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  #121  
Alt 16-09-2011, 10:04
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Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Damit disqualifizierst du dich als Arbeitgeber in dieser Branche. Wenn das deine Meinung und Einstellung für diesen Job ist kennst du ihn nicht mal annähernd, auch das fällt unter "Verantwortung und Garantenstellung" wie man seinen Job erledigt.
Moment mal. Ich disqualifiziere mich also, weil ich die Wahrheit über den Job schreibe? Es ist absolut egal, ob derjenige in einem Kaufhaus, einem Stadion, einer Großveranstaltung, ja selbst an einer Disco-Tür arbeitet. 95% der Zeit steht er nunmal dumm rum und tut genau gar nix. Die restlichen 5% sind dann die, wofür er da ist und bezahlt wird: Stress ausbügeln. Da kann es mal hektischer werden.
Aktuelles Beispiel: Großveranstaltung über 2 Tage draußen. Eine Menge Bühnen, viele Menschen. Ich hatte die erste Nacht 14 Stunden Dienst, nix zu tun. In der 2. Nacht waren es dann insgesamt 16 Stunden, in denen ich 1x etwas tun musste.

Das hat weder mit Garantenstellung noch Verantwortung was zu tun, sondern schlicht und einfach mit der Wahrheit.
Anders ausgedrückt: Wenn sich die Leute benehmen, hat der Security nix zu tun. Punktum.

Anbei:
Mit dumm Rummstehen meine ich nicht, eine Statue im Wind zu spielen, sondern sich normal zu verhalten. Wird man gefragt, gibt man Auskunft. Man ist höflich und freundlich zu den Leuten, soweit es möglich ist.

Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Das ist das Problem das ich meine, 80h Unterricht und JEDER Dödel kann ein Sicherheitsgewerbe eröffnen. Mir schaudert....
Auch das ist Dank den "80h-gegen-den-Schlaf-ankämpfen" Kurs... Soviele machens und machen sich gegenseitig die Preise kaputt...
Da gebe ich dir allerdings recht.
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  #122  
Alt 17-09-2011, 00:11
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Zitat:
Zitat von Alex R. Beitrag anzeigen
Moment mal. Ich disqualifiziere mich also, weil ich die Wahrheit über den Job schreibe? Es ist absolut egal, ob derjenige in einem Kaufhaus, einem Stadion, einer Großveranstaltung, ja selbst an einer Disco-Tür arbeitet. 95% der Zeit steht er nunmal dumm rum und tut genau gar nix. Die restlichen 5% sind dann die, wofür er da ist und bezahlt wird: Stress ausbügeln. Da kann es mal hektischer werden.
Aktuelles Beispiel: Großveranstaltung über 2 Tage draußen. Eine Menge Bühnen, viele Menschen. Ich hatte die erste Nacht 14 Stunden Dienst, nix zu tun. In der 2. Nacht waren es dann insgesamt 16 Stunden, in denen ich 1x etwas tun musste.

