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#1
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| Hallo Freunde des historischen Kampfes. Da ich selbst linkshändig bin treibt mich schon seit längerer Zeit die Frage an, wie es überhaupt mit Linkshändigen Kämpfern und Kriegern quer durch die Geschichte aussieht? Dass der linkshändige Krieger allgemein eine Seltenheit gewesen sein muss, liegt auf der Hand, aber es wäre interessant zu wissen wie und ob sich Linkshänder durch gesellschaftlichen Druck, entweder behaupteten oder sich einordneten. Für viele Fälle wäre ein Linkshändiger Kämpfer contraproduktiv. Bei allen Formationskämpfern kann man vermutlich ausschließen, dass dort jemand aus der Reihe tanzte. Auch die Tatsache dass bei vielen Antiken Befestigungsanlagen wie z.B. Mykene und Argos, die Basteien auf der rechten Seite lagen, also der Seite auf der die Männer ihre Waffen und nicht den Schild hatten, deutet zumindest darauf hin, dass die Tragweise, die Waffe auf der rechten Seite zu tragen extrem weit verbreitet war. ![]() Nun fand ich zumindest in ägyptischen Darstellungen, Kämpfer welche die Waffe in der linken Hand trugen. Doch sind diese Darstellungen stets Könige beim rituellen Töten der Feinde, wärend sie sie am Schopf packen, als auch Duellanten im Stockkampf. ![]() ![]() niemals waren allerdings Soldaten mit der Waffe in der linken Hand zu sehen. Bei griechischen Darstellungen widerholt es sich. Ich glaub ich habe eine Darstellung mit der Waffe in der linken Hand gefunden. Ich meine es war eine schwarzfigurige Vase. Ansonsten Nada. Bei römischen Darstellungen werd ich mich noch in Kürze informieren. Da erhoffe ich mir einiges von Gladiatoren, da dort eher ein individueller Kampfstil geführt werden konnte, als auf dem Schlachtfeld. Jetzt sind mal die Mittelalterleute gefragt. Da bin ich nicht stark und die Quellenlage ist deutlich umfangreicher, zumindest was das SpäMa angeht. Was wisst ihr darüber? Meine bisherige Theorie, die allerdings nur für die Antike gelten kann, sagt, dass in großen Schlachtformationen Linkshänder weniger Platz haben als in individuelleren Kämpfen wie Sportkämpfen, Duellen oder Überfallartigen Scharmützeln. Ferner stellt sich hier die Frage, kann man wenn man historisch korrekt trainieren will überhaupt mit Links arbeiten? mfg Amun Ra Edit: Natürlich können und sollen auch die Vertreter der asiatischen Kampfkünste und Kenner deren Geschichte zu worte kommen. Ich habe dieses Unterforum auch vor allem wegen der starken historischen Prägung ausgesucht. Geändert von Amun-Ra (06-12-2010 um 23:22 Uhr). |
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#2
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| die antwort auf das rätsel mit den königen ist relativ einfach, wenn man einen querschnitt durch die ethnologische forschung zum thema zieht: grundsätzlich finden wir überall symbolisch behaftete binär eingeteilte werte-zuordnungen, die mit dunkel/hell, heiß/kalt, oben/unten und links/rechts zu tun haben. oben = mehr, unten = weniger (wert), rechts = rein, links = unrein. der ar*** wird immer mit links abgewischt (man bedenke: kein klopapier, sondern ne kanne wasser zum händewaschen....), geld wird meist (ausnahmen!) mit rechts gegeben, die hand zum gruße auch 8das hat nicht nur damit zu tun, dass eine rechte hand, die grüßt, deutlich keine waffe führt) usw. usf.. links ist die seite die mit unglück und tod assoziiert wird. ein könig, der als pharao in bestimmten phasen der ägyptischen geschichte gottgleiche qualitäten besitzt (sohn des ra und solche sachen) und auch in anderen phasen immer noch ein mehr als nur normal menschliches wesen war, ist das personifizierte symbol von reinheit und recht und damit nicht mit tod und blut in verbindung zu bringen. das wahre leben aber verlangt es, denn ein könig ist herr über seine untertanen und der besieger und bestrafer seiner feinde und der untertanen, die sich seinem willen nicht beugen. die bestrafung ist aber unrein. die darstellung der bestrafung auch. um nicht eine symbolische assoziation mit unreinheit zu erzeugen MUSS er mit der linken hand töten. zugleich ist die tötung durch die linke hand auf einer abbildung auch eine symbolische demütigung des getöteten, denn er wurde nicht ehrenhaft mit der reinen hand, sondern mit der .... ich sags mal ganz direkt..... beschissenen hand bestraft. in indonesien bin ich als linkshänder, der sein messer auch mit links führt (außer meine trainertätigkeit verlangt die vorführung mit rechts) angestarrt worden, als