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  #46  
Alt 25-02-2004, 02:11
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 29.01.2004
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Hmmm, ist doch eigenartig ! Hatte noch nie Ärger mit Türstehern, vielleicht weil ich mich nicht gleich persönlich getroffen fühle wenn man mir sagt das meine Klamotten hier nicht passen!
Mein Schlüsselerlebnis war, das mich ein guter Freund der diesen Job macht gefragt hat ob ich nicht auch Bock drauf hätte.Hab mir das einfach mal angeguckt (der Laden gehörte 'nem Araber). Nun, ein Abend an der Tür hat mich geheilt. Ich brauche weder den Nervenkitzel, noch die Beleidigungen, noch irgendwann 'ne Kugel oder 'n Messer im Kreuz. Die Kohle wär ja ganz nett gewesen, aber das war mir zu ungesund !!
Und zum Thema Rassismus; in dem Laden hieß es : keine Türken! So, und nun guckt nochmal wem der Laden gehörte!
So long
BrandisX
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  #47  
Alt 25-02-2004, 02:59
Benutzerbild von Shogun
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Kampfkunst: Securitygriff
 
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Hi!

In einem der Läden wo ich arbeite heißt es zb. nicht generell keine Türken, keine Russlanddeutsche, keine sonstirgendwas, sondern es darf mal grundsätzlich fast jeder rein, der ordentlich gekleidet, nicht angetrunken und nicht aggressiv ist und natürlich seinen Eintritt bezahlt :-)

Jeder der drin unangenehm aufgefallen ist, Stress gemacht hat, kommt nicht mehr rein. Weder ich noch meine Kollegen können was dafür das es in dem Fall meist eben diese Gruppen sind. Wenn wir sie aber nicht rein lassen, sind wir alle rassisten..

Fairer Weise muß ich aber ein Gegenbeispiel bringen:
heut war ich auf einer Veranstaltung, wo fast nur Einheimische zu Gast waren. Es gab trotzdem böse Stress. (Wahrscheinlich Rechte gegen Linke, oder was das für Typen waren) Einige blaue Augen, gebrochene Nasen, viel Blut im Schnee.. ziemlich viel Polizei war da.
Ich selber musste auch mal mit einem zu Boden, gut daß man kleine Grundkentnisse im Bodenkampf hat (Keza-Gatame rules ) und es ging glimpflich aus. Für mich zumindest, der andere konnte zum Glück schnell vom Roten Kreuz versorgt werden. Die hatten eh einiges zu tun.

Grüsse
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  #48  
Alt 25-02-2004, 03:05
Benutzerbild von soares
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Kampfkunst: boxen - submission wrestling - jkd
 
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Beiträge: 564
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was machst du denn immer für sachen ?

Geändert von soares (25-02-2004 um 03:33 Uhr).
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  #49  
Alt 25-02-2004, 04:21
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Ort: Berlin
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Hi,
wollte mit dem letzten Satz nur mal klar machen, das die welche "Rassismus" schreien oftmals selber die größten Rassisten sind. Das war keine persönliche Wertung!
Naja, jedenfalls nicht mein Job das Ganze. Bin wohl zu impulsiv und empfindlich...
So long
BrandisX
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  #50  
Alt 25-02-2004, 08:23
Benutzerbild von Shogun
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Kampfkunst: Securitygriff
 
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BrandisX,
Zitat:
Bin wohl zu impulsiv und empfindlich...
kein Stress, ist doch alles kein Problem
Zitat:
was machst du denn immer für sachen ?
Kinderturnen, im Schnee drin
Grüsse
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  #51  
Alt 25-02-2004, 08:47
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Shogun hat immer so viel Praxis, ich glaub ich muss mir auch son' Nebenjob suchen
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Have a break, have a ...discussion.
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  #52  
Alt 25-02-2004, 09:34
Benutzerbild von Shogun
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Kampfkunst: Securitygriff
 
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Sei froh, daß es nicht so ist, hab zur Zeit nur Stress mit den Behörden.
Jetzt darf es dann mal wieder ruhiger werden...

