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  #1  
Alt 30-07-2009, 10:14
Benutzerbild von Happybanshee
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Kampfkunst: Muay Thai, Grappling
 
Registrierungsdatum: 06.08.2008
Ort: Aachen
Alter: 29
Beiträge: 552
Standard Wie Selbstvertrauen behalten?

Hallo,

so langsam beginnt bei mir die Kampfvorbereitung und das Training wird dementpsrechend härter.

Beim letzten Training war mein Partner etwa 15-20 Kilo schwerer als ich und mir sowohl in Technik, Kampferfahrung als auch Schnelligkeit und Kondition (eigentlich in allem ) überlegen.
Natürlich kann ich nur froh sein, wenn ich so einen Partner bekomme, der wirklich mit mir arbeitet und mir hilft, meine Fehler auszubügeln. Wir haben ewig lange Sparring gemacht, Runde um Runde und irgendwie hatte ich Mühe, das Vertrauen in meine Fähigkeiten aufrecht zu erhalten.
Natürlich ist es Quatsch, sich mit so einem überlegenen Partner/Gegner messen zu wollen aber wie macht man das? Bzw. wie macht man das nicht?

Er und mein Trainer waren danach zufrieden und meinten, ich hab mich gut gehalten aber ich war ganz schön niedergeschlagen. Man fühlt sich einfach nicht so, als hätte man sich gut gehalten.

Momentan gibt es gar keine Mädels bei uns, mit denen ich mich mal vergleichen könnte, um mich in angemessener Relation zu sehen.

Wie geht ihr mit sowas um? Wie baut man - gerade vor einem Kampf - genügend Vertrauen in das eigene Können auf?


Liebe Grüße,
Happyb.
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  #2  
Alt 30-07-2009, 11:45
Benutzerbild von Kyoshi
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Kampfkunst: Close Combat / Selfdefense
 
Registrierungsdatum: 30.01.2007
Ort: Germany
Alter: 50
Beiträge: 3.656
Standard

Zitat:
Er und mein Trainer waren danach zufrieden und meinten, ich hab mich gut gehalten
Mach Dich nicht kleiner als Du bist !
Du hast hart und gut trainiert !
Du hast Deine Techniken an einem größererem/ schwererem / männlichem Partner geübt !
Dein Partner und Dein Trainer haben Dich gelobt !

Lasse den Wettkampf ruhig auf Dich zukommen !
Und ich drücke Dir (unbekannterweise) beide Daumen !!!
__________________
Ich sehe Dich und wenn ich will, treffe ich Dich auch !!!
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  #3  
Alt 30-07-2009, 11:58
Benutzerbild von hashime
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Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
Registrierungsdatum: 15.09.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.573
Standard

Zitat:
Zitat von Happybanshee Beitrag anzeigen
Hallo,

so langsam beginnt bei mir die Kampfvorbereitung und das Training wird dementpsrechend härter.

Beim letzten Training war mein Partner etwa 15-20 Kilo schwerer als ich und mir sowohl in Technik, Kampferfahrung als auch Schnelligkeit und Kondition (eigentlich in allem ) überlegen.
Natürlich kann ich nur froh sein, wenn ich so einen Partner bekomme, der wirklich mit mir arbeitet und mir hilft, meine Fehler auszubügeln. Wir haben ewig lange Sparring gemacht, Runde um Runde und irgendwie hatte ich Mühe, das Vertrauen in meine Fähigkeiten aufrecht zu erhalten.
Natürlich ist es Quatsch, sich mit so einem überlegenen Partner/Gegner messen zu wollen aber wie macht man das? Bzw. wie macht man das nicht?

Er und mein Trainer waren danach zufrieden und meinten, ich hab mich gut gehalten aber ich war ganz schön niedergeschlagen. Man fühlt sich einfach nicht so, als hätte man sich gut gehalten.

Momentan gibt es gar keine Mädels bei uns, mit denen ich mich mal vergleichen könnte, um mich in angemessener Relation zu sehen.

Wie geht ihr mit sowas um? Wie baut man - gerade vor einem Kampf - genügend Vertrauen in das eigene Können auf?


