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  #31  
Alt 19-11-2007, 22:41
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Langes Schwert der deutschen Schule
 
Registrierungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 113
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Zitat:
Zitat von the_ANSWER Beitrag anzeigen
Wollt ihr Leute, die sich gegenseitig die Knochen brechen oder sogar Wunden beißen? Oder ist ein sportlich geregelter Wettkampf nicht schöner und wünschenswerter?
Ich frage mich immer noch, was am alten Pankration kein Sport sein soll.
Es wurde auf einer ganz anderen Ebene als heute ausgetragen, aber ES IST EIN SPORT!
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  #32  
Alt 20-11-2007, 20:45
Benutzerbild von itto_ryu
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Kampfkunst: Broadsword Academy Germany
 
Registrierungsdatum: 13.10.2005
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Es geht darum, dass wenn man Pankration wieder einführen wollte, die brutalst-möglichste Variante dem heutigen Freefight entsprechen würde, was auf olympischer Ebene sicherlich wenig Zuspruch fände, ergo würde es - dem authentischen Anspruch nach - kein Pankration mehr sein im eigentlichen Sinne der antiken Spiele. Aber eine Variante moderner Abkoppelung wie z.B. das Pangration Athlima, das ja sehr populär ist, würde der Sache schon sehr nahe kommen. Das bedeutet aber nicht, wenn man sagt "das ist dann aber nicht mehr das antike Pankration", dass man dann authmatische Tritte in die Eier sehen will.
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  #33  
Alt 20-11-2007, 20:49
Benutzerbild von itto_ryu
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Kampfkunst: Broadsword Academy Germany
 
Registrierungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 4.464
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Zitat:
Zitat von Baltasar Beitrag anzeigen
Ich frage mich immer noch, was am alten Pankration kein Sport sein soll.
Es wurde auf einer ganz anderen Ebene als heute ausgetragen, aber ES IST EIN SPORT!
Richtig. Das antike Boxen war ebenfalls eine sehr blutige, extrem brutale Angelegenheit (dagegen ist modernes Boxen ein Wattebäuschchen-Kampf), dennoch ein Sport. Der Aspekt von Boxriemen, die von leichten, weichen Riemen über "scharfe" Riemen bis hin zu regelrechten Schlagringen reichten, machte diesen allerdings für heutige Sichtweisen zu einer regelrechten Killer-Disziplin (es gibt sogar Quellen, die von einer Art Panzerhandschuh und einem Helm als Kopfschutz zeugen). Wenn man den antiken Quellen glauben darf, kamen aber interessanterweise weitaus mehr Athleten beim Pankration um, als beim Boxen. Die durch den Kampf hervorgerufene Hässlichkeit der antiken Boxer wurde allerdings von div. Zeitgenossen künstlerisch oft kommentiert und karikiert.
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  #34  
Alt 20-11-2007, 22:38
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Kampfkunst: BOXEN, JKD
 
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Alter: 26
Beiträge: 54
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Ach mist!!!!
ich hatte mal ein sehr gutes und umfangreiches referat über die oly Spiele der antike gehalten
habs aber leider nicht mehr....
( Wenn jemand gute quellenagaben dazu hat gerne posten würd mich freuen.... )


mal kurz was mir noch einfällt das erste oly. Spiel war nur der Sprint! E
später kamen sachen wie sprung ( es war vermutlich ein dreisprung aus dem stand dann wurf etc. hinzu )
Es wurden Jungfrauenläufe und ander spiele gemacht alles den göttenr zu ehren. Gewinner bekamen öle, Gefäße etc.

Pankration kam zig jahre später ( ich galub so locker 100 oder 200 ), dort wurde nach einigen Jahren dann erst das fingerbrehcen und wieder zig jahre später das augenstechen verboten.
Einem wurde mal ein Sieg aberkannt weil er mit dem finger ein loch in den körper gebohrt haben und ich glaub die milz rausgerissen haben soll..... andere zeiten andere sitten...

Gladikämpfe und wagenrenne waren unter einfluss der römer entstanden, die die spiele als unterhaltung ansahen!

Wenn es heutzutage in die oly spiele kommen sollte dann bestimmt mit helm und viel anderem schnickschnack.. aber wie schon vorher erwähnt glaub ioch nicht das wir es miterleben...

Die Zeit auf erden weiderholt sich immer wieder und sachen die jetzt neu zu sein scheinen haben sich vor tausend jahren auch schon leute ausgedacht...
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  #35  
Alt 20-11-2007, 22:46
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Kampfkunst: Mi-ka-do (Was denkt ihr denn bei dem Nick :-))
 
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Ort: Düsseldorf
Alter: 37
Beiträge: 1.905
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Zitat:
Zitat von UltimativG Beitrag anzeigen
Ach mist!!!!
ich hatte mal ein sehr gutes und umfangreiches referat über die oly Spiele der antike gehalten
habs aber leider nicht mehr....
( Wenn jemand gute quellenagaben dazu hat gerne posten würd mich freuen.... )


mal kurz was mir noch einfällt das erste oly. Spiel war nur der Sprint! E
später kamen sachen wie sprung ( es war vermutlich ein dreisprung aus dem stand dann wurf etc. hinzu )
Es wurden Jungfrauenläufe und ander spiele gemacht alles den göttenr zu ehren. Gewinner bekamen öle, Gefäße etc.

Pankration kam zig jahre später ( ich galub so locker 100 oder 200 ), dort wurde nach einigen Jahren dann erst das fingerbrehcen und wieder zig jahre später das augenstechen verboten.
Einem wurde mal ein Sieg aberkannt weil er mit dem finger ein loch in den körper gebohrt haben und ich glaub die milz rausgerissen haben soll..... andere zeiten andere sitten...

Gladikämpfe und wagenrenne waren unter einfluss der römer entstanden, die die spiele als unterhaltung ansahen!

Wenn es heutzutage in die oly spiele kommen sollte dann bestimmt mit helm und viel anderem schnickschnack.. aber wie schon vorher erwähnt glaub ioch nicht das wir es miterleben...

Die Zeit auf erden weiderholt sich immer wieder und sachen die jetzt neu zu sein scheinen haben sich vor tausend jahren auch schon leute ausgedacht...
Danke für die Info, aber Dein Schreibstil ist sehr schwer lesbar
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  #36  
Alt 21-11-2007, 09:57
Benutzerbild von itto_ryu
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Kampfkunst: Broadsword Academy Germany
 
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Zitat:
Zitat von UltimativG Beitrag anzeigen
Ach mist!!!!
Pankration kam zig jahre später ( ich galub so locker 100 oder 200 )
Genauer gesagt 648 v. Chr. bei den 33. Olympischen Spielen.

Die besten Bücher über Pankration und anderen olymp. KS sind das Buch von Poliakoff, im englischsprachigen die Bücher von Andreas V. Georgiou.
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  #37  
Alt 21-11-2007, 14:56
Benutzerbild von DerSpartaner
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Kampfkunst: Mu-Do
 
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Beiträge: 109
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Zitat:
Zitat von Baltasar Beitrag anzeigen
Was war damals nicht fair?
Jeder kannte die Regeln, jeder hat daraufhin trainiert und dann wurde gekämpft mit allem was man hatte, ergo hatte jeder die gleichen Vorraussetzungen. Was ist daran nicht fair?


Ähmm...nein!
Wir brechen heute keinem bewusst die Knochen oder töten unseren Gegner nicht absichtlich, um den Sieg zu erlangen. Sonst würde ich in einem Kampf erst die Augen eindrücken und dann meinem blinden Gegner die Glieder brechen.

Wenn ich von Fairness sprach, meinte ich vielmehr, dass wir uns heute moralische Grenzen setzen, die wir als "fair" bezeichnen.
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Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Alle Form entsteht aus der Leere. Leere ist Form. Dies sollte nicht als zwei getrennte Dinge verstanden werden.
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  #38  
Alt 21-11-2007, 17:06
Benutzerbild von iromaniac
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Kampfkunst: MMA
 
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Beiträge: 1.018
Standard Hellas!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

also ich finde pankration solte wieder olympisch werden,das war vor 3000 jahren auch so und soll auch so bleiben...ok aber ohne finger brechen und am ende killen wie es damals war!!!!!

!!!!!!!!!!!!HELLAS!!!!!!!!!!
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  #39  
Alt 21-11-2007, 19:13
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Kampfkunst: Langes Schwert der deutschen Schule
 
Registrierungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 113
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Zitat:
Zitat von DerSpartaner Beitrag anzeigen
Wir brechen heute keinem bewusst die Knochen oder töten unseren Gegner nicht absichtlich, um den Sieg zu erlangen. Sonst würde ich in einem Kampf erst die Augen eindrücken und dann meinem blinden Gegner die Glieder brechen.

Wenn ich von Fairness sprach, meinte ich vielmehr, dass wir uns heute moralische Grenzen setzen, die wir als "fair" bezeichnen.
Eben du meinst moralische Grenzen, keine Fairness.
Deine oben genannte Aktion ist absolut fair, denn dem gegner würde sie auch durchführen können, also haben alle dieselben Voraussetzungen. Das ist Fairness.
Inwiefern diese Fairness umgesetzt wird, ist ne andere Frage.
Nur finde ich manche Sportarten ehrlich gesagt zu verweichlicht. Ganz ernsthaft: jeder Krimi ist Gewaltverharmlosender als das Pankration im fernsehen je sein könnte.
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  #40  
Alt 21-11-2007, 19:33
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Kampfkunst: Boxen
 
Registrierungsdatum: 03.06.2006
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Beiträge: 1.569
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Zitat:
Zitat von DerSpartaner Beitrag anzeigen
Wir brechen heute keinem bewusst die Knochen oder töten unseren Gegner nicht absichtlich, um den Sieg zu erlangen. Sonst würde ich in einem Kampf erst die Augen eindrücken und dann meinem blinden Gegner die Glieder brechen.

Wenn ich von Fairness sprach, meinte ich vielmehr, dass wir uns heute moralische Grenzen setzen, die wir als "fair" bezeichnen.
Trotzdem konte man aufgeben wenn man wollte,wenn man es nicht macht wird natürlich der Arm gebrochen.Das gibt es auch MMA beispiele wie z.B Sakuraba vs Renzo Gracie,Renzo gab nicht auf und so brach er sich die Hand.
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  #41  
Alt 21-11-2007, 20:31
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Wobei man auch berücksichtigen muss, daß die alten Griechen eine ganz andere Einstellung zum Gewinnen und Verlieren hatten.

Dem Gewinner der olympischen Spiele winkte lebenslanger, fast gottgleicher Ruhm und auch nicht unerhebliche finanzielle Vorteile.

Dem Verlierer drohte lebenslange Schande und Spott; die Idee, einen Verlierer auszuzeichnen, ist eine völlig moderne.

Unter den Umständen gab man nicht so leicht auf.
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  #42  
Alt 22-11-2007, 07:47
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Damals war halt alles anders wenn ich mir die Pankration Kämpfe von heute anschaue bekomm ich Kopfweh das ist nichts halbes und nichts ganzes ich denke jedoch wenn sie die Regeln usw. etwas abändern dann könnte es klappen ich bin auch schwer dafür das es wieder als olympische Disziplin aufgenommen wird...
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  #43  
Alt 24-11-2007, 21:53
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@Jörg

Vielleicht sollte man einführen, dass der Sieger in einem olympischen Pankration für die nächsten 4 Jahre von der Steuer befreit wird, und die Kosten für die Behandlung und Reha des Verlierers (oder ggf Beisetzung etc) vom Staat getragen werden

Mal sehen, wie es dann aussehen würde

Gruss, Thomas
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  #44  
Alt 25-11-2007, 08:38
Benutzerbild von Jörg B.
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Kampfkunst: Hauen und Stechen
 
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Guter Plan, Thomas, das wäre für beide Seiten ein Ansporn!
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  #45  
Alt 04-12-2007, 09:26
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Unpraktisch nur, wenn dieser Sieg einem zuerkannt wird, obwohl man beim Kampf gestorben ist wie bei den ollen Griechen
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