Grüsse
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  #53  
Alt 29-02-2004, 14:19
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Kampfkunst: Boxen
 
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Ich find's ja schon etwas komisch, wie viele hier versuchen sich einen Job schön zu reden. Es gibt an der Tür vermutlich 'ne Menge Idioten und 'ne Menge netter Leute. Die meisten die ich persönlich kenne, trainieren mit mir zusammen und stehen an der Tür, weil es halt ein Job ist, für den im allgemeinen keine spezielle Ausbildung gefordert ist. Damit ist es eine Möglichkeit, sich z.B. das Studium zu finanzieren. Viele würden wohl auch einen anderen Job machen, wenn er in ihren Alltag integrierbar wäre. Die Arbeitsbedingungen sind ja nicht direkt ideal (Nachtarbeit, Stress, potentiell Ärger mit dem Gesetz, gefährlich,...) - hinzu kommt die eher schlechte Bezahlung. Ansonsten an die Leute, die an der Tür arbeiten: Ihr müßt doch alle nicht gerade den Job machen. Ihr wißt doch, daß es immer Stress mit Idioten gibt. Warum jammert ihr den so? Und zuletzt: Nur weil jemand selber Nichtdeutscher ist, heißt daß noch lange nicht, daß er nicht auch rassistisch sein kann. (Ich halte übrigens nicht alle Türsteher für Rassisten!)
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  #54  
Alt 29-02-2004, 18:37
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Ort: Mülheim a.d.R.
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Hi zusammen,
war selber ca. 13 Jahre Techno & House DJ und Veranstalter. Hab selber mit an der Tür gestanden und einiges dadurch miterlebt. Die meisten Türsteher die ich kenneglernt habe sind weder agressiv noch Ausländerfeindlich. Es gibt aber auch da immer einige Ausnahmen durch die dieser miese Ruf vom Schläger entsteht.
Der Türsteher legt auch nicht fest welche Klientel in den Laden kommt. Das bestimmt der Betreiber/Veranstalter. Ich bin selber "Ausländer" habe aber auch was Ausländische Kollegen angeht eine recht strikte Politik gehabt. Mit der Zeit kann man aber die Unruhestifter erkenne und dementsprechend aussortieren. Die "netten" sind dann auch mit einem freundlichem Lächeln willkommen geheissen worden.
Wenn es mal "geknallt" hat, waren in über 90% der Fälle die "Gäste" schuld die dann auch einen auf die Mütze bekommen haben.
Normalerweise wird bei Stress einfach die Tür zugemacht und gut ist. Ausserdem sind viele Türsteher KK-Kollegen von uns alle hier. Also warum sollten sie anders sein wie wir....????

Gruß
Jaycee
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  #55  
Alt 19-03-2004, 16:32
Benutzerbild von scorpion-fl
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.03.2004
Beiträge: 14
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hallo @ all, habe hier die ganze gestöbert und eigentlich recht viele negative stimmen über türsteher gelesen, ich habe mal einen punkt erfasst für meine homepage und möchte den hier mal los lassen zum thema vorurteile. ist so in der art wie der aufsatz von niki der diesen punkt hier eröffnet hat.

Auszug aus unser Homepage:

Da das Team of Tartaros versucht gegen die negativen Vorurteile des Berufes zu kämpfen, erläutere ich hier nun mal einige Vorurteile...

Welche Vorurteile muss man sich als Doorguard täglich anhören?

Für die meisten Personen sind Doorguards Menschen, die nichts im Kopf haben bzw. nichts anderes können, als auf andere Menschen einzuschlagen.Sie sind sowieso nur dumme Bodybuilder bzw. Menschen, die Komplexe haben usw. usw. Man könnte hier stundenlang über das negative Image schreiben, welches Doorguards haben.Das will ich nicht. Wir möchten auf dieser und folgenden Seiten das Image des Doorguards aufbessern.Wenn man in der Lage ist Konversation zu führen, nett und zuvorkommend ist und dem Gast das Gefühl gibt alles ist in Ordnung, auch wenn es das nicht ist, hat man schon mal die halbe Miete.Schön dezent und effektiv arbeiten, nimmt auch die Vorurteile. Nicht durch den Laden stolzieren wie ein Pfau, Schlägereien nicht in aller Öffentlichkeit über die Bühne gehen lassen und Querulanten unauffällig mit zur Seite nehmen und aus der Diskothek entfernen. Ein Traumjob ist es nicht, aber das Positive überwiegt. Man lernt viele Menschen kennen und die Jungs mit denen man an der Tür steht, sollten ein Teil der "Familie" werden, weil man sich 100% ig auf Sie verlassen muss !