käme ich vom mond. man nahm das jetzt nicht übel oder so, da allen beteiligten ja klar war, dass es sich hier um bloße konvention, um eine symbolische aussage handelt, und das für mich hippy-wessi andere regeln gelten, aber es war halt total unüblich, so etwas zu sehen. hinterher hat man mir gesagt, dass ich mein eigenes "westliches" messer ja ruhig so anfassen könne, wenn es aber ein alter "einheimischer" kris gewesen wäre, der die kraft seiner vorbesitzer in sich tragen würde, dann wäre es für die vorbesitzer und die seele des kris eine schwere beleidigung gewesen und der kris hätte seine kraft nicht entfalten können. so etwas sei gefährlich. die waffe "funktioniere" dann nicht. da ich das auch vorher wußte, war ich wenigstens so vorsichtig, die waffe meines bekannten, der mich zu einer freundschaftlichen runde eingeladen hatte, nur mit rechts entgegenzunehmen und zurückzugeben. übrigens: nie in solchen ländern mit seinem messer spielen und durchblicken lassen, dass man was mit kampfkunst zu tun hat. das trifft sofort auf interesse und wenn man dann noch zufällig ein gegenüber hat, das als spezi des dörflichen silat-stils gilt (wußte ich nicht), dann KANN der gar nicht anders, als aufzufordern, "mal was zu zeigen". ... und ruck zuck hat man da jemanden, der nach zwei drei moves im sinne von schattenboxen/form laufen aufsteht, ein rostiges, langes, scharfes messer aus irgendwelchen falten seines sarongs holt und anfängt mit absichtlichem "amokblick" um einen rumzutanzen. da wurd mir ganz anders zumute. war alles freundschaftlich, aber die "energie", die von dem mann ausging, war schon der hammer. und dann weiß man ja meist auch nicht, wie weit das spiel dann gehen darf und ab wann es ernst genommen wird. aber das ist ne andere geschichte ... also links = no go. ausnahmen (auch eine aussage aus indonesien): ein hinterlistiger attentäter, der dürfe das schon, denn hinterlist ist ja nichts "rechtes" (auch die deutsche und englische sprache kennt ja die verbindung rechts = recht). p.s.: natürlich ist das nicht die einzige begründung, warum das führen der waffe mit der linken hand wohl die absolute ausnahme war. dazu kommt - erziehung. da links = unrein, wurden linkshänder selbst noch einige jahre vor meiner einschulung auch hierzulande auf rechts "umgepolt". - taktische gründe, die ja schon angesprochen wurden (formationskampf) - technische gründe, da man 1. bei einem stand mit der waffenseite vorne das herz geradezu "anbietet" und 2. im fall, dass man einen schild führt, diesen auf der seite hat (rechts), wo das herz nicht schlägt, während die andere deshalb nur schlecht gedeckt werden kann - probleme bei der ausbildung. das kennen wir alle. wie oft entstand bei meinen trainern schon verwirrung, wenn ich darauf bestand, dass ich xyz bitte auf links sehen möchte, daraufhin das kommando kam "alle das messer in die linke", ich aber einwarf: "nee, einer in der linken, einer in der rechten", da das die variante ist, die mir halt ständig begegnet. uups. schon musste sich so mancher über modifizierungen liebgewonnener gewohnheiten gedanken machen... Geändert von amasbaal (06-12-2010 um 23:46 Uhr). |
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#3
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| Ohne mich allzu viel mit dem Thema beschäftigt zu haben, weiß ich zum Thema Linkshänder und Europa folgendes: - bei den Gladiatoren gab es wohl eine Bezeichnung für linkshändige Kämpfer - George Silver geht auf das Fechten gegen Linkshänder ein - gälischen Legenden nach unterrichtete der Kerr-Clan seine Kämpfer in einer rein linkshändigen Fechtweise
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#4
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| Zitat:
bei eins und zwei geht es ja eher um "duellsituationen", also um "individuelles". zu wissen, wie linkshändige kämpfer bei den römern genannt wurden, wäre toll. evtl. ist die bezeichnung schon ein hinweis. was den kerr-clan angeht (in der gegend kenn ich mich überhaupt nicht aus), ist das noch interessanter, denn ENTWEDER es wird bewußt gegen die konvention gehandelt, um sich dafür einen taktischen vorteil (ungeübte gegner bei zugleich auf die "gefahren" des links-führens eingestellten eigenen leuten) zu verschaffen ODER aber, weil es eine "story" ist, der clan soll in ein entsprechendes negatives licht gerückt werden (halten sich nicht an "regeln", fiese "tricks", eben nicht "rechtens"). falls du dazu was hast oder noch findest, nur her damit. tolles thema. |
