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| http://www.szene-extra.de/trends/rassismus.html Rassismus in Nürnberg? Müssen wir draußen bleiben? Am Wochenende drängelt das Partyvolk an den Türen – wie hier vor dem Frizz. Bei so viel Ansturm kann das Publikum überall leicht aussortiert werden. Foto: Eduard Weigert Theorie 1: Sie haben einen deutschen Pass, aber das falsche Gesicht. Jugendliche ausländischer Herkunft haben Probleme, in Nürnbergs Discos hineingelassen zu werden. Ausländer sind in Discos nicht erwünscht. Theorie 2: Sie haben einen deutschen Pass, aber das falsche Gesicht oder die falschen Klamotten. Jugendliche deutscher oder ausländischer Herkunft haben Probleme, in Nürnbergs Discos hineingelassen zu werden. „Uncoole“ Jugendliche sind in Discos nicht erwünscht. Ob sie Ausländer oder Deutsche sind, spielt keine Rolle. Theorie 3: Es ist völlig daneben, dass ein Türsteher festlegt, ob einer die Disco betreten darf oder nicht. Es ist völlig daneben, wie ein Stück Vieh an der Tür gemustert zu werden. Theorie 4: Es ist die Entscheidung vom Disco-Besitzer, wer rein darf und wer nicht. Der Laden gehört ihm und er will schließlich keinen Ärger haben. Kontrollen sind notwendig. lu Wir müssen leider draußen bleiben Die Gewerkschaftsjugend und ihr Experiment: Eine Nacht mit den Türstehern vor Nürnbergs Discos Kapierst Du nicht“, bellt der Türsteher und blickt auf Celal herab. Drei Stufen über dem 21-Jährigen steht er, die Arme leicht abgespreizt vom breiten Oberkörper. Saukalt ist es an diesem Abend und an der Stargate-Treppe kleben Eisklumpen. „Aber warum“, fragt Celal. „Kapierst nicht“, kläfft der Türsteher und macht einen Schritt auf Celal zu. Freitagabend, Regensburger Straße, Discothek „Stargate“. Zur Eingangstür führt eine Eisentreppe, oben stehen drei Türsteher wie Felsblöcke. Lederstiefel, schwarze Hosen, Bomberjacken. Es ist nervig, sich für ein paar Mark Stundenlohn die Beine in den Bauch zu stehen. Nein heißt nein, ist in ihre Gesichtszüge eingemeißelt. Nur Gäste, die auf Ärger aus sind, wollen mit ihnen diskutieren. Dann zucken ihre angespannten Gesichtsmuskeln nervös. An diesem Abend haben es rund zwanzig Jungen und Mädchen auf Streit angelegt. Sie engagieren sich bei der Gewerkschaftsjugend vom DGB und haben von ihren Azubi-Kollegen schon öfter gehört, dass Ausländer nicht an den Türstehern vorbeikommen. Weil sie das rassistisch finden, wollen sie an diesem Abend mit einem „Experiment“ beweisen, dass ausländischen Jugendlichen der Eintritt in so mancher Nürnberger Disco verwehrt wird. Danach, so der Plan, wollen sie sich beim Inhaber beschweren. Frizz, Weißgerbergasse So was hat der Türsteher noch nicht erlebt. Gerade hat er zwei Leuten gesagt, dass „nur Stammgäste“ reinkommen. Eine Ausrede, die diesmal nicht funktioniert. Die abgewiesenen Gäste gucken gar nicht verschämt weg . . . Die Schlange vor der Tür rottet sich plötzlich zusammen: „Hey, Du lässt uns nicht rein, weil wir Ausländer sind“, kreischt ein Mädchen. Irritiert gibt er zurück: „Ey, ich bin selber Ausländer.“ „Ich will den Inhaber sprechen“, verlangt einer. Irgendwann guckt neben dem Türsteher ein zweiter Kopf aus der Tür und versucht der aufgebrachten Meute beizubringen, dass er nicht ausländerfeindlich ist. Er will nur keine aggressiven Cliquen in seinem Laden. Die Leute grölen empört – sie, aggressionsbereit, da lachen ja die Hühner. Uneins, ob dieser erste Besuch ein „Erfolg“ war („Siehste, wir kommen nicht rein“) oder ein Schlag ins Wasser, zieht der Pulk weiter. Der 25-jährige Hans nennt es derweil eine Schande, „dass solche Aktionen nötig sind“. Rockfabrik Ohne Probleme werden alle hineingelassen, Türsteher Harald, auf den ersten Blick sicher kein Softie, hilft gar unaufgefordert(!) Ergün, der im Rollstuhl sitzt, über die Eingangsstufen zu heben. Ausländer seien in der Rockfabrik kein Problem, meint der 25-Jährige. Kollege Jürgen stimmt zu: „Welche Rolle soll das spielen, ob die Leute grün oder gelb sind? Nur, wenn sich die Frauen beschweren, greifen wir durch.