Liebe Grüße,
Happyb.
Das Gefühl kenn ich.....wenn du dir aber überlegst, dass du an diesem Abend vermutlich die härtesten Herausforderungen hattest, weil jeder Gegener größer und schwerer ist als du, dann hast du sogar mehr geleistet als die ach so harten Jungs.....
Mach dir keinen Kopf, akzeptiert wirst du, wenn du dich selbst akzeptierst
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  #4  
Alt 30-07-2009, 12:26
Benutzerbild von Juli
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Kampfkunst: JuJutsu, MuKiTu
 
Registrierungsdatum: 04.06.2008
Ort: zu Hause
Alter: 31
Beiträge: 269
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Ich kenn das, zwar nicht aus Kampfvorbereitungen, aber aus den üblichen Privat-Trainingsstunden bei meinem Mann. Man kommt sich vor, als könnte man überhaupt nichts mehr, weil Dinge, die bei einem anderen Trainingspartner super funktionieren plötzlich nicht mehr so wirkungsvoll anschlagen (er ist gut 30 cm größer, entsprechend schwerer und ausserdem Schwarzgurt, während ich Anfänger bin). Bin also auch auf die Antworten gespannt.
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  #5  
Alt 30-07-2009, 13:10
Benutzerbild von Happybanshee
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Kampfkunst: Muay Thai, Grappling
 
Registrierungsdatum: 06.08.2008
Ort: Aachen
Alter: 29
Beiträge: 552
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Danke für den Zuspruch!

@Kyoshi: Und Danke für's Daumen drücken. Hab ja noch ein wenig zeit zum vorbereiten und verrückt machen^^

Gut zu wissen, dass es auch anderen so geht.
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  #6  
Alt 30-07-2009, 13:13
Benutzerbild von DavidBr.
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 1.146
Standard

Zitat:
Zitat von Happybanshee Beitrag anzeigen
Danke für den Zuspruch!

@Kyoshi: Und Danke für's Daumen drücken. Hab ja noch ein wenig zeit zum vorbereiten und verrückt machen^^

Gut zu wissen, dass es auch anderen so geht.
Siehs doch mal so: Wenn dein Trainer nicht von dir überzeugt wäre, würde er dich nicht auf Wettkämpfe vorbereiten.

Wie heißts doch so schön: If you enter the circle, you are the best piper in the world. When you leave the circle, forget this shit.
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  #7  
Alt 30-07-2009, 13:14
Benutzerbild von Umbra Vitae
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Kampfkunst: Death Metal
 
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Alter: 22
Beiträge: 362
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Des packste schon, da würde ich mir an deiner Stelle überhaupts keine Gedanken machen.

Leg einfach kurz vor dem Kampf Corpsepaint an und lass Debauchery - Kill Maim Burn ertönen, was meinste wie dein Gegner da doof aus der Wäsche kuckt ;>
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  #8  
Alt 30-07-2009, 13:23
Benutzerbild von -Ays-
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Beiträge: 304
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Ich kenn so etwas zwar nicht aus Wettkampfvorbereitung, aber aus dem Training. Ich habe oft gegen einen gespart, der viel besser war als ich und entsprechend schwerer (20-25kg Unterschied). Und mich manchmal auch verrückt gemacht, weil ich ihn kaum treffen konnte dafür er mich umso mehr.
Was mir aber dann richtig geholfen hatte: Ich hab ihn mal gegen einen sparren gesehen, der ebenso einige Jahre mehr erfahrung hatte und einen Gewichtsvorteil. Nachdem ich gesehen habe wie mein Partner genauso seinem "neuen" Gegner gegenüber gestanden hatte und kaum was machen konnte, wie sonst immer nur ich, kam bei mir die Erleuchtung:
Auch die die man für unglaublich gut hält haben Gegner mit denen sie nicht klar kommen. Ganz nach dem Motto: es gibt immer einen der besser ist als du. War dann halt der Effekt, dass ich eingesehen habe, es ist nicht nur reines Anfängerproblem, dass man manchmal hoffnungslos unterlegen ist. Schwer zu erklären (und mich noch daran zu erinnern), was genau meine Gedanken dazu waren, aber seitdem hatte ich mir nie wieder deswegen GHedanken gemacht ^^
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  #9  
Alt 30-07-2009, 13:27
Benutzerbild von Happybanshee
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Kampfkunst: Muay Thai, Grappling
 
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Zitat:
Zitat von DavidBr. Beitrag anzeigen
Siehs doch mal so: Wenn dein Trainer nicht von dir überzeugt wäre, würde er dich nicht auf Wettkämpfe vorbereiten.