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#5
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| @Amasbaal Interessanter Ansatz. Hab das noch nicht in der ägyptologischen Fachliteratur gefunden, werd mir das aber mal genauer ansehen. Danke für die ausführliche Erklärung aus Indonesien. Auch der Punkt mit dem Herzen klingt logisch wenn man mal drüber nachdenkt. @Itto-Ryu Weißt du ob dieser Kerr-Clan auf links umgestiegen ist um bei Kämpfen gegen andere Clans einen Überraschungsvorteil zu haben, oder dies aus einem anderen Grund geschah, oder geschehen sein sollte? |
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#6
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| Zitat:
Derweil will ich auch mal sehen ob ich zum mesopotamischen Sektor noch was finde. |
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#7
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| Und noch eine ägyptische Darstellung aus dem alten Reich die Soldaten mit Waffen in der Linken Hand zeigt, ist das Relief von Deshashe. Es wird die Erstürmung einer kaananitischen Stadt gezeigt und ich konnte bisher drei Kämpfer identifizieren, die eindeutig die Waffe links tragen, einer von ihnen tötet sogar gerade einen Gegner. Das Relief ist auch anderweitig interessant, weil es verschiedenste Handhabungen und Bewegungsabläufe mit Waffen des altne Reiches zeigt. Ich versuche mal es morgen irgendwann hochzuladen. Interessant ist noch, das widerum ein Handgemenge dargestellt wird. Auf dem Relief in Beni Hasan hingegen laufen die Soldaten in Reih und Glied Speer rechts, Schild links. Wieder ein Punkt für meine Theorie. |
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#8
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| nicht unbedingt, denn nun kommt es darauf an, wer die drei "linkshänder" sind. einer tötet, wie du sagst. hat er dabei den schopf des gegners in der hand oder ist es sonst eine "haltung", die hinrichtungscharakter hat? können es mitglieder der königlichen familie sein? du darfst eins nie vergessen: abbildungen sind immer symbolträger, sind nachrichten mit "chiffren". ob in "echt" einige im handgemenge ihre natürliche linkshändigkeit nutzten, spielt da keine rolle. auf abbildungen, besonders in früh-antiken zeiten aber noch bis in die neuzeit hinein ist NICHTS zufall oder nur unbearbeitete abbildung des tatsächlichen. es ist die abbildung einer botschaft, kein photo. ein beweis ist das nicht. es könnte auch sein, dass die "linkshändige" darstellung von drei (bestimmten?) personen keine zufällige abweichung ist, sondern, dass es ein hinweis ist, dass diese drei eben auffällig besonders sind und die "linke" hier wieder symbolische funktion hat. das könnte durchaus auch zu meinen überlegungen von oben passen. so einfach findet man leider keine beweise (dann hät ich mir das studium sparen können, hat eh keinen dauerhaft gut bezahlten job gebracht und ist zum snobistischen klugscheißer hobby geworden ). |
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#9
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| nur damit wir uns nicht missverstehen: es ist durchaus möglich und rein pragmatisch betrachtet sehr sinnvoll, dass natürliche linkshänder im handgemenge ihre starke hand nutzen, in der formation aber zwangsläufig die rechte verwendeten. mir geht es eher darum, dass die abbildung eben keine abbildung ist, sondern eine "bildlich-symbolische erzählung" eines ereignisses. es sagt viel aus, aber u.u. nichts von dem, was du darin suchst. der rein archäologische weg - etwa die rekonstruktion des festungsbaus in mykene und die schlussfolgerungen, die man daraus ziehen kann (man geht von rechtshändern aus und konstruiert die anlage entsprechend) - ist da schon um einiges direkter und "handfester". was ich ja toll finden würde, wären so eindeutige texte, wie ausbildungsrichtlinien speziell für das führen der waffe mit der linken. die wird man aber wahrscheinlich (wenn es die überhaupt gab) eher viele jahrhunderte später geschrieben haben. |
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#10
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| In den mir bekannten Quellen aus dem MA gibt es keinerlei Anweisungen zum kämpfen gegen Linkshänder; vermutlich aus dem einfachen Grunde, weil es damals keine Linkshänder gab, da sie umerzogen wurden. ![]() @itto_ryu: Habe gerade mal Silver durchgesehen, da steht nix zu linkshändigen Fechtern. Hutton etc. enthält Anweisungen und Lektionen für das Fechten als (und auch gegen) Linkshänder, aber der ist ja um einiges später.