Das hat weder mit Garantenstellung noch Verantwortung was zu tun, sondern schlicht und einfach mit der Wahrheit.
Anders ausgedrückt: Wenn sich die Leute benehmen, hat der Security nix zu tun.
Professionell ausgedrückt und wesentlich Kundenorientierter nennt man das Bereitschaft. Das ist auch keine Pause und kein Geheimnis das die meiste Zeit der Schicht in Bereitschaft abgeleistet wird, das allein ist die Grundlage für die langen Schichten von 12h und mehr.
Und die Garantenstellung beinhaltet noch weit mehr als nur für Ruhe zu sorgen. Solche Aussagen wie deine bringen Profis zum kotzen die mehr als nur “die Tür “ machen und die einen Haufen Zeit und Geld in ihre Ausbildung gesteckt haben um entsprechende Qualität bieten zu können. Hoffentlich ist bald ein Ende mit dieser 34'er scheiße!
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  #123  
Alt 17-09-2011, 09:52
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Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Professionell ausgedrückt und wesentlich Kundenorientierter nennt man das Bereitschaft.
Das ist auch keine Pause und kein Geheimnis das die meiste Zeit der Schicht in Bereitschaft abgeleistet wird, das allein ist die Grundlage für die langen Schichten von 12h und mehr.
Man kann es auch auf die Goldwaage legen.
Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Und die Garantenstellung beinhaltet noch weit mehr als nur für Ruhe zu sorgen.
Über die Garantenstellung gab es schon in einem anderen Thread eine durchaus anregende Diskussion, an der auch du beteiligt warst.
Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Solche Aussagen wie deine bringen Profis zum kotzen die mehr als nur “die Tür “ machen und die einen Haufen Zeit und Geld in ihre Ausbildung gesteckt haben um entsprechende Qualität bieten zu können. Hoffentlich ist bald ein Ende mit dieser 34'er scheiße!
Ich weiß ja nicht, welches Problem du mit mir hast, aber tu mir einen Gefallen und unterlasse es, mir Unprofessionalität zu unterstellen. Ich mache diesen Job lange genug in den verschiedensten Bereichen, um zu wissen, was ich zu tun und zu lassen habe und wie ich es auszudrücken habe.
Für den Auftraggeber sind wir natürlich immer in Bereitschaft, wobei die selbst sehr genau wissen, was damit gemeint ist.
Die meisten "Ausbildungen" (Fachkraft Schutz und Sicherheit mal ausgenommen) sind das Geld nicht wert, was man da reinsteckt. Und Papiere haben mit einer ordentlichen Qualifikation auch wenig zu tun. Papier ist geduldig und sagt nix über das Können aus. Wie ich in dem anderen Thread schon schrieb, ich kenne genug, die können sich ihr Zimmer mit Diplomen und Nachweisen tapezieren und sind trotzdem die letzten Volldeppen im Einsatz.
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  #124  
Alt 17-09-2011, 21:02
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Zitat:
Zitat von Alex R. Beitrag anzeigen
Man kann es auch auf die Goldwaage legen.
Geht mir nicht um Haarspalterei. Anhand mancher Äusserungen, weniger von Mitarbeitern eher von Arbeitgebern, schließe ich einfach auf "Wachklitsche" oder "Sicherheitsdienst".

Zitat:
Ich weiß ja nicht, welches Problem du mit mir hast, aber tu mir einen Gefallen und unterlasse es, mir Unprofessionalität zu unterstellen. Ich mache diesen Job lange genug in den verschiedensten Bereichen, um zu wissen, was ich zu tun und zu lassen habe und wie ich es auszudrücken habe.
Deine Einstellug ist deine Einstellung. Meine Meinnung ist meine Meinung. Meine Erfahrungen sind meine Erfahrungen. Siehe auch meine Meinung zur "Goldwaage" paar Zeilen weiter oben in diesem Post.

Zitat:
Die meisten "Ausbildungen" (Fachkraft Schutz und Sicherheit mal ausgenommen) sind das Geld nicht wert, was man da reinsteckt
Ist die Fachkraft da jetzt ausgenommen weil die Prüfung bei der IHK stattfindet oder warum ist die ausgenommen? Was ist dann mit der Servicekraft oder dem Meister?

Zitat:
Papiere haben mit einer ordentlichen Qualifikation auch wenig zu tun. Papier ist geduldig und sagt nix über das Können aus. Wie ich in dem anderen Thread schon schrieb, ich kenne genug, die können sich ihr Zimmer mit Diplomen und Nachweisen tapezieren und sind trotzdem die letzten Volldeppen im Einsatz.
Du, ich, Hinz und Kunz, wir können alle irgendwelche Kurse anbieten und entsprechende Nachweise ausstellen. Kommt drauf an wer das Seminar anbietet, gibt soviele. BVSW z.B. sehr gute Seminare, sehr gute Dozenten.
Klar kommts drauf an wie der einzelne es umsetzt aber die wenigsten seriösen schicken ihre Leute dahin.
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  #125  
Alt 18-09-2011, 03:23
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Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Ist die Fachkraft da jetzt ausgenommen weil die Prüfung bei der IHK stattfindet oder warum ist die ausgenommen? Was ist dann mit der Servicekraft oder dem Meister?
Zuerst einmal schrieb ich von den meisten, nicht von allen. Die Fachkraft ist ausgenommen, weil sie zumindest den Versuch darstellt, den Beruf "seriöser" zu machen. So richtig mit Ausbildung und so. Gleiches gilt für sämtliche Werkschutz-Lehrgänge.

Im Gegensatz zu vielen anderen, teile ich die Branche auf.

