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#62
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#63
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__________________ Yo también tuve mis ideas, pero ahora sólo me quedan una cuantas vísceras en muy buen uso. |
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#64
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ich kann es anhand mehrerer geschichtlicher Beispiele auch belegen, aber habe dazu jetzt keine Lust was sonst so im Thread steht weiß ich nicht |
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#65
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| Hi, Kurz und bündig: Selten so einen Quatsch gehört! Vergleichbar mit: "Nur ein Thaiboxer kann einen Thaiboxer besiegen!" und was es da nicht noch für Sprüche gibt. Eine Faust auf der Nase hat egal in welchem Jahundert und egal in welchem Land immer die gleiche Wirkung gehabt und hat sie auch heute noch! ![]() Die europ. Kampfkünste waren eher gleichwertig und NICHT überlegen. Ich denke der Ansatz im Training wird leicht verschieden zu den asiatischen Kampfkünsten in der Methodik gewesen sein. Gruß Alef |
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#66
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| Herzlichen Dank Alef, das kann man als Schlusswort so stehen lassen.
__________________ a single spark of passion can change a man forever a moment in a lifetime is all it takes to break him |
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#67
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| Da kann ich nur zustimmen... anbei sei bemerkt, dass, wenn man nach dem Buch "Kampfkunst in der Antike" geht, die europäischen Kamfpkünste wie das Pankration, aber auch Boxen und Ringen usw. Von derselben Effektivität waren, wie die asiatischen, nur eben nicht so akroobatisch, wie viele asiatische Kamfpkünste. Einziger Nachteilan europäischen Künsten ist, dass viel Wissen darüber verloren ging, weil sie nicht so lange bis heute dieselbe Bedeutung hatten wie in Asien.
__________________ "Wenn du dir Mühe gibst, kannst du selbst genauso gefährlich wie jeder andere sein, der dir über den Weg läuft... oder noch gefährlicher." Capitán Diego Alatriste y Tenorio - Vivere militare est! |
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#68
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| Europäische KKs waren stets auf Effektivität ausgelegt, wärend asiatische eher der Tradition nachgingen. Betrachten wir doch einfach die Geschichte 0-2000 n. Chr.: 0-500 n.Chr. Europäer: Bevorzung des Gladius(Kurzschwert)+großer Schild nach römischen Beispiel. Mit dem Gladius wurde überwiegend gestochen, gegen einfache Rüstungen aus Leder und Bronze/Kupfer = Effektiv. Germanen verwendeten eher Äxte = mehr Reichweite, effektiv gegen große Schilde und kurze Schwerter. Kurzbögen = Effektiv genung gegen Lederpanzer. Asiaten: Einhandschwert nach mongolisch-chinesischem Vorbild. Anfangs effektiv gegen leichte Rüstungen, später weniger effektiv, trotzdem beibehalten. Kaum Schilde = wenig Schutz. Einsatz von Hellebarden und Speeren = Effektiv. 500-900 n.Chr. Europäer: Der Gladius wird vom normannischen Einhandschwert verdrängt, daraus entsteht ein Langschwert mit kurzem Griff = Hiebwaffe. Der Trend geht zu Ringpanzern. Langschwert kann Ringpanzer durchbrechen = Effektiv. Große Schilde verschwinden, kleine "Dreieckschilde" kommen in Mode = Effektiv durch mehr Beweglichkeit. Durch das entstehende Rittertum kommt es zur schweren Reiterlanze = Effektiv gegen Reiterei und Fussfolk. Asiaten: Das chinesische Schwert wird immernoch überwiegen eingesetz, obwohl die schwere Rüstung á la Yoroi entstanden ist. KEINE REITERLANZE!! Beibehaltung des Kurzbogens bei den Mongolen(größte asiatische Streitmacht) = KEIN FORTSCHRITT!! 900-1300 n.Chr. Europäer: Das Langschwert mutiert zum Anderthalbhänder, denn die Rüstungen werden schwerer = Effektiv. Der Ringpanzer wird durch Platten verstärkt und schützt somit besser = Effektiver Schutz. Die Armbrust entsteht = Effektiv gegen Rüstung und präzise. Asiaten: Entstehung des Tachi bei den Japanern, die Mehrheit verwendet immer noch das chinesische Einhandschwert. Weder Tachi noch das Chinesenschwert kann es mit dem Yoroi aufnehmen = Vermehrte Perfektionierung der Technik zum Treffen verwundbarer Stellen. 1300-1500 n.Chr. Europäer: Der Schild geht endgültig weg. Das Söldnertum und dessen Symbol der Bidenhänder lassen die Ritterschaft in Staub aufgehen. Schweizer Landsknechte, bewaffnet mit Hellenbarden, gelten als beste Söldner Europas. Entwicklung des Schießpulvers: Verschwinden der schweren Kavallerie. Der Hiebschwert wird zum Stichschwert = Entstehung des Rapiers. Der Panzer verliert an Effektivität = Entfernung. Feldbombarden und Mörser. Ganze Armeen werden mit Steinschloßflinten und Rapiers ausgerüstet = kostengünstig und effizient gegen Truppen aller Art. Asiaten: Zwar schon längst Schießpulver, aber keine Schusswaffen. Das Katana entwickelt sich aus dem Tachi. Yoroi wird zunehmend leichter. Die Mehrheit der Asiaten verwenden nach wie vor das Chinesenschwert. Bereits jetzt hätten sie keine Chance gegen Europäer. 