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#31
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| Im vorkaiserlichen Rom gab es eine Vielzahl an Straßenbanden die sich stets Schlachten lieferten ( man denke nur an Clodius und Milos). Trotz Waffenverbot war das Tragen von Knüppeln und der Sica (ein stark gebogenes Messer) bei diesen Zeitgenossen üblich. Die Nobilitas ließ ihre Sklaven z. T. im Ludus ausbilden und in fast allen Caldarien gab es die Möglichkeit zum Ringkampf, welche reichlich genutzt wurde. Auch gab es keine politische Laufbahn ohne militärische Laufbahn und was die Griechen angeht ... sie galten wahrhaft als sehr gute Faustkämpfer und Ringer. Die meissten Trainer in dieser Hinsicht waren auch griechen. Mit dem Schwert hatten sie diesen Ruf jedoch nicht. Die besten Gladiatoren und Gladiatorenschulen kamen aus Campanien, Sizilien und Rom selbst. Selbst Senatoren nigten zum kampf bei einer munera. das würde ich mir gerne bei unseren heutigen Piolitikern ansehen. Als Weicheier kann man uns heute vielleicht bezeichnen, nicht so sehr die alten Römer. Natürlich zerfällt jedes Reich mal, aber man muss immer das gsamte Spektrum betrachten. und wer sich mit Hannibal und damit mit der damaligen Weltmacht Karthago angelegt hat und dabei nicht untergegangen ist, ist kein Weichei. Ciao Roberto |
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#32
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| Als Ammianus Marcellins um 380 n. Chr. in Rom war, war das so was wie ein kollektiver Freizeitpark. Um diesen Freizeitparkt einzunehmen, brauchten die Goten 30 Jahre später nur die Aquädukte zu zerstören. In der Republik wären die Römer rausmarschiert und hätten die Goten vermöbelt. Gruß |
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#33
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Wie? Ich glaube nicht, dass ein regulärer römischer Soldat zwangsweise gegen einen ausgebildeten Gladiator gewonnen hätte! Kann man so sicher nicht verallgemeinern. Oder besser? Wie oft hat der Gladiator schon gekämpft, wie oft der Soldat? Wie immer hätte der Einzelne entschieden... Off-Topic: Schickt den Malice bitte in die Arena ![]() Geändert von El Loco (09-02-2006 um 20:08 Uhr). |
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#34
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Danke jedenfalls für die Infos zu den Stadtbanden, auf ähnliches wollte ich hinaus. Verbote haben immer zur Folge, dass es Leute gibt, denen diese egal sind und die sie missachten. Ich wette es gab genauso "anständige Bürger", die aufgrund dieses Umstandes trotz Verbotes zum persönlichen Schutz einen pugio o.ä. in ihrer Tunika versteckten. |
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#35
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Trinculo |
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#36
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![]() Was aber interessant ist, ist der Umstand, dass Kaiser Commodus (das Vorbild für den Kinofilm) wirklich als Fan der Munera sogar selbst in die Arena gestiegen sein soll. Was mich auch fasziniert ist der Fakt, dass es ja auch Abenteuerlustige gab, die freiwillig in die Arena für Ruhm und GEld stiegen. |
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#37
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| HIer was interessantes zur Nutzung des gladius, was auch zum Thema Gladiatoren passt: Mit dem Schwert, das in Italien seit der Bronzezeit bezeugt ist, waren in der Frühzeit des Milizheeres die ersten 3 Zensusklassen ausgerüstet. Die Hauptwaffe der Phalanx bildete jedoch die Stoßlanze, und dem Schwert kam nur eine sekundäre Rolle zu. Mit der Ausbildung der Manipulartaktik wurde aus dem Massenkämpfer der Frühzeit der mit Pilum und Kurzschwert ausgerüstete Einzelkämpfer. Dem Kampf mit dem Schwert kam nun besondere Bedeutung zu, und die Ausbildung im kunstmäßigen Fechten nach Gladiatorenart wurde im röm. Heer 105 v.Chr. eingeführt. Das bis zur Einführung des gladius Hispaniensis Ende. 3.Jh. v.Chr. in der Zeit der Manipulartaktik von den Römern gebrauchte Schwert muß daher bereits ein dem iberischen verwandter Typ gewesen sein. Der gladius hispaniensis war wahrscheinlich nur eine wirksamere Waffe als das bisherige Schwert und bildete nur eine unvollkommene Nachahmung des iberischen Schwertes. Der zweischneidige, spitzige, nicht wesentlich über 50 cm lange, rund 1500 g schwere und zum Hieb und Stich geeignete gladius, dessen Schneiden nahezu