“ Stargate Als die Gruppe die Regensburger Straße erreicht, ist es nach Mitternacht. Die Clubs und Discos sind gerammelt voll, auch im Stargate brodelt längst das Saturday Night Fever. Claudi, 21 Jahre jung, blond und deutsch, hat sich bei Celal untergehakt; fröhlich spazieren sie auf die Tür zu. „Du nicht“, murmelt der Türsteher zwischen den Zähnen. Claudi darf rein. „Hey, soll das ein Witz sein? Das ist mein Freund!“, meint Claudi. „Kapierst Du nicht“, kläfft der Türsteher, und es ist keine Frage, sondern ein Befehl. „Aber warum?“, will Claudi noch wissen und auch Celal hakt nach. Einmal traut sich Claudi noch zu fragen, dann fürchtet sie, dass der Türsteher, wenn sie nicht bald kapiert, zuschlägt. Eine Diskussion mit dem Geschäftsführer will jetzt keiner in der Gruppe mehr anstrengen. Der Typ in der dunkelblauen Bomberjacke hat die Lizenz zum „Nein“ und richtigen Ärger will keiner. Außerdem wird es immer kälter, und nur noch zehn Leute sind bereit, weiter bis in die Discothek Fun nach Lauf zu fahren. Fun, Lauf Als hätten die ausländischen Jugendlichen „Ärger“ auf der Stirn stehen, kommt nicht ein Einziger von ihnen an den Türstehern vorbei. Bis auf Mehmet. Als er abgewiesen wird, verlangt er sofort nach Bernd. Bernd war jahrelang Türsteher im Fun und ist heute Stammgast. Er schleust Mehmet rein. Der 37-jährige Bernd will als Türsteher nicht als ausländerfeindlich gelten. „Auf mich kann man sich verlassen“, sagt Bernd und schwört, dass er nur auf Anweisung vom Chef handelt. „Zu viel Ausländer machen dir den Laden kaputt“, hat Bernd von einem seiner Fun-Chefs gelernt. Dann kommt keiner mehr und irgendwo muss man mal den Schlussstrich ziehen, sagt Bernd. Man lässt sowieso zu viel durchgehen. „Wir wollten am Anfang keine Jogginghosen und Turnschuhe erlauben, aber das kannst du in Lauf nicht durchsetzen.“ Deshalb müssen die Betreiber vom Fun wenigstens jetzt konsequent bleiben, glaubt Bernd und presst seine Lippen entschlossen zusammen. Hinter ihm lachen drei hübsche Mädchen. Türkinnen, wahrscheinlich. Ausländische Mädchen machen den Laden wohl nicht kaputt? Nein, weiß Bernd, Mädels sind für die Stimmung wichtig. Und überhaupt, schwächt Bernd ab, hat er ja gar nichts gegen Ausländer, nur gegen Kanaken. Früher hat er sogar im Fun hin und wieder einen Ausländer reingelassen. „Ich bin echt ein gutmütiger Kerl“, versichert Bernd. Aber wenn einer seine treuherzige Art ausnutzen will, dann, also echt, dann wird er wirklich sauer. Hat doch der Sch . . . ausländer ein paar Abende später tatsächlich seine Kumpels mitgebracht. „Hey, ich lasse mich doch nicht ausnutzen“, ärgert sich Bernd und „ey, wenn sich die Kanaken so aufführen, was hat denn das mit Ausländerfeindlichkeit zu tun?“ Schlusspunkt Die Gruppe steigt in ihre Autos und fährt heim. Müde plänkeln einige im Auto über das Recht der Discobesitzer, die Gäste auszusuchen. Ein Beweis, dass die Türsteher Ausländer nicht hineinlassen sollen, ist wohl nicht erbracht. Aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass es so ist . . . lu Gorillas im Nebel Gefährlicher Job – darum ist Selbstverteidigung meist Pflicht Türsteher sind auf Anhieb an ihren Jacken zu erkennen. Sehr häufig tragen sie Bomberjacken – nachts ist es schließlich kalt. Und nicht alle Türsteher werden so verhätschelt, wie die Jungs vom Nürnberger Mach 1 oder dem Erlanger Paisley