1500-1700 n.Chr. Europäer: Erhebliche Entwicklung der Schusswaffen = Effektiv. Das Rapier wird im Feld zur Sekundärwaffe. Keine Rüstungen mehr = Effektiv. Schwere Kanonen, Kriegsschiffe. Blüte der adeligen Fechtkunst in Frankreich und Italien. Asiaten: Immer noch das Chinesenschwert, Katana bei den Japanern. Speere, Bögen. 1700-1850 n.Chr. Europäer: Der Säbel kommt langsam ins Museum. Bewaffnung mit Gewehren und Bayonetten. Panzerschiffe, erste primitive U-Boote. Schwerste Artillerie. Russische Armee gilt im Bayonettkampf als unbesiegbar. Asiaten: Keine Veränderung. 1850-1910 n. Chr. Europäer: Schlachtschiffe, U-Boote, Flugzeuge, Artillierie, Repetiergewehre. Asiaten: Japan wird gezwungen sich dem Westen zu öffnen. Westlich bewaffnet und ausgebildet besetzt es ganz Südostasien. Offene Weltmachtbestrebungen. Russisch-japanischer Krieg. Unter immensen Verlusten gelingt es Japan, die schlecht ausgerüsteten Russen zu schlagen. 1910-1945 Europäer: 1 und 2er WK definieren die Kriegsführung neu. Totale militärische Niederlage der Japaner im Pazifikkrieg und im Krieg gegen Russland. Dem japanischen Kaiser musste stundenlang erklärt werden was die Atombombe eigentlich ist. Asiaten: Viele Militärs Japans begehen rituellen Selbstmord, während die Allierten Bier auf den Sieg saufen. Chinas Expansionsbestrebungen nach Norden = Chinesische Streitkräfe werden von den Sowjets an einem Tag aufgerieben. 1945-2000 Europäer: Waffen und Kriegsführung mit absoluter Tödlichkeit. Asiaten: Angleichung an den Westen, Aufstieg Chinas. Betreiben traditioneller Kampfkünste. Fazit: Aus der Geschichte wird ersichtlich wer wie gut gekämpft und bewaffnet war. |
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#69
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#70
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| Ja, es gab schwerere Rapiere für den Krieg, die auch mit Schilden (Rundtartschen) kominiert wurden. Ein Rapier wurde damals einfach als "Schwert" bezeichnet. Davon abgesehen ist Richards Abhandlung in Einzelheiten nicht korrekt. Die Römer hatten auch längere Hiebschwerter (Spatha?) von 80 - 90 cm, meist für die Kavallerie. In der Spätantike wurden die auch von der Infanterie übernommen. Gruß |
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#71
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| Nehmen wir das mal ein bißchen auseinander, allerdings nur in puncto Waffenentwicklung in Europa: Zitat:
Und die Germanen benutzten überwiegend Speere (Gere), diese Waffe gab ihnen den Namen. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die zu dieser Zeit verwendeten Gewehre waren Luntenschlossmusketen, das Steinschloss wurde militärisch erst Anfang des 18.Jhd. flächendeckend eingeführt. Und auch diese Waffen waren Musketen, mit Flinten geht man zur Jagd. Zitat:
Zitat:
Woher kommt die Aussage über die russische Armee? Zitat:
Zitat:
Zitat:
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#72
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Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
Ich schrieb bis 1500(Anfang 16tes Jhrdt.), bis dahin gabs natürlich sehr wohl Rüstungen, dem ich überhaupt nicht widerspreche. Du hast das 15te Jahrhundert gemeint (1400-1499). Was Steinschloß angeht, hast du völlig Recht, ich hab mich offenbar vertippt. Zitat:
Zitat:
Zu den Russen: Spätestens nachdem Suworow 40.000 Türken (Osmanen) mit nur 8.000 Soldaten zerschlug und die bis dahin als "uneinnehmbar" geltende Festung Ismail einnahm, galt die russische Armee im Bayonettkampf als unbesiegbar. Zitat:
Geändert von Richard (04-01-2006 um 12:43 Uhr). |
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#73
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Zitat:
Tacitus, leider keine ausgewiesene Authorität auf dem Gebiet, schreibt den Gothones, Rugii und Lemovii rotunda scuta und breves gladii zu. Ich würde also nicht unbedingt von dem Namen auf Bewaffnungen schließen, archäologische Funde und direkte Berichte von Kämpfen sind da sinnvoller. Zitat:
Literatur: Bernard S. Bachrach "Early Carolingian Warfare:Prelude to Empire" |
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#74
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#75
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| Über sowas sollte besser im Politikforum diskutiert werden, da hier OT. |
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