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  #46  
Alt 24-01-2006, 12:07
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Kampfkunst: historisches Fechten und mehr
 
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Nicht nur aktiv zur Abwehr, auch aktiv zum Angriff, einen 'Jab' mit der Schildkante möchte ich nirgends abkriegen.
__________________
Don't judge the world by your own shitty standards. Just because you cannot do something doesn't mean no one else can do it.
(James A. Keating)
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  #47  
Alt 24-01-2006, 13:54
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Kampfkunst: Schwert, Doppelsäbel
 
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Zitat:
Zitat von Jörg B.
Nicht nur aktiv zur Abwehr, auch aktiv zum Angriff, einen 'Jab' mit der Schildkante möchte ich nirgends abkriegen.
Nen Kumpel von mir ist nach einer Kollision mit der Schildkante mal genäht worden. (Ist selbst gegen den Schild gesprungen... )

Einiges, was Ivain gesagt hat, ist mir nicht ganz klar.

Zitat:
Sprich, haut er auf mein Schild und die Bewegung endet da, lasse ich garnicht zu, daß er einen weiteren Hieb an eine neue Stelle macht.
Ein cleverer Gegner haut aber nicht (= nie) auf deinen Schild, sondern immer daneben - vermutlich würde er versuchen, zwischen Schild und Schwert hindurch zu kommen.
Sicher - wenn du gut bist, reagierst du richtig und der Angriff scheitert. Aber woher weißt du, daß du schnell genug bist, wenn du den Gegner nicht kennst?


Zitat:
ch sehe sogar immer wieder den Effekt, daß im Reenactmentkampf der Schild so eng an den Körper gezogen wird, daß er den eigene Hieb nicht stört und dabei den Torso (bzw. die Trefferzonen) abdeckt, was dann aber dazu führt, daß man Schläge zum Kopf nicht abwehren könnte, weil der Schild unter Arm und Kinn liegt und zur effektiven Kopfdeckung erstmal an beiden vorbei geführt werden müßte.
Frage: Blockt man Hiebe zum Kopf mit dem Schild? Ich würde das Schwert bevorzugen, habe aber nicht wirklich Erfahrung damit.

Gruß
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  #48  
Alt 24-01-2006, 14:50
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Kampfkunst: Historisches Fechten diverser Waffen, Ringen. Whum-Uä
 
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Ach Gasmann...

Also wir haben nun so lange von aktiver Schildnutzung geredet, daß ich ehrlich gesagt nicht verstehe, wieso du glaubst, meine Aussage würde bedeuten, der Gegner kloppt stumpf auf mein hingehaltenes Schild.
Natürlich gehe ich aktiv in seinen Schlag.


Schläge zum Kopf:
Natürlich kann man die auch mit der Klinge fangen, manchmal hat das sicher auch Vorteile, je nach Winkel.
Aber z.B. bei Angriffen die aus Sicht eines Rechtshänders von links oben kommen, ist das Schwert nicht unbedingt die erste Wahl.
Und die Möglichkeit, die Denkmurmel auch mit dem Schild zu schützen, würde ich mir auf keinen Fall selber nehmen wollen.

Und grade du, der immer die Vorteile von zwei Waffen propagierst, würdest deine Primärwaffe in einer Abwehr binden lassen, anstatt die Sekundärwaffe zu nehmen und die primäre zeitgleich für eine Attacke zu nutzen ?
Das wiederrum verstehe ich nicht.
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  #49  
Alt 24-01-2006, 15:35
Benutzerbild von Gasmann
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Kampfkunst: Schwert, Doppelsäbel
 
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Ivain,

Zitat:
Natürlich gehe ich aktiv in seinen Schlag.
Okay.


Beim Kopf hätte ich einfach die Sorge, daß mich der Gegner austrickst. Daß er die Reaktion Schild hoch provoziert, um mich woanders zu treffen.

Wenn du die Säbel meinst, die sind beide primär.

