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#1
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| moin , ich wollt mir `n bißchen was über den makhila heraussuchen , kann nur leider nichts erschöpfendes finden. finde das teil äußerst sexy ![]() , weiß natürlich auch , daß es in D verboten ist .kennt jemand vernünftige quellen , oder gar bücher zu dem thema ? vielen dank ![]() gruß , frank |
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#2
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| Hallo Frank, warum sollte der Makhila in Deutschland verboten sein? Bei der Frage zur Handhabung kann ich leider auch nicht weiterhelfen - ausser, dass im Rahmen des Bartitsu ein paar Techniken von Pierre Vigny gegen den Alpenstock überliefert sind. Der scheint dem Makhila zu ähneln. Gruß Stefan |
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#3
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| Zitat:
Gruß Markus
__________________ Lehrgangsreihe im Eskrima: 25. Oktober: Panantukan (Philippinisches Boxen) in Stemwede | Seminartrailer Geändert von MarkusW. (30-01-2008 um 00:57 Uhr). |
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#4
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| Weiß nicht, ob das Teil in D verboten ist, könnte mir sogar vorstellen, dass es dafür zu unbekannt ist: Musikverein Edelweiss Sulzbach - Pressespiegel 2005 Stichwort "Makhila" in die Suche eingeben, da kommt eine Meldung, wonach der Bürgermeister von Sulzbach als Präsent seiner Gäste eine Baskenmütze und einen Makhila erhielt. Würde sagen so ein Bürgermeister sollte nichts unegsetzliches tun ![]() Ich glaube die Quellenlage zum Thema ist allgemein dürftig, ich weiß nicht wie stark trad. KKs im franz. Baskenland noch betrieben werden oder ob überhaupt als KK, so wie auf den Kanaren auch das Juego de Palo vornehmlich als "Stockspiel" überlebt hat. Zumindest aus dem spanischen Baskenland ist mir da nichts bekannt geworden, aber ich kenne da ja auch nicht alles und jeden . Die KK Zipota jedenfalls ist eine us-amerik. Erfindung, über der baskischen Ursprung viele streiten, der Stock wird aber dort ebenfalls als Waffe benutzt, gerne wohl auch in Form des makila. Trad. KKs in Portugal und Spanien wurden von den faschistischen Diktaturen dort verboten und überlebten somit nur in folkloristischen Bereichen in Tanz- und Spielform (ähnlich wie der schottische Dirk Dance, den Dolchkampf durch Verbot des Waffentragens folkloristisch weitertransportierte). So wird auch der Makila in einem baskischen Tanz noch genutzt, aber auch wieder als Gebrauchsgegenstand von Schäfern getragen. Allgemein wurden Spazier- und Wanderstöckebeinahe überall auch als Waffe benutzt, siehe den Shillelagh in Irland oder meinetwegen auch die Beilstöcke aus dem Riesengebirge. Da solche Dinge meistens hauptsächlich folkloristisch überlebt haben, ist eine Betrachtung des Ganzen durch den KK-Fokus noch etwas knapp, aber wie im Fall des Shillelagh ändert sich sowas ja ungemein momentan.