parallel zueinander verliefen, ist in seiner Entwicklung dadurch charakterisiert, daß er nach den Funden aus dem 1. Jh. v. Chr. in der Klingenform dem Frühlatèneschwert der Stufe I, in Details der Scheide und des Griffes der Stufe Latène II und in der Form der Scheide der Stufe Latène III entspricht. In der Zeit des homogenen Heeres der Kaiserzeit ist der Schwertknauf kugelförmig, oder er besitzt eine dem Antennenschwert der Bronzezeit ähnliche Form. Das obere Ende der Angel bildete ein auf dem Knauf aufsitzender abgeplatteter Knopf. Der etwa 18 cm lange Griff bestand gewöhnlich aus Holz, war jedoch öfters mit Metall, Elfenbein u. a. verkleidet. Die Scheide bestand meistens aus 2 mit Metall verbundenen Holzplatten, deren unteres Ende spitz zulief und dessen Abschluss ein runder Metallknopf bildete. Die Scheide war teilweise oder ganz mit Metallblech überzogen, oder sie bestand nur aus Leder. Mundstück und Ortband waren jedoch stets aus Metall, ebenso die beiden Querbänder am oberen Teil der Scheide, an deren Enden sich Ringe zur Befestigung des Schwertes am BALTEUS oder CINGULUM befanden. Bis zur Einfahrung des gladius hispaniensis wurde das Schwert von den Römern links, später, mit Ausnahme des Kaisers, der höheren Offiziere und einzelner Chargen gewöhnlich rechts getragen. |
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#38
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Hier zwei Links: http://www.larp.com/legioxx/caligae.html und (ca. Mitte der Seite): http://www.lore-and-saga.co.uk/html/...equipment.html
__________________ Wer mich und mein löblich Handwerk verlacht, den schlag ich auf den Kopf, daß es ihn im Herzen kracht.(Augustin Staidt, Federfechter, 16. Jhd.) |
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#39
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| Und ein Gladius wog keine 1,5 kg, sondern eher die Hälfte, anbei der Link zu einer ziemlich netten Reproduktion (die Klinge ist nicht damasziert, aber sonst stimmt es): http://www.albion-swords.com/swords/...oman-mainz.htm
__________________ Wer mich und mein löblich Handwerk verlacht, den schlag ich auf den Kopf, daß es ihn im Herzen kracht.(Augustin Staidt, Federfechter, 16. Jhd.) |
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#40
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auch, dass ihm selbst noch keine "pattern-welded gladii" untergekommen sind. Damasziertechnik scheint eher bei Spatha die Regel gewesen zu sein. |
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#41
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| Meine Info's stammen von einem Museumsreplikator (ausgebildeter Archäologe). Damaszierte Gladiusklingen waren laut seiner Aussage zwar nicht die Regel, aber auch nicht soo selten, daß man sie als Ausnahme betrachten müsste. Ein Legionär musste sich seine Ausrüstung selbst kaufen, daher denke ich, daß diejenigen, die sich besseres leisten konnten, dies auch taten.
__________________ Wer mich und mein löblich Handwerk verlacht, den schlag ich auf den Kopf, daß es ihn im Herzen kracht.(Augustin Staidt, Federfechter, 16. Jhd.) |
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#42
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| Zitat:
Na also mit Sandalen meinte ich auch keine Flip-Flop-Dinger Da ich als Wanderer (und nicht nur Wochenendausflüge, sondern richtig Fernwege wandern) so einiges an Fußschmerzen_Erfahrungen gesammelt habe, wollte ich jedenfalls nicht mit den Dingern eine Tagesstrecke von 40 km und knapp 20 kg Ausrüstung marschieren Und ein Factum bleibt, die Dinger waren luftig und nicht gerade wärmend für eisigen Schneematsch, nich wahr...![]() |
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#43
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| Zitat:
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#44
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| Hi hi, wenn man diese Dinger (Caligae) im sonnigen Mittelmeerraum getragen hat, dann sahen die Beine nach dem Ausziehen wohl aus wie bei einem Zebra ![]() |
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#45
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| Wenn ihr schon über Filme redet. Kennt ihr das Videospiel Shadow of Rome(ps2)? Echt wunderschöne Gladiatorenaction,und nebenbei lernt mann bisschen was über römische Geschichte. In dem Spiel treten nahezu alle erwähnten Gladiatorentypen auf. Was haltet ihr von dem Game? |
![]() |
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