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  #61  
Alt 11-02-2010, 18:53
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Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
Du musst noch eine Menge lernen...
Liege ich richtig, dass Matsch wohl besser geegnet wäre?

Also etwas eher neutrales....
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  #62  
Alt 11-02-2010, 18:55
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Zitat:
Zitat von Fry_ Beitrag anzeigen
Ahem. Was Jörg meinte (glaub ich):
Der Wumms den der Pfeil hat errechnet sich aus dem Tempo mit er fliegt, und dem Gewicht das er dabei mitbringt.

Mit wie viel Kilo Zug dies erreicht wurde ist wurst. Hängt von Material usw ab. Sozusagen dem Wirkungsgrad des Bogens.
Nicht ganz.
Man Könnte das Problem So beschreiben:
Ekin = ESpann - E"Verlust"
E"Verlust" ist die Energie, welche nicht an den den Pfeil übergeben Wird.

So kann ein Bogen, der leichter zu spannen ist durchaus den Pfeil besser beschleunigen.
Oder wenn ich den schwächeren Bogen weiter spannen kann.
E=F*s
Dann ersetzt der Weg die Kraft.
Aber grundsätslich gilt der Energieerhaltungssatz.
Und die Kraft Spielt eine Rolle.
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  #63  
Alt 11-02-2010, 19:09
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Liege ich richtig, dass Matsch wohl besser geegnet wäre?

Also etwas eher neutrales....
Ja und nein... Darum geht es aber nicht.
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  #64  
Alt 11-02-2010, 19:09
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Das dürfte in der Tat eine Frage der Verlustleistung sein, aber auch eine Frage, mit welcher Geschwindigkeit sich das Bogenmaterial in seine Ausgangslage zurückbewegt. Bei Holz sind das sicher andere Werte als bei einem künstlichen Verbundmaterial.

Jemand der einen Bogen von 200lb Zuggewicht spannen kann, müsste auch eine Hantel von 200lb einhändig vom Boden ziehen können. Also, ich möchte das nicht probieren.

Ob die kolportierten 180lb mongolischer Herrscher stimmen, ist so eine Sache. Die Frage ist auch, ob die Hölzer nach so langer Zeit aushärten und die Bögen dann ein höheres Zuggewicht haben als sie ursprünglich hatten. Bekannt ist in jedem Fall die Wirkung mongolischer Bögen auf die entsprechenden Rüstungen europäischer Gegner, da man diese vermutlich an Bodenfunden auf bekannten Schlachtfeldern ablesen konnte.


P.S. Bei dem Tierkot denke ich an Krankheitserreger, und daran was andere Tiere machen deren Beute das entsprechende Tier wäre. Je nach Gebiet also.
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Geändert von Klaus (11-02-2010 um 19:13 Uhr).
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  #65  
Alt 11-02-2010, 19:19
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Ob die kolportierten 180lb mongolischer Herrscher stimmen, ist so eine Sache. Die Frage ist auch, ob die Hölzer nach so langer Zeit aushärten und die Bögen dann ein höheres Zuggewicht haben als sie ursprünglich hatten.
Nahezu alles was heute noch erhalten ist, ist mandschurischer und oder chinesischer Machart. Selbst "traditionelle" Bogenbauer aus der Mongolei baun nur noch diese Modelle.

Die Zugkraft eines Burjat oder Mongolbogens konnte auch bis zu 120 in manchen Fällen 140 lbs betragen.
Bei Rekonstruktionen klassischer mongolenbögen fällt vor allem die starke Zugweite auf. Damit ließ sich ein Pfeil mit konstanter Geschwindigkeit länger von der Sehne beschleunigen. Daher wurden auch die typischen überschweren Pfeile der Mongolen möglich.

Das ist wohl der Unterschied zwischen Wirkungsgrad und reiner Zugkraft.
Bei einem Reiterbogen wäre eine extrem hohe Zugspannung auch nicht unbedingt optimal, wegen der unstabilen Lage.
Parthische Manöver mit 180lbs dürften ziemlich schwer gewesen sein.
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  #66  
Alt 11-02-2010, 19:24
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Das dürfte in der Tat eine Frage der Verlustleistung sein, aber auch eine Frage, mit welcher Geschwindigkeit sich das Bogenmaterial in seine Ausgangslage zurückbewegt. Bei Holz sind das sicher andere Werte als bei einem künstlichen Verbundmaterial.
Die Geschwindigkeit mit der das Holz zurückgeht hängt aber von der Beschleunigung ab, wo wir dann wieder bei
F=m*a bzw a=F/m wären
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  #67  
Alt 11-02-2010, 22:43
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Zitat:
Die Frage ist auch, ob die Hölzer nach so langer Zeit aushärten und die Bögen dann ein höheres Zuggewicht haben als sie ursprünglich hatten.
Das Holz wird nicht härter, aber die Sehnen mit denen so ein Bogen belegt ist ziehen sich zusammen. Dadurch kann das Zuggewicht steigen, wenn ein Bogen längere Zeit nicht genutzt wird.
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  #68  
Alt 11-02-2010, 22:50
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen

Jemand der einen Bogen von 200lb Zuggewicht spannen kann, müsste auch eine Hantel von 200lb einhändig vom Boden ziehen können. Also, ich möchte das nicht probieren.
Das kann bereits ich

Beim einhändigen Kreuzheben mach ich so um die 110kg maximal... also fast 250 englische Pfund......

