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#16
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| Ich beschäftige mich auch zweimal die Woche mit Messerwerfen bei uns im Sportstudio. Momentan werfe ich zumindest die Messer auf eine Entfernung von 5 m. Ich schreibe extra zumindest, da ich gezieltes Messerwerfen nicht für die SV trainiere, dennoch beschäftige ich mich auch mit den Umgang von Alltagsgegenständen als Projektil. Eine Sache die man vielleicht nicht unbedingt machen muß aber auch Training erfordert, wenn man sich dazu entschließt. Mit den bereits angesprochenden Essstäbchen habe ich damals begonnen, weniger als Szenario im Chinarestaurant, sondern mehr weil es ein guter und billiger Einstieg ist. ![]() Gruß Markus |
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#17
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| Hallo Markus, hört sich interessant an, vor allem das mit den Alltagsgegenständen wie auch die Stäbchen. Wie kann man sich das vorstellen? Ist dann zwangsläufig das Gesicht das primäre Ziel? Auch wenn man sich das mit Kulis o.ä. vorstellt. Kann mir irgendwie nicht vorstellen was man sonst wirkungsvoll treffen könnte -wegen Kleidung ect... viele Grüße |
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#18
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| Zitat:
Stimmt eigentlich auch wieder. Naja ich bevorzuge sowieso Speere ![]() Leider nicht geignet für den Abend in der Stadt |
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#19
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| Zitat:
Daher ist für mich das primäre Ziel der Gegner im ganzen. Mir hilft es weniger wenn ich etwas werfe und es fliegt 2m an jemanden vorbei. Gruß Markus |
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#20
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| Zitat:
Quasi so ein abgewandeltes "Sand in die Augen werfen" ![]() Aschenbecher... autsch... Zeit gewinnt man durch so eine Attacke bestimmt. viele Grüße meridian |
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#21
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| In welchem Szenarien würdet ihr Situationen sehen, für die sich der Einsatz von Wurfwaffen (Messern, Speeren, improvisierten) im Sinne der SV rechtvertigen lässt? Gruß Stefan |
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#22
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| OK, nehmen wir mal die Messer und Speere weg, zu denen hat man für gewöhnlich keinen so leichten Zugriff (zumindest ich bin kein Messerträger). ![]() Es sind für gewöhnlich die Standardsituationen, man wird massiv bedroht, schon angegriffen...etc. pp.. Man will einfach raus aus dieser Situation, entweder kann ich meinen Gegenüber so ablenken das ich flüchten kann oder ich muß mir den Weg freikämpfen, da der Ausgang vielleicht hinter meinem Gegner ist, es kann auch sein das ich eine Person damit ablenken kann, um mich dann im nächsten Moment auf einen zweiten Angreifer zu konzentrieren. Die Umgebung wo es sich abspielt, ist die Umgebung wo man leicht Zugriff auf Projektile hat, wie Aschenbecher, Snakeschalen oder ja auch Stühle...usw. Gruß Markus Geändert von MarkusW. (28-04-2008 um 10:43 Uhr). |
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#23
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| ich sehe folgendes Szenario: 1) Ich werde mit einer potentiell tödlichen Waffe bedroht/angegriffen 2) Ich bin zu weit weg für eine 'hand-to-hand'-Technik, kann aber nicht einfach nur weglaufen 3) Das Messer ist zugriffsbereit Also eigentlich die klassische 'Gambler'-Situation. ![]() Für die, die es nicht kennen: Auf den Schaufelrad-Dampfern auf dem Mississippi wurde früher oft und heftig Glücksspiel betrieben und natürlich auch of viel Geld verloren/beschissen, so daß eine der Parteien vom Spieltisch aufsprang und eine (evtl. verdeckte) Schußwaffe zog. Viele Spieler trugen deshalb ein Bowiemesser oder einen 'Arkansas Toothpick' im Stiefelschaft und zogen/warfen diesen, während sie ihrerseits vom Tisch aufsprangen um abzuhauen oder selbst eine Schußwaffe zu ziehen. Der Unterhand-Wurf ohne Rotation wird in den USA z.T. auch als 'Gambler's Throw' bezeichnet, und trifft auf kurze Distanz recht zuverlässig. Wie oft man im 21. Jhd. in so eine Situation kommt, sei mal dahingestellt. Messerwerfen ist aber eine Fertigkeit, die das instinktive Zielerfassen und die Hand-Auge-Koordination enorm verbessert. Außerdem macht es einfach Spaß. ![]()