Park: Dort heizt ein Gebläse den Beinen der Jungs kräftig ein und sorgt für heimeliges Klima unter der schwarzen Lederjacke. Noch leichter ist ein Türsteher zu erkennen, wenn er dazu gezwungen wird, beschriftete Klamotten zu tragen. Die „Hirsch“-Jungs tragen keine Hörner, sondern den auf dem Rücken und den Schriftzug „Hirsch“. Die Rockfabrik-Türsteher sind vom „S.K.I. Althoff“ und werfen V-förmige Schatten wie Meister Proper. Wenn sie ihre Arme nicht seitlich abgespreizt vom Körper baumeln lassen, werden sie hinter dem Rücken verschränkt. Fels in der Brandung Manche halten sich auch fit, während sie die Türe hüten: Ein Türsteher vorm Erlanger „Zirkel“ wird manchmal beim „Luftboxen“ beobachtet. Er und sein Kumpel sind Kickboxer. Während der eine zappelig seinen Meister-Proper-Schatten drangsaliert, wirkt Kumpel Jürgen wie ein Fels in der Brandung. Früher stand er vor dem „L'Exocet“ und hat schon so manch unangenehme Situation gemeistert. Für ihn stehen Türsteher vor allem im falschen Licht. Von wegen: nichts in der Birne haben und willkürlich Leute davonschicken. Dahinter steckt Taktik: „Die Einzigen, die wir hier abweisen, sind Leute, die Stress machen, oder die, von denen wir denken, dass sie nicht zu unserem Stammpublikum passen.“ Dem unpassenden Fremden wird sogar ein Gefallen getan: „Wenn die drin wären, würden sie sich gar nicht wohl fühlen.“ Aber wer nach fünf Sekunden Blickkontakt Menschenkenntnis beweisen muss, wandelt auf einem schmalen Grat, wie Jürgen erzählt: „Ich hab früher öfter mal jemanden reingelassen, obwohl ich Bedenken hatte, er könnte Stress machen. Fünf Minuten später mussten wir runter und ihn rauswerfen, weil er geschlägert hat.“ Ein Auswahlverfahren ganz anderer Art herrscht in der Nürnberger Großraumdisco „Soundexpress“. Dort schmückt ein Metalldetektor den Eingang, weil die Sicherheitsleute bereits einige Male attackiert worden waren. Selbst bei der Polizei ist die Disco am Kohlenmarkt schon als Treffpunkt für Schlägereien bekannt. Für die Türsteher verschiedenster Discos sind die gefährlichen Gäste oft die „Türken-Gangs“. Zwar kommt der Stress auch oft von Deutschen, aber die Philosophie der Türe ist: Einen aggressiven Deutschen kann man schwerer von einem friedlichen Deutschen unterscheiden, als einen Deutschen von einem Ausländer. Also bleiben pauschal die Ausländer draußen. Persönlich ist das nicht gemeint. Ganz wichtig ist deshalb auch beim Reden der Blick in die Ferne – das Pokerface soll keine emotionale Bindung zum Opfer aufbauen, sondern seinen Dienst tun. Die Weisungen der Türsteher kommen vom Geschäftsführer, für den vor allem der Umsatz stimmen muss. Wenn der Rubel rollt, kann die „Türpolitik“ strenger werden, der „Klamotten-Kodex“ enger. Etwas irritierend ist die Aussage eines Türstehers vor dem Mach 1: „Wir sind voll, sorry!“ Szenekenner wissen: nicht die Türsteher sind voll, sondern die Disco, doch nicht unbedingt mal die, denn das war eine Ausrede. Und manche ersetzen den Türsteher durch ein sympathisches Empfangskomitee: Der Stereo Deluxe Club und der „New Eiselt Club“ im K4 begrüßen jeden Gast. Fakt ist: Hier gehen nur Leute hin, die sich für die spezielle Musik interessieren. Abgewiesen werden nur Gäste, die betrunken am Eingang ankommen. Ähnlich ist es bei fast jeder Techno-Party im Großraum Nürnberg. Und dass Türsteher zu Alleinunterhaltern mutieren können, bewiesen Schranzeronny und Pierre an der Market-Tür. Das waren noch Zeiten! MARTIN SCHANO
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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| Uralt und voller dämlicher Klischees... |
