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#61
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| Ausgehend von Quellen, die dir direkte Anweisungen geben und es somit direkt zeigen, gibt es keinen Unterschied. Warum sollte quellennahes Fechten also albern werden? Das musst du mir bitte genauer erklären.
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#62
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| Ja, seltsam. Ich komm nicht dahinter, was dagegen sprechen sollte, Quellen heranzuziehen, wenn welche vorhanden. |
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#63
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| Ich verstehe eher nicht, warum es alberner wird, je quellennäher es ist. Die Logik entzieht sich mir irgendwie.
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#64
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| [QUOTE=jpk@kkb;2484229 Es geht nicht darum, seinen eigenen STIL zu finden und zu begründen. Sondern seinen eigenen Weg zu gehen. Bitte verwechselt das nicht. Jemand, dem man innerhalb eines Stils in seinem Weg fördert, wird weitaus schneller lernen, als in einer Gruppe in Nachahmung einer Bewegung. Hast du das Prinzip verinnerlicht, so dass du es jederzeit abrufen kannst, ist die exakte Ausführung der Bewegungen zwar nicht völlig Banane aber nahe dran. Lernst du immer nur die Bewegungen nachzuahmen, so wird sich kein Verständnis bilden. Das Verständnis des Prinzips sind die Basics in meinen Augen. Erst aus diesem Verständnis entwickelt sich eine korrekte Umsetzung der KK. Nun erst beginnt die eigentliche Arbeit. Nun erst kannst du richtig üben. Alles andre davor, war Nachahmung. [/QUOTE] Sehr sehr gute Ausführungen! Perfekt analysiert!!! Beste Grüße |
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#65
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| Zitat:
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#66
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| Vielleicht so in Richtung: A: "Hm, das funktioniert nicht so richtig!" B: "Das steht aber so da! Deshalb machen wirs auch so!"
__________________ "Macht nichts, wenn die Preise für Reis und Mais steigen - Hauptsache, die Bolos bleiben billig!" ;-) |
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#67
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| ja gut, sowas mag vorkommen, aber der akribische, selbstkritische Steineumdreher wird daraus schließen, dass erirgendetwas noch nicht richtg gemacht hat in seiner Interpretation und weitersuchen. Aber sicherlich gibt es auch Sachen, die individuell nicht funktionieren oder ggf. auch gar nicht funktionieren. Aber das ist ja der Reiz an der Quellenarbeit, korrekt verstehen, korrekt ausführen und mehr dazu erfahren.
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#68
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| Ah kapiere. Und die Alternative ist, dass ich das Rad komplett neu erfinde und alles selbst entwerfe, ohne mich auf vorhandenes Material zu stützen. |
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#69
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| Ein Bodenkämpfer wie die Gracies, der kann Muskeln haben wie ein Spargeltarzan und zuschlagen wie Regine Halmich und trotzdem dreimal die UFC gewinnen. Ein Boxer kann sich ggf. mit Liegestützen und Klimmzügen behelfen und Beine wie ein Storch haben. Alle Sportler brauchen eine super Kraftausdauer und super Kondition. Ein Waffenkampf ist nach einem bis drei Schlägen vorbei. Marathontraining bringt daher nichts. Kraftausdauer und Kondition braucht man nur, um ein längeres Training und die Trainings-Spiele durchzustehen, nicht aber für den Kampf als solchen und sollte daher niemals im Fokus stehen. Umso größer muss dafür die Schnellkraft/Explosivkraft/Maximalkraft sein. Das geht nur mit einem sehr gezielten auf den jeweiligen Körper abgestimmten Krafttraining, nicht jeder kann alles trainieren. Und es geht eben nicht darum, Arme wie ein Bodybuilder aufzubauen um sich für Conan der Barbar halten zu können. Für den perkekten Hieb muss die Power aus dem ganzen Körper kommen. Storchen-Beine sind ein No-Go für Schwertkämpfer. Der ganze Körper muss trainiert werden und zwar mit einfachen Grundübungen. Im Krafttraining gilt genauso wie beim Schwertkampf: [B]Basics, Basics, Basics.[/B] Beste Grüße |
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#70
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| Zitat:
Vollste Zustimmung! Beste Grüße |
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#71
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| Warum müssen Threads bei einer kontroversen Diskussion geschlossen werden? Finde ich sehr schade. Beste Grüße |
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#72
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| Wenn man seinen Körper intensiv benutzt, ist ein gewisser Grad körperliche Fitness von Nöten, das ist klar. Die Übung selbst soll diesen Zweck aber schon erfllen, glaubt man einigen Quellen zum Broadsword und Säbel wird der physisch förderliche positive Aspekt der Übungen öfters erwähnt. D.h. aber nicht, dass man wie Tarzan aussehen muss, um ein Schwert effektiv führen zu können. Und man müsste einige Versuchsreihen starten, um evt. belegen zu können, dass bei technisch gleichwertigen Fechtern der körperlich fittere Fechter die ebsseren Chancen hat. Über sowas wurde hier oder anderswo glaube ich schon mal langwierig diskutiert.
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#73
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#74
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| Schwertkampf und Krafttraining sind Brüder, Technik ist die kleine Schwester. Beste Grüße |
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#75
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| Hurrah, endlich mal jemand der die Basics genauso wie ich schätzt. Eine Frage an die historischen Fechter: Wie viele unterschiedliche Schläge/Stiche muss man Eurer Meinung nach beherrschen um ein guter historischer Fechter zu sein? Einen, drei, sieben, 10, 15, 25? Beste Grüße |
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