Wie heißts doch so schön: If you enter the circle, you are the best piper in the world. When you leave the circle, forget this shit.
Mhm, da ist wohl was dran. Wo hast Du denn den Spruch her? ^^

Zitat:
Zitat von Umbra Vitae Beitrag anzeigen
Des packste schon, da würde ich mir an deiner Stelle überhaupts keine Gedanken machen.

Leg einfach kurz vor dem Kampf Corpsepaint an und lass Debauchery - Kill Maim Burn ertönen, was meinste wie dein Gegner da doof aus der Wäsche kuckt ;>
*rofl* Besiegt durch tödliche Schenkelklopfer vor der ersten Runde?

@-Ays-: Also eigentlich möchte ich vor Kämpfen nicht darüber nachdenken, dass man manchmal hoffnungslos unterlegen ist. Aber ich denke, ich verstehe was Du sagen willst.
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  #10  
Alt 30-07-2009, 13:31
Benutzerbild von Umbra Vitae
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Kampfkunst: Death Metal
 
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Zitat:
Zitat von Happybanshee Beitrag anzeigen
*rofl* Besiegt durch tödliche Schenkelklopfer vor der ersten Runde?
Ne, wenn er sich vor Lachanfällen windet, kannst du ihn verdreschen
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  #11  
Alt 30-07-2009, 13:38
Benutzerbild von DavidBr.
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Kampfkunst: -
 
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Zitat:
Zitat von Happybanshee Beitrag anzeigen
Mhm, da ist wohl was dran. Wo hast Du denn den Spruch her? ^^
Den hatte mal ein User in nem Dudelsackforum gepostet als es um Vorbereitung auf Solo-Wettbewerbe, speziell Anfänger, ging. Weiß gar nicht, ob ich den überhaupt so richtig wiedergegeben habe.

Bisschen nervös ist nicht schlimm, ist meist gut für die Konzentration. Wenn ich heute nen Auftritt spiele, bin ich auch immer noch nervös, obwohl ich schon viele hinter mir habe.

Wettbewerb/-kampf heißt ja nur: Hier bin ich, das kann ich, das muss noch besser werden.
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  #12  
Alt 30-07-2009, 13:52
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Kampfkunst: MMA, KFM
 
Registrierungsdatum: 10.10.2008
Beiträge: 318
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Du hast nicht klein bei gegeben, tu das bei Deinem Kampf ebenso und keiner wird dir einen Vorwurf machen können/wollen!

Viel Erfolg.
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Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
Carl Gustav Jung
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  #13  
Alt 30-07-2009, 15:12
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Beiträge: 94
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Wenn das Sparring erst mal vorbei ist, versuche ich mich über die kleinen Dinge zu freuen: O.k. ich konnte kaum eine Lücke in seiner Deckung für mich nutzbar machen, aber ich habe sie zumindest gesehen. Auch wenn es ihn nicht im Geringsten interessiert oder gar gestoppt hat, immerhin hab ich es geschafft, ihm drei aufeinanderfolgende Schläge ins Gesicht zu verpassen und nen anderen Gegner hätte das interessiert. Und das aller, aller wichtigste: Ich habe durchgehalten. Obwohl ich nicht die geringste Chance habe und schon mit diesem Wissen in das Sparring gehen musste, aber ich nicht aufgegeben, sondern weitergemacht. Andere Frauen "sehen" diesen Sparringspartner nur und fangen schon an zu weinen.

Des Weiteren versuche ich, entweder noch im selben Training oder beim nächsten Sparring zumindest auch mit jemandem zu sparren, der mehr in meiner Liga spielt.

