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#16
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| Wenn du aber wissen willst, warum man im gleichen Übungsstand mit einem Korbschwert jeden Machetenschläger umnietet. Dann lerne gefälligst die technischen Eigenschaften eines Werkzeugs richtig zu nutzen (was kein Grund ist, die Grundlagen nicht zu vernachlässigen, die immer wieder geübt werden müssen). Denn diese Werkzeuge des Kampfes haben eine technische Evolution hinter sich - die Machete, so gut sie auch ist und so sehr ich sie mag, steht ganz am Anfang dieser Entwicklung.
__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst Geändert von jpk@kkb (01-03-2011 um 09:17 Uhr). |
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#17
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| Hi Security, danke für die lobenden Worte - freut uns sehr. Natürlich kann man die Acht mit allen Objekten vom Aschenbecher bis zum Langschwert machen. Und natürlich sind Waffen zum Kämpfen und somit zum "Zerstören" da, wie Du schreibst. Aber bei allen Parallelen bezüglich Biomechanik und der universellen Gültigkeit der Anatomie und Physik, unterscheiden sich die jeweiligen Anforderungen an Hiebwaffen häufig, wenn man den Kontext genau betrachtet: Feldschlacht, Straßenkampf, Duell bieten nicht die gleichen Kampfvoraussetzungen:Raum, Regeln, Rüstung können stark von einander abweichen. Nicht zuletzt deshalb haben sich in Europa sehr viele verschiedene Schwerttypen entwickelt. In isolierten Gegenden mit geringem Entwicklungsdruck und begrenzten Rohstoffen wie Japan blieben solche Entwicklungen aus. Die Anforderungen an das Schwert veränderten sich bis ins 19. Jahrhundert nicht. Die vielen unterschiedlichen Formen und Anwendungsgebiete europäischer Blankwaffen brachten aber natürlich auch in Bezug auf Kampfsysteme individuelle Speziallösungen mit sich. Heute gibt es die Tendenz, Konzepte anzubieten, die dann auf alle Waffen übertragen werden können. Das finde ich selber sehr gut und habe so auch jahrelang UCC gelernt. Und das Bestreben, ein System für alle Waffen zu haben, gab es auch schon im Mittelalter: Hans Talhoffer zeigt eine entsprechende Entwicklung im Verlauf von mehreren Jahrzehnten. Am Ende stand bei ihm ein ganzheitliches Kampfsystem, bei dem mit Schwert und Buckler genauso gefochten wird, wie z.B. mit langem Messer ohne Schild. Es bleibt jedoch die Tatsache, dass noch 150 Jahre vor Talhoffer ein ganz anderes System für Schwert & Buckler verbreitet war, das wahrscheinlich hunderte von Jahre alt war. Es war für diese Waffenkombi optimiert, und deshalb nicht eins zu eins auf andere Waffen übertragbar. Ganzheitlichkeit oder Spezialisierung? Gibt und gab es beides. Und das brachte zu allen Zeiten Unterschiede im Detail mit sich. Liebe Grüße, Roland Geändert von Roland Warzecha (01-03-2011 um 11:06 Uhr). |
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#18
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| Moin Roland, gut geschrieben, dank Dir! Gruß nach Hamborch und bis Mai ![]()
__________________ Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem |
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#19
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| Beste Grüße |
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#20
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| Schwerter stehen wie Du sicher weißt ganz am Anfang der Entwicklung. Viel kampfrelevanter sind die Stangenwaffen, daher trainieren wir ja alle fleißig mit Speer/Lanze/Hellebarde. Beste Grüße Geändert von Security (01-03-2011 um 19:39 Uhr). |
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#21
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| Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#22
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| Dann könnte ich nun versuchen, deine Fragen zu erklären, aber ich mache dich lieber auf das Thema aufmerksam hier. Wenn du Escrima Fragen hast, dann bitte nicht hier in diesem Thread. Danke.
__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst |
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#23
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| Das hier ist ein Topic zu einem Video von Roland, Toke und ihrer Truppe und es wäre -meiner Meinung- klasse, wenn dies auch so bliebe..-es ging im Ausgangspost nicht um die Vergleichbarkeit mit irgendwelchen anderen Dingen, das hat Roland doch auch sehr gut beschrieben, als er das von Axel u. Heiko an ihn Herangetragene hier kurz erläuterte! Ich persönlich liebe den Umgang mit dem Schwert und anderen Klingenwaffen (in allen möglichen "Variationen") bzw. deren Anwendung aus verschiedenen Gründen und finde es klasse wenn sich einzelne Personen o. Personengruppen auch mit den historischen Aspekten des Kampfes, egal in welche/aus welcher Richtung, auseinandersetzen. Wie traurig wäre es bitte, wenn der Inhalt alter Schriften o. anderweitiger Überlieferungen (egal aus welchem Bereich des Lebens!) von niemandem beachtet werden und somit (in diesem Fall wohl) ca. 700 J. altes Wissen einfach "in der Versenkung verschwinden" würde.. Es freut mich wenn dieses Wissen, ob nun auf DVD festgehalten, durch Seminare o. auch "einfachem Training", einer etwas breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird! Ja, ich würde auch anders winkeln, das Schwert anders führen, meine zweite Hand anders einsetzen u.ä., aber es geht nicht darum was einzelne von uns anders machen würden (kann doch jeder ein eigenes Video mit seinen Interpretationen von was auch immer aufnehmen, spricht doch nichts dagegen!), denn dann hätte es wohl nicht mehr ganz so viel mit bspw. der Rekonstruktion der Handschrift I.33 zu tun, die sich (soweit ich weiß) ausschließlich, dafür jedoch sehr detailliert, der Anwendung von Schwert und Buckler widmet..-ich selber kenne nur sehr wenige dieser Schriften (und das auch eher nur ansatzweise) und denke das es gerade die individuelle Auslegung einer Sache ist, die sie für den einen interessant und für den anderen eher uninteressant macht (dies ist doch aber wirklich in allen Bereichen des Lebens so)! Man kann alles von vielen Blickpunkten aus betrachten und über Inhalte streiten o. es auch einfach mal sein lassen..-gerade dann, wenn man selbst sich nicht so intensiv mit einem sehr speziellen Thema beschäftigt! Ich finde das was Roland und seine "Schwertfreunde" -durch ihr persönliches Interesse an einer Sache- mit sehr großem Erfolg aufgebaut haben und weitergeben, von der Sache her, einfach nur top und würde mir wünschen das jeder KK-/KSler mit soviel Enthusiasmus bei der (eigenen, individuellen) Sache wäre! Viele Grüße, Deno
__________________ “That thounds like a brutal sport,but it`s just a technik,it`s just the heart.It`s all about the skill,speed,the agressive. You think that`s just the power,but it`s the agressive in the power”,M.Tyson Geändert von Deno (02-03-2011 um 13:31 Uhr). |
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#24
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__________________ Berater für metallbegleitete Lösungsstrategien im Rhein-Main Gebiet. Fechter bei Zornhau und Stahl auf Stahl - Kontakt: Historische Bewegungskultur und Kampfkunst Geändert von jpk@kkb (02-03-2011 um 14:16 Uhr). Grund: hat sich erledigt ;-) |
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#25
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| @jpk@kkb Sorry, in der Schnelle ausversehen (ein von zwei Malen) verschrieben :{ -danke für den Hinweis, ist berichtigt.. Viele Grüße..
__________________ “That thounds like a brutal sport,but it`s just a technik,it`s just the heart.It`s all about the skill,speed,the agressive. You think that`s just the power,but it`s the agressive in the power”,M.Tyson |
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