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#1
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| Welche Übungen praktiziert Ihr, um das Fechten (Langes Schwert) weniger an der Stärke und mehr am Ort zu trainieren? Danke, b.m.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. |
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#2
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| Ich verstehe deine Frage nicht. Was ist das Problem, das dahinter steckt? Kannst du die Problemstellung etwas besser beschreiben, bitte.
__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst |
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#3
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| Beim Fechten habe ich die Tendenz, zu nah an den Gegner zu gehen, in Bindungssituationen sowieso schnell an seine Stärke zu gehen und insgesamt für meinen Geschmack zu wenig mit dem Ort zu fechten. Geht angeblich anderen genau so, weshalb ich das hier frage. Es ist keine Frage, das ich im Ringen recht schnell siegen KANN. Aber Jörg B. hat mal sinngemäß verlautet, das Ringen eine Fecht - Vermeidungs - Kunst sei. Nun möchte ich aber fechten. Ich muss mir also die Marotte, allezeit einen Weg an den Mann zu finden abgewöhnen. Und anstatt dessen "Am Ort fechten" kultivieren. Die Frage in kurz: Was für Drills, Formen, Ideen, Konzepte und so weiter gibt es, diese Probleme, insofern sie erkannt werden, abzustellen? Ich kann ja nicht der einzige im Multiversum sein. B.m.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. |
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#4
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| Um da sinnvolle Tipps zu geben, müsste man mal ein Übungsvideo sehen. Oft liegt es an den Übungen selbst. Wenn die Fechter nicht schnurstracks mit dem Ort zum Mann fechten, kommt es viel schneller zum Einlaufen. Vielleicht empfielt es sich, mal für eine Weile nur aus Stichen und Durchwechseln zu fechten, also Hiebe mal auszulassen. Ein Ringen sollte bei guter Mensurarbeit recht selten sein. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte Geändert von T. Stoeppler (10-11-2011 um 21:17 Uhr). Grund: wort zuviel |
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#5
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| Du fragst nach Drills? Ich kann dir da ein paar zu nennen, der hier ist für das Problem IMHO der beste: Ich nenne das Robotpartner-Drills. Der Partner vollbringt einfache Hiebe oder Stiche, oder gaaanz simple Kombinationen. Immer wieder im gleichen ruhigen Rythmus. Der Fechter muss diese Hiebe versetzen, Hiebe dagegen setzen und irgendwann, selbst bestimmt das zu Übende Stück fechten und wieder abziehen, bevor der nächste Hieb kommt. Er muss husch husch zurück und den nächsten Hieb sauber versetzen. Und dann von vorne ohne Pause!!! Wieder ein paar mal versetzen, gegenhalten und dann das Stück...usw bis keiner mehr das Schwert heben kann. Der Robot-Partner ignoriert alles und zielt immer drauf, den anderen wirklich zu treffen. Dazu steigert er aber nicht die Geschwindigkeit, er zielt nur gut und haut niemals gegen das Schwert oder daneben. Der Roboter ist völlig gelassen und entspannt, er macht keine Pause. Bei diesen Übungen wird auffallen, dass selbst geübte Fechter das Problem haben, keinen Doppeltreffer zu kassieren. Doch wer da ein paar mal durch ist, wird das Timing und die Mensur (Thomas spricht das richtig an) langsam in den Griff bekommen und somit nicht mehr panisch fliehen müssen vor dem Fechten. Bei diesen Übungen wird die Gier, mit dem ersten Hieb den ersten Treffer zu setzen und die Angst vor dem gegn. Hieb genommen. Die Geschwindigkeit und die Komplexität kann man munter hochdrehen. Die Übung macht auch richtig dicke Arme ![]() Einziger Nachteil der Übung: sie macht viel Krach ![]()
__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst Geändert von jpk@kkb (10-11-2011 um 15:35 Uhr). |
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#6
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| Vielen Dank! Das sind schon mal gute Hinweise. Das mit der Mensur ist aber so ein Ding. Ich bin halt öfter einfach sehr fix am Mann. Auch wenn er das eigentlich nicht so geplant hat. Da hilft nur üben. Wir haben das Problem hier in unserem Verein schon öfter besprochen. Aber ein paar Anregungen von weiter her können nicht schaden. Ich werd' diese MArotte wohl nicht so schnell los werden. b.m.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. Geändert von Bombylus maior (10-11-2011 um 16:59 Uhr). |
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#7
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| Och, wenn du es schnell loswerden willst: erlaubt Knauf-, Faust- oder Handflächenstöße auf die Maske bzw. dem Helm im Verein. Wer dann glaubt, er wäre sicher, wenn er an dem Ort vorbei wäre, der lernt einen anderen Ort kennen, der zwar nicht piekt, aber auch sehr viel Aua mit sich bringt ![]()
__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst Geändert von jpk@kkb (10-11-2011 um 18:54 Uhr). |
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#8
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| Oh ja, Basket-Hilt und Targe-Kante ins Gesicht lehrt bei uns sowas auch gut ![]()
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#9
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__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst |
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#10
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| Hehe, ich bringe auch den Chianti mit ![]()
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#11
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| Du das Hirn, ich den Brustmuskel. Sehr empfindlich - ein wenig zu heiß und zu lange gebraten und schon ist so eine Fechterbrust ungenießbar zäh. Deshalb bin ich vonm Ballett weg. ![]() b.m.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. |
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#12
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| Hehehe, noch so ein Ringer mit Stahl in der Hand. Also meine bisherige Erfahrung ist, das wenn du Partner/Gegner hast, die nicht wirklich erfahren sind, man ohne Probleme ins Ringen kommt. Natürlich ebenso, wenn beide gerne Ringen. Vor allem wenn man noch ne Faust/Hand dazu vorschiebt oder an die Beine geht haben Ein-Zweimal-die-Woche-Hobby-Fechter keine Chance das zu verhindern. Eine gute Übung die mir geholfen hat (naja, ich gebs zu, ich gehe immer noch gerne ins Ringen, zum Schrecken meiner Mitfechter, hehe) ist: Allgemeine Partnerübung mit Technik x, du darfst immer auch mal ins Ringen, aber dein FORTGESCHRITTENER Partner weiß bescheid und springt sofort zurück um zu Scheiteln, stechen oder auszuweichen, und zwar jedesmal sobald du auch nur minimal nach vorne gehst/im Band bist. Kann man auch beim Sparring gut machen. Viel Spaß Und wer da noch ein paar schöne Drills dahin gehend kennt, immer her damit. Grüße Jimmy
__________________ Ich such immer erstmal die konfliktfreie Gewaltlösung! www.schwarzenwoelfe.de www.schwertkampf-ochs.de |
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#13
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| Hi Jimmy-13. Schon probiert. Man kann nicht wegspringen, wenn jemand auf dem Fuß steht. ![]() Nein wirklich, ich finde auch bei den besseren schnell ins Ringen. Aber ich habe jetzt ein , zwei Orientierungen mehr und ich denke, das ich das Problem nächstes Jahr in den Griff bekomme. Danke noch mal an alle. Ciao! b.m.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. |
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