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#46
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| @ Katana Hab mal Rücksprache mit einem Kumpel gehalten, der Dienst in NRW macht. Seiner Auskunft zufolge gibt es so eine vorgeschriebene Beschränkung auf bestimmte Techniken nicht. Er sagt, es werden zwar einige Standardtechniken ausgebildet, aber in der Praxis wird (wie von mir eingangs vermutet) tatsächlich das angewandt, was in der konkreten Situation gerade sinnvoll und machbar ist. Wie darf ich denn diesen Hinweis von dir Zitat:
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#47
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| Zitat:
![]() dass er meint, dass es diese beschränkung nicht gibt, liegt vielleicht daran, dass er kein fortbilder ist und es einfach nicht besser weiß. was die kläger/richter-sache betrifft, das gehört nicht ins öffentliche forum. ist eh schon zu viel öffentlich hier. liebe grüße
__________________ Ich mag Blumen. (Katana_Desperado) Zitat: Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen möchten (Mahatma Ghandi). Geändert von Katana_Desperado (13-04-2008 um 22:14 Uhr). |
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#48
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| Zitat:
![]() Zitat:
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#49
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| oh, vesteh ich jetzt erst...dienstpost mit echter post und nicht per email. *lach* hatte vergessen, dass es noch echte post gibt! ![]()
__________________ Ich mag Blumen. (Katana_Desperado) Zitat: Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen möchten (Mahatma Ghandi). Geändert von Katana_Desperado (13-04-2008 um 23:04 Uhr). |
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#50
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| Hi Washi-te, Bezüglich KK für die Polizei... Ich möchte mich überhaupt nicht anmaßen, die kundigen Aussagen von den "Kollegen im Dienst" zu wiedersprechen. Sie schreiben schon ganz klar, was die Anforderungen und praktische Möglichkeiten sind. Du hattest aber auch explizit nach Taijiquan gefragt. Dazu kann ich kurz was sagen. Ich habe ein paar wenige (meistens älterer) Polizisten in meinem Training, wovon zwei auf viele praktische Erfahrung mit Einsatztraining und Gefahrensituationen zurückblicken können. Einer wurde z.B. einmal zusammen mit zwei Kollegen von einer grossen Gruppe prügelnden Skins angegriffen (er blieb auf den Füssen, die zwei andere nicht). Und andere Geschichten. Die allgemeine Meinung dieser Herren zu Taijiquan (zumindest wie sie den MTK-Stil kennengelernt haben) ist, daß es in Prinzip eine sehr gute Ergänzung für das sonstige Einsatztraining bilden würde. Ergänzung, wohlgemerkt, nicht Ersatz, was ich völlig richtig finde. Das Prinzip von “Kraft/Energie des Gegners ausnutzen” auf Taijiquan-Art und auch die Schlag- und Hebeltechniken, zum Beispiel, finden sie (erstaunlicherweise ) doch eher realistisch anwendbar und nutzlich. Ansonsten finden sie Taijiquan nicht nur wegen der SV-Aspekten interessant, sondern auch, weil es zugleich eine effektive Antistressmethode sei (Bekämpfkung von Symptomen von Schmerzen bis hin zum Burnout) und weil die Prinzipien einem auch in verbalen Auseinandersetzungen zugute kämen. Sprich: adäquat reagieren können (nicht zu viel, nicht zu wenig) und deeskalieren ohne an Präsenz zu verlieren.Das grosse und im Sinne von Polizeitraining wohl unüberwindbare Problem: Man muß sich mindestens ein paar Monate darauf einlassen, und in den meisten Fällen auch ein paar Sachen und Sicherheiten erstmal “aufgeben”, bevor irgendwelche überprüfbare Resultate sich zeigen. Eine Verbesserung im Sinne von Stressaubbau und besseres körperliches Befinden käme dann ziemlich zuverlässig, aber bis man einigermassen auf die Kampftechniken/-prinzipien zurückgreifen könnte, gehe noch viel mehr Zeit ins Land. Es ist wohl sehr schwierig bis ummöglich, Taijiquan im normalen Einsatztraining (z.B. 2 Stunden in der Woche oder noch weniger) schnell und allgemein zu vermitteln. Und genau das ist beim Polizeitraining angesagt: in der knappen Zeit (und nicht für teures Geld) Ergebnisse relativ schnell und ‘nachvollziehbar’ zu bekommen. Daher bin ich selber der Meinung, Taijiquan sei theoretisch für Sicherheitskräften eine gute Sache – vor allem für Personal, das zugleich kommunikative/verbale Skills braucht – aber in der Praxis viel zu aufwändig und zeitintensiv, um in einem normalen Kurs oder Seminar verpackt zu werden. Daher im Rahmen der Organisation und Budgets eher nicht zu machen. Wer so was doch lernen möchte, muß es eher in der Freizeit tun und sich auf einen längeren Prozeß einlassen. Das Gleiche oder Ähnliches dürfte wohl auf einige anderen traditionellen Kampfkünsten zutreffen. Schöne Grüsse, Giles
__________________ "Behind the sky there is always another sky..." Meister Ma Tsun-Kuen http://www.matsunkuen-europe.com |
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#51
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| Hallo- danke für die Wortmeldungen. @GilesTCC: So ähnlich seh ich das auch. Daß das Üben von Taiji nützlich ist, daran zweifle ich nicht. Meine Überlegung war: Wenn ich mit hoher Wahrscheinlichkeit - berufsbedingt - Kenntnisse in der SV brauche - WAS übe ich dann? Ganz anders sieht die Frage aus, wenn SV/direkte Auseinandersetzung für mich eher ein Nebenaspekt ist. @ all_ Viel Spaß mbeim Üben! ![]() |
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