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#1
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| Habe im Zeughaus München gelesen, dass die Hellebarde früher auch als "Schweizer Waffe" bezeichnet wurde. Weiß da jemand ein bißchen mehr zu? Danke im voraus :-) |
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#2
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| bin da nicht so der fachmann,könnte aber auch daran liegen dass die leibgarde des papstes,die schweizer garde, mit hellebarden bewaffnet ist. also vermutlich eine gebräuchliche waffe in der früheren schweiz.
__________________ Knowledge is knowing a tomato is a fruit. Wisdom is not putting it in a fruit salad |
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#3
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| Die Hellebarde ist angeblich eine Schweizer Erfindung. Zumindest wurde sie von der Schweizer Armee in zahllosen Schlachten erfolgreich genutzt. Sie ist EINER der Gründe der steten militärischen Überlegenheit der Eidgenossen ihren Feinden gegenüber. Unter Anderem haben WIR die 30'000 Mann starke Armee Karls des Kühnen in mehreren Schlachten stets besiegt, und ihm tausende Mannen genommen, während unsere Verluste überschaubar blieben.... mit knapp unter 100 Verlusten...... Am Morgarten bezwangen 2000 Eidgenossen im Jahre 1315 die 9'000 Mann der modernen Habsburger-Armee... tötete deren 2000 unter 12 (zwölf!!!) eigenen Verlusten, zu deren Ehren noch nach 700 Jahren alljährlich das Morgartenschiessen stattfindet. Im Sempach töteten wir 400 adlige der fremden Vögte Am Näfels schlugen wir die Habsburger für alle Zeit aus dem Lande... lediglich 650 Eidgenossen bezwangen überragend mehr als 6'000 Habsburger, töteten deren 1700. Alles und noch viel mehr nachzulesen auf Wikipedia ![]() Nur falls sich jemand erdreistet soll er mal die Militärgeschichte der Schweiz anschauen, und gucken, wie viele verlorene Schlachten er da findet... ganz neben den zahllosen Einsätzen Schweizer Söldner. Die Begründung dieses Spitznamens liegt aber eher darin, dass die Schweizer Armee d wohl als einzige (oder?) in ganz grossen Anteilen genau diese Waffe führte! Und auch stets als Prunkwaffe trug EDIT: Einzige Schweizer Niederlage habe ich da verlinkt.... möge der Leser entscheiden, ob sie der Eidgenossenschaft zur Schande gereicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlach...ob_an_der_Birs Geändert von Kraken (05-09-2010 um 00:00 Uhr). |
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#4
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| Zitat:
![]()
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#5
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| Und was glaubt ihr wohl was die ollen Schweizer alles für Siege erreicht hätten wen Kraken dabei gewesen wäre! ![]() |
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#6
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| Er ist halt ein Traditionsmensch^^ btw es spielt grad 300 auf ORF1 :P |
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#7
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| Moin ! Hellebarden gab es schon zur vorchristlicher Zeit (Bronzezeit). Gruss ...vielleicht ganz interessant http://www.grandhistorian.com/kennet...ern%20Zhou.pdf
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=buiG-znomvE |
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#8
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| Also Stangenwaffen, die wie eine Hellebarde aufgebaut waren, gabs schon lange. Es gibt landestypische Varianten, von denen das schweizer Design so mit das bekannteste ist. In Fechtbüchern und Abbildungen finden sich auch andere Varianten. Aber tatsächlich ist die Hellebarde bei den Schweizer Landsknechten stark verbreitet gewesen, aber hierzulande auch. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#9
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| Zitat:
Ist Helmbarte das selbe wie Hellebarde nur in einer anderen Aussprache oder sind das zwei verschiedene Waffentypen? |
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#10
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| Eigentlich ist "Helmbarte" der ursprünglichere Begriff. Im Meyer (1570) wird die Waffe z.B. Hellenparte genannt. Wann und wo "Hellebarde" das erste Mal auftaucht, weiss ich nicht. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#11
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| Und Helmbarte kommt ursprünglich von Halmbarte, Barte=Axt und Halm=Halm, Stange. |
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#12
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| @kraken: die schlacht an der birs würde ich definitiv nicht als niederlage bezeichnen... da hatten wir schliesslich nur die vorhut um die ganze armee einzustampfen ![]()
__________________ Servo per amikeco |
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#13
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| Bei Wiki steht es sei ne "deutsche" Waffe und sie hätte sich aus dem Rossschinder heraus entwickelt. |
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#14
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| Was nicht so alles in Wiki steht ...
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#15
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| Hallo Jungs Guan Dao (alternativ auch Kwang Dao, Kwan Dao oder General-Kwang-Hellebarde bzw. General-Kwan-Hellebarde genannt) ist eine hellebardenähnliche Stangenwaffe aus China, die ihren Namen von General Guan Yu (160–219 n. Chr.) aus der Zeit der drei Reiche bezieht. Die Chinesen hatten schon fast 2000 Jahre vor den Schweizern ein ähnliches Spielzeug! ![]() Gruss Pai Lee |
![]() |
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