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#1
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| Ein kleiner Aufsatz zum Thema, von einem der schon lange in der Branche arbeitet. Arrogante, Schläger die nur eines im Kopf haben- Weiber aufreißen! Auftrainierte Muskeln, aber ohne Hirn stehen sie am Eingang einer Diskothek oder Veranstaltung, und nur ihrem Wohlwollen ist es zu verdanken das Besucher überhaupt hinein kommen. Es lebe die persönliche Einstellung eines jeden Menschen der sich nicht von Vorurteilen leiten lässt und nichts auf Gerüchte und Gerede gibt. Diesen Bericht objektiv zu schreiben ist für mich fast nicht möglich. Warum? Weil ich selbst in dieser Branche seit vielen Jahren tätig bin. Wenn es da nicht immer diese Vorurteile gäbe. Ich werde nun erst einmal die Gelegenheit nutzen zu einigen Vorwürfen bzw. Vorurteilen Stellung zu beziehen. Und ich denke auf Grund meiner Erfahrung in diesem Gewerbe kann ich das recht gut. Türsteher sind dumme, Muskelbepackte Schläger! Diese Zeiten sind längst vorbei. Es kann sich heutzutage kein Veranstalter mehr leisten das solche Leute am Eingang stehen. Der richtige Security sollte ordentlich ausgebildet, freundlich, bestimmt (wenn es sein muss) und seine Aufgabe ist es für die Sicherheit der Gäste zu sorgen. Erste Hilfe, Brandschutz und die Verhinderung von Raufhandel und Zechprellerei sowie sinnloser Zerstörungen sind die Kernaufgaben. Türsteher sind arrogant! Na ja, das macht grundsätzlich den Eindruck, aber es gibt in dieser Branche eine Regel, und die lautet ? keine Verbrüderung mit Gästen?. Dabei geht es darum das der Security keinen Unterschied zwischen den Leuten machen darf, egal ob er sie privat kennt oder nicht. Wer Ärger macht muss gehen- Bekannt oder nicht steht hier nicht zur Diskussion! Na ja, und dadurch wirken die Leute manchmal etwas unnahbar. Aber man sollte eines nicht vergessen. Die Jungs, und jetzt immer öfters auch Frauen, am Eingang machen nur ihren Job. Sie sind dazu da damit Ihr ohne Angst bei der Veranstaltung euren Spaß haben könnt. Und dafür stehen sie jedes Wochenende, und der Verdienst ist auch nicht gerade hoch, jedenfalls viel niedriger als viele Gerüchte besagen. Türsteher wollen nur Weiber aufreißen Ja ja, dem Zauber der Uniform würden viele Damen erliegen aber das würde im Job absolut dagegen laufen. Tatsache ist, dass dieser Job, wenn er ernst genommen wird, Beziehungen sehr belastet. Ich habe selber sehr viele Jahre gebraucht um eine Frau zu finden die meine Tätigkeit akzeptiert und auch aushält. Derjenige der diesen Job kennt und ehrlich ist kann bestätigen das nach stundenlangen stehen im Lokal eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber anderen entsteht und man eigentlich nur mehr Fehlverhalten und Gefahren sowie das eigene Team sieht. Lärm, oft sinnlose Gespräche mit Gästen, schlechte Luft, Hunger und Durst sowie der Schlafentzug zeigen die Grenzen jedes einzelnen recht schnell auf. So jetzt haben wir vom Idealfall gelesen. Es gibt sie doch, die Türsteher, die in das bekannte Klischee passen. Zum Glück ist es eine Minderheit in unserer Branche, aber sie formen leider das Image von allen die in dieser Branche arbeiten. Freilich ganz so einfach ist es mit der Schuldzuweisung natürlich nicht. Arbeitgeber und Veranstalter sind sich was die Bezahlung für diesen Job angeht ja einig. Möglichst wenig für den Ausführenden und möglichst viel für den nicht aktiven. Somit ist die Antwort natürlich auch auf der Hand --- ein Naturgesetz ---- Wer wenig und schlecht bezahlt kann keine gute Leistung erwarten. Es werden ja nur Personen davon angezogen, die selber nicht bereit sind gute Leistung, im Sinne der Dienstleistung „Sicherheit“ zu