__________________ Wer mich und mein löblich Handwerk verlacht, den schlag ich auf den Kopf, daß es ihn im Herzen kracht.(Augustin Staidt, Federfechter, 16. Jhd.) |
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#24
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| Dank Euch für die Erläuterungen - den Gambler´s throw kannte ich nicht, hört sich aber schlüssig an u. man hat es in diversen Western bzw. anderen Actionfilmen schon gesehen. Ein Bowie wird, mit Schmackes geworfen, bestimmt auch die Kleidung durchdringen - falls nicht greift auf jeden Fall die Ablenkung, wie von Markus beschrieben. Wobei mir schon der Instinkt sagt: Wenn Du aus einer Situation nicht herauskommst, greif Dir was u. drauf. Dieses gezielte Werfen von Gegenständen unter Stress, das muß wahrscheinlich geübt werden - um eben nicht 2m vorbei zu werfen. ![]() |
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#25
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| Der Vorteil des Gamblers-Throw, den Jörn genannt hat, ist, dass die Spitze immer Richtung Ziel weist da das Messer nicht rotiert. Bei anderen Wurfarten ist der Erfolg abhängig von der Distanz - und die ändert sich ja gegebenenfalls ständig. Wobei auch sowohl der psychologische Effekt sicher nicht zu vernachlässigen ist als auch der Einschlag eines schweren Messers, wenn es nicht mit der Spitze trifft. Worauf ich mit dem SV Szenario hinaus wollte: Werfen ist eine Distanz-Technik. D.h. der Gegner ist noch nicht an mir dran oder schon nicht mehr. In beiden Fällen ist keine unmittelbare Notwehrsituation gegeben, außer der Gegner attackiert seinerseits mit Distanzwaffen. Aber wenn er nur ein Geschoss zur Verfügung hat, ist die SV-Situation auch nur in einem extrem kleinen Zeitfenster gegeben. Das dürfte schwierig werden, die Verhältnismäßigkeit zu rechtfertigen. Ich trainiere Messerwerfen, weil ich es für eine schöne Fertigkeit halte. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich Distanzwaffen zur SV trainieren würde, dann welche, bei denen die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, sie auch greifbar zu haben, wenn eine entsprechende Situation entstehen sollte. Außer, dass man einen Aschenbecher anders wirft als ein Messer kommt das Erfolgserlebniss beim Messerwerfen doch zunächst mal dadurch, dass das Messer stecken bleibt. Das ist aber für Aschenbecher & Co. absolut irrelevant. Treffen ist entscheidend. Gruß Stefan |
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#26
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| Es freut mich zu sehen, das meine Postings verstanden wurden. ![]() Gruß Markus |
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#29
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| Die Videos sind ja mal cool. Sogar das Galileo-Video war überraschend gut. Da hab ich wohl noch ein bisschen Training vor mir ![]() Gruß Stefan |
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#30
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| Zitat:
Man wirft seine letzte waffe nicht weg Ich hab mal eins durch die Rückenpolsterung von nem Rucksack geworfen die Klinge ging ganz durch am griff hats dann gehangen
__________________ Teki yori tooku, ware yori chikai. Fern für den Gegner, nah für mich. Geändert von sbenji (06-05-2008 um 21:18 Uhr). |
![]() |
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