Da gibt es einmal den Security. Das ist der Typ, den man auf Großveranstaltungen, an der Tür eines Kaufhauses oder im Stadion sieht. Er darf nicht viel mehr als rumstehen und Streit schlichten, Auskunft geben und ansonsten die Klappe halten. Das kann so ziemlich jeder.

Dann gibt es den Sicherheitsdienstler. Das ist der Typ, der Objektschutz betreibt (Messe als Beispiel). Hier wird es schon schwieriger. Dieser Typus muss wenigstens Grundwissen in Computer-Technik mitbringen, da er auch mal die BMA (= Brandmelde-Anlage) bedienen muss. Zudem muss er vertrauenswürdig sein, da er häufig den General-Schlüssel für das Objekt hat.
Ich ordne den Türsteher einer Disco hier ein.

Dann wäre da noch der Typ des (Laden)-Detektivs. Wieso der Ladendetektiv per Gesetz zum Objekt-Schützer gemacht wurde, ist mir schleierhaft. Er muss rechtssicher sein, ein gutes Auge und eine schnelle Auffassungsgabe haben. Zudem (im Gegensatz zu den anderen Typen) hat er es (zumindest als Ladendetektiv) sehr viel häufiger mit echten Verbrechern zu tun.

Nächster Typus ist der Personenschützer/Bodyguard. Er muss seinen Körper herhalten für Leute, die der Meinung sind, sie wären wichtig.Ausgenommen sind hierbei die Jungs vom BKA, da sie aus dem Polizeidienst kommen und aktive Polizisten sind.

Zu guter Letzt dann noch die Werkschutz-Leute. Die haben richtig Verantwortung, sorgen sie doch für einen reibungslosen Ablauf und die Einhaltung der diversen Auflagen, die so eine Fabrik, ein Werk (Bayer als Beispiel), etc hat und fordert. Technisches Wissen ist hier Grundvoraussetzung, dazu kommen noch Erste Hilfe (Betriebs-Sani) und Feuerwehr-Kenntnisse.

Die Unterteilung entsteht, weil sich das alles nach deutschem Gesetz Sicherheitsdienst nennen lassen muss, aber eigentlich alles völlig verschiedene Berufe sind. Sie haben absolut unterschiedliche Anforderungen an den Ausübenden.

Bis auf den Security sind das alles spezialisierte Aufgaben, die eine spezialisierte Ausbildung von Nöten machen. Ein Sicherheitsdienstler hat andere Aufgaben als ein Werksschützer, dieser wiederum hat andere Aufgaben als ein Detektiv, etc.
Das kann man eigentlich nicht zusammenwerfen, aber man tut es.
Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Du, ich, Hinz und Kunz, wir können alle irgendwelche Kurse anbieten und entsprechende Nachweise ausstellen. Kommt drauf an wer das Seminar anbietet, gibt soviele. BVSW z.B. sehr gute Seminare, sehr gute Dozenten.
Klar kommts drauf an wie der einzelne es umsetzt aber die wenigsten seriösen schicken ihre Leute dahin.
Nur weil du und ich solche Kurse anbieten können, werden die Besucher nicht automatisch besser dadurch. Sie bestehen die Prüfung, kleben sich das Zertifikat an die Wand und haben trotzdem keine Ahnung, was sie da eigentlich tun. Aber sie blasen sich auf, machen einen auf wichtig (Ich weiß das, schließlich habe ich das Zertifikat) und wenn es heikel wird, sind sie die ersten, die nicht mehr auffindbar sind.

Meine Aussage dahinter ist aber eine andere:
Es ist nicht wichtig, was an der Wand hängt, sondern das, was man tut. Und wie man es tut.
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  #126  
Alt 20-09-2011, 19:27
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Zitat:
Zitat von Alex R. Beitrag anzeigen
Zuerst einmal schrieb ich von den meisten, nicht von allen. Die Fachkraft ist ausgenommen, weil sie zumindest den Versuch darstellt, den Beruf "seriöser" zu machen. So richtig mit Ausbildung und so. Gleiches gilt für sämtliche Werkschutz-Lehrgänge.
Solange die Azubis von 34'er Wachklitschen Geschäftsführern ausgebeutet bzw. ausgebildet werden ist von Qualität keine Rede.