bringen. Nun aber noch ein paar Tipps für Leute die in dieses Gewerbe einsteigen wollen. Löst euch von dem Gedanken viel Geld zu verdienen, ein aufregendes Leben zu führen, und der Held zu sein. Wenn ihr das wollt seid ihr in dieser Branche falsch. Was einen ordentlichen Security ausmacht sind eine gute Fitness, körperlich sowie im Kopf, etwas Kampfsporterfahrung wäre ideal, Ruhe und Besonnenheit, Freundlichkeit, Erfahrung im Umgang mit Menschen, und vor allem muss der Security ein begnadeter Redner mit seriösen Auftreten sein! Das kleine Maß an Kampfsporterfahrung deshalb, weil die meisten Budosportler durch die Rituale im Training eine recht gute Disziplin mitbringen und in der Regel sich recht gut in ein Team einfügen. Schläger sind in dieser Branche fehl am Platze. Nehmt Kontakt mit seriösen Unternehmen auf und meidet Privataufträge. Die rechtlichen Folgen durch falsches Arbeiten bei einem Job können euch für Jahre das Leben schwer machen. Die wenigsten Personen die in dieser Branche arbeiten wissen auf welchen schmalen Grad im Rechtswesen sie sich bewegen. Bei näherem Interesse zum Thema Security, Ausbildung und wie finde ich eine seriöse Sicherheitsfirma gibt die bekannte Ausbildungsfirma UDF-System in Österreich gerne Auskunft. Unter www.udf-system.at im Netz zu erreichen. Jetzt einen Bitte an die schon im dienst stehen: Wenn ihr dann den armen besoffenen Tropf am Boden kriechen seht, fragt euch, ob es wirklich notwendig ist ihn mit Gewalt zu entfernen. Etwas Hilfe und Unterstützung ohne viel „Action“ beim Verlassen der Veranstaltung reichen doch in der Regel auch, oder? Vorteile : Ein abwechslungsreicher Job Immer neue Leute kennen lernen Man geht zu einer Veranstaltung und bekommt dafür auch noch Geld Nachteile: Es gibt immer Leute die es wissen wollen Man hat öfters mit der Exekutive und manchmal auch mit dem Gericht zu tun Man läuft Gefahr durch das Image der Branche leichter eine Verurteilung bei Gericht auszufassen Man leicht schnell eine Vorstrafe ausfassen Als Interessent für diesen Job wird man leicht von unseriösen Firmen über den Tisch gezogen und für die Zukunft verheizt |
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#2
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| Superviel BlaBla um ein bisschen Werbung zu machen, oder? |
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#3
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| warum werbung? Und wenn es so wäre ist doch scheiß egal so lang er nicht das ganze forum voll spamt. Ich fands interessant zulesen denn ich als Jugendlicher würde gerne einen beruf in security bevorzugen. So kann man sich mal ein Bild um das umfeld machen. Haben leute eigentlich mehr chancen in den Beruf einzusteigen als "normale" menschen? Wenn ja wäre es gut für mich denn ich btreibe ja auch kampfsport ![]() |
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#4
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| Da will sich jemand bzw. sein Gewerbe wohl besser machen, als er/es wirklich ist. Zwar ist es hier auch so wie überall, dass es solche und solche gibt, aber gerade bei Türstehern habe ich viel mehr solche (negativ) kennen gelernt. Ich war in genug Disco, um sagen zu können, dass Türsteher meistens folgendes sind: - extrem aggressiv. Fassen sie ein Wort falsch auf oder haben sie etwas auszusetzen und der potentielle Disco-Besucher geht nicht sofort weg, kann es Schläge geben. 2 Beispiele. Erstens: Ein Freund von mir darf nicht in eine Disco (falsche Schuhe), er geht weg, Türsteher folgt ihm und kloppt ihn um. Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung (Jacke) erstattet und Recht bekommen. Zweitens: Ein Gast wurde rausgeworfen und lag dann vor der Disco. Der rauswerfende Türsteher geht auf ihn zu und tritt 3-4 Mal mit voller Wucht auf den am Boden liegenden. - Ausländerfeindlichkeit. Oft werden südländisch aussehende Gäste gar nicht erst eingelassen, weil ein rassistisches Bild bei Türstehern vorherrscht, dass alle Ausländer potentielle Schläger sind. Ein Beispiel ca 2-3 Wochen nach 11.9. 2001 (Anschlag WTC). Ich möchte mit einem Freund (Afghane mit deutschem Pass) in eine Disco und der Türsteher sagt knallhart: "Der Deutsche darf rein, der Ausländer nicht. Es gibt andere Gäste, die wegen den Anschlägen in Amerika nun keine arabisch aussehenden Menschen mehr mögen." In dem Augenblick war es mir peinlich, Deutscher zu sein und damit etwas mit dem Türsteher gemeinsam zu haben. Wie kann dieser Menschen es wagen, seinen persönlichen Rassismus als allgemeines Faktum hinzustellen und es auf andere Menschen übertragen? -Generelles Ausnutzen ihrer Position. Wenn es schon voller ist werden hübsche Mädels reingelassen und männliche Gäste müssen draussen bleiben (Ein nettes Lächeln einer Frau wirkt Wunder). Auch werden oft Bekannte durchgewunken und andere bleiben draussen. Wie Eingangs schon erwähnt, gibt es immer solche und solche Menschen. Ich begegne Türstehern generell aber aber nach diversen Erlebnissen erst negativ und wenn sie sich als normale, freundliche Menschen erweisen, ändert sich dieses Bild. Zwar kann ich es nicht beweisen, habe aber dennoch das Vorurteil in meinem Kopf, dass viele Türsteher im Grunde nicht die Guten sind, sondern selber gerne Stress machen und in ihrer Vergangenheit genug Aufeinandertreffen mit Polizei und Richtern hatten. |
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#5
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| Zitat:
b- erstens bestimmt vor allem der clubbesitzer und nicht der bouncer, wer reinkommt und wer nicht. dass gewisse personenkreise einen schlechten ruf haben... ich äussere mich hierzu nicht c- das höre ich immer von der gleichen sorte menschen. es passen nunmal nicht alle kleidunggstile in jedes lokal. bzw manchmal muss man sich halt was anständiges anziehen. ganz abgesehen davon: schon mal was gehört von quote? nimmst halt ein mädel mit, dann kommst überall rein. ok, geltungssüchtige vollidioten gibts überall und in solchen autoritätsjobs noch mehr (siehe -> polizei), aber wenn du vor dem bouncer stehst wie das kaninchen vor der schlange, musst du dich nicht wundern wenn sich die prophezeiung von selbst erfüllt... |
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#6
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| Btw, bouncer, weil es ein englischer Begriff ist. - Bin mit Freunden in Liverpool bei McDonalds nach Cubbing. Die beiden Spanierinnen stellen sich an und wir warten in der nähe des Eingangs im McDonalds. Kommt ein Bouncer und fragt, was wir hier machen. Wir sagen, dass wir auf Freunde warten, die sich angestellt haben. Er: Dann wartet draussen. Wir: Aber unseree Freunde bringen uns etwas mit und deswegen können wir hier stehen, weil wir ja schließlich Geld da lassen. Der Bouncer holt einen Kollegen, sie nehmen uns gleichzeitig in den Schwitzkasten und werfen uns raus. Wir waren weder unhöflich noch besoffen. - Bin mit Freunden (Engländern) in Sheffield in einem Club. Die eine hat ihr Ticket für die Garderobe verloren und muss nun bis zum Ende (In England machen Clubs 2 Uhr zu und es war 2 Uhr) warten, damit sie ihre Jacke bekommt. Ein Freund bleibt bei ihr und die anderen gehen schon raus. Kurz danach kommt der, der mitgewartet hat zu uns. Ein Türsteher kam beim Warten auf ihn zu und sagte, dass er raus gehen sollte. Er antwortet, dass er mit einer Freundin auf ihre Jacke wartet. Ohne weiter darauf einzugehen, nimmt der Bouncer ihn in den Schwitzkasten, schlägt ihn dann in den Magen und wirft ihn raus. - Wir sind in einem Club in Sheffield. Einer meiner Freunde sieht ein rundes Gitter, dass einem Mülleimer ähnlet und von unten beleuchtet wird. Er schmeisst seine Bierflasche rein, weil er denkt es wäre ein Mülleimer. Kommt Türsteher, verdreht ihm Arm auf dem Rücken und schmeisst ihn raus. Dass er sich vertan hatte und die Flasche wieder raus holen wollte, zählte nicht. So sind sie, unsere Bouncer ![]() |
