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  #16  
Alt 16-07-2007, 14:40
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Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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So isses!
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Don't judge the world by your own shitty standards. Just because you cannot do something doesn't mean no one else can do it.
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  #17  
Alt 16-07-2007, 15:10
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Zitat:
Zitat von Jörg B. Beitrag anzeigen
Ehm...weil die Fechtbahn nur 1,50m bis 2 m breit ist und nicht verlassen werden darf?
ich habe mich wohl nicht ganz klar ausgedrückt. ich wollte eigentlich wissen warum sie auf der bahn kämpfen, anstatt einer großen fläche.
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  #18  
Alt 16-07-2007, 15:19
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Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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Weil die Regeln das so vorschreiben?
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  #19  
Alt 16-07-2007, 16:19
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Kampfkunst: fma
 
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beim fma gehen wir um den gegner eher herum, statt frontal auf ihn zu.
würde sowas beim fechten sinn machen?

oder wurde auch beim klassischen fechten immer hin und her gelaufen?
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  #20  
Alt 16-07-2007, 16:35
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Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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Natürlich würde das Sinn machen und flankierende Beinarbeit ist in früheren Fechtsystemen ganz normal.

Mit der Entwicklung des Stoßdegens und der damit einhergehenden sehr schnellen Fechtweise (womit nicht gesagt sein soll, daß andere Systeme langsam sind ) und der Betonung des Stoßfechtens wurde die lineare Fußarbeit immer üblicher.

Und das moderne Fechten fußt nun mal auf den Duellwaffen des 18. und 19. Jhd.

Ist aber nur ein vereinfachte Darstellung, für mehr fehlt die Zeit.
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  #21  
Alt 17-07-2007, 15:48
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Betr. Hin- und herrennen:
Das ist meines Erachtens eine Folge der aktuellen FIE-Regeln im Florett und Säbel. Bei Degen wird ja nicht so viel gerannt. Das "Rennen" kommt daher, daß um einen gültigen Angriff zu haben derjenige Fechter sich deutlich in der Vorwärtsbewegung befinden muß. Wer also großartig vorwärtsstürmt bei seinem Angriff überzeugt rein optisch damit den Kampfleiter, daß er zumindest eine der Bedingungen für einen Angriff klar erfüllt.

Grundsätzlich sind beim Kampf mit leichten, schnellen Waffen alle Ausweichbewegungen riskant, die evtl. zu lange dauern. Solche wurden deshalb aus der Fechtweise eliminiert. Kleine Seitwärtsbewegungen sind beim Stoßfechten durchaus üblich, z.B. die Inquartata.

Wenn man beim Stoßfechten anfängt um den Gegner herumzugehen, wird dieser sofort versuchen, die Gefechtslinie wieder herzustellen, so daß sich beide wieder frontal gegenüberstehen. Weil das die sinnvollste und sicherste Kampfstellung ist.
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  #22  
Alt 17-07-2007, 16:30
Benutzerbild von Thorre
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Zitat:
Zitat von Jörg B. Beitrag anzeigen


Man kann auch auf einem modernen Turnier so fechten, trotz Pistolengriff an den Waffen, elektrischer Trefferanzeige usw., davon hält einen niemand ab.
Hallo Jörg, beschreibe doch bitte den Pistolengriff an den Waffen: Davon habe ich noch nichts gehört. Danke.

Gruß Thorre
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  #23  
Alt 18-07-2007, 03:53
Moderator
Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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Gerne doch, Thorre!

Hier zwei Bilder (von der allstar homepage)





Jörg

Der Pistolengriff wurde ursprünglich für Fechter mit Behinderungen an der Hand entwickelt, hat sich aber inzwischen überall durchgesetzt, da er guten Halt der Waffe in der Hand und viel Stoßkraft bringt. Nachteil ist eine etwas schlechtere Spitzenkontrolle im Vergleich zum französischen oder italienischen Griff.
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Geändert von Jörg B. (18-07-2007 um 03:59 Uhr).
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  #24  
Alt 18-07-2007, 03:56
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Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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Zitat:
Zitat von Träumerin Beitrag anzeigen
Betr. Hin- und herrennen:
Das ist meines Erachtens eine Folge der aktuellen FIE-Regeln im Florett und Säbel. Bei Degen wird ja nicht so viel gerannt. Das "Rennen" kommt daher, daß um einen gültigen Angriff zu haben derjenige Fechter sich deutlich in der Vorwärtsbewegung befinden muß. Wer also großartig vorwärtsstürmt bei seinem Angriff überzeugt rein optisch damit den Kampfleiter, daß er zumindest eine der Bedingungen für einen Angriff klar erfüllt.
Eine treffende Beschreibung der derzeitigen Praxis der Regelauslegung, die leider mit der Regel an sich kaum noch etwas zu tun hat.

Zitat:
Zitat von Träumerin Beitrag anzeigen
Grundsätzlich sind beim Kampf mit leichten, schnellen Waffen alle Ausweichbewegungen riskant, die evtl. zu lange dauern. Solche wurden deshalb aus der Fechtweise eliminiert. Kleine Seitwärtsbewegungen sind beim Stoßfechten durchaus üblich, z.B. die Inquartata.