Und ansonsten erinnere ich mich immer daran, dass das, was ich während des Sparrings vielleicht fühle, eben nur genau das ist: Ein Gefühl. Es bringt mich nicht um und es hindert mich nicht am Kämpfen, solange ich es nicht zulasse. Dieser spezielle Sparringspartner hat mir das mal gesagt und diese Erkenntnis hat mir persönlich sehr geholfen.

Viele Grüße
Pichouette
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  #14  
Alt 30-07-2009, 15:29
Benutzerbild von Happybanshee
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Kampfkunst: Muay Thai, Grappling
 
Registrierungsdatum: 06.08.2008
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Zitat:
Zitat von Pichouette Beitrag anzeigen
Und ansonsten erinnere ich mich immer daran, dass das, was ich während des Sparrings vielleicht fühle, eben nur genau das ist: Ein Gefühl. Es bringt mich nicht um und es hindert mich nicht am Kämpfen, solange ich es nicht zulasse. Dieser spezielle Sparringspartner hat mir das mal gesagt und diese Erkenntnis hat mir persönlich sehr geholfen.
Das ist eine tolle Erkenntnis, ist wahrscheinlich genau der Punkt. Die Frage ist nur: Wie geht das mit dem "nicht zulassen"? Klingt fast ein bißchen buddhistisch, würde ich vermuten. Wo in mir finde ich dieses "Wuuusaaaa"?^^
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  #15  
Alt 30-07-2009, 15:52
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Kampfkunst: 100m -> 10,81 sec, 400m 47,54 sec .... und MMA im Krav Maga Style
 
Registrierungsdatum: 29.05.2009
Ort: Oman, Al Atzaibah
Alter: 29
Beiträge: 499
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Ok ich bin keine Frau und ich habe auch erst 4 Monate trainiert,
-mein erstes Sparring hatte ich nach ca. 5 Trainingseinheiten... Boa habe ich aufs Maul bekommen, und ja ich habe mich über so Kleinigkeiten gefreut wie "ja wenigstens ein Treffer", "Ja ich habe durchgehalten", "ja da wäre ich nun durchgekommen auch wenn ich voll in den Schlag gelaufen bin".
-Dann hatte ich noch nen paar Sparrings mit deutlich überlegenen Trainingskollegen aus dem ich (fast) immer mit Schmerzen im Gesicht gegangen bin.
-Die beiden sind in die "Fortgeschrittenen Gruppe" gekommen und ich musste/durfte mit nem "Neuen" Sparren... naja nicht so doll, ich glaube er hat mich beim ersten Sparring kein einziges mal getroffen und ist ständig umgefallen.
Mittlerweile sehen die Sparrings schon ganz passabel aus und ich kann ihm (und er mir) schon öfter mal Fehler aufzeigen.
-vor 2 Wochen nachm Pratzentraining war er völlig Platt und ich durfte gegen unsern Trainer ran, der da doch bissel fitter ist, und auch 15 kg mehr hat.
Nach dem Sparring hat mein normaler Partner auch gesagt: Gut zu sehen, dass man bei dir auch durchkommt, dass mein Trainer deutlich überlegter gekämpft hat...
Na und? ich habes immerhin einmal geschafft ihn per Takedown aufn Boden zu bekommen (auch wenn er mich am Boden noch mehr platt gemacht hat) und nen saar Schläge kamen auch durch und ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind wenn ich mal unter nem Schwinger durchgetaucht bin.
Auch allein die Erfahrung, dass der Gegner nach nem klaren Treffer eben nicht aufhört sondern weiter reingeht war was völlig Neues mit dem ich da zurecht kommen musste...
ABER! ich glaube ich habe bisher in keinem Sparring soviel gelernt, und mich noch nie sosehr reingehängt.
Sieh es als Herausforderung, nicht als Demütigung oder entnervend einfach hart dran trainieren.
Zumal ja Trainer und Partner beide gesagt haben, dass du dich supoer geschlagen hast ...
Besser gegen nen härteren Brocken trainieren und härter werden, als gegen nen Waschlappen und sich dann zu sicher fühlen.
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