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#1
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| Hallo alle Board user. Ich habe ein großes Problem: Mein Studium hat sich nicht als das herausgestellt, was ich erwartet habe. Ich werde vermutlich eine Ausbildung beginnen, da ich nicht weiter etwas machen will was mich überhaupt nicht interessiert. Deshalb suche ich jetzt eine alternative weil ich nicht der Typ Mensch bin der Monatelang zuhause rumsitzt und rumheult, weil er nicht weiß was er machen soll. Da ich gerne mit Menschen arbeite, mich für SV und Kampfsport-/Kunst interessiere und man mir nachsagt, das ein seriöses und selbstbewusstets auftreten hätte, überlege ich, ob nicht etwas in Richtung "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" (so heißt es doch offiziell oder?) das richtige für mich wäre. Ich würde euch bitten falls ihr selber eine Ausbildung im Bereich Personen und Objektschutz oder ähnl. hinter euch habt euch bei mir zu melden. Wenn iht wollt auch gerne PN. Wie habt ich die Ausbildung erlebt, hat es euch gefallen? Wie ist euer Berufsalltag? Wie sieht der Arbeitsmarkt im Security bereich aus? Ist es tragisch das ich eine Brille habe? (Ich schiele etwas- sehe aber mit Brille 100% und ohne Brille immer noch relativ gut) Würdet ihr mir so eine Ausbildung empfehlen. Zu meiner Person. Ich habe einen Abiturabschluss(Gymnasium) mit 2,7, spreche fließend Englisch und Polnisch. Ich bin 20 Jahre alt, ca 1.80, groß und wiege 80kg. Bin relativ schlank aber recht kräftig gebaut und habe Kampfsport/- Kunsterfahrungen. Ich bin ein diplomatische Mensch und verfolge nicht das Ziel eine Rambo-Tühsteher mit dicken armen zu werden, der Perlen aufreißt und Leute umklatscht - um das mal vorwegzunehmen. Ich würde mich sehr über Antworten von Fachleuten(!) freuen, da ich am verzweifeln will. Ich muss was finden was mir auch Spass macht da ich nicht einen Beruf ausüben möchte, der mich kaputt macht (so ist es leider mit dem Studium gewesen)
__________________ mit sportlichenGrüßen Schubusch! |
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#2
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| Schau doch mal beim Arbeitsamt oder in der Zeitung nach Anzeigen. Ja, die Ausbildung heisst jetzt "Fachkraft für Schutz und Sicherheit", und hat die "Werkschutzfachkraft" abgelöst. Habe einen Freund, der diese Ausbildung hinter sich gebracht hat. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und Umfasst ein großes Aufgabenspektrum. Die Prüfung soll sehr hart sein, bzw. sind viele durchgefallen. Kampfsporterfahrung wirst du bei dieser Ausbildung in der Regel überhaupt nicht brauchen und ich würde dir abraten dieses als Intention für eine ausbildung als FfSuS zu nennen, da das Niveu dieser Ausbildung wesentlich höher ist als die des §34a Fuzzies, der als Türsteher oder Aushilfssecurity den Dicken markiert. Diese Ausbildung hat das Ziel den Auszubildenden fachlich, organisatorisch und praktisch zum Fachmann zu machen, so dass dieser eine gehobene Stelle in einem Sicherheitsunternehmen beziehen kann (Schichtleiter etc.) Deine Fragen kann man nicht so pauschal beantworten, da dies nun von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ist. Sicher ist aber, dass du gerade im Sicherheitsgewerbe viel mit Routine und wiederholenden Tagesabläufen zu tun hast. Das mag manchmal langweilig sein, kann aber auch viele spannende Momente beinhalten. Die Lage im Securitybereich sieht wohl derzeit etwas kritisch aus meiner Meinung nach. Da der Markt zur Zeit nur so überschwemmt wird von Sec.Dienstleister, versucht natürlich jeder Betrieb seine Sicherheit so günstig wie möglich zu verkaufen. Dies geht zu lasten der Qualität und natürlich auch der Bezahlung der Mitarbeiter. Nach dem Motto: "Warum eine FfSuS anstellen, die ein tarifliches Anrecht auf mind. 11€ pro Stunde hat, wenn man auch einen Anstellen kann, der nur den §34a hat und mit 5€ die Stunde zufrieden ist." Die Ausbildung ist gut, aber ich denke, dass du anschließend auf dem Arbeitsmarkt überqualifiziert bist, bzw. die Betriebe nichts mit dieser Ausbildung anzufangen wissen, eben weil sie noch ziemlich neu ist und weil höhere Qualität auch ihren Preis hat. Und den sind einige Betriebe nicht bereit zu bezahlen. Ich würd einfach mal beim Arbeitsamt in deiner Nähe anfragen, ob es Firmen gibt, die diese Ausbildung in deiner Nähe anbieten. Geändert von Hauser (17-05-2006 um 20:29 Uhr). |
