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#151
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| Ich hab meinen Freund auch im Training kennengelernt, haben gleichzeitig angefangen und alles hat sich sehr langsam über ca 1 Jahr entwickelt. Da wir beide sehr ambitioniert bei der Sachse sind und uns aktuell zusammen auf die Prüfung für den 1. Dan vorbereiten gelten wir intern als "das Vorzeige- Pärchen" des Vereins obwohl viele Anfänger erst nach einigen Monaten durch unsere Fahrgemeinschaft den Braten riechen. Konkurrenzkampf ist eigentlich schon ein Thema, aber eher im positiven Sinn des sich gegenseitig pushen. Er hilft mir zum Beispiel beim Krafttraining und wenn ich am nächsten Tag an Muskelkater habe wird er zur Strafe gedehnt ![]() Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass wir wenn wir nicht beide KS machen würden wahrscheinlich Probleme in der Beziehung hätten da der Sport doch ziemlich viel Zeit und Energie beansprucht. |
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#152
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| Gelegentlich trainiere ich auch mit meinem Freund zusammen, wenn er es auch mal ins Training schafft. Nur irgendwie funktioniert das so gar nicht bei uns. Ich kann nicht einmal sagen woran es liegt, ob ich wehleidig bin wenn ich mit ihm übe oder er doch überzogen hart rangeht. (Ich spreche von Techniktraining, nicht Sparring.) Jedenfalls - entgegen meines sonstigen Trainingsverhaltens - bin ich immer etwas am rum"jammern". Trainiere ich mit anderen Leuten, komm ich NIE auf die Idee zu jammern und habe irgendwie sehr viel mehr Spaß am Training. Dazu kommt irgendwie dass er meinen Spaß am KS nicht teilt, und es mir meine gute Laune irgendwie auch nimmt, wenn er schaut wie 7-Tage-Regenwetter. Ich störe mich auch immer etwas an seinem Verhalten im Training (Trainer reinreden, sich auf den Boden lümmeln bei Erklärungen, während alle stehen etc.), da traue ich mich schon gar nicht was zu sagen, weil Stress vorprogrammiert ist. Hat da jemand Ähnliches erlebt und hat das irgendwie überwunden? Geändert von Niri (02-08-2010 um 22:35 Uhr). |
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#153
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| da kenn ich nix....würd ich auch mal etwas fester zupacken...auch wenn vielleicht körperlich unterlegen...gibts da tricks. Und ihr werdet doch partnerwechsel haben...also trainingstechnisch gemeint...lass ihn schnute ziehen, mach du dein Ding. er nimmt sich ja schon den Spaß, dann lass es nicht zu das er es bei dir tut... oder sas es ihm auch mal direkt....zumidnest habe ich das mal in einer anderen hinsicht beim einem Mann getan. "du musst es nicht toll finden, aber verdirb mir meine Freude nicht dran" und wenn frage kommt warum, dann kannst die Körperhaltung mal nachspielen...ist für den andern immer interssant mal zu sehen wie er überhaupt wirkt. Also nur so zum tip. Bei uns hat sich einiges über die Jahre geändert. ich ebtreibe nun eine ganz andere Kampfkunst wie er...er akzeptierts, aber würde lieber das ich wieder bim Karate dabei wäre. Den weg sehe ich derzeit nicht und kann es akzeptieren, obwohl ich den Sport immer noch gut leiden kann. |
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#154
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| Einerseits ist es sicher schön, wenn man sich sehen kann und trotzdem nicht auf das Training verzichten muss (vor allem, wenn die Freizeit in der Regel mit Training gefüllt wird). Und dieselben Interessen zu haben finde ich für eine Beziehung durchaus hilfreich... Ich weiß auch nicht, wie das ist, wenn das Mengenverhältnis von Männlein und Weiblein einem Verein ausgeglichener ist. Aber ich bin bisher sehr gut damit gefahren, die Finger von den Jungs im Verein zu lassen und das würde ich auch gerne so beibehalten. Trainer sind für mich ein No-go, is ja sowas wie n Lehrer! Ich gehe zum Training um zu trainieren, den Kopf frei zu kriegen und mich auszupowern. Da würden mich Männergeschichten glaub ich nur stören. Ich mein, sag niemals nie , aber ich will Affären und Beziehungen im eigenen Verein auf jeden Fall vermeiden. |
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#155
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| Also ich hab meine Frau im Training kennengelernt und wir haben ein paar Jahre zusammen trainiert. Manchmal gabs kleine Reibereien, aber meistens hatten wir viel Spaß miteinander. Da ich etwas weiter war als sie, haben wir zumindest im JJ keine Prüfungen zusammen abgelegt. Wir haben aber irgendwann noch zusammen mit dem Judo angefangen und dort hatten wir ja beide den selben Status und haben auch zusammen die Prüfungen gemacht. War schon irgendwie cool, gemeinsam trainieren und auf die Prüfung hinfiebern und dann zusammen auf der Matte stehen. Leider hat sie damit aufgehört (und ich hab ne Pause gemacht). Vielleicht klappts ja mal wieder. Gruß Moskito
__________________ Echte Männer essen keinen Honig, sie kauen Bienen! |
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#156
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| Ich geh mit meinem Freund 2 mal die Woche zum Muay Thai. Wir haben uns das gemeinsam ausgesucht und auch wenn er durch vorherige Kampfsporterfahrungen von Anfang an besser war als ich kommen wir super klar. Manchmal trainieren wir miteinander, manchmal mit den anderen Teilnehmern und wir haben immer was zum bequatschen nach dem Training. Da wird zuhause nochmal ausprobiert, rumgealbert und geübt was das Zeug hält. Wir richten uns grad sogar einen Trainingsraum im Keller ein :-) |
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#157