Was muss ein Doorguard können und was für ein Mensch sollte man sein für diesen Beruf?

Ein Doorguard sollte nicht nur groß und kräftig sein. Das spielt eher eine kleinere Rolle in diesem Beruf. Ein Doorguard sollte über ein hohes Maß an Menschenkenntnis verfügen und jede Menge Ruhe ausstrahlen können. Er ist die erste Person, auf die der Gast vor einer Diskothek trifft und der Doorguard muss in sehr kurzer Zeit entscheiden, ob dieser Gast in diese Diskothek "passt", wobei das Wort "passt" hier nicht auf das Gesicht bestimmt ist, sondern auf die Art dieser Person, die die Diskothek betreten möchte. Ist diese Person zu sehr betrunken oder wirkt aggressiv, muss der Doorguard dieses SOFORT erkennen und ihm den Zutritt verweigern. Durch diesen verweigerten Zutritt gibt es sehr häufig "Ärger" an den Eingangstüren der Diskotheken und nun ist der Doorguard gefragt. Handelt es sich hier um einem seriösen und guten Doorguard, so wird er versuchen, diesen Gast mit einem kurzem Gespräch zu beruhigen und ihn versuchen davon zu überzeugen, dass es besser ist, wenn er nach Hause geht und ein anderes Mal wiederkommt. .

Wieso kommen viele Personen nicht in eine Diskothek?

Dies kann sehr viele Gründe haben. Z.B. der Gast ist zu jung, zu betrunken, aggressiv, oder hat einfach die falsche Kleidung an. Ja, ich weiß, nun fragen Sie sich: wieso falsche Kleidung? Es gibt in fast jeder Diskothek eine Kleiderordnung, die aber nicht von dem Doorguard erstellt wird, sondern von dem Diskothekeninhaber, was aber die meisten gar nicht wissen und den Ärger dann an dem Doorguard auslassen, weil sie halt nicht reinkommen, aufgrund dieser Kleiderordnung. In diesen Situationen ist es sehr schwer, noch großartig auf diese Personen einzugehen, weil ja noch andere Gäste mit in der Schlange stehen und warten, dass ihnen der Zutritt gewährt wird. Nun kommt es aber wieder zu einem Problem, weil der Gast, dem der Zutritt verweigert wurde, dies ausdiskutieren möchte. Da hat der Doorguard aber gar keine Zeit für. In Problemfällen kommt dieser Gast dann sehr häufig wieder zum Eingang und wird dann meist nach geringer Zeit sehr aggressiv und versucht dann, in vielen Fällen, den Doorguard anzugreifen, weil er der Meinung ist, dass er anders nicht weiterkommt. Nun muss der Doorguard schnell reagieren, weil es häufig passiert, daß dann Messer, Schlagringe, Flaschen und andere Waffen von dem Gast eingesetzt werden. Der bzw. die Doorguards, müssen diese Person nun schnell in den „Griff“ bekommen, weil es nun sehr schnell dazu kommt, dass andere Gäste sich mit einmischen, die evtl. schon alkoholisiert sind. Bevor andere, unschuldige Gäste in Mitleidenschaft gezogen werden, wird nun meist ein gewisses Maß an "Gewalt" von dem Doorguard angewendet, um die Situation schnellstmöglich in den „Griff“ zu bekommen. Sofort heißt es wieder: "Diese scheiß Türsteher“... aber möchten Sie ein Messer im Bauch stecken haben oder anders verletzt werden? Ich denke nicht...

was sagen die personen die in diesem job arbeiten zu diesem text ?

Gruß
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