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#46
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| Die Verformungen sind aber Fakt. |
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#47
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| Ich lese ihre Fährten, folge ihnen, aber antun werde ich ihnen nur im Notfall etwas. Ein kleine Amsel vielleicht, aber doch kein Stolzer Hirsch. Es ist nur eine Frage der Geduld und des Geistes. Ich hab mal einen Bericht über einen antiken Diskusswerfer gesehen, an dessen Skellet man deutlich zwischen Wurf und nicht Wurfarm unterscheiden konnte. Ich kenne mich allerdings auch nicht damit aus. Hätte ich diesen Bericht nicht gesehen, würde ich Knochenverformung wohl für totalen Blödsinn halten. |
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#48
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| Zitat:
![]() aber ICH könnt sowas glaube ich nicht ![]() versuche immer wieder in den Bergen an die Viecher ranzuschleichen, aber die scheueren entdekcne mich meist relativ früh...... ich mache allerdings auch keien so aufwändige Tarnung wie du (man erinnere sich an den schlamm ))Zitat:
Dass der Knochen unterschieden werden kann durch abnutzung udn Dichte halte ich für einleuchtend. Aber dass z.B. (weil Verformung klingt so krass) der Knochen krumm geworden ist.... kann ich mir nicht so direkt vorstellen. Fehlhaltungen oder so, oder Fehlabnutzungen und solches Zeug, das dürfte wohl die Folge der Belastung gewesen sien. Will hier aber nichts behaupten wovon ich keine wirkliche Ahnung habe ![]() Oder wie meinst du das mit Verformungen? |
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#49
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| Ich weiß ja selber nicht was genau mit Verformungen gemeint sein soll. Ich hab mir halt auch sowas gedacht, wie Dickenwachstum bei Abhärtung oder Kraftsport... Keine Ahnung sollen die wie bei osteoporose krumm und schief werden?? |
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#50
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| Aha, ok, dann habe ich dich falsch verstanden ![]() Eine Zunahme der Knochendichte wird sicherlich passiert sein, bei solch immensen Belastungen. Dachte halt mehr so Verkrüppelungen und so ![]() Dann wär das geklärt... geh mal heiabettchen.. Nacht ![]() |
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#51
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| Bei den Ausgrabungen am Schlachtfeld von Towton (1461) waren die Bogenschützen anhand der Veränderungen am Skelett recht gut zu identifizieren. MRT-Vergleiche mit modernen Schützen starker Langbögen ergaben exakt die gleichen Veränderungen. Für die 200# Zuggewicht hätte ich gerne Belege. Im Übrigen gebe ich zu bedenken, das moderne Bögen mit 50# - 60# Pfeile ebenso schnell schiessen wie traditionelle Bögen mit deutlich höheren Gewichten. Das Zuggewicht eines Bogens ist für die Ermittlung der Energie, die ein Pfeil erzeugen kann, vollkommen irrelevant. E = m x v2 Geschossmasse und Geschossgeschwindigkeit zählen, wieviel Zuggewicht benötigt wurde, um die gemessene Geschwindigkeit zu erzielen, geht nicht in die o.g. Gleichung ein.