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#7
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| Hi Niki! Interessantes Thema, aber der Verdacht mit der Werbung steht nahe.Und wieso im Anfängerforum ?? @J. Quak Hast du aber Pech... Jedes mal so grundlos angegriffen oder rausgeworfen zu werden.. @ Doc Ich sehe es ähnlich. Schwarze Schafe gibt es überall. (ich kenn da auch so einen Schläger *gg*) Grüsse |
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#8
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| Zitat:
Hättest du meinen Beitrag aufmerksam(er) gelesen, so wäre dir nicht entgangen, dass deine Aussage nicht den von mir geschilderten Sachverhalten entspricht; bis auf eine Begebenheit waren es Freunde. Du magst darüber anders denken, aber für mich sind die geschilderten Maßnahmen "unverhältnismäßig", wenn man als Bezugsperson einen normalen und freundlichen Menschen zu Grunde legt. Wenn du nicht der Meinung bist, dann...denkst du eben anders. ![]() @ Doc Faustus: Wenn du "das höre ich immer" benutzt, dann denke ich, dass du auch zu diesem Personenkreis der Bouncer gehörst. Nun denn: a: Was genau meinst du mit Volltexten/Beleidigen? Einmalig einen Grund für den Nichteinlasse erfahren, 5 Min. dieses zu wiederholen? Konstituiert das das Recht jemanden zu schlagen? Das deutsche Strafrecht zumindest kennt keinen Paragraph der physischen Verteidigung der Ehre oder als Antwort auf ein "Volltexten" einen Schlag als Rechtfertigung. Etwas anderes ist Hausfriedensbruch, wenn ein Hausverbot erteilt wurde oder der Gast sich innerhalb des Gebäudes bzw. auf dem zum Gebäude gehörenden Grundstück "ungebührlich" benimmt und verwiesen wurde. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es in der Realität extrem nervig ist, Beleidigungen an den Kopf geworfen zu bekommen oder einem angetrunkenen Gast zu erklären, dass er nicht durch gelassen wird. b: Was meinen Freund betrifft, so ist das ein ganz normaler, kreuzbraver Mensch (wie überigens die meisten arabisch(usw)stämmigen Mitbürger, wenn sie eine ganz normale Erziehung (islamisch oder atheistisch) genossen haben). Allerdings weiß ich auch, welches Klientel du meinst, wenn du von dem schlechten Ruf sprichst. c: Die Frage des Kleidungsstils habe ich gar nicht aufgeworfen und mir ist klar, dass ich mit Jeans und Sneakern nicht überall reinkomme. Letztlich ist mir auch rechtlich klar, dass der Eigentümer des Clubs usw. bestimmen kann, wer rein kommt und wer nicht. Aus der Sicht eines Gastes ist dies aber nicht immer nachvollziehbar. Ich persönlich hatte aber noch nie Probleme in einen Club zu kommen, habe es nur öfters als Anstehnder miterleben dürfen. d: Das mit der Polizei stimmt so. Nur leider hat der Polizist auch das deutsche Recht auf seiner Seite als ausführender Arm des Staates. Der Bouncer hat dies nicht. Damit möchte ich aber auch keine positive Wertung über Polizisten abgeben, sondern einfach den Unterschied aufzeigen. Geändert von Jodocus_Quak (20-01-2004 um 02:09 Uhr). |
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#9