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#3
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| hauser hat schon einiges gesagt z.b. bzgl der ausbildung. ich rate dir von dieser ausbildung ab, außer du stehst auf miserable bezahlung und 200 stunden (und manchma wesenlich mehr) im monat arbeiten. hab ein paar kollegen die Fachkraft für Schutz und Sicherheit sind, arbeite selber nebenberuflich in einer sicherheitsfirma (jaaaaa bin halt auch nur so einer der "nur" sie sachkundeprüfung nach §34a" hat) gerade die problematik die hauser schon erläutert hat bzgl. der überqualifizierung usw. ist deine entscheidung, ich würds auf keinen fall machen... |
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#4
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| Erstmal vielen dank für eure Antworten. Was meint ihr wie aussieht wenn ich erstma an der FH etwas wie Informatik oder Elektrotechnik mache und mich dann in Richtung Sicherheits/ Überwachungstechnik, Alarmanlagen usw. spezialisiere??? Glaub ihr das es für solche Menschne im sec. Geberbe besser aussieht??? Ich bin einfach verzweifelt und versuche etwas für mich zu finden Bitte um weitere antworten
__________________ mit sportlichenGrüßen Schubusch! |
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#5
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| Manche Unis bieten ein Studiengang ?"Sicherheitsmanagement"? an. Weiß leider den Namen nicht genau, aber google wird sicherlich hilfreich sein. Dort wird dann der Bereich elektronische Sicherheit (Überweachung, Sicherheitssysteme, etc.) und auch die Führung (Planung, Ausarbeitung, Durchführung) von Sicherheitsdiensten erläutert. Richtet sich dann an die "Führungsetagen" von Sicherheitsfirmen, im Bereich Objekt-, Personen- und Wertschutz. MfG Markus
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#6
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| Wenn du Elektrotechnik studierst und dich auf Sicherheits- und Alarmtechnik spezialisierst, wirst du sicher auch bei großen Firmen Anschluss finden, die suchen nämlich oft Leute, die sich in Gefahrenmelder-und Sicherheitstechnik auskennen. Der Studiengang "Sicherheitsmanagement" wäre, wie Schnüffler schon erwähnt hat, auch eine gute Option. Du wirst während des Studiums auch in den Chefetagen von größeren Betriebe reinschnuppern dürfen. Da ist es ratsam so viele Kontakte wie möglich zu knüpfen, denn gerade im Sicherheitsgewerbe kannst du noch so gut sein - ohne Kontakte wirst du keinen gut bezahlen Anschluss finden. |
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#7
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| Zitat:
Am Besten mir Leuten wie Shogun ( http://www.kampfkunst-board.info/forum/member.php?u=245) kontakt aufnehmen die scheinen sich da bestens auszukennen! Geändert von Nixon (18-05-2006 um 13:32 Uhr). |
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#8
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| Moin, hab da auch noch ne Idee. Wie wäre es, wenn du zur Polizei gehst? Bewirb dich für den gehobenen Dienst, kannst auch später noch ein Zusatzstudium dranhängen. Wenn du dann irgendwann etwas in der Sicherheitsrichtung machen möchtest, ist es bestimmt nicht schlecht, wenn du voher Polizist warst. Ausserdem ist es ein sicherer Job und du kriegst ne Menge Erfahrung und auch Menschenkenntnis.
