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#31
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| Das war eine Bewusstseinserweiterung Saumässig anstrengend...aber richtig gut, schön fordernd.@joetokan: Meinst du jetzt solche "Standartverletzungen" wie Prellungen oder blaue Flecken ? Oder irgendwas spezielles ? Also Prellungen und so sind ja eigentlich bei jedem VK-Kampf verteten, von daher... |
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#32
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| Hi D_invader, nein, genau das - Lappalien -meine ich nicht. Blaue Flecken gibt´s auch beim nicht - Vollkontakt Kämpfen. Das ist mir schon klar. Was ich meine ist - kann es denn wirklich "echter" voller Vollkontakt sein, wenn es nicht zu schweren Verletzungen kommt? Ich meine, gegen 100 Gegner und dann volle Lotte bis zum bitteren Ende, da muss/soll es doch richtig "knallen", zumal ihr doch keine Schützer tragt. Ein Ko zu erzielen, ist ja sogar das wesentliche Ziel, wenn ich es richtig verstanden habe. Zumindest gebrochene Nasen, ausgerenkte Arme und aus geschlagene Zähne usw. muss es doch bei einem Kyokushinkai 100 Mann Kumite, wie hier beschrieben, am laufenden Band geben, sozusagen mit dem Orthopäden und Zahnarzt stand by. Ich mein´ bei uns passiert bei solchen Gelegenheiten (Jiyu-Kumite / Wettkampf) schon massig viel und es ist nur "touch feeling" am Kopf und starker Kontakt zum Körper erlaubt und da gibt´s zumindest im Wettkampf schon mal ´ne gebrochene Rippe oder eine krumme Nase. Wie krass muss es dann bei Euch beim VK erst zugehen, was die Folgen anbelangt.... Das würde mich mal interessieren: Wie sehen die Verletzungen bei solchen Kämpfen eventuell bei den KOs denn aus, nicht aus Sensationslust sondern aus rein kampfkunstmäßigem Interesse. Kann ja nicht nur bei blauen Flecken und so bleiben, das haben wir ja auch ständig. Gruß Joetokan |
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#33
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| Womit wir dann zur Realität des Vollkontakt kommen..... Ich würde auch gern wissen, wie viele ernsthafte Verletzungen entstehen. |
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#34
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| In meinen Augen sind die gefährlichsten Angriffe beim Shotokan schnelle Zukis zum Kopf/Gesicht des Gegners, die dann desöfteren zu ner angeknacksten Nase, blutenden Lippe oder nem blauen Auge etc. führen. Da diese Techniken aber beim Kyokushinkai bzw. VK Karate verboten sind, dürften die übrigen Verletzungen nicht viel anders aussehen, als in traditionellen Stilen...
__________________ "Free people will never remain free, if they are not willing, if need be, to fight for their vital interests." - John Foster Dulles |
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#35
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| Zitat:
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#36
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| Zitat:
Dadurch, dass die Techniken im Shotokan abgebremst werden müssen, entstehen die gebrochenen Nasen und der ganze Rest. Ich hab auch schon mal im Training eins ins Gesicht bekommen, wo dann ein Schlag leicht abgerutscht ist. Das ist mir aber auch im Shotokan passiert und man beachte, der im Shotokan hatte eigentlich die Absicht, vorher abzustoppen. |
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#37
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| Wie, sind die Vollkontakt-Kämpfe im dann doch nicht so hart???? ![]() |
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#38
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| dojo waere das nix für dich?
__________________ Brazilian Jiu Jitsu Kassel || Kickboxing || Kettlebell & Functional Strength Training |
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#39
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| Hart hat nichts damit zu tun, wie viele Verletzungen es gibt. Wenn im richtigen Kampf erstmal überall hingeschlagen werden darf dann siehts wohl noch etwas anders aus ![]() Sonst kannst du dich ja gerne mal selbst überzeugen ![]() |
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#40
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| Zitat:
...nun, "k.o.'s" können natürlich auch durch die bare-knuckled-Schläge auf bestimmte Oberkörperstellen entstehen...es ist eben schon ein Unterschied, ob die Schlagkraft von einem 10 Unzen-Handschuh übertragen wird, oder wenn sich die Schlagkraft auf 2 Fingerknöchel verteilt und auftrifft...so können empfindliche Stelle genauer und stärker getroffen werden...da sind schon gestandene Karateka durch solch Treffer in die Knie gegangen. Ansonsten sehen Knie-und Fuss-k.o.'s nicht grossartig anders aus, als im Kick-bzw. Thaiboxen...ebenso, was lädierte Schienbeine angeht...von kleinen bis grossen Platzwunden über Knochenhautentzündungen (wenn man mal schlecht trifft bzw. getroffen wird) kann man sich allehand einfangen...wie gesagt, ist bei Thai/Kickboxern ja auch nicht anders. ...wie sehen die k.o.'s aus ?...schau' mal hier:
__________________ It only hurts, if you survive. |
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#41
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| Meine schlimmsten Kampfsportverletzungen (Rippenbrüche, Kapselriß, Sprunggelenk, Verstauchungen, Nerv eingeklemmt) habe ich auch vom Shotokan. Aber ich sage ja auch bewußt, dass unser Shotokan kein Hausfrauen-Turnen ist. Zumindest in einigen Trainingseinheiten!
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#42
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| @ marq: Janö. Kommt drauf an. @ D_Invader: Danke für das Angebot... Natürlich sieht es in einem richtigen Kampf ganz anders aus. Aber erhebt man z.B. im Kyokushinkai nicht den Anspruch, realitätsnah zu kämpfen? Die Parole "Nur Vollkontakt hilft zur SV" wird auch hier überall vertreten. Und nun VK auch noch gegen 100 Mann. Ultrahart, keine Frage. Aber wie viel ist da der einzelