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  #16  
Alt 15-06-2011, 07:57
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Zitat:
Zitat von itto_ryu Beitrag anzeigen
Es kommt gar nicht so sehr auf die Techniken an sich an, sondern auf deren Ausführung. In diesem Video sieht man den Pfeffer, der die Sache würzt, was mir bei den anderen Videos nebst Selbstfallorgien meistens fehlt.


Wurde in anderen Threads und Foren schon oft diskutiert, tendentiell in Sachen Druck sehr gut, wie das gemacht wird. Manche verpöhnen den zu sportlichen Ansatz, andere halten es für schludderig usw. Dazu gibt es beinahe soviel verschiedene Ansichten, wie Sand am mehr.

Ich persönlich halte es in Sachen Druck für gut, aber nur eine von vielen möglichen Sparringsvarianten, denn z.T. ist die Tendenz des "Sportlichen Siegeswillens" zu massiv, dann sieht man Aktionen, die sich in einem echten Gefecht keiner trauen würde und die manchmal nur mit Glück gutgehen und meistens eben nicht.
kannst du mir einen der thraeds in einer pm schicken. Würde mich interessieren. Und so können wir uns auch sparen das hier nochmal breitzutreten
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Der wahrlich Überlegene weis nicht im vorraus was sein Gegner tun wird, nein er lässt den Gegner tun was er will!
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  #17  
Alt 15-06-2011, 08:39
Benutzerbild von itto_ryu
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Ui sorry, ob ich die noch mal rauskramen kann, das lief auch innerhalb eines anderen Topics ab, z.T. wurde das auch in anderen Foren diskutiert im Zuge von diversen Sparringsvideos, aber wenn ich was finde, dann sende ich es dir zu.

Ich habe aber auch generell kein Problem damit, wenn das hier nochmal zur Diskussion steht, evt. kommen dabei ja neue Erkenntnisse zu Tage.

Zumal Sport nichts Schlimmes ist, im Gegenteil. Ich finde es sinnvoller sich z.B. regelmäßig auch im z.B. im waffenlosen Sparring im MMA-Modus zu messen, anstatt ausschließlich SV-Techniken zu lernen. Genauso kann man aber auch zusätzlich andere Wege beschreiten und diverse Druck-Drills ausführen. Die Abwechslung macht´s und ich denke, die Altvorderen haben es damals ähnlich gehandhabt, die hatten auch sportliche Varianten.
Es gibt mMn. viele Wege des Sparrings und der Übung und ich persönlich finde, man sollte sie alle regelmäßig gehen mit verschiedenem Werkzeug in verschiedenen Modi.
Bei uns machen wir z.B. auch regelmäßig den Kampf nach Punkten in der Broadsword League als Kampfsport-Version, weil dabei ein anderer Fokus entstehen kann, der Siegeswille, wenn es um etwas geht als rein die Techniken im Freikampf auszutesten, erzeugt nochmal eine andere Spannung. Ebenso betreiben wir regelmäßig Kämpfe mit anderen Waffen, z.B. auch Stockkampf, um den Horizont zu erweitern, zumal nochmal ein anderes Schmerzpotential hinzukommt, als rein beim Freikampf mit Klingenwaffen.

In meinen Augen führt die Abwechslung in die richtige Richtung, daher ist der Turniermodus der Polen definitiv ein wichtiger Weg, aber eben nicht der einzige.
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  #18  
Alt 15-06-2011, 15:05
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Kampfkunst: Judo und Bujinkan Budo Taijutsu, Historische Europäische Kampfkunst
 
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Zitat:
Zitat von itto_ryu Beitrag anzeigen
Ui sorry, ob ich die noch mal rauskramen kann, das lief auch innerhalb eines anderen Topics ab, z.T. wurde das auch in anderen Foren diskutiert im Zuge von diversen Sparringsvideos, aber wenn ich was finde, dann sende ich es dir zu.

Ich habe aber auch generell kein Problem damit, wenn das hier nochmal zur Diskussion steht, evt. kommen dabei ja neue Erkenntnisse zu Tage.

Zumal Sport nichts Schlimmes ist, im Gegenteil. Ich finde es sinnvoller sich z.B. regelmäßig auch im z.B. im waffenlosen Sparring im MMA-Modus zu messen, anstatt ausschließlich SV-Techniken zu lernen. Genauso kann man aber auch zusätzlich andere Wege beschreiten und diverse Druck-Drills ausführen. Die Abwechslung macht´s und ich denke, die Altvorderen haben es damals ähnlich gehandhabt, die hatten auch sportliche Varianten.
Es gibt mMn. viele Wege des Sparrings und der Übung und ich persönlich finde, man sollte sie alle regelmäßig gehen mit verschiedenem Werkzeug in verschiedenen Modi.
Bei uns machen wir z.B. auch regelmäßig den Kampf nach Punkten in der Broadsword League als Kampfsport-Version, weil dabei ein anderer Fokus entstehen kann, der Siegeswille, wenn es um etwas geht als rein die Techniken im Freikampf auszutesten, erzeugt nochmal eine andere Spannung. Ebenso betreiben wir regelmäßig Kämpfe mit anderen Waffen, z.B. auch Stockkampf, um den Horizont zu erweitern, zumal nochmal ein anderes Schmerzpotential hinzukommt, als rein beim Freikampf mit Klingenwaffen.

In meinen Augen führt die Abwechslung in die richtige Richtung, daher ist der Turniermodus der Polen definitiv ein wichtiger Weg, aber eben nicht der einzige.
Wir halten es im allgemeinen so:
1.Technikablaufe statisch trainieren
2.Entscheidungsspielchen
(d.h die techniken dievorher nur im ablauf trainiert wurden bestimmten situationen zugeordnet und durchabsichtliches zufälliges stellen der besagten situationen ab gerufen)
3.steigerung der entscheidungs spielchen zum drill
4.lockeres Sparring
5.Tunier mäßiger kampf wie im video gesehen

wir halten es so das frei kämpfe erst dann geführt werden wenn die technicken und ein gewisses repertoir in den vorstufen (sparring) sitzen.
Durch zu frühes freikämpfen setzen sich evtl. zuviele fehler als gewohnheit fest (die aufgrund beidseitiger unerfahrenheit zum erfolg gefürth haben).
ich selbst habe viel mit so unpraktischen reflexxen zu kämpfen die von spaß frei kämpfen(in der pubertät) ruhen.

aber letzt endlich berherrscht du eine technik erst wenn du sie unter einem druck qnwenden kannst die dem im video gezeigten druck speed anwenden kannst.

also sind solche kämpfe unentbehrlich aber erst für deutlichen fortgeschrittene vorgesehen

mfg Bekah
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  #19  
Alt 15-06-2011, 20:28
Benutzerbild von itto_ryu
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Broadsword Academy Germany
 
Registrierungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 4.464
Cool

Klingt für mich völlig in Ordnung so wie ihr es macht. Wenn Grundlagen sitzen, machen wir auch viel über freie Drills, in denen man entweder das gelernte anwenden kann oder nach den gleichen Prinzipien ganz spontane Techniken entwickelt, die funktionieren.
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  #20  
Alt 15-06-2011, 22:34
Benutzerbild von Hans M.
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Kampfkunst: Sportfechten in historischen Wehren, Kritiker der Times
 
Registrierungsdatum: 04.01.2011
Beiträge: 170
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Zitat:
Zitat von Bekah Beitrag anzeigen
YouTube - ‪TURNIEJ D?UGIEGO MIECZA/ LONG SWORD TOURNAMENT SMDF 2009 POLAND‬‏

kennt ihr das Video schon ! Das ist mal Historisches Fechten wie es ausgeführt werden sollte auch wenn einige noch viel üben müssen.
wer muss noch viel üben und gehört zu zu diesen leuten? ich finde die gruppe interessant, aber nicht gut. interessant weil sich zeigt wie spezifisch lokale stile sein können und woraus sie sich nähren. woran es hauptsächlich fehlt ist griffwechsel was dazu führt das die ellbogen beim ausführen der haue abartig herumfliegen, typisch für polen vollkontakt - stark bedigt durch den handschutz/hentzen/handschuhe. ausserdem ist das speed-hiebfechten und steht liechtenauer 180° entgegen. simpler vergleich: liechtenauer= scharfschütze, gezieltes vorgehen nach erkennen von Blößen, Kräfteverhältnissen etc.. Polen= Stand MG, raushauen von vorprogrammierten (!) angriffssalven, in der hoffnung irgendetwas davon wird schon treffen.

Zitat:
Zitat von Bekah Beitrag anzeigen
Ja es ist Sport ^^ darum gehts ja und du weißt ja ich teile nicht die Meinung der meisten anderen HF in Deutschland. Ich bin der Meinung man muss Regeln finden die es ermöglichen mit einem Groß an Historischen Techniken zu verwenden.
die regeln gibt es doch, besuche ein größers event.

Zitat:
Außerdem hat die Verbreitung der Lichtenauer Schule zu Versportlichung des Langschwerts geführt ^^ ( Marxbrüder ).
eher nein, der untergang der liechtenauer schule = technologisch/kulturell bedingte effektive irrelevanz des langen schwertes hat zur versportlichung geführt.
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  #21  
Alt 16-06-2011, 21:57
Benutzerbild von Graubereich
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Kampfkunst: störrisch
 
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Zitat:
Zitat von Primo Beitrag anzeigen
YouTube - ‪systema Rukopashnii Boi-1.mp4‬‏

.....schaut stellenweise ganz gut aus !

Gruss
Ist das Ryabkos Systema, oder das andere (Kadoshnikov oder so ähnlich)?
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Zitat Jörg B. "Kein Alkohol ist auch keine Lösung"
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