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#1
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| Hi Leute und Bewanderte in Sachen Fallschule, ich empfinde die Fallschule des Systema als ziemlich perfekt, sie weicht nur geringfügig von der anderer Systeme ab, aber eben diese Abweichungen machen sie extrem effektiv. Nun zu meiner Frage: Im Systema "fließt" man ja praktisch zu Boden und rollt direkt über die Schulter, ohne zunächst die Hand auf den Boden zu bringen. Funktioniert auch wunderbar, aber was ist mit Hechtsprüngen, im Grunde Köpfern? Hier kann man nur schwerlich direkt über die Schulter, mit dem Arm nach außen, abrollen, wie geht man hier am besten vor? mfg, Luggage |
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#2
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| Hi, häste mal länger Aikido gemacht könntest Du das auch. Nun ja ne Möglichkeit ist der Salto. Man muss mit dem gestreckten Bein ein wenig Impuls geben. Gruss cz |
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#3
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| Ich kann eine Hechtrolle, sogar auf Asphalt ohne Probleme. Ich fragte mich nur, wie das im Systema gehandhabt wird! mfg, Luggage |
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#4
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| Hallo, Luggage, prinzipiell kannst Du den ganzen Körper einrollen. Angefangen bei den Fingerspitzen. Dann spielt es auch keine Rolle, wie man springt bzw. fällt. Wenn Du am Anfang zu wenig Vertrauen zu Deinen Schultern hast, kannst Du den Boden mit den Fingern, der Hand, dem Arm berühren. Unsere fortgeschrittene Studenten landen aber auch in der von Dir beschriebenen Situation, wie bei normalen Rollen. Es gibt keinen besonderen Unterschied. Gruß Andreas
__________________ Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info http://www.rma-systema.de |
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#5
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| Also, das Problem sehe ich darin, dass man beim Rollen über den Arm diesen vor/ unter dem Körper durchführt, zumindest so, wie ich es gelernt habe. Bei euch habe ich aber (sehr nachvollziehbar) gelernt, dass dieses Rollen über den Arm dann unangenehm werden kann, wenn man Beispielsweise ein Messer in der Hand hält, weil dieses dann unglücklich im eigenen Unterbauch landen könnte. Aber wie vermeide ich das im Falle eine Hechtrolle? mfg, Luggage |
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#6
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| Nehmen wir doch folgendes Beispiel: Du rollst über den rechten Arm/die rechte Schulter und hälst eine Waffe in der rechten Hand. Du kannst noch nicht direkt auf der Schulter landen und die Waffe rechts von Dir tragen. Dann roll über den rechten Arm, aber so, daß er unter dem linken Arm nach links geht, nicht nach hinten. Damit trägst Du die Waffe in der rechten Hand links von Dir. Gruß Andreas
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#7
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| hm, das klingt nicht schlecht, werde ich demnächst mal ausprobieren! Vielen Dank! mfg, Luggage |
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#8
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| Immer gerne! ![]()
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#9
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| Hallo Eine gute Möglichkeit sich eine gewisse Haltung anzueignen ist es wenn man versucht mit einem mittellangen Stock, gehalten mit beiden Händen, die Rolle durchzuführen. Je nach dem, für welche Schulterseite man sich entscheidet, es wird immer über die Aussenkante gerollt und die Handflächen bzw. die Waffe zeigt zu Boden. Sollte diese Situation dann mit einem Messer eintreffen, wird auch dieses mit der Klinge am Boden gehalten. Voraussetzung ist, das die Motorik über die Grobbewegung hinaus und somit im Unterbewusstsein verankert ist. Das kognetive Training ist hier ein wichtiger Faktor um rasch erfolgreich zu sein. Schöne Grüße aus Graz Alex PS.: Zum Thema Fallschule ist die von Systema wohl die praktikabelste die ich bis jetzt kennengelernt habe. Vor allem die Studenten erlernen es im Grunde recht leicht. |
