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#1
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| Guten Morgen !! Erstmal allen Vätern einen wunderschönen Vatertag! Mal eine Frage, was würdet ihr trainieren/unterrichten, wenn ihr einen Sicherheitsdienst bzw private Türsteher trainieren solltet ? Anmerken möcht ich, daß von diesen Leuten so gut wie keiner konventionellen Kampfsport ausübt. Mir geht es hierbei nicht darum, welchen Stil man trainieren soll, sondern was man ins Training mit einbeziehen soll. Würdet ihr zb. folgendes machen oder eher nicht machen ? (und warum/warum nicht?) Schlagtraining, am Sandsack, an der Pratze, in der Luft. Andere Varianten ? Hebel/Würger ?? wenn ja, welche ? Abführtechniken/ Festhaltegriffe ? Wenn ja , welche Sparring allgemein ? (Mit welchen Regeln, mit welcher Ausrüstung? mit Boxhanschuhen, oder Grapplinghandschuhen ? ) Grappling, Bodenkampf ? Konditions- und Ausdauertraining ? Schnelligkeitstraining ? (evtl. schon beim Schlagtraing mit dabei ? ) Krafttraining ?? (Mit Gewichten, Bodyweighttraining ?? ) Waffentraining ?? (Mit und ohne Waffen gegen Stock, Messer, Flasche, Bierkrug ?? ) - mit welchen Waffen ? Schlagstock, Kobutan(Palmstik) Tonfa ? Rollenspiele ? ( z.b. eine Gruppe simuliert eine auseinandersetzung, die andere Gruppe soll deeskalierend eingreifen) Lautes Hilfeschrei-und weglauftraining ?? ( nur ein Scherz )Andere Vorschläge ??? Wie gesagt, die meisten von Ihnen haben "Straßenkampferfahrung", üben aber keine konventionelle Kampfkunst aus und würden wahrscheinlich nicht irgendwo ganz vorne in irgend einem Stil anfangen. Danke schon mal für die Antworten und feuchtfröhliches Feiern heute noch Grüße |
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#2
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| Stelle diese Fragen doch einfach mal im Security-Forum unter http://www.kampfkunst.de/_forum/ |
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#3
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| Hi!! Wird mir wohl nix anderes übrig bleiben. Trotzdem dachte ich, ich könnte paar Antworten von den Leuten hier bekommen, hier "kenne" ich wenigstens die meisten Vielleicht wirds ja noch ![]() |
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#4
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| Zitat:
Ich würde fast alles was du aufgezählt hast ,wenn es die Zeit ermöglicht trainieren lassen. Es ist aber nicht möglich,so das man sich auf wenige wesentliche Dinge konzentrieren sollte. Welche das sind,kann ich per PN beantworten.. |
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#5
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| Beim Ninjutsu/BBT gibt es die Möglichkeit, sich zum Bodyguard weiterzubilden. Also würde ich auch sagen, dass man sich durchaus auf "konventionelle" KKs beruft. Allerdings wird man wohl keine Kicks aus dem TKD oder Karate trainieren, sondern nur effektive Techniken. mfg the_ANSWER |
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#6
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| Zitat:
Wie sind denn da beim Ninjutsu die Qualifikationen der Ausbilder bzw.Dozenten? ![]() |
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#7
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| @Zeroboy: Das mit dem Weiterbilden machen nicht die Trainer vom Verein. Die Trainer im regulären Training müssen natürlich Dan-Träger sein. Aber...worauf willst du eigentlich hinaus? mfg the_ANSWER |
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#8