Gruß
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  #50  
Alt 24-01-2006, 16:26
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Kampfkunst: Historisches Fechten diverser Waffen, Ringen. Whum-Uä
 
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Zitat:
Beim Kopf hätte ich einfach die Sorge, daß mich der Gegner austrickst. Daß er die Reaktion Schild hoch provoziert, um mich woanders zu treffen.
Das kann immer passieren.
Man sollte natürlich nicht so zumachen, daß man nicht mehr sieht, was der Gegner tut.


Und nein, ich sprach immer noch von Schwert - Schild, da gibts ne Primärwaffe.
Das Thema mit deinen zwei Säbeln haben wir denke ich lange genug durch.
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  #51  
Alt 24-01-2006, 16:42
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Zitat:
Zitat von Gasmann
Beim Kopf hätte ich einfach die Sorge, daß mich der Gegner austrickst. Daß er die Reaktion Schild hoch provoziert, um mich woanders zu treffen.
Mach den Schild nicht nur hoch sondern auch rein, blockier seinen Arm und am besten seinen Schild gleich mit. Natürlich kann er dann noch den Arm GAAAAAANZ aussen rum und versuchen dich unten zu treffen. Aber er täte besser daran, sich wegzudrehen oder zulösen, denn bis er da aussen rum ist, hast du ihm dein Schwert auf der anderen Seite zwischen die Rippen geschoben. Funktioniert nicht so gut, wenn er nen gewölbten Schild hat. Aber ist eine Möglichkeit, das von dir befürchtete einzuschränken. Wenn du ihn gewähren lässt, kann er grundsätzlich alles machen. Der Punkt ist, dass du nicht stehenbleibst und wartest, ob ihm was dazu einfällt, was du gemacht hast.
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  #52  
Alt 25-01-2006, 11:45
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Auch wenn es ein sehr fantasievolles Gefecht aus der Feder von Hollywood-Koordinatoren war, so bekommt man im Kampf von achilles gegen hektor in "Troja" doch zumindest einen Hauchn der Vorstellung, dass der Schild mehr sein kann (und sicherlich auch war), als ein blosses "Brett" zum dahinter Verstecken.

Einen Vergleich kann man da vielleicht auch aus den japanische Kriegskünsten ziehen, auch wenn dort im großen Rahmen kein Schild benutzt wurde. aber die Niten-ichi-ryu, die Zwei-Schwert-Schule, zeigt in ihren Techniken, wie das eher sekundäre Kurzschwert sowohl als Defensivwaffen fungiert, als auch als Mittel die Abwehr des Gegners zu durchbrechen und sogar aktiv den Gegner zu verwunden. Ich denke in gewissem Maße treffen diese Eigenschaften auch auf den Einsatz eines Schildes zu.
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  #53  
Alt 25-01-2006, 13:06
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Mit Sicherheit.
Allerdings hat man wohl weniger darauf gehofft, einen Wirkungstreffer zu langen, wie es mit einer Klingenwaffe in der Zweithand möglich wäre.
Die erhoffte Wirkung war hier wohl eher das Anschocken einleitend zum eigenen Angriff, desweiteren das Prellen von Gelenken zur Schwächung des Waffenarms.
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  #54  
Alt 25-01-2006, 14:04
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Wie läuft das dann eigentlich bei Linkshändern? Wenn ich den Schild rechts halte, muß ich doch irgendwie zumachen.