Zitat:
Da gibt es einmal den Security. Das ist der Typ, den man auf Großveranstaltungen, an der Tür eines Kaufhauses oder im Stadion sieht. Er darf nicht viel mehr als rumstehen und Streit schlichten, Auskunft geben und ansonsten die Klappe halten. Das kann so ziemlich jeder.
Also wie ein Türsteher an der Disco. Seh da keinen Unterschied.

Zitat:
Dann gibt es den Sicherheitsdienstler. Das ist der Typ, der Objektschutz betreibt (Messe als Beispiel). Hier wird es schon schwieriger. Dieser Typus muss wenigstens Grundwissen in Computer-Technik mitbringen, da er auch mal die BMA (= Brandmelde-Anlage) bedienen muss. Zudem muss er vertrauenswürdig sein, da er häufig den General-Schlüssel für das Objekt hat.
Ich ordne den Türsteher einer Disco hier ein.
Die Unterrichtung reicht völlig und das sind die meisten unterbezahlten Jobs. Der Dissetürsteher braucht keine PC Kenntnisse, wozu? Rumstehen, Streit schlichten, Auskunft geben, kommt dir das bekannt vor? Abgesehen davon sollte jeder PC Kenntnisse haben und einen E-Mailclient bedienen können.

Zitat:
Dann wäre da noch der Typ des (Laden)-Detektivs. Wieso der Ladendetektiv per Gesetz zum Objekt-Schützer gemacht wurde, ist mir schleierhaft. Er muss rechtssicher sein, ein gutes Auge und eine schnelle Auffassungsgabe haben. Zudem (im Gegensatz zu den anderen Typen) hat er es (zumindest als Ladendetektiv) sehr viel häufiger mit echten Verbrechern zu tun.
Ist mir schleierhaft wo du siehst das der "per Gesetz" zum Objektschützer gemacht wurde? Und richtige Verbrecher...? Naja...

Zitat:
Nächster Typus ist der Personenschützer/Bodyguard. Er muss seinen Körper herhalten für Leute, die der Meinung sind, sie wären wichtig.Ausgenommen sind hierbei die Jungs vom BKA, da sie aus dem Polizeidienst kommen und aktive Polizisten sind.
...und die Vorstände von den Tante Emma Läden wie BMW, Siemens, etc.? Klar schwer dahinzukommen aber selbst mit Viamin B ist das nciht alles. Da ist dann auch die entsprechende Qualifikation gefragt.

Zitat:
Zu guter Letzt dann noch die Werkschutz-Leute. Die haben richtig Verantwortung, sorgen sie doch für einen reibungslosen Ablauf und die Einhaltung der diversen Auflagen, die so eine Fabrik, ein Werk (Bayer als Beispiel), etc hat und fordert. Technisches Wissen ist hier Grundvoraussetzung, dazu kommen noch Erste Hilfe (Betriebs-Sani) und Feuerwehr-Kenntnisse.
Von dir so hochgelobt. Das wäre das ideal. Aber das wäre deine Kategorie "Sicherheitsdienstler". DAS is der typische Objektschutz. Zumeist minderbezahlt und auch hier: Unterrichtung reicht. In den min. 60h zuhören ist alles drin. Wird von windigen 34'er Geschäftsführern den Auftraggebern zumindest verkauft. Und das ziemlich billig.

Zitat:
Die Unterteilung entsteht, weil sich das alles nach deutschem Gesetz Sicherheitsdienst nennen lassen muss, aber eigentlich alles völlig verschiedene Berufe sind. Sie haben absolut unterschiedliche Anforderungen an den Ausübenden.
Deine Unterteilung ist übrigens Quark. Klar sind es unterschiedliche Anforderungen und Tätigkeiten aber es ist alles ein Beruf. Mach doch die FKSS Ausbildung, da ist all das drin. Glaub mir, bei einer anständigen Firma lernt man das alles und weitaus mehr durch ein bisschen Eigenengagement.

Zitat:
Bis auf den Security sind das alles spezialisierte Aufgaben, die eine spezialisierte Ausbildung von Nöten machen. Ein Sicherheitsdienstler hat andere Aufgaben als ein Werksschützer, dieser wiederum hat andere Aufgaben als ein Detektiv, etc.
Das kann man eigentlich nicht zusammenwerfen, aber man tut es.
Weil die FKSS das auch kann. Klar, eine abgestürzte Existenz der vom Arbeitsamt die Unterrichtung gesponsert bekommt ist damit überfordert udn auch flexibel wie eine Brechstange. Aber leider ist das das Material das den Markt überflutet.