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| HI Jodocus (Lustiger Nick übrigens - ein Fan ? ) ok, dann waren es halt nicht du sondern deine Freunde. So wie die Beiträge von dir geschildert wurden haben die Türsteher in der Tat falsch und unverhältnismässig reagiert. Nur ich muß aus eigener Erfahrung sagen, daß ich ähnliche Aussagen kenne. Das beste beispiel ist zb. das mit der Jacke. Sowas ähnliches erlebe ich jedes Wochenede. Ein Verliert sein Garderobenticket. da es schon der 20 Gast an diesem Abend ist, ist die Garderobenfrau schon leicht genervt. (Wer kann es ihr verübeln) Trotzdem wird dem Gast erklärt, daß er seine jacke erst nach Feierabend haben kann und das ist um 4 Uhr. Da der Gast nicht warten will, redet er die Garderobenfrau blöd an. (Nicht selten fallen Beleidigungen wie du Schl...pe.. - eigentlich ein ausreichender Grund den Gast rauszu werfen. ) Der Türsteher kommt dazu und erklärt es dem Gast nochmals, daß es nicht möglich ist, ihm seine Jacke vor 4 Uhr zu haben, auch wenn er sagt welche es angeblich ist. Könnte ja jeder kommen. Der Gast macht stress, droht mit der Polizei, wenn er seine Jacke nicht augenblicklich bekommt. Mittlerweile ist es 4 Uhr - Feierabend. Andere Gäste wollen ihre Jacke an der Garderobe abholen (mit Ticket!! ) leider ist es nicht möglich, da der Gast von vorher den ganzen verkehr blockert und laut rumdiskutiert, weil er jetzt endlich seine Jacke haben will. Er wird gebeten auf seine Jacke doch 2 Meter weiter vorn zu warten, damit die anderen Gäste schneller an die Garderobe können, dann kriegt er auch seine Jacke schneller. Dem Türsteher hat er mehrmals angedeutet, daß er sich nicht so aufspielen soll und wenn er ihn anfasst bekommt er riesen Ärger , sein Vater ist schließlich Anwalt. Schließlich platzt jedem der Kragen und dieser Gast wird gebeten zu gehen, da er sich weigert wird er aus der Disco befördert. Draußen schimpft und beleidigt er nochmal alle, tritt gegen die Tür und fordert den Türsteher heraus, er solle doch raus kommen, wenn er sich traut. Dabei hantiert er mit seinem Handy, als würde er seine Freunde oder die Polizei herbei rufen. Bei gelegenheit pöbelt er nochmal alle anderen Gäste die nach Hause gehen und seinen Freunden erzählt er dann die Geschichte, daß er nur seine Jacke haben wollte und nichts getan hat und der blöde Türsteher hätte ihn grundlos verprügelt und rausgeworfen. Es stellt sich heraus, daß er gar keine Jacke dabei hatte... Ich sag nicht daß es bei dir oder deinen freunden genau so war, aber so läuft es leider oft ab. Natürlich gibt es auf beiden Seiten Idioten. Ich gehe auch ab und zu mal Privat weg und erlebe verschiedene Türsteher. Der Großteil davon ist aber ganz normal wenn man sich erst mit ihnen unterhalten hat und ist froh, wenn der Abend ruhig und stressfrei verläuft. Grüsse |
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#10
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| [QUOTE=Jodocus_Quak] Zitat:
Zitat:
bist du sicher das du auch alles erzählt hast?Will dir natürlich keine Lügerei unterstellen,habe aber leider die Erfahrung gemacht,das sich manche Gäste die "Wahrheit" auch hinbiegen,wenn sichs vor Gericht besser machen würde...das sind dann die selben die bei irgendwelchem Ärger nach den Türstehern schreien.. Zitat:
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#11
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| Zitat:
So ratet mal wer diese Ideen vollziehen darf? Genau der an der Türe, wenn er es nicht macht ist er selber draußen. Das gleiche ist mit Kleiderordnung. An der Türe wird nach dem Wunsch der Besitzer selektiert um im Innenraum eine möglichst ähnliche Gruppe zu schaffen die Spaß zusammen hat, wenn einer nicht auf den Hinweis mit der Kleidung reagiert anfängt zu pöbeln und Krawall an der Tür zu machen ist doch klar das er dann entfernt wird.