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| In Berlin wird es vermieden vom Veranstalter grössere ausländiche Gruppen rein zulassen. Mein Erfahrunswert ist da auch nicht sonderlich gut. |
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| Zitat:
Trotzdem,in dem Bericht ist JEDER Ausländer irgendwie potenzieller Gewalttäter und JEDER Türsteher rechts und hat ne Glatze.. Finde ich sehr klischeehaft,Glatzen sind bei uns meistens vom Veranstalter nicht mehr erwünscht...Frage mich meistens ob solche Berichte vom Dorf kommen... |
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| habe ja früher selber in Nürnberg in div Discos gearbeitet und kenne auch Leute aus den anderen Firmen, a) bei den besseren Discos ist das üblich, aber der Besitzer macht die Leitlinie!!! b) es hat sich bewährt c) warum soll man Gangs wo rein lassen, wenn der Ärger glasklar ist? d) in München war es so, wer normal ausgesehen hat, als Pärchen kam usw kam rein, mehrere auf einmal nicht e) dies wird in sehr vielen Discos in Nürnberg mittlerweile änlich gehalten, wenn das Outfit nich zu daneben ist sprich auffällig oder übel gegelt ist usw f) klar gibt es auch Discotheken wo zB relativ viel Ausländer drin sind und zwar , die liest man auch jedes WE im Polizeibericht wegen div. Schlägereien und anderer unschöner Delikte. Nichts destotrotz die Pärchenmethode hat sich bewährt, da man nicht alle ausgrenzen muss, und dennoch seine Disco sauber hat und man lässt ja auch keine 10 Skinheads in die Disco, warum sollte ne Gang von anderen Gruppierungen rein dürfen? ----------------------------------------------------------------------------------- Wenn ich mir das so ansehe bin ich ganz froh, dass ich aus dem Discoalter raus bin und mir mittlerweile mein Geld anders verdienen kann. -----------------------------------------------------------------------------------
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts Geändert von Franz (17-05-2004 um 11:48 Uhr). |
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| man lässt ja auch keine 10 Skinheads in die Disco, Kommt auf den Versuch an *GRINS* In den Jahren nur einmal aber die wahren ganz vernünftig. Und wir waren auch zu 10 an der Tür Jetzt vielleicht eine Krasse aussage, "wir haben uns welche gehalten " gleich zu Beginn haben wir die rein gelassen die wir kannten höchstens 3 oder 4 mehr nicht, damit man uns nicht nachsagen kann das wir rechts sind. Das auch viele drunter leiden die kein Mist machen würden das ist auch klar. Aber der Satz. Ein Laden steht und fällt mit der Tür ist sehr wahr. |
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#7
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| Hi, Mein Onkel hat als Student auch an der Tür gestanden und auf Anweisung des Chefs niemanden rein gelassen, der „südländisch“ aussah. Ein einziges Mal hat er es doch getan und hat eine Gruppe rein gelassen, unter der Bedingung, dass sie sich ordentlich verhalten. Keine 15 min und die Türsteher mussten runter rennen, weil die Gruppe eine Schlägerei angezettelt hat. Man hat zu 90% mit solchen Leuten Stress! Erst letztes Wochenende wurden wir in einem Laden von einer Gruppe dieser Art provoziert. Ist schon richtig, dass die an der Tür aussortiert werden. Mit freundlichen Grüßen wuddy |
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#8
