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#271
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| @ Black Fire: "Die Gegenkraft aus dem Arm lassen bedeutet doch eine Art Luftballonschlag, wenn ich mich nicht irre" Wir lassen keine Kraft aus dem Arm Das ist eine einfache Physik: Bei einem Treffer wirken automatisch mindestens zwei Kräfte, die entgegengesetzt wirken (eine nach vorne, die andere nach hinten). Wir sorgen nur dafür, daß die Kraft, die nach hinten wirkt, nicht gegen unseren eigenen körper wirkt. Das ist alles. Das bedeutet aber auch, daß die Faust niemals zurückfedern darf.Gruß Andreas
__________________ Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info http://www.rma-systema.de |
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#272
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| Mit Newton bin ich halbwegs vertraut. Ich bin nur bestrebt, den Gegenimpuls auf den Boden zu leiten über meinen Körper. Weil nämlich die Erde eine viel größere Masse hat als mein Gegner... Wie gesagt: Ein anderes System. Ein Boxer macht es wieder etwas anders... |
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#273
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| Zitat:
Hat ja mit Systemas Geschichte nich mehr so viel zu tun... ![]() |
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#274
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| ... und zurück zum Thema ![]()
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#275
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| Zitat:
fister
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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#276
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| Zitat:
Gruß neo |
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#277
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| Und die Bestrebung is, das dieses der Gegner ist. Im Ernst: Im Karate trainieren wir eine Körperspannung, die eine möglichst ununterbrochene belastbare Verbindung zum Boden darstellt. Hinzu kommt eine spezielle Art des Krafteinsatzes, nämlich eine Fokusierung der Kraft auf einen ganz bestimmten Punkt im Schlag (meist ein paar Zentimeter hinter der Bauchdecke des Gegners). Das und noch ein paar andere ähnlich wichtige Fokussierungen nennt man zusammen Kime. Das optimal anwenden zu können erfordert eine Menge Übung. Meine Bitte an den Moderator: Bitte in einen eigenen Tread verschieben. Danke. |
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#278
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| der begriff des " Kime" und die damit verbundene Art und Weise (von Dir ja oben auch beschrieben) ist mir bekant, da ich mal 2 Jahre lang karate gemacht habe. Ich finde es halt nur ein wenig riskant, das, was da auch immer vom gegner kommen mag durch den eigenen Körper laufen zu lassen, da dieser ja auch etliche empfindliche "Bauteile" hat! Wenn ich diese bereiche dann auch noch anspanne, ist doch die Wahrscheinlichkeit hoch,daß da auch mal was reißen/brechen tut! Gruß Neo PS: Ja vielleicht besser in einen eigenen Threat verschieben! |
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#279
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| Von einem solchen Fall habe ich wirklich noch nie gehört. Ich halte das auch nicht für möglich, da die Belastung nur den Bruchteil einer Sekunde besteht. In diesem ist man wirklich maximal angespannt. Und es ist ja nicht so, das man diese Spannung benutzt, um den Gegner wegzuschieben oder zu stoppen (kann man auch). Man benutzt sie im allgemeinen zur schnellen Verformung des Gegners, also um Wirkung am Objekt selbst herbeizuführen. Der daraus entstehende Impuls (Schock) ist die beabsichtigte Schlagwirkung. Richtig ausgeführt und mit voler Kraft hilft auch keine angespannte Bauchdecke. Es ist beim Fauststoß im Karate angestrebt, die Belastung des eigenen Körpers so zu gestalten, das die Kraftlinie möglichst entlang der Knochen (Arme und Beine) läuft. Und der Oberkörper in einer stabilen aufrechten Stellung verbleibt. Es gibt auch andere Varianten. Nach meiner Erfahrung funktioniert das recht gut. Der Faustschlag, wie ich ihn im Systema gesehen habe, "leitet die Kraft aus dem Arm". Physikalisch gesehen skann das aber nicht funktionieren, weil man ja die Kraft nicht vollständig an die Luft übertregen kann. Das bedeutet aber das eine Belastung quer zum Oberarmknochen stattfindet, also in Bruchrichtung. Also könnte ich aus meiner Sicht diese Frage auch stellen. Ich denke aber, das die Herangehensweise an den Kampf, also das System eben ein anderes ist, also auch eine andere Art Fauststoß gebraucht wird. Aus der gezeigten Ausweichtechnik (beim NBL) heraus könnte ich keinen Tzuki anbringen, weil mir einfach die richtige Körperbalance dafür fehlen würde. Meine Ausweichtechnik würde eher so aussehen, das ich erstmal zurückweiche und auf eine Möglichkeit warte, ihm in den Arm zu fallen und gleichzeitig einen Fauststoß anzubringen. (Natürlich nur dann, wenn Weglaufen keine Option ist )Will sagen: Ein Kampfsystem funktioniert eben nur als ganzes. Man kann nicht nur einen Aspekt betrachten und man sollte es nicht bei der Betrachtung mit anderen durcheinanderwürfeln. Das wäre dann die berühmte Apfel-Birnen-Vergleich. Ich bitte nochmals um die Verschiebung in einen extra Tread. |
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#280
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| Zitat:
Eine Frage an blackfire und Hrn. Weitzel: Wenn ich Faustschläge nach Karate-Art auf einen Sandsack trainiere habe ich nach intensivem Training Kopfschmerzen. Ich schätze das kommt von den Erschütterungen des eigenen Schlages. Ich stell mal die Hypothese auf, daß man unmöglich alle Energie in den Boden leiten kann, weil mein Kopf nun mal am Rest von meinem Körper festgewachsen ist. D.h.: Streng genommen schlägt man sich bei jedem Schlag selber. Hab auch gemerkt, wie wichtig es ist bei jedem Schlag die Luft aus den Lungen zu lassen. Vermindert die Körper-Vibrationen ähnlich wie bei der Fallschule.
__________________ Form follows function. |
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#281
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| @ Black Fire, neo1 und vstm: Momentan ist die Verschiebung technisch kaum möglich (leider). Macht bitte einen neuen Thread auf, und ich werde die alten Beiträge später einfach löschen. Gruß und Danke Andreas
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#282
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| Weiter zum Thema Unterschiede in der Schlagausführung geht es hier: Fauststöße-Unterschiede In diesem Thread geht es mit den "Zweifeln" an der Systemas Geschichte weiter ![]() Gruß Andreas
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#283
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| Fuer Leute die Russisch koennen - noch ein interessanter Thread zum Systema: http://www.koicombat.org/forum/read....i=268&t=268&o= |
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#284
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| Für Leute, die kein Russisch können: Im oben genannten Thread geht es um das Gleiche, wie hier in unserem Thread. Nichts neues ![]() Gruß Andreas
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#285
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| Zitat:
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