Zitat:
Nur weil du und ich solche Kurse anbieten können, werden die Besucher nicht automatisch besser dadurch.
Natürlich werden sie nicht besser wenn jeder Vollgaser das anbieten kann, das ist es ja gerade!!!

Zitat:
Es ist nicht wichtig, was an der Wand hängt, sondern das, was man tut. Und wie man es tut.
Klar. Sicher. Aber ich behaupte nicht nur sondern ich weiss das die 34'er Ausbildung ein Mist von hinten bis vorne ist. Beweis? Vergleiche einfach die Rahmenlehrpläne, alleine das sollte zeigen wie oberflächlich das ganze 34'er Gehabe ist. Und sollte man sich an der Sachkundeprüfung versuchen, ich lach mich tot! Die ist nun mal überhaupt kein Hindernis. Schon schrecklich genug das man die nicht mal zur Eröffnung eines Sicherheitsdienstes benötigt...
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Geändert von qfunce (20-09-2011 um 19:30 Uhr).
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  #127  
Alt 21-09-2011, 08:13
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Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Klar. Sicher. Aber ich behaupte nicht nur sondern ich weiss das die 34'er Ausbildung ein Mist von hinten bis vorne ist. Beweis? Vergleiche einfach die Rahmenlehrpläne, alleine das sollte zeigen wie oberflächlich das ganze 34'er Gehabe ist. Und sollte man sich an der Sachkundeprüfung versuchen, ich lach mich tot! Die ist nun mal überhaupt kein Hindernis. Schon schrecklich genug das man die nicht mal zur Eröffnung eines Sicherheitsdienstes benötigt...
Das ist Quark. Ich stecke gerade in der Eröffnung eines Sicherheitsdienstes drin und die wollen MINDESTENS die Sachkundeprüfung sehen, damit ich überhaupt die Freigabe bekomme.
Der Witz daran? Ich kann meinen Schein (gemacht 2000 und für Selbstständige!!) wegschmeißen und die Prüfung nochmal machen. Mein Schein sei nix wert. Der hat damals fast einen Tausender gekostet und ist heute keinen Cent mehr wert?

Zum Ladendetektiv:
Der hat es durchaus mit richtigen Kriminellen zu tun. Gewerbsmäßiger Diebstahl, Raub auf Bestellung, vorbestrafte Junkies, etc. Da steckt schon ein wenig mehr hinter als bei dem Disse-Türklopper, der es hauptsächlich mit betrunkenen Vollidioten zu tun bekommt.
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  #128  
Alt 21-09-2011, 18:28
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Zitat:
Zitat von Alex R. Beitrag anzeigen
Das ist Quark. Ich stecke gerade in der Eröffnung eines Sicherheitsdienstes drin und die wollen MINDESTENS die Sachkundeprüfung sehen, damit ich überhaupt die Freigabe bekomme.
Versuch halt zu klagen. Verwaltungsgerichte sehen es eigentlich nicht so gerne wenn die Ämter unnötig mehr verlangen als eigentlich gedacht ist. Oder versuche es in einer anderen Stadt, ein bisschen ausserhalb von Ballungsräumen ist der Unterschied schon sehr groß.

Zitat:
Der Witz daran? Ich kann meinen Schein (gemacht 2000 und für Selbstständige!!) wegschmeißen und die Prüfung nochmal machen. Mein Schein sei nix wert. Der hat damals fast einen Tausender gekostet und ist heute keinen Cent mehr wert?
Die 80h Unterrichtung laut §34a GewO? Für fast tausend Euro? Oder D-Mark? Völlig egal, da haben die dich über den Tisch gezogen...

Zitat:
Zum Ladendetektiv:
Der hat es durchaus mit richtigen Kriminellen zu tun. Gewerbsmäßiger Diebstahl, Raub auf Bestellung, vorbestrafte Junkies, etc. Da steckt schon ein wenig mehr hinter als bei dem Disse-Türklopper, der es hauptsächlich mit betrunkenen Vollidioten zu tun bekommt.
Und wo siehst du da den Objektschutz? Der wird anders definiert.
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  #129  
Alt 22-09-2011, 10:32
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Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Versuch halt zu klagen. Verwaltungsgerichte sehen es eigentlich nicht so gerne wenn die Ämter unnötig mehr verlangen als eigentlich gedacht ist. Oder versuche es in einer anderen Stadt, ein bisschen ausserhalb von Ballungsräumen ist der Unterschied schon sehr groß.
Ist mir bekannt, bin auch schon auf der Suche.


Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Die 80h Unterrichtung laut §34a GewO? Für fast tausend Euro? Oder D-Mark? Völlig egal, da haben die dich über den Tisch gezogen...
Es waren damals ca 950 D-Mark. Im Jahr 2000. Damals gab es noch die Unterscheidung zwischen Angestellter (ca 400-500 Mark) und dem für Selbstständige (ca 950 Mark). Und mit der Aussage wäre ich vorsichtig, war schließlich offiziell bei der IHK Düsseldorf. Und ich glaube nicht, dass die die Preise nach Belieben hinschreiben.


Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Und wo siehst du da den Objektschutz? Der wird anders definiert.
Ich sehe da auch keinen Objektschutz drin. Habe ich so auch nie behauptet.
Meine Aussage dort war, das der Ladendetektiv eben KEIN Objektschützer ist, aber von den Behörden dazu gemacht wurde. Früher war es möglich, als reine Detektei an solche Aufträge ranzukommen. Heute muss man einen Sicherheitsdienst dafür haben. Warum?
Die Intention dahinter ist mir klar (schwarze Schafe), aber das hätte man gerade in diesem Bereich anders regeln müssen.
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  #130  
Alt 22-09-2011, 18:55
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Zitat:
Zitat von Alex R. Beitrag anzeigen
Ist mir bekannt, bin auch schon auf der Suche.
Viel Glück!


Zitat:
Es waren damals ca 950 D-Mark. Im Jahr 2000. Damals gab es noch die Unterscheidung zwischen Angestellter (ca 400-500 Mark) und dem für Selbstständige (ca 950 Mark).
Kann schon sein, kommt mir nur sauviel vor, meine Unterrichtung bei der IHK München hat 300.- DM gekostet...1995.

Zitat:
Und mit der Aussage wäre ich vorsichtig, war schließlich offiziell bei der IHK Düsseldorf. Und ich glaube nicht, dass die die Preise nach Belieben hinschreiben.
Warum vorsichtig, die Gewerbeordnung zur Eröffnung sagt klar aus:
Zitat:
...3. der Antragsteller nicht durch eine Bescheinigung einer Industrie- und Handelskammer nachweist, daß er über die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen rechtlichen Vorschriften unterrichtet worden ist und mit ihnen vertraut ist.
Das ist für alle IHK's DIE Gelddruckmaschine schlechthin. Die können verlangen was sie wollen, die haben das Monopol drauf.


Zitat:
Ich sehe da auch keinen Objektschutz drin. Habe ich so auch nie behauptet.
Meine Aussage dort war, das der Ladendetektiv eben KEIN Objektschützer ist, aber von den Behörden dazu gemacht wurde. Früher war es möglich, als reine Detektei an solche Aufträge ranzukommen. Heute muss man einen Sicherheitsdienst dafür haben. Warum?
Die Intention dahinter ist mir klar (schwarze Schafe), aber das hätte man gerade in diesem Bereich anders regeln müssen.
Warum wird er denn von den Behörden dazu gemacht? Machst halt mit der Unterrichtung ne Detektei auf. Als Ladensheriff bewchste ja "gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen".
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  #131  
Alt 23-09-2011, 01:14
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Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Warum wird er denn von den Behörden dazu gemacht? Machst halt mit der Unterrichtung ne Detektei auf. Als Ladensheriff bewchste ja "gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen".
Als Ladensheriff mag das stimmen, aber das wäre dann eher der Doorman. Der Ladendetektiv (das ist der, der in zivil rumlatscht ^^), ist eher ein Ermittler und braucht dementsprechende Fähigkeiten. Der Ladendetektiv "ermittelt" auf Verdacht hin wegen Diebstahl und überführt im besten Fall. Der Doorman steht an der Tür und verhindert, dass ungebetene Kunden herein schneien.
Dann gibt es neuerdings noch so ein Zwischending; nennt sich Shop-Guard und ist ein Detektiv im Anzug mit offensichtlichem Ausweis. Im Gegensatz zum Doorman darf der Shop-Guard durch den ganzen Laden laufen. Eine kleine, aber feine Unterscheidung, die am eigentlichen Job nix ändert.