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| Also einige meiner Trainingskollegen und Bekannten arbeiten für diverse Sicherheitsfirmen, sei es für den Veranstaltungsschutz von "Dorfdiscos" oder als festangestelle Sicherheitskräfte in einer Discothek. Und was man so mitbekommt ist halt einfach, dass meistens irgendwie die Ausländer mit dabei sind, wenn's Streß gibt. Und deshalb werden wohl auch solche Leute einfach nicht reingelassen, wenn man vom Besitzer die Order bekommt "Haltet meinen Laden sauber!", und man 10 Jahre an der Tür steht und halt weiß, dass solche Leute ein hohes Gewaltpotenzial haben, dann ist doch klar, dass man solche Leute nicht reinläßt! Das kommt doch nicht von ungefähr! Wenn's Willkür wäre und nur eine Disco kategorisch machen würde könnte man ja maulen, aber die Tatsache, dass Hunderte Türsteher das jeden Abend in hundert verschiedenen Städten machen spricht doch für sich! Ich persönlich lege auch Wert auf meine persönliche Sicherheit und bewerte eine Disco auch zum Teil danach, wie verantwortungsbewußt das Sicherheitspersonal arbeitet! Und wenn man merkt, dass die Jungs an der Tür ihren Job ernst nehmen, dann fühlt man sich doch auch viel sicherer, oder nicht? |
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#9
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| Also ich mache weder Security, noch Türsteher oder ähnliches, nur zur klährung der Tatsachen. Ich war früher oft in diversen Discos in Hamburg und habe nach ca. 5 Jahren Discobesuchen die Schlussfolgerung getroffen, dass ich keine Lust mehr habe in Discos zu gehen. Grundsätzlich ist es nicht möglich jemandem anzusehen, ob er Stress machen will oder nicht. Sicher mag das bei einigen der Fall sein, aber bestimmt nicht bei allen und damit hätten wir schon das Problem, denn bei jedem Besuch meinerseits in der Disco habe ich mindestens eine Schlägerei erlebt, ich habe mich immer rausgehalten, war auch gut so. Naja auf jeden Fall habe ich als Erfahrung aus Discos mitgenommen, dass sich dort die Agressionen sammeln und dann vor oder auch hinter der Tür abgelassen werden. Mit Türstehern habe ich erst 2 mal gute Erfahrungen gehabt, die anderen haben ihre Position ausgenutzt und einen auf dicke Hose gemacht. Ich sehe etwas südländisch aus, bin es aber nicht. Ich muss mir dann Sprüche anhören wie "Du weißt warum du nicht reinkommst", "Du brauchst ne Clubkarte", "Dich kenn ich du machst Ärger" und nie bekomm ich ne Ehrliche Antwort, bis auf die beiden Positiven Erlebnisse. Wenn ich dann nachfrage und frage was der wirkliche Grund ist, warum er mich nicht reinlässt, dann hörte ich immer nur die selbe Antwort nochmal. Aber die beiden anderen male hörte ich "Sorry hat der Besitzer so vorgegeben", oder "Wegen deinen Klamotten" das sind Atworten, mit denen kann ich leben. Naja soviel dazu. |
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#10
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| Und wenn man an einer objektiven Berichterstattung [Aber damit gibt es keine so schönen Schlagzeilen] interessiert gewesen wäre, würde man da jetzt auch mal darüber nachdenken, wieso ein Geschäftsführer auf Umsatz VERZICHTET. Im Endeffekt läuft da nichts anderes wie bei einer Autoversicherung, bist Du in der falschen Gruppe, bzw hast Du das falsche Auto zahlst Du mehr. |
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#11
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| Ja das ist es doch, wieso verzichtet jemand freiwillig auf leichten Gewinn? Das unter ausländischen/ausländig stämmigen Jugendlichen vermehrt ein Gewalt und Kriminalitätsproblem herrscht hat nichts mit Rassismus zu tun, es wird nur scheinbar ungerne Ausgesprochen bzw. aus Gründen als "rechter" zu gelten gerne unter den Teppich gekehrt. Dabei ist es eher bekämpfens- als Verschweigenswert. Es ist zwar eine Pauschalisierung und dumm für die zu unrecht draussen gelassenen, aber für mich völlig legitim diesem Verhalten Rechnung zu tragen. Es sitzen bestimmt nicht in sämtlichen Discos gestandene NPD Mitglieder in den Chefsesseln, sondern wohl eher Geschäftsmänner die ihren Laden möglichst gewinnbringend und ohne Gewaltprobleme führen wollen (denn dann bleibt die Kundschaft irgendwann fern) und die lassen mit Sicherheit nicht aus Ideologiegründen einen mitunter grossen Kundenstamm aussen vor. Ich persönlich würde auch nicht zweimal in einen Laden gehen für den ich Eintritt bezahle und die die Besitzer dann nicht unter Kontrolle haben. |