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#12
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| Ich denke auch, es gibt immer zwei Seiten. Wenn ich mir manche Pupsgesichter angucke, die in einen Club stolzieren und glauben mit ihrem Eintritt haben sie alles gekauft. Und meinen wegen allem zu diskutieren zu müssen und nicht kapieren, wenn das Maß voll ist. Mein Schwager ist auch so ein Fall, der meint er droht am besten mit der Polizei oder Anwalt wenn er sich mit Security auseinandersetzt. Ich verstehe nicht warum solche Leute nicht jedes Wochenende auf die Nuss kriegen. Mir gehen die tierisch auf den Keks. Und wenn so ein Typ nicht irgendwann kapiert, daß Schluß mit der Diskussion ist, mit welchem Recht er nicht reingelassen wird, kann es durchaus passieren, daß ich den Leuten an der Tür zuvorkomme. Und das Aussieben an der Tür gehört nun mal zum Job. Was man vorne nicht reinläßt, mit dem muß man sich drinnen nicht rumkloppen. Da man nicht in jeden reinschauen kann, muß man Leute in Schubladen packen. Eine davon ist problematischer Kulturkreis. Das ist kein Rassismus, sondern Erfahrung Zitat:
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#13
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danke,Rick und Franz... wenigstens einige die es kapieren... ![]() |
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#14
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| ich hatt noch nie probleme mit türstehern. gut . in münchen ham sie mich mal nicht reingelassen wg. klamotten und anderer stil. das hab ich aber nicht persönlich genommen. warum auch. geh ich halt woanders hin. vor 2 jahren hat wegen so ner ansage hier einer nen türsteher mit der schrotflinte erschossen. das die leute sich immer gleich so erregen müssen... |
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#15
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| @ Holy shit eine Frage vorweg: Was magst du an der Polizei nicht. Wenn du sagst, dass du das Drohen mit derselben nicht magst, dann impliziert es dies. Als Türsteher hast du folgende Grundlagen: Hausfriedensbruch: Wenn der Gast gegen den Willen des Berechtigten (Disco-Eigentümer) in die Disco gelagt, macht er sich strafbar (Straftat wird aber nur auf Antrag verfolgt) Notwehr: Dafür muss ein rechtswidriger, gegenwärtiger Angriff auf den Türsteher vorliegen. Dieser darf sich wehren und zwar solange, bis der Angriff aufhört (Täter rennt weg oder geht KO, danach werden Verteidigungsmaßnahmen nicht mehr vom Notwehrrecht gedeckt). Allerdings muss die Notwehrhandlung aus einer ex-ante Sicht geeignet und das relativ mildeste Mittel sein. Das heisst, dass der Türsteher das für ihn beste Mittel auswählen kann, um den Angriff sofort zu stoppen. Das deutsche Notwehrrecht ist schneidig! Nothilfe: Kommt ein Türsteher einem Dritten zu Hilfe, so kann er diesen verteidigen. Festnahmerecht: Wenn ein Türsteher einen Gast bei einer strafbaren Handlung beobachtet (bspweise Nichtbezahlen der Karte, die am Eingang ausgegeben wurde -> Betrug), darf er diese Person