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| Zum Thema Türsteher möchte ich mal folgendes sagen: 1. Es gibt einige wenige Profi-Türsteher, die vernünftig bezahlt auch von ihrem Job leben können. Sie sehen ihre Aufgabe vorallem darin Probleme im Vorfeld zu verhindern und wenn es den sein muß Probleme schnell und ohne viel Aufhebens zu beseitigen. Am besten die Gäste kriegen davon nichts mit. Profihaft eben. Ein paar dieser Jungs trainiert in meiner Schule. Jeder davon hat mindestens 10 Jahre Kampfsport/Kampfkunsterfahrung. Der Kampfsport/Kampfkunst-Werdegang war meist folgender: Angefangen mit einer Bodosportart wie Karate ect. zu *ing *ung gekommen, dort auch sehr lange trainiert und abschließend beim ETF-Escrima gelandet. Dafür nehmen sie auch die 100 km Anfahrt von München in Kauf um bei mir zu trainieren. Sie wissen es eben zu schätzen und den Erfolg sehen sie bei ihrer täglichen Arbeit. 2. Die Amateur-, Gelegenheits-, und Möchtegern-Türsteher, die für ein paar Euro fuffzig ihren Kopf hinhalten. Meistens aus Bodybuildingstudios rekrutiert (absolut nichts gegen Bodybuilding, aber ich denke jeder weis, was für Typen ich hier meine). Weder vom Kämpfen noch vom Umgang mit Menschen irgendeinen blassen Schimmer. Von rechtlichen Dingen ganz zu schweigen. Da kann man nur sagen "denn sie wissen nicht was sie tun". Ab und zu taucht einer dieser Trollos auch bei mir auf und möchte ein paar tolle Tricks lernen wie man garantiert jeden umhaut. Wenn man versucht ihnen die Konzepte einer realen Kampfkunst zu erklären, sieht man förmlich die Rauchschwaden aus ihren Ohren aufsteigen. Oh Mann, muß denken weh tun! Frohe Weihnachten St. Nikolaus |
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#9
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| HI Leute!! Erstmal danke für die Antworten! @Zeroboy Zitat:
Zitat:
Vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt. also es geht darum, bei uns in der Firma (Sicherheitsdienst natürlich )für die Jungs eine Art "Ausbildung" anzubieten. die jenigen, die sowieso Kampfsport betreiben sind jetzt nicht primär die Zielgruppe (können aber natürlich mittrainieren) sondern eben eher die leute ohne KK- Background. Über diese Leute meinte ich eben, sie hätten ihre Erfahrungen meist auf der Straße gesammelt und nicht im Dojo. Es soll halt eine Gelegenheit geboten werden, wo man bestimmte sachen eintrainiert, die sich in der Arbeit als nützlich erweisen, was es eben sein sollte, darüber wollte ich Eure Meinung lesen Dass fast alles was ich aufgezählt habe wichtig ist, oder sogar noch mehr, aber wie Du richtig vermutest ist Zeit der entscheidende Faktor, weil der Großteil der Jungs den Job neben bei ausüben. Würd mich freuen, wenn du die wesentlichen Dinge aufzählen könntest (von mir aus auch per PN) @St. Nikolaus Ich kann deinem Beitrag im Grunde beipflichten. Es stellt sich aber die Frage, warum es oft so ist. Es ist leider nicht immer möglich diesen Job hauptberuflich ausüben. Ich kenne viele Leute, die es sofort machen würden, wenn sie dadurch ihren Lebensunterhalt damit verdienen könnten. Der Trend professionelle Sicherheitsfirmen für (große) Discos anzuheuern wächst, leider gibt es aber immer noch genügend Wirte, die an der falschen Stelle sparen. als Beispiel, 5 Türsteher für eine mittelgroße Discothek, meistens auch noch schwarz angestellt, kommen dem Wirt billiger als genau so viel Leute aus einer Sicherheitsfirma (diese muß u.a auch mwst in Rechnung stellen). Da die Firma 1. für die Leute Abgaben zahlen muß und 2. selber was verdienen möchte und 3. die Mitarbeiter ihr Einkommen versteuern müssen (ab 1.4.03 ab 400 € als Zweitjob) bleibt unterm Strich einem "normalen Türsteher" mehr Geld als einem der von einem Sicherheitsdienst angestellt ist. Die entscheidung treffen die Leute selber, wo sie lieber arbeiten. Dennoch ist es erfreulich , daß wenigstens versucht wird in die richtige Richtung zu gehen und IHK-Prüfungen als Voraussetzung für das Sicherheitsdienstgewerbe gelten. Es wird wenigstens versicht den Leuten Rechtliches und Umgang mit Menschen etwas näher zu bringen. Nicht so erfreulich ist der Preis, den man für solche Kurse ausgeben muß und dann einen unterbezahlten Job auszuüben. Grüße |
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#10
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| Zitat:
Mm,vielleicht darauf,das ich im Laufe meiner Dienstjahre genug Kampfsportfuzzis und Wald und Wiesen P-Schutz Ausbilder kennengelernt habe,die nur ne schnelle Mark machen wollen und wo viele Volldeppen nen 2 Wochen Kurs mitmachen(natürlich für teuer Geld..)und dann denken die sind die "BODYGUARDS"..( welch garstiges Wort..) COUPE.... ![]() |
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#11
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| @Zeroboy: Genau Daten zu benötigtem Erfahrungsgrad (im BBT) und zur Länge der Weiterbildung liegen mir nicht vor. Kann Dir daher nichts genaues dazu sagen. Ich weiß lediglich, dass es das gibt. mfg the_ANSWER |
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#12
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| @the Answer Dein Enthusiasmus in Ehren, aber das hat wenig mit dem BBT zu tun. Du meinst wahrscheinlich ein Gruppe um einen gewissen Herrn aus München. Die machen aber glaub ich ihr Ausbildung auch (teilweise) in Israel. Dies geht alles von einer Person aus und hat nicht viel mit BBT zu tun. BTW, Zeroboy weiß in der Sache wirklich Bescheid. Gruss reno
__________________ You gotta be clever, you gotta be smart and not get hit. That´s what boxing is all about. Cus D`Amato |
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#13
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| Hi, ich finde es zunächst gut, dass Du dir Gedanken darüber machst. Schwierige Frage: Für Leute die keine KK betreiben ist der Zeitraum und der Lehrstoff sehr groß. Du solltes Dich auf wesentliche Dinge beschrenken. Das Erkennen einer Gefahrenituation und das Handeln. DAS HANDELN Darunter verstehe ich, sich auf die Situation einstellen und ein paar, in der Situation, Möglichkeiten kennen, sich technisch zu verteidigen. Hauptsächlich der psychologische Teil sollte für solche Menschen im Vordergrund stehen. Gefahrenerkennung Gefahrenbeseitigung (durch minimalen Aufwand) Du solltest dich nicht auf eine Technik, einen KStil beschränken, aber auf die Grundtechniken zurückgreifen. Gruß Lars Geändert von kleiner Drachen (04-06-2003 um 18:20 Uhr). |
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#14
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| Ju-Jutsu ist einer der besten Kampfsportausbildungen für Securitys. Bin selber in einem Securitydienst drinne machen so kleinere sachen am Wochenende wie Zeltparties, Feten, Schulfeten usw. Dabei habe ich am meisten angewendet Transporttechnicken. Also man nimmt sich zu zweit einen und befördert ihn vor die Tür. Auch mal Schocker eingesetzt wie Fauststoss auf den Solarplexus, oder Judotricks wo sie dann hinfallen und man sie erstmal Festlegen kann und Hilfe oder in Transporttechnick übergehen kann. Schläge ins Gesicht, Tritte brauch man eigentlich nicht (Wofür hat man einen Schlagstock???). |
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#15
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| Hi!! @kleiner Drachen grundsätzlich bin ich deiner Meinung, aber könntest du es ein wenig präzisieren? Zitat:
Dass der psychologische Teil, Gefahrenerkennung, Deeskalation usw. wichtig sind, ist klar. Jetzt gehts aber speziell um den "techischen Teil" Wir haben schon öffter miteinander trainiert und einige der Sachen gemacht, die ich oben genannt hab. Nur meinen die Jungs, wir sollten uns eben ein Trainingskonzept überlegen. Bis jetzt machten wir immer bisschen Sparring jeder gegen jeden, oder ein paar Rollenspiele (wie oben beschrieben), aber halt einfach alles durcheinander. @joscha Zitat:
Zitat:
Erstens ist er normalerweise beim Arbeiten nicht erlaubt. (Partys, Volksfeste usw. fallen unter öffentl. Veranstaltungen) Zweitens bist du schnell bei der Notwehrüberschreitung dabei, wenn deine Gegner unbewaffnet sind. und Drittens macht es ein noch besseres Bild für Türsteher;: "Schau mal, jetzt schlagen 3 Türsteher mit Schlagstöcken auf einen unbewaffneten (unschuldigen!) Jugendlichen ein!!" Was vorher abgelaufen ist sehen die Leute ja nicht. Grüße |
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