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#12
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| Das mit dem leichten Gewinn kann man so nicht sagen! Denn in NRW ist die Anzahl der Gäste die Clubs und Diskotheken besuchen seit 5 Jahren rückläufig! Warum wohl? Ganz einfach zu hohe Preise,sowie das Benehmen und das Alter der Gäste! Zum Glück bin aus dem Alter raus, wo ich in die Disse gehe! Die Leute gehen lieber in Ihre Stammkneipe oder zu einer privaten Feier, da kennt man sich und hat den grössten Spass! Ehrlich das Nachtleben in deutschen Diskotheken kann mir gestohlen bleiben! ![]() |
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#13
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| Ich bin zwar kein überzeugter Discogänger, habe aber zeitweilig auf so Festivals und in nem TableDance an der Tür gearbeitet (geiler Job!). Damals war die Vorgabe vom Chef auch, dass man bei Gruppen über 10 Personen vorsichtig sein, soll, allerdings sind 10 besoffene Maurer unter umständen genauso gewaltbereit wie 10 vollgekokste Rocker... Natürlich lässt man extrem unpassend gekleidete Leute ungern rein, weil sie auch das Ambiente zerstören, von daher habens Skinheads oft schwer, obwohl ich selbst im Bezug auch Schlägereien mit denen noch keine Sorge hatte, da die erst in grösseren Mengen und unter Alkoholeinfluss gewaltbereit sind. Ein einziges Mal war ich echt richtig nervös, als eine 30-köpfige türkische Männergruppe Junggesellenabschied gefeiert hat. Was machst du mit deinen 4 Kollegen, wenn einer von denen im Suff ein Mädel angrabscht? Rausschmeissen? Have Fun... Die haben sich dann aber nach einigen Minuten aus dem Staub gemacht weil die Preise zum Saufen doch recht hoch waren und als sie später wiederkamen hab ich gesagt der Laden sei voll. Der Chef damals war auch sehr straight was Kleiderordnung anging, solange sein LAden voll war. Unter der Woche waren auch Typen in Zimmermannshose ok, solange sie Geld mitbrachten... |
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#14
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| Und ich bin mal froh nie in eine Disco gegangen zu sein. Denn der Ruf von Discotheken eilt ihr vorraus, was soll ich mit meinen inzwischen fast 25 Jahren also da ;-) Mir reicht es zu sehen was sich da für Leute rumtreibt und was es für Leute anzieht... Wenn jemand sagt Du kommst hier nicht rein, isses ok. Wozu diskutieren? Nein ist nein (bei mir zumindest). Zum Thema keine Südländischen Typen in die Disco... Ich hab auch die Erfahrung gemacht das die Jungs welche Südländischer NAtur entspringen (wie z.B. Araber, Türken etc) leicht rezizbar und gewaltbereit sind. Ich weis ja auch nicht, liegt das an den Genen, an der Sprache oder was? Ich hab nochnie gehört "eine Gruppe 10 Chinesischer Jugendlicher fingen schlägerei in einer Disco an" abgesehen davon hab ich nochnie 10 Chinesische Jugendliche auf einem haufen gesehen (aber 20 Asiatische Fotografen schon ;-) Probleme hab ich nie wirklich gehabt (dafür geh ich zu wenig weg). Aber wenn dann sinds eigentlich immer Gruppen die auffallen und einen Nervös machen (primär, Türken, Araber, Deutsche und...keine ahnung mehr wohl net ;-) PS: Führungszeugnispflicht für Discobesucher wär doch ma was ;-) |
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#15
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