__________________ http://www.zentralrat-der-luden.org/ |
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#9
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| Da kann ich mich Onkel Escobar nur anschliessen! Sitzt Du nicht im Knast?! ![]() |
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#10
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| Nein, eigentlich wurde ich doch auf der Flucht, bei einem Sprung aus dem Fenster erschossen. So jedenfalls ist es offiziell. Inoffiziell hab ich die Beamten geschmiert, meinen Tod vorgetäuscht und mich mit meiner Familie nach Deutschland abgesetzt, wo unsere Wurzeln liegen. ![]()
__________________ http://www.zentralrat-der-luden.org/ |
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#11
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| Zitat:
Ich gebe dir mal eine Übersicht über die Ausbildungs- & Qualifikationswege im Sicherheitsgewerbe. Gesetzlich vorgeschriebene Grundqualifikationen: 1. Unterrichtung durch die IHK nach dem §34a GewO. Dauer: Bewachungpersonal: 40 Std., Gewerbetreibende: 80 Std. 2. Sachkundeprüfung bei der IHK nach §34a GewO. Wie der Name sagt, muss hier eine Prüfung bei der IHK abgelegt werden. Ist höher anerkannt als die Unterrichtung! Gesetzlich geregelte Fachqualifikationen Diese sind zum 31.12.2005 weggefallen, aber zur Übersicht nenne ich diese mal. 1. IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft. Prüfung bestand aus vier zweistündigen Klausuren und einem mündlichen Teil von dreißig Minuten. 2. IHK-geprüfter Werkschutzmeister. Berufsausbildung (seit 1. August 2002) 1. Fachkraft für Schutz und Sicherheit. 2. Meister für Schutz und Sicherheit. Fachspezifische Hochschulangebote für die Ausbildung von Fachkräften & Spezialisten im Berufsfeld Sicherheit 1. Bachelor-und Master-Studiengang Sicherheitstechnik. Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal Hier um die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen, sowie die allgemeinen Anforderungen ser Sicherheitstechnik. 2. Bachelor-und Master-Studiengang Sicherheit & Gefahrenabwehr. Gemeinsamer Studiengang der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und der OVG Universität Magdeburg Hier wird besonderen Wert auf den Komplex "Führung, Management, Notfallplanung, Psychologie & Recht" gelegt, um Katastrophen wirkungsvoll zu bekämpfen. 3. Masterof Sciense in Katastrophenvorsorge und -management. Universität Bonn. 4. Bachelor-Studiengang Sicherheitsmanagement (SiMa) FHVR Berlin, Infos unter: http://www.fhvr-berlin.de/fhvr/index.php?id=259 Fachübergreifende Hochschulangebote für die Qualifizierung von Führungskräften im Berufsfeld Sicherheit 1. Kontaktstudium Sicherheitsmanagement www.vfh-sh.de 2. Master-Studiengang Security and Safety Management www.donau-uni.ac.at/bau (Quelle: Unterichtsmaterial von Dr. Frank Gesemann, November 2004, Berlin) Bei Fragen zu einzelnen Angeboten kann ich diese auch noch einwenig weiter ausführen, oder man benutzt Google Bis denne |
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#12
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| Ich klinck mich mal wenn ich darf hier ein denn ich habe auch vor den Beruf "Fachkraft für schutz und sicherheit" zu wählen allerdings habe ich gelesen oder gehört (bin mir nicht sicher) das man erst ab 18 mit der ausbildung anfangen darf.. schulabschluß habe ich dann mit 16 Jahren gymnasium weiß ich noch nicht.. habe ich auch ehrlich gesagt weniger interesse (klar isses was fürs leben aber is ja nun unwichtig) wenn möglich ein paar pns an mich z.B. mit einem (ja zu viel verklangt ) interesanten lebenslauf also interesant für die leser (ich will nicht lügen nur informieren)oder ähnliches vileicht mit guten schulen in Berlin obwohl ich da ja auch welche gefundne habe nur mal ein paar informationen ^^ MFG Ich p.s. ich les mir mal kurz den post über mir durch da scheint ja was interesantes zu sein!
__________________ "Rock is overpowered. Paper is fine." - Scissors Vantage Fighting - "Ja, auch ich prostituiere mich für Rabatte." - KKB Miss Wahl Sieger 2010 |
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#13
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| @Rocky777: Dein Lebenslauf soll nicht interessant sondern Informativ sein, und ich befürchte, dass dein Lebenslauf mit 16 noch nicht besonders viel tolle Sachen hergibt. Andererseits erwartet das auch wohl niemand.... |
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#14
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| ich meinte /bzw fragte ob ich angaben über mein kampfsport hintergrund angeben soll oder ähnliches interesant oder invformativ .. für mich sind informative sachen die mich angehen interesant ![]()
__________________ "Rock is overpowered. Paper is fine." - Scissors Vantage Fighting - "Ja, auch ich prostituiere mich für Rabatte." - KKB Miss Wahl Sieger 2010 |
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#15
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| Ich würde Dir auch erstmal Polizei empfehlen. Informier Dich mal über die Ausbildungsinhalte, da ist alles dabei was Du brauchst. Und natürlich noch mehr, was Du teilweise nicht brauchst. Bekommst zumindest rechtlich einen Überblick und nach der Ausbildung sammelst Du echt sehr viele wertvolle Erfahrungen. Besonders wenn Du auf´m Revier arbeitest. Da bist Du zunächst mal mit einem Kollegen unterwegs, dann klingelt die 110 und dann biste dabei. Fast immer zuerst am Ort des Geschehens. Das Spektrum reicht dabei von der Katze auf´m Baum oder der verwirrten, abgängigen Oma, bis zum bewaffneten Raubüberfall oder Tötungsdelikt. Tja, und dann mach mal was. Am besten das Richtige. Und zwar sofort... Solche Erfahrungen sammelst Du woanders nicht. Vielleicht kannst Du Dich sogar spezialisieren und dann immer noch mit 30, 35 woanders reinschnuppern, nochmal studieren o. ä. Wirst dann normalerweise mit Kusshand bei privaten Firmen genommen. Ich kenn die anderen Ausbildungsgänge / Studiengänge nicht, aber ich vermute am besten wirst Du bei der Polizei ausgebildet. Gruß |
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