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#31
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| Leider find ich kein vid von der EWTO Eskrima form, dort ist auch der Stich nach dem Schlag drin und das allererste was die beiden machen, um zwei beispiele zu nennen. Also weit weg bewegt sich das nicht, von dem was Bill mit dem Schwert oder auch so unterrichtet. Wie gesagt, der Drill und das Warm Up sind zum Trainieren von Bewegungen da. So gestaltet, das ich nicht nach jedem schlag wieder von vorne anfangen muss, sondern das ich den Drill so lange machen kann, wie ich möschte. |
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#32
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| Aller dings solte man beim Langenschwert eher auf die breite und den durchmesser der klinge gehen, da es auch Langeschwerter giebt die so schmalle klingen haben das sie ohne probleme auch zum fechten verwedet werden können, zb Reconstruktionen von Tahlhoffer oder die von Embelton. |
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#33
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| Sorry, ich verstehe nicht, was du meinst. Ein Langes Schwert, mit dem man nicht fechten kann, ist kein Schwert, sondern ein SLO (swordlike object).
__________________ http://www.doppelwaffen.hardatshooting.de ...sie kommen auch hinter deinen Schild |
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#34
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| Gut misverständlich ausgedrück Degen fechten ![]() |
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#35
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| Ach so... Na ja, gehen tut manches, aber ob es gescheit geht, ist eine andere Frage.
__________________ http://www.doppelwaffen.hardatshooting.de ...sie kommen auch hinter deinen Schild |
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#36
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| Bist du sicher das du vom selben "Langen Schwert" sprichst wie wir (also "Langes Schwert" als feststehende Bezeichnung im historischen Kontext) und nicht vom "Langschwert" oder so? ![]() Also wer ein "Langes Schwert" zum Degen-Fechten brauchen kann....den muss ich mal erleben.... |
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#37
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| Hallo! "Kill Bill!" Der hat nun wirklich keine Ahnung vom historischen Fechten. ![]() Eine Frage, die für mich bei diesem Thema ausschlaggebend war ist allerdings hier bisher nur gelegentlich gestreift worden ohne sie eigentlich zu beantworten. Das Schwert war ja m.E. die klassische Waffe des Ritters (=Reiters). Im ausgehenden MA kam es zwar gelegentlich vor, dass die schwere Reiterei zum Kampf absitzen musste/sollte um zu Fuss zu kämpfen. Aber das war ja nicht der ursprüngliche Sinn und Zweck eines Berittenen in Rüstung und auch nicht die Regel. In den alten Darstellungen von Gruppenkämpfen zu Pferd bei Turnieren benutzen die Ritter überwiegend relativ kurze, für diesen Zweck etwas stumpfe Waffen, die einhändig geführt werden. Man sieht keine längeren oder zweihändig geführten Schwerter. Daher meine Frage, ob das lange Schwert als Kriegswaffe, damit meine ich für den Ritter den Kampf zu Pferd, eingesetzt wurde, insbesondere, da ja das gleichzeitige Führen eines Schildes nicht mehr möglich war. Soweit ich das überblicke, wurde das einhändig geführte Schwert vom Pferd aus weiterhin bevorzugt, wie schon zu Zeiten der Kreuzfahrer. Gruss dino
__________________ Alle Menschen werden als Originale geboren, die meisten sterben als Kopien. (O.Wilde) |
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#38
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| Dieses Bild haben wir vor Augen, aber ein Schwert war besonders im SMA nicht nur Waffe der Ritter! Zitat:
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Geändert von Baltasar (06-01-2008 um 02:30 Uhr). |
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#40
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| Die Waffe des Reiters ist wohl eher die Lanze. Für einen Reiter ist das Schwert alles andere als optimal. Damit kann er ja nicht einmal Ziele am Boden treffen. Und Fechten (wie im Film) ist ohnehin nicht möglich, da der Gegner nach einem Schlag oder Stich schon außer Reichweite ist. Trotzdem hier ein schöner Stich, der das Lange Schwert als Seitenwaffe zeigt: http://www.osnabrueck.de/images_desi...ax_334x439.jpg Ich denke, der Vorteil des Langen Schwerts zu Pferd ist, daß man noch ein bißchen mehr Reichweite hat. Zitat:
__________________ http://www.doppelwaffen.hardatshooting.de ...sie kommen auch hinter deinen Schild |
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#41
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| Also hier der Stand meines Wissens: Längere, zweihändig geführte Schwerter gab es stellenweise auch schon früher, als zur Liechtenauerischen Glanzzeit. Der große "Boom" und die Form des langen Schwertes kam aber auch durch die Verbesserung der Rüstungen zu Stande, was zum einen bewerkstelligte, dass man keinen Schild mehr brauchte und somit beide Hände ans Schwert nehmen konnte, was 1. notwendig war um größere Hebelwirkung gegen eben jene besseren Rüstungen zu erzielen und 2. eine noch komplexere Fechttechnik zuließ. Die Länge des Schwertes ergab sich zum einen aus der notwendigen Hebelwirkung, aber auch aus dem Umstand, dass man nun Angriff und Verteidigung in einer Waffe vereinigen musste. Als Vorläufer des langen Schwertes zu Fuß gilt ja das sog. Sattelbaumschwert, welches zu Pferd einhändig genutzt wurde, mit längerer Klinge zwar, aber kurzem Griff. Für eben jenen Einsatz zu Fuß und bessere Fechttechnik, Hebelwirkung etc. wurde dann der Griff verlängert und es entstand das lange Schwert. Mag sein, dass nicht alles da oben 100%ig stimmt, aber das lange Schwert ist nicht nur eine Waffe der Ritter geworden, sondern konnte auch Waffe von Soldknechten, Bürgern etc. sein. Man kann das lange Schwert sowohl als Duell- als auch als Kriegswaffe sehen/einsetzen, wobei man allerdings die gesamte Kriegsführung des Spämis beachten muss (da waren Stangenwaffen in der Masse ohnehin wichtiger, als Schwerter), abgesehen von der verschiedenen Führungsmöglichkeiten des langen Schwertes in Rüstung oder eben in Zivil.
__________________ "Wenn du dir Mühe gibst, kannst du selbst genauso gefährlich wie jeder andere sein, der dir über den Weg läuft... oder noch gefährlicher." Capitán Diego Alatriste y Tenorio - Vivere militare est! |
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__________________ "Wenn du dir Mühe gibst, kannst du selbst genauso gefährlich wie jeder andere sein, der dir über den Weg läuft... oder noch gefährlicher." Capitán Diego Alatriste y Tenorio - Vivere militare est! |
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