__________________ Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem Geändert von Jörg B. (11-02-2010 um 00:05 Uhr). |
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#52
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| Zitat:
erzähl uns, obs geklappt hat. ------------------------------------------------------------------ 200# halte ich für schachsinn. englische langbögen kommen nicht mal annähernd an den genannten wert. |
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#53
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| Bei den hohen Belastungen und Körper- und Knochenveränderungen spielen mehrere Faktoren eine Rolle: - Die Belastungsart - Dauer und Zeitraum (Ob in der Wachstumsphase oder nicht. Deswegen übrigens ist es ungesund für die Kinder oder pubertierende Jugend mit zu großen Gewichten zu trainieren) - Ruhephasen/Erholungsphasen/Regenerationszeit zwischen den Belastungsphasen - Richtige Ernährung (alle Profisportler halten eine Diät, diese ist von Sportart zu Sportart unterschiedlich und ist eine Wissenschaft für sich. In früheren Zeiten konnten sich die Leute eine gesunde und ausgewogene Ernährung oft gar nicht leisten) Es ist verständlich warum bei den oben genannten Ausgrabungen waren die Bogenschützen anhand der Skelettveränderungen gut erkennbar. Auch die modernen Gewichtheber haben nicht selten kleinere oder größere Körperschäden. Durch die großen Belastungen leiden enorm die Wirbelsäule und die Schultergelenke. Die Belastungen führen zu einer höheren Knochendichte eher beim Kampfsport. Bei den Gewichthebern leiden eher die Knorpel und Sehnen. Das alles kann man später an dem Skelett sehr gut erkennen. Hat aber jetzt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun. mfg
__________________ Ein guter Sportler muss nicht zwangsweise guter Kämpfer sein, aber ein guter Kämpfer ist zwangsweise auch guter Sportler. Forum ist ein Ort für den Erfahrungsaustausch, nicht die Bühne für Snobs. |
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#54
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| Zitat:
![]() In Physik scheinbat geschlafen, mehr gibts nicht dazu zu sagen! |
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#55
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| E=F*s E=m*a*s ;F=m*a E=m*v/t*s ; a=v/t E=m*v/t*1/2*a*t² ;s=1/2*a*t² E=m*v/t*1/2*v/t*t² ; a=v/t E=m*v*1/2*v ; t kürzen E=1/2*m*v² F:Kraft, a:Beschleunigung , v:Geschwindigkeit, t:Zeit , s:Weg
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield Geändert von sbenji (11-02-2010 um 12:52 Uhr). |
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#56
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| @Joerg B. Zumindest bis 180# wurden auf der Mary Rose gefunden. Moderne Bögen mögen genauso schnell schießen, was aber irrelevant ist. Beim Kriegsbogen bzw. deren Pfeilen kommt es auf die Masse an. |
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#57
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| F=m*a Jedem sollte klar sein, dass die Beschleunigung eines Körpers von der auf ihn einwirkenden Kraft abhängt! Je Mehr Beschleunigung (und damit Endgeschwindigkeit) man wünscht, desto mehr Kraft muss aufgewendet werden... bei gleichem Pfeilgewicht! Wenn man jetzt noch miteinbezieht, dass ein KRiegspfeil möglichst schwer sein sollte, um eine entsprechende Energie zu übertragen, wird einem chnell klar, dass die Zugkraft des Bogens sehr wohl relevant ist! Ist dasselbe Problem wie bei der Projektilballistik. Wer tatsächlich denkt, es käme auf die Geschwindigkeit und nicht etwa auf die übertragene Energie an (die eng mit der Kraft korreliert die zum Bogenspannen benutzt wird, bzw, in einem ideal System der entsprechen würde), sollte sihc mal verdeutlichen, dass ein Apfel der auf den Boden fällt nach 45metern höhe (ein sehr grosser Apfelbaum ) eine geschwindigkeit von 30 M/s erreicht, das entspricht ungefähr 50km/hUnd wer würde aber glauben, dass ein apfel aus 45 meter abgeworfen diesselbe zerstrungskraft aufbringt, wie ein mit 50km/h fahrendes auto? keiner? wieso denken dann hier einige, es käme auf die geschwindigkeit an? ich glaube, weil sie die formel E = m x v2 entweder missdeuten oder gänzlich nciht verstehen.... |
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#58
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| Ahem. Was Jörg meinte (glaub ich): Der Wumms den der Pfeil hat errechnet sich aus dem Tempo mit er fliegt, und dem Gewicht das er dabei mitbringt. Mit wie viel Kilo Zug dies erreicht wurde ist wurst. Hängt von Material usw ab. Sozusagen dem Wirkungsgrad des Bogens.
__________________ Das Leben ist eher breit als lang |
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#59
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| Kann sein... aber einen Wirkungsgrad von nichtmal 1/3 moderner Bögen halte ich für untertrieben ![]() Und DENNOCH ist die Zugenergie nunmal ein Faktor, wenn er auch nur indirekt einfliesst. |
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#60
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| Du musst noch eine Menge lernen... |
![]() |
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