__________________ Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem |
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#11
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| Näheres zur Legende des Kerr-Clan kenne ich nicht, werde mal an anderer Stelle nachfragen. Soweit ich es verstanden habe, wurden die Kämpfer aber bewusst auf links trainiert (von Kindesbeinen an, so denke ich), ich denke, dass dies einen gewissen Vorteil gegenüber anderen erzeugen sollte. In der Regel gibt es ja mehr Rechts- als Linkshänder, weswegen es für Linkshänder leichter ist, gegen Rechtshänder zu kämpfen, weil sie das ja beinahe immer tun, während Rechtshänder da einer ungewohnteren Situation gegenüber stehen. Vor allem wenn man bedenkt, dass viele Linkshänder, zwar mit links schreiben, aber sonst nahezu alles mit rechts machen, auch Kämpfen. Wegen ihgrer Seltenheit wurden Linkshänder soweit ich weiß in den meisten Epochen auch einfach umerzogen (zumindest aus Japan weiß ich das so). Dass die Römer dafür eine eigene Gladiatoren-Bezeichnung hatten, spricht wohl für eine traditionelle Seltenheit von reinen Linkshändern in der Gesellschaft. Z.T. wird einem das auch klar, wenn man sich mal den Zusammenhang Sport/körperliche Betätigung und Linkshänder ansieht: Linkshänder ? Wikipedia Ich slebst kämpfe regelmäßig gegen einen Linkshänder (der gemeinerweise gern auch auf rechts wechselt) und auch, wenn ich besser damit klarkomme, als zu Beginn, ist es immer noch eben so anders, dass man es generell dagegen schwerer hat. Die meisten Gesellschaften waren wohl bis heute Rechtshänder-geprägt, die Ausprägungen von Linkshändern werden ja noch nicht lange erforscht, das Zusammenspiel der Gehirnhälften usw. alles ein spannendes Thema, wobei generell feststeht, das Linkshänder eben immer seltener waren und sich meistens der Rechtshand-Gesellschaft anpassen mussten, weshalb Linkshänder oft Probleme hatten/haben, aber an vielen Stellen auch Vorteile. Beim Kämpfen wird das ziemlich deutlich, finde ich. Daher durchaus eine interessante Logik, die gesamte Kriegerklasse zu Linkshändern auszubilden, um den Gegner zu verwirren. Was bei den Clan-Fights zu bedenken ist, dass sie weniger mit antikem Formationskampf zu tun haben, vielmehr muss man sie sich als kleinere Gruppenkämpfe vorstellen, in denen hier und da Einzelgefechte entstanden, weshalb man da (zumal es auch nur eine Legende ist), weniger Schwierigkeiten haben sollte, eine reine Linkshand-Truppe in den Kampf zu schicken. Spannend ist, dass wenn zwei Linkshänder gegeneinander kämpfen, sie plötzlich mehr Probleme haben, als wie sonst gegen ihre gewohnten Rechtshänder-Gegner.
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#12
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#13
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| Besonders viel gibts da leider nicht. In Liechtenauer´s Anweisungen gibts nur einen Rat für den Linkser - er soll bitte primär von seiner linken seite schlagen. Ebenso ist es immer ein bischen "link" gegen einen Linkser zu fechten. Erst in späteren Quellen (so 18. jh) gibt es den ein oder anderen definierten taktischen Rat, wie man links gegen rechts ficht (und umgekehrt). Bei den italienischen Quellen weiss ichs nicht so genau, aber ich meine da gabs auch kurz etwas dazu. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#14
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.links - rechts : kein problem; rechts - rechts : da antrainiert meist auch kein problem (v.a. in defensiven moves etwas weniger stockkontrolle, mit dem messer nur kraftunterschied, aber der ist da ja nicht so wichtig), links - links : koordinativer supergau . |
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