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#10
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| Hallo, außerdem trainieren wir die Fallschule im Paar, in der Gruppe, mit schwereren Waffen, wie z.B. Schwert oder Streitaxt, mit verbundenen Händen, Beinen oder Augen, vom Stuhl, aus der Bewegung, in die Menschenmenge usw. Macht unheimlich viel Spaß ![]() Gruß Andreas
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#11
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| Jupp, meine besten Rollen waren: mit ca 35 km/H vom Fahrrad, das war aber ungewollt! und mit Schwert rechte hand, Streitaxt linke Hand über ein Stuhl! HIHI, ich weiß ich bin ein bißchen Verrückt!! MMunsei |
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#12
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| Was mich mal interessieren würd (sorry wenns woanders schon gesagt wurde), wäre folgendes: Aus wie viel besteht denn die Fallschule? Vorwärts und Rückwärts wie zb Aikido oder so ein differenziertes Hickhack wie zb im Ju Juitsu (oder wie auch immer sich das schreibt was meine Schwester macht.) Kiddie
__________________ "Wie heißen eigentlich die Diensthunde von der Bundeswehr?" - "Keine Ahnung.... Schnüffelschütze?" - "Schnüffelschütze Meier...???!!!???" |
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#13
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| Ich persönlich glaube, daß die besten Rollen immer die Ungewollten sind. Dabei ist eben das Hirn abgeschaltet und die Rolle nur noch Reflex. Meine beste Rolle, sogar über meine Panikseite Rechts hab ich beim Springreiten gemacht. Kopfüber samt Pferd in den Stangensalat. Kiddie
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#14
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| Hallo, Kiddie, bei uns lernt man, wie man einem Hindernis begegnet, wie man es umgeht, wie man es meidet, oder wie man das beste daraus macht, wenn es sich nicht meiden bzw. umgehen läßt. Dabei spielt das Hindesnis selbst keine Rolle. Es kann z.B. eine Wand, ein Zaun, ein Stuhl, eine Grube sein. Oder eben der Boden, auf den man fällt. Es ist also nichts anderes, als eine Begegnung (Kontaktaufnahme) mit einem Hindernis (Boden) und Bewegungen, um das Hindernis zu umgehen (Rollen oder ähnliches), zu meiden (in die aufrechte Position zu kommen, ohne zu fallen), oder, wenn es sich nicht besser machen läßt, flach, aber sehr weich auf den Boden zu fallen, ohne sich aber zu verletzen. Das war das Grundsätzliche (WIE). Was man im Einzelnen macht (WAS), hängt von dem Anwender selbst. Das wird nicht vorgeschrieben. Gruß Andreas
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#15
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| Denkt doch an all die Situationen die zum Fallen führen können. Beim Sport: Eislaufen, Schifahren, Laufen, Fußball, Basketball und viele Andere mehr. In der Wohnung, in der Freizeit, bei der Arbeit, an der Hand der/des Freundin/Freundes um noch einige zu nennen. Und da wollen einige Trainer behaupten das ihr angebotenes System lebensnahe oder abseits der Matte wirklich brauchbar ist! Geht in Euch und seit ehrlich, wenn der Boden uneben wird, ein Gegenstand im Weg ist oder einfach Dreck am Boden ist, ist es mit der herkömmlichen Fallschule vorbei. Es wird atypisch versucht zu fallen. Ausweg aus dieser Situation: Für das Leben ausserhalb des Ringes oder der Matte weniger den Fauststoß oder hohen Kick üben, sondern mehr auf die Gesund- und Funktionserhaltung des Körpers achten. Fallen können ist eine Sache, richtig heben und vor allem richtig, der Situation angebracht atmen, eine Andere. Beispiele dazu würden mir noch viele einfallen. Insbesondere auf Grund meiner Tätigkeit als Reha-Trainer wo mir die allgemeine Unfähigkeit im Umgang mit dem eigenen Körper sehr oft vorgeführt wird. --- Aber wichtig, der Gürtel, die Ausbildung, den Titel usw. haben wir ---- Liebe Grüße aus Graz |
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