__________________ "Wenn du dir Mühe gibst, kannst du selbst genauso gefährlich wie jeder andere sein, der dir über den Weg läuft... oder noch gefährlicher." Capitán Diego Alatriste y Tenorio - Vivere militare est! Geändert von itto_ryu (30-01-2008 um 08:27 Uhr). |
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#5
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__________________ "Wenn du dir Mühe gibst, kannst du selbst genauso gefährlich wie jeder andere sein, der dir über den Weg läuft... oder noch gefährlicher." Capitán Diego Alatriste y Tenorio - Vivere militare est! |
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#6
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| Zitat:
verboten . ganz sicher ![]() der bürgermeister wird es nicht gewußt haben , weil sehr unbekannt ![]() ![]() außerdem kommt das teil dann eh unter verschluß , oder in eine vitrine ... bei den basken wird es gerne an jugendliche , zur konfirmation verschenkt , gerne dann auch mit einem leitspruch fürs leben. danke für die ausführliche antwort ![]() gruß , frank ps: das wiki und das googgle wurden natürlich von mir befragt ![]() |
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#7
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| Nur kurz: Nachdem ich mich kürzlich mal wieder durchs Waffengesetz gewühlt habe, denke ich auch, daß der Makhila verboten ist, da der Paragraph über Anscheinswaffen im Gegensatz zu einigen anderen eine komplette Gattung sehr gründlich umfasst: Zitat:
Und die Nähe zum ebenfalls verbotenen Stockdegen ist eindeutig, denke ich. [/klugscheissmodus] |
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#8
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| So einfach ist es nicht. Laut Wiki soll der Dorn ja die Traktion beim Laufen verbessern. Das macht es m.E. zu einem Spazierstock, weil das Teil zum Wandern bestimmt ist. Ich sehe eine gewisse Parallele zu Nordic-Walking-Sticks. Die Verwaltung kann's dann nur noch in die Liste der verbotenen Gegenstände aufnehmen.
__________________ http://www.doppelwaffen.hardatshooting.de ...sie kommen auch hinter deinen Schild |
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#9
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| Zitat:
![]() makhila übersetzt heißt übrigens soviel wie : "gib den tod " ![]() anbei bilder , die es evtl klarer machen die "dicke" spitze kommt auf den wanderweg. die dünne kommt zum vorschein , wenn man den griff abschraubt gruß , frank |
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#10
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| Zitat:
![]()
__________________ http://www.doppelwaffen.hardatshooting.de ...sie kommen auch hinter deinen Schild |
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#11
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#12
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| Leute, letztendlich ist das alles Kaffeesatzleserei. Endgültige Klarheit dürfte nur ein Feststellungsbescheid des BKA bringen. Und der ist kostenpflichtig, m.W. im niedrigen dreistelligen Bereich.
__________________ Don't judge the world by your own shitty standards. Just because you cannot do something doesn't mean no one else can do it. (James A. Keating) |
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#13
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| Das die Dinger standardmäßig die verborgene Spitze haben, war mir nicht klar. Was die (Il)Legalität des Makhila angeht sehe ich das ähnlich wie Jörg. Denn: ein Makhila sieht nun mal aus wie ein Makhila. Genau so wie ein Messer in einer Kydex-Scheide nach einem Stück Plastik mit Griff aussieht. Das sich in dem Kunststoff i.d.R. eine Klinge verbirgt wissen wir in unserem Kulturkreis. Weiss ein Inuit das auch? Für einen Basken dürfte es selbstverständlich sein, dass ein Makhila über eine ordentliche Spitze verfügt. Sieht wie Makhila aus, erfüllt alle Kriterien für das Makhila-Sein, ist Makhila. Ergo wird nichts anderes vorgetäuscht. Sehr philosophisch, ich weiß, aber was man sieht, hängt nunmal auch sehr von den Sehgewohnheiten ab. Gruß Stefan |
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#14
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| Ich würde das Teil einsacken und dem LKA zur weiteren Entscheidung zusenden ![]() @Frank Hab heute vergeblich versucht, Dich anzurufen Lass mal morgen nachmittag telefonieren.Schönen Gruss, Gö
__________________ Krav Maga Seminar in Hannover www.kravmaga-germany.de Krav Maga Seminar in Rostock |
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#15
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| also , ... mein problem ist NICHT , ob es sich bei dem makhila um einen verbotenen gegenstand handelt , oder nicht ![]() ich lese gern helfen würde ne quelle , oder bücher , in denen ich mehr überden makhila , hintergründe , anwendung , anekdoten erfahren könnte ![]() ![]() ich hatte z.b. auch mal gehört , daß der abgeschraubte griff u.a. zum parieren genutzt wurde ... baskisches espada y daga ![]() @docdog morgen wirds klappen ![]() gruß , frank |
![]() |
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