Und dies ist keineswegs sonderlich viel.....

Denn beim Bodenspannen kann man die Kraft NICHT aus den Beinen holen wie beim Kreuzheben a.k.a HAntel vom Boden heben.

aber 100 Pfund dürften für jeden sportlichen typen drinliegen
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  #69  
Alt 11-02-2010, 22:54
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Vollkommen irrelevant?

In Physik scheinbat geschlafen, mehr gibts nicht dazu zu sagen!
Ja, Du hast scheinbar geschlafen.

Oder Generationen von Jägern, Wiederladern, Sportschützen und Ballistikern haben irgendwas Essentielles nicht verstanden, woran ich mal zweifle.

Die Energie eines durch den Raum bewegten Geschosses errechnet sich aus der Geschwindigkeit und dem Geschossgewicht und sonst nichts weiter.

Wieviel Zuggewicht ein Bogen oder eine Armbrust hat, wieviel Gramm Treibladungsmittel hinter einem Geschoss sitzen, ist für die Berechnung der Geschossenergie vollkommen irrelevant.

E = m x v2. Punkt, Ende, Aus.

@Sbenji

Du beschreibst den Wirkungsgrad eines Bogens, also wieviel der Zugkraft tatsächlich auf den Pfeil übertragen wird.

Aber das ist wie gesagt, der Wirkungsgrad, nicht die Geschossenergie.

Gruss,
Jörg
der 12 Jahre mit allen Arten von Bögen und vielem, was 'Bumm' macht geschossen und auch den ein oder anderen Bogen selbst gebaut hat.
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  #70  
Alt 11-02-2010, 23:12
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Auch 12 Jahre Bodenerfahrung machen keinen besseren Physik aus dir

F=m*a

In einem idealen System

Die Kraft fliesst nicht in deine Berechnung ein.... mit einer anderen Formel kann man sie aber miteinbeziehen.... das sagt uns: Sie ist doch relevant

In DEINER unvollständigen Formel verbirgt sie sich übrigens hinter "v" denn die Faktoren, welche die Geschwindigkeit bestimmen sind nunmal die Beschleunigung und der Widerstand.... die Beschleinigung hingegen (Weil der Widerstand durch Luft und Erdanziehung zu kompliziert ist darzulegen) die Beschleunigung also errechnet sich aus der MASSE des Pfeils, und der auf ihn einwirkenden Kraft...

Tja, und die einwirkende Kraft entspricht in einem ideal System (ansonsten sei der Wirkungsgrad miteinbezogen) der Kraft welche benötigt wird um den Bogen zu spannen.


Ein KLITZEKLEIN wenig weiter denken hätte dir nicht geschadet, wenn du dich schon so profilieren möchtest als Bogenexperte.

Ich verstehe nicht sonderlich viel von Bögen.... aber ich kann rechnen
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  #71  
Alt 12-02-2010, 00:09
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Ich will mich nicht profilieren, brauch ich auch nicht.

Die exakte ballistische Formel zur Berechnung der kinetischen Energie lautet

Ekin=½ * m * v²

Geschossenergie ? Wikipedia

Das ist ein FAKT, daran gibt es nichts zu rütteln.

Um die Energie, die ein Pfeil mitbekommt, zu berechnen, brauche ich den Wirkungsgrad eines Bogens oder Gewehrs nicht zu berücksichtigen, das ist eine eigenständige Berechnung, in die neben dem Geschossgewicht und der Geschwindigkeit auch das Zuggewicht eingeht.

Vereinfacht aber für die Praxis (und nur die interessiert mich) völlig ausreichend wird der Wirkungsgrad im Englischen mit 'cast per pound' bezeichnet; sprich, wieviel Geschwindigkeit pro lbs Zuggewicht kann ein bestimmter Bogen liefern; gleichschwere Pfeile vorausgesetzt.

Wir reden also über zwei verschiedene Paar Schuhe.
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  #72  
Alt 12-02-2010, 00:40
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Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
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  #73  
Alt 12-02-2010, 09:52
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Zitat:
Zitat von slickride Beitrag anzeigen
ich richte das meinem hund aus.
Der Hund will jagen, das sind zwei unterschiedliche Ansätze.
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  #74  
Alt 12-02-2010, 10:52
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Zitat:
Zitat von Jörg B. Beitrag anzeigen
Um die Energie, die ein Pfeil mitbekommt, zu berechnen, brauche ich den Wirkungsgrad eines Bogens oder Gewehrs nicht zu berücksichtigen, das ist eine eigenständige Berechnung, in die neben dem Geschossgewicht und der Geschwindigkeit auch das Zuggewicht eingeht.
Na endlich

Um genau zu sein habe ich mit dem Geschossgewicht und der Geschwindigkeit bereits die Energie..... darum gings ja die ganze Zeit.

Dass nämlich die Geschossgeschwindigkeit von den beiden massgeblichen Faktoren Geschossmasse und Kraft die der Bogen überträgt abhängt. Dass ein stärkerer Bogen unter gleichen Bedigungen mehr Kraft überträgt erscheint mir einleuchtend.
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Geändert von Kraken (12-02-2010 um 10:55 Uhr).
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  #75  
Alt 12-02-2010, 13:24
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Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Liege ich richtig, dass Matsch wohl besser geegnet wäre?

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Besser: Sich mit Laub komplett abzureiben um den eigenen Geruch zu überdecken.
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Geändert von DieKlette (12-02-2010 um 13:26 Uhr).
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