Wenn man beim Stoßfechten anfängt um den Gegner herumzugehen, wird dieser sofort versuchen, die Gefechtslinie wieder herzustellen, so daß sich beide wieder frontal gegenüberstehen. Weil das die sinnvollste und sicherste Kampfstellung ist.
Soi ist es.
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  #25  
Alt 05-03-2008, 00:34
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Also meiner einer hatte sich ja bereits wegen Fechten hier erkundigt. Wurde aber durch verschiedene Gründe bisher davon abgehalten mir Fechten bei mir mal anzuschauen.

Nun hätte ich aber die Gelegenheit. Mich würde folgendes den nun interessieren. Es wurde gesagt das kein Unterschied zwischen klassischen und Sportfechten besteht.

Aber die sogenannten Wettkämpfe geben mir ein anderes Bild.Ist der Unterschied nur wenn man Wettkämpfe macht ? Muss man Wettkämpfe mitmachen ?Wird man beim Sportfechten so trainiert als wollte man Wettkämpfe machen ?

Weil bei mir gibt es leider nur Sportfechten. Sie sagen das sie als Fortgeschrittende auch mit Degen und Säbel aggieren, wäre mir lieber als gar nichts.

Aber ich habe weder Lust an Wettkämpfen mitzumachen noch Fechten für Wettkämpfe zu lernen...


Viele grüße,
iron
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  #26  
Alt 05-03-2008, 07:14
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Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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Vor ~80 - 100 Jahren gab es nur 'Fechten', Punkt, Ende aus. Natürlich wurden damals schon Wettkämpfe ausgerichtet; die Möglichkeit eines Duells war aber -zumindest theoretisch- für manche Leute immer noch gegeben.

Die Techniken sind bei klassischem und modernen Fechten weitgehend identisch, nur ist der Fokus ein deutlich anderer, heutzutage geht es nur ums Gewinnen von Wettkämpfen. Die Techniken haben aber prinzipiell alle einen Ernstkampfhintergrund, sie werden zum größten Teil identisch ausfgeführt.

Du kannst auch einem Fechtclub beitreten, ohne an Wettkämpfen interessiert zu sein, zumal Du für einen ernsthaften Einstieg in den Wetkampfsport ohnehin zu alt bist (nicht persönlich gemeint, ist einfach so).
Du wirst auf jeden Fall etwas lernen.

Und mit dem Florett anzufangen ist keine blöde Idee.
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Geändert von Jörg B. (05-03-2008 um 07:18 Uhr).
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  #27  
Alt 05-03-2008, 08:42
Benutzerbild von iron101headDareius
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Ok verstanden, dann ab zum Probetraining. Danke


Viele grüße,
iron
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  #28  
Alt 05-03-2008, 09:33
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Erfahrungsgemäß wollen auch Späteinsteiger beim Fechten an Wettkämpfen teilnehmen. (Auch wenn sie anfangs meinen, das ist nichts für sie. Die Meinung ändert sich schnell). Und bei Wettkämpfen auf Länderebene können sie auch mitmachen.

Manche Fechtvereine unterrichten einen sehr klassischen Fechtstil, andere nicht. Das hängt von den jeweiligen Trainern ab.

Ich sehe klassisches Fechten als die Essenz an. Sportfechten ist eine Modifikation davon. Bekanntlich muß man in der Lage sein, den eigenen Fechtstil dem Gegner anzupassen, wenn man gewinnen will. Und die Bandbreite der verschiedenen Fechtstile ist sehr groß. Frauen fechten anders als Männer, Anfänger anders als Routinierte, und große Vereine entwickeln oft einen eigenen, unverkennbaren Fechtstil.

Wer klassisches Fechten lernt hat auf jeden Fall ein sehr brauchbares Grundgerüst, auf dem er aufbauen kann.

Grüße
Träumerin
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  #29  
Alt 05-03-2008, 09:43
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Naja ich habe kurzfristig die Richtung japanischen Schwertkampf gemacht der wird hier aber leider nicht vernünftig angeboten. Aus dem Training heraus aber bin ich nicht interessiert einen Kampf zu erlernen wo ich Aktionen mache die mich in einem existenten Duell das leben Kosten würden, auch wenn ich weiß das mir nicht mal eben jemand mit seinem Rapier begegnet und sagt "en garde "


Viele grüße,
iron
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  #30  
Alt 05-03-2008, 12:55
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Naja ich habe kurzfristig die Richtung japanischen Schwertkampf gemacht der wird hier aber leider nicht vernünftig angeboten. Aus dem Training heraus aber bin ich nicht interessiert einen Kampf zu erlernen wo ich Aktionen mache die mich in einem existenten Duell das leben Kosten würden, auch wenn ich weiß das mir nicht mal eben jemand mit seinem Rapier begegnet und sagt "en garde "


Viele grüße,
iron
Du darfst das nicht so eng Technikbezogen sehen. Die speziell wettkampforientierten Sachen sind schon eindeutig vom "traditionellen" Fechten zu unterscheiden
Viel wichtiger als die Fechttechniken speziell wird für dich eh das Training der klassischen Attribute sein, körperlich wie fechterisch.
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