Zudem steht mir persönlich (nicht mehr) der Sinn nach Detektiv. Das habe ich lang genug (für meinen Geschmack) gemacht. Der Privat-Detektiv würde mich reizen, aber da braucht man entweder Glück oder gute Verbindungen zu Anwälten.

Allerdings stelle ich gerade fest, dass wir uns arg weit vom eigentlichen Thema entfernt haben (Asche auf mein Haupt). Vllt. sollten wir das woanders weiter diskutieren (gerne per PN) und hier Platz machen für das eigentliche Topic.

Geändert von Alex R. (23-09-2011 um 01:19 Uhr).
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  #132  
Alt 23-09-2011, 15:58
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Zitat:
Zitat von Alex R. Beitrag anzeigen
Als Ladensheriff mag das stimmen, aber das wäre dann eher der Doorman. Der Ladendetektiv (das ist der, der in zivil rumlatscht ^^), ist eher ein Ermittler und braucht dementsprechende Fähigkeiten. Der Ladendetektiv "ermittelt" auf Verdacht hin wegen Diebstahl und überführt im besten Fall. Der Doorman steht an der Tür und verhindert, dass ungebetene Kunden herein schneien.
Ändert nichts an der Sache, bewachen beide und haben das Hausrecht. Der eine sagt wer reinkommt und wer nicht und der Ladendetektiv (in der Regel) spricht zusätzlich noch ein Hausverbot aus.

Zitat:
Dann gibt es neuerdings noch so ein Zwischending; nennt sich Shop-Guard und ist ein Detektiv im Anzug mit offensichtlichem Ausweis. Im Gegensatz zum Doorman darf der Shop-Guard durch den ganzen Laden laufen. Eine kleine, aber feine Unterscheidung, die am eigentlichen Job nix ändert.
Ohja, auch schon gesehen...über Sinn oder Unsinn lässt sich ewig diskutieren...

Zitat:
Zudem steht mir persönlich (nicht mehr) der Sinn nach Detektiv. Das habe ich lang genug (für meinen Geschmack) gemacht. Der Privat-Detektiv würde mich reizen, aber da braucht man entweder Glück oder gute Verbindungen zu Anwälten.
No Risk, no Fun und Versuch macht kluch!

Zitat:
Allerdings stelle ich gerade fest, dass wir uns arg weit vom eigentlichen Thema entfernt haben (Asche auf mein Haupt). Vllt. sollten wir das woanders weiter diskutieren (gerne per PN) und hier Platz machen für das eigentliche Topic.
Psssst....solang kein Mod hier reinschaut...
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  #133  
Alt 24-09-2011, 10:06
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Ändert nichts an der Sache, bewachen beide und haben das Hausrecht. Der eine sagt wer reinkommt und wer nicht und der Ladendetektiv (in der Regel) spricht zusätzlich noch ein Hausverbot aus.
Nicht ganz richtig. auch der Doorman darf das Hausrecht ausüben und Hausverbote aussprechen. Wie auch immer, ich finde die aktuelle Regelung in diesem speziellen Bereich für unsinnig. Für mich und auch viele andere die ich kenne ist der Ladendetektiv in erster Linie ein Ermittler und kein Schützer.
Zitat:
Zitat von qfunce Beitrag anzeigen
Psssst....solang kein Mod hier reinschaut...
Ich habe die gut genug bezahlt, damit sie sich hier raushalten.
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  #134  
Alt 26-09-2011, 10:23
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Den Doorman meinte ich mit "den einen". Ermitteln in der Art Diebstähle auszuklären aber er schützt auch das Eigentum indem er die Leut nach der Kasse rauszieht.
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  #135  
Alt 09-10-2011, 13:25
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Ich habe die besagte Ausbildung in München begonnen bei einem kleinen Unternehmen, dann zur Bahn gewechselt. Die Bahn bietet mMn die beste Ausbildung dort und man erlebt auch was. Meins war es trotzdem nicht, hab die Ausbildung abgebrochen und bin nun beim Bund.

Aber die Ausbildung würde ich nur bei der Bahn in großen Städten wie München, Berlin, Hamburg machen.
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