solange festhalten, bis die Personalien des Betreffenden geklärt wurden. Du magst vielleicht denken, dass ein Türsteher auf Beleidigungen/Volltexten einen potentiellen Gast auf den Leib rücken darf, aber dem ist nicht so. Der Türsteher kann die Polizei rufen und (soweit er Zeugen hat), den Pöbelnden wegen Beleidigung anzeigen und die Polizei bitten, dem Störenden ein Platzverbot zu erteilen (vor dem Club). Der Unterschied zwischen einem Polizeibeamten und einen Türsteher ist riesig. Der Polizist ist der ausführende Arm des Staates. Jeder Bürger (auch Gast und Türsteher) steht in einem sogenannten Subordinationsverhältnis zum Staat und seinen ausführenden Organen. Dh, wenn der Polizist für seine Handlung eine Rechtsgrundlage (irgendein Gesetz) hat, dann muss der Bürger diesem Folge leisten. Der Türsteher steht gegenüber dem Gast nicht in diesem Über-Unterordungsverhältnis. Nur wenn dem Gast ein von der gültigen Rechtsordung geächtetes Fehlverhalten vorzuwerfen ist, kann der Türsteher handeln (siehe die Grundlagen oben). Ich kann mir vorstellen, dass es an manchen Tagen als Türsteher sicher nicht leicht ist, aber wenn er die obigen Grundlagen überschreitet, der Gast Zeugen (sonst ist ein Beweis meist schwierig) für den Tatvorgang hat und sich ein wenig mit dem deutschen Recht auskennt, dann kann er den Türsteher anzeigen. Das einprägenste Erlebnis mit Türstehern war auch mein erstes, was ich beobachten konnte (war so 11.-12. Klasse). Wie ich oben geschildert habe, hat ein Türsteher einen offensichtlich betrunkenen Gast raus geworfen und dem vor dem Club am Boden Liegenden mit voller Wucht mehrmalig getreten, so als wäre er ein Fußball. Ich bin eigentlich ein überhaupt nicht gewaltbereiter Mensch (Wettkampf, Notwehr ist etwas anderes) und es war damals halbwegs ein Schock für mich, dass es anderen Menschen offenbar Vergnügen bereitet, wenn sie am Boden Liegende noch weiter bearbeiten können. Wenn ich jetzt darüber noch nachdenke bekomme ich ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht die Polizei geholt habe. Seitdem stehen Türsteher bei mir unter Generalverdacht. Was das in die Schublade Schieben von Ausländern angeht, so frage ich dich: Wieviele Südländer/Muslims kennst du, die studieren und Abitur gemacht haben? Grundsätzlich ist es bei Deutschen wie bei Ausländern so, dass der Bildungsgrad meist auch den Menschen kennzeichnet (tendenziell und nicht immer). Bsp mein afghanischer Freund mit dem deutschen Pass. Seine Vater war sehr hoher Beamter im afghanischen Handelsministerium und die Eltern sind vor den Russen 1980 geflohen. Er hat hier Abitur gemacht und studiert. Meinst du nicht, dass er eine Chance haben sollte, als ganz normaler, friedliebender Mensch wahrgenommen zu werden? Wenn du jeden Ausländer als gewaltätigen Hauptschüler/ohne Schulabschluss Abgehenden ansiehst, dann siehst du nur das, was du sehen willst und was du meinst, das es nach deiner Erfahrung zutreffend ist. Geändert von Jodocus_Quak (20-01-2004 um 14:59 Uhr). |
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