei empfohlene Beratungsstelle aufzusuchen, mit denen Du Klartext reden kannst. WAS GENAU passiert ist. Davon hängt ein bischen ab, wie man damit weiter leben kann. Der Mann ist der Beschreibung nach eine tickende Zeitbombe, und ist von der Sorte die eher was verdeckt, als sich hinterher schuldig fühlt. Wenn er schon "sauer" wird weil sein Opfer hinterher nicht beglückt wirkt. Ich blicke irgendwie nicht durch was das für ein Umfeld ist, hört sich nach Umschulung/Berufsschule oder ähnlichem an. Und er kann höchstens von der Massnahme ausgeschlossen werden. Wobei der "Vermittler" noch nicht mal ein ausgebildeter erfahrener Schlichter/Mediator/Therapeut ist sondern irgendein Hansel von der Stadt oder Kommune der gerade mal ein Berufsbíldungszentrum oder sowas leitet, und merkwürdige Ideen im Bereich Strafrecht hat wenn es um einen "Mann wie ihn" geht. Ich würde, NACH einer Beratung bei der Polizei, auf dem Gespräch BESTEHEN, dann gibt es auch Zeugen. Und da klipp und klar die Wahrheit darlegen, was passiert ist, was er gesagt oder gedroht hat. Und dass es hier nicht darum geht "wem er glaubt", sondern darum eine LETZTE CHANCE zu geben, eine Strafanzeige zu vermeiden, und damit seine Pläne kaputt zu machen. Die Gefahr besteht natürlich, dass er ausflippt. Vielleicht einfach mal ein automatisches Diktiergerät in die Tasche stecken bei dem Gespräch, ist zwar nicht gerichtsverwertbar und muss geheim bleiben, macht aber entsprechend Eindruck bei dem Beamten der sich das ggf. anhört. Insbesondere wenn darauf Drohungen zu hören sind. Die dürfen darauf dann nicht Bezug nehmen, werden aber entsprechend ungehalten sein, und sehr heftig auf so jemanden einreden. Allerdings solltest Du der Polizei sagen Du hättest das Ding aus Versehen in der Tasche gehabt, und den beiden Spacken gar nichts erzählen ... Vorher testen wie man das in der Hose, Jacke oder Handtasche verstauen muss, damit man auch was hört. Auch wenn wir es natürlich keinesfalls empfehlen dürfen, da nicht legal, kann der eine oder andere natürlich immer auf die Idee kommen, ihn mal von einem 2m-120-Kilo-Schrank besuchen zu lassen, der ihm "dringend empfiehlt", keine Schritte gegen Dich zu unternehmen. Sollten aber zuverlässige Leute sein. Geändert von Klaus (30-01-2008 um 12:38 Uhr). |
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#55
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| Danke, Leute daß ihr mich so ein bißchen gedrängelt habt - ich habe jetzt mit einer Frau von einer Beratungsstelle telefoniert, das hat in meinem Kopf so einiges zurechtgerüttelt. Sie hat mich zu einem ausführlichen persönlichen Gespräch eingeladen, damit ich endlich mal über mich selber reflektieren kann und nicht nur dauernd über den Täter rede (hatte vorher gar nicht gemerkt, daß ich das tatsächlich mache).Sie findet die Verharmlosungsversuche meines Vermittlers total daneben und mir ist klar geworden, daß es ihm wohl im Grunde nur darum geht, sich selber davon zu überzeigen, daß nichts Ernsthaftes passiert sei. Wenn ich dem Täter Pfötchen geben und ihn anlächeln würde, könnte er dann wohl sagen, na bitte, war alles halb so wild und schon haben sie sich wieder lieb. Beratungsstelle war schon mal gut, vielleicht "pirsche" ich mich jetzt doch noch an die Polizei heran, und zwar könnte ich doch vielleicht erstmal mit einem Bürgernahen Beamten reden ? Das ist dann nicht gleich so offiziell. Naja, ich rede erst noch einmal mit der Beraterin. |
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#56
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| Zitat:
Hallo, das scheint doch ein erster Schritt zu sein ![]() Irgendwie kommt es mir vor, als seiest du leicht beeinflußbar, je nachdem wer gerade mit "überzeugenden" Argumenten auf dich einredet. |
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#57
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| Ja, ich glaube das stimmt schon. Außer natürlich, wenn es um Dinge geht, mit denen ich mich gut auskenne oder zu denen ich eine bestimmte Meinung habe. |
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#58
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| Du schaffst das!
__________________ Es gibt drei Wege, durch die man im Leben weiter kommt; durch Nachdenken, das ist der edelste Weg, durch Nachahmen, das ist der einfachste Weg, durch Erfahrung, das ist der bitterste Weg! |
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#59
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| Ist der Typ eigentlich als gewalttätig bekannt ? |
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#60
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| Hallo shenmen2! Da klingt ja schon viel besser. Geh bitte auf jeden Fall zu der Beratungsstelle. Die stehen auf jeden Fall hinter Dir und werden Dir weiterhelfen. (Was ja auf jeden Fall schon besser ist, als was Du von dem der anfänglich als "Vermittler" im Gespräch war zu erwarten hattest.) Wünsche Dir viel Kraft und daß Du alles sortiert kriegst! astrid P.S.: Nur damit es nicht in Vergessenheit gerät: Du bist auf keinen Fall verantwortlich irgendetwas zu schlichten oder dem Täter das Leben sonstwie leichter zu machen. ER ist der, der etwas falsches gemacht hat ... wenn er jetzt darunter zu leiden hat (Ausbildung futsch, kein Arbeitsplatz mehr oä) dann ist das allein seine Schuld und geschieht ihm recht! |
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