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| Also meine Freundin und ich trainieren schon jahrelang KK im Verein und sind auch immer sehr ehrgeizig dabei. Wir beide trainieren immer zusammen. Vorteilhaft ist hier vor allem, dass ich mich kaum zurückzuhalten brauche, da sie für eine Frau überdurchschnittlich kräftig und auch gross ist (1,85m bei 74kg; ich selbst bin nur 1,82m bei 69kg). Im Krav Maga wurden wir beide auch sehr schnell das "Vorzeigepärchen" und haben schnell graduiert, so dass uns beiden eine Ausbildung zum Instructor angeboten wurde (aus diversen Gründen haben wir aber schlussendlich abgelehnt). Zuhause trainieren wir übrigens auch sehr regelmässig Krav Maga und machen Krafttraining. |
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#158
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| ich habe damals auch meine ex beim judotraining kennen gelernt und da gab es nie probleme, auch wenn ich beim randori stets besser war. prinzipiell verstehe ich sowieso nicht, warum man sich beim TRAINING gegenseitig noch probleme macht. im training sollte es NUR darum gehen, etwas zu lernen und sich zu verbessern. beziehungskram oder machtspielchen haben da nichts zu suchen. wenn sie/er das nicht begreift oder nicht trennen kann, wird es höchste zeit, erwachsen zu werden. Zitat:
sorry, aber training ist keine demokratie. ich kann es auf den tod nicht ausstehen, wenn leute mit offensichtlich weniger ahnung klugscheißen oder ganz einfach von ihrer stellung in der hierarchie in dieser besonderen situation keine ahnung haben. wer den trainer vor allen leuten kritisiert oder "wer-hat-recht"-machtspielchen spielt, der ist letztendlich einfach nur dummdreist. nicht nur spricht er der person mit dem höchsten "rang" vor allen anderen die kompetenz ab die gruppe zu führen, sondern er stellt sich selbst auch über diese person (was eindeutig eine herausforderung darstellt). ich selbst kläre solche überflüssigen "diskussionen" (die gott sei dank nur sehr selten vorkommen) mit sofortigem sparring ![]()
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#159
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| Allerdings kenne ich natürlich auch die leute die du hier meinst: plappern rum, wissen garnichts und wollen recht haben. Das sind ein paar anfänger, aber das sind auch ein paar hoch graduierte. Wie hieß es so schön? "karate ist im herz und im kopf, nicht um den bauch" Was das training mit dem partner angeht: das ist sicher schwierig. Bei uns im dojo heißt es wenn partner zusammen trainieren wird es früher oder später jede menge streit geben, deshalb werden pärchen bei uns von vorn herein getrennt. Allerdings trainiere auch ich mit meinem partner mit (wir sind in 2 verschiedenen dojos, ich trainiere gelegentlich auch dort mit) und da gibt es keine probleme. Das sparring ist hart und anspruchsvoll. Einzig aufgefallen ist mir das wenn wir nur zu zweit trainieren, dass das training dann weniger anspruchsvoll wird (und das obwohl wir beide große erfahrung besitzen). Laut meinen sensei wären wir damit die absolute ausnahme (also bei denen das training ohne streit funktioniert) aber wie ich hier lese gibt es wohl noch andere .... |
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#160
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#161
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Vielleicht solltest du mal in dich gehen und selbstkritisch hinterfragen warum du per se Kritik an der Trainerperson als negativ, unangemessen, klugscheißerisch und Machtspiel und "dummdreist" darstellst. Kritik spricht nämlich keines Falls automatisch irgendwem einen "Rang" ab. Und meiner Meinung nach zeigt sich Größe auch darin wie man mit Kritik umgeht. |
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#162
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| Zitat:
kritik kann gerne konstruktiv und unter vier augen vorgetragen werden, aber eben NICHT während dem training, nicht vor versammelter mannschaft und schon gar nicht von leuten bzw. anfängern, die von der materie offensichtlich keine ahnung haben. unter kritik verstehe ich auch nicht "fragen zur technik", also wenn etwas unklar ist. wenn aber leute während dem unterricht offen mit mir darüber eine diskussion anfangen wollen, dass sie dies oder das nicht einsehen oder ganz anders machen würden, dann werde ich leicht ungehalten. wenn sie schon alles besser wissen, warum sind sie dann hier bzw. wollen sie trainieren? oder sagst du deinem chef vor der belegschaft, dass du seine ideen für schwachsinn hältst, er absolut keine ahnung hat und du eigentlich den laden schmeißen solltest? kritisieren ist kein einseitiger prozess und folgt gewissen spielregeln, die für beide parteien gelten. es ist absolut wichtig sich kritik anzuhören, aber es ist ebenso wichtig, sie richtig vorzutragen. die meisten menschen können beides nicht wirklich.
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#163
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| Zitat:
Und wenn es so Situationsabhängig ist wie du zugbist, was soll dann so ein generells Statement von wegen 'im Training gilt ich Chef du nix'? |
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#164
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| Zitat:
das bedeutet nicht, dass der trainer unfehlbar ist oder überhaupt nicht angezweifelt werden darf. es bedeutet aber sehr wohl, dass ich es als schüler gefälligst zu akzeptieren habe, dass der trainer während dem unterricht die person mit der höchsten authorität ist und es mir nicht zusteht, diese authorität OFFEN und WÄHREND dem unterricht anzuzweifeln. es geht hier letztendlich eigentlich nur um eine verhaltensweise, die ich als absolut logisch und angemessen bezeichnen würde.
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#165
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| Zitat:
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