Gruß
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  #55  
Alt 25-01-2006, 14:16
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Zitat:
Zitat von Ivain
Mit Sicherheit.
Allerdings hat man wohl weniger darauf gehofft, einen Wirkungstreffer zu langen, wie es mit einer Klingenwaffe in der Zweithand möglich wäre.
Die erhoffte Wirkung war hier wohl eher das Anschocken einleitend zum eigenen Angriff, desweiteren das Prellen von Gelenken zur Schwächung des Waffenarms.
Wenn ich, was ich bisher von Stephen gelesen habe, richtig verstanden habe, so ist nicht zuletzt der eigene Schild auch das Mittel der Wahl, die Deckung des anderen zu öffnen oder zumindest so zu blockieren, dass er eine angegriffene andere Blöße nicht mehr decken kann.
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  #56  
Alt 25-01-2006, 15:08
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Zitat:
Zitat von Gasmann
Wie läuft das dann eigentlich bei Linkshändern? Wenn ich den Schild rechts halte, muß ich doch irgendwie zumachen.
Aus eigener Erfahrung, allerdings nicht mit dem Rundschild:
Deutlich anders...
Ich muß hier viel mehr mit dem ganzen Körper arbeiten, da mein Gegner wie ein Spiegelbild zu mir steht und so eigentlich Schwert auf Schwert und Schild auf Schild treffen. Der Schlüssel ist hierzu starkes aus der Linie treten und noch agressiveres Binden des gegnerischen Waffenarmes.

Das ganze Stellungsspiel, was ich oben beschrieben habe, funktioniert in keinster Weise.
Vorteil des Linkshänders: er ist es eher gewohnt, auf einen Rechtshänder zu treffen und hat die Überraschung so auf seiner Seite.


Zitat:
Zitat von OliverH.
Wenn ich, was ich bisher von Stephen gelesen habe, richtig verstanden habe, so ist nicht zuletzt der eigene Schild auch das Mittel der Wahl, die Deckung des anderen zu öffnen oder zumindest so zu blockieren, dass er eine angegriffene andere Blöße nicht mehr decken kann.
Da meine Aussage als Zitat davor steht, fühle ich mich zu einer Antwort berufen.
Ja, das sind ebenfalls wirkungsvolle Techniken.
Ich habe mich in meiner Aussage bewußt auf Attacken mit dem Schild - im Vergleich zur Klingenwaffe - konzentriert, deswegen die Blockade und Öffnungsmöglichkeiten nicht aufgezählt.
Wichtig sind sie aber schon.
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  #57  
Alt 26-01-2006, 13:43
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Meinst du mich
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  #58  
Alt 26-01-2006, 13:51
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Nein, du trainierst doch mit Holz ;-)
Spaß beiseite, welchen Grund sollte ich haben, dich so anzugehen ?
Natürlich bezog sich das auf G.Schlampe, wir haben uns nur überschnitten.
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  #59  
Alt 27-01-2006, 10:14
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Achso, Nachtrag:

Ich dampfe mal die Argumente zusammen, vielleicht wirds dann klarer..
Du sagst selbst 'Schild in der Art an der Seite ist sinnlos, er gehört auf den Gegner gerichtet nach vorne.'
Das war der Kernpunkt deiner Kritik.
Ich habe darauf 'Nein, er gehört nicht nach vorne auf den Gegner gerichtet, man richtet ihn an der generischen Waffe aus. Diese ist seitlich oben, also kommt mein Schild ebenfalls auf die Seite.' geantwortet.
Daraufhin kam von dir, mir die Sachlichkeit absprechend: 'Das ist doch Haarspalterei, sich vor dem Gegner zu schützen ist doch das selbe wie vor dem Schwert.'
Und genau das ist es eben nicht.
Die zwei diksutierten Ausrichtungen sind Anzeichen einer vollkommen anderen Verwendungsweise des Schilds, wäre meine Aussage die Wortklauberei, als die du sie darstellen möchtest, dann würden sich diese offensichtlichen Unterschiede in der Haltung, die ja überhaupt erst der Anlaß waren, daß du dich veranlasst sahst, Kritik zu äußern, garnicht ergeben.

Wie kann ich den Unterschied zweier Techniken sehen und eine davon kritisieren, aber den Grundgedanken, der zu diesem Unterschied führt, gleichmachen wollen ?
Das war dann nur bloße Rechthaberei, und deren Stil ausreichend aufschlußreich.
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  #60  
Alt 27-01-2006, 21:19
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Jetzt nehmt endlich eure Schwerter und die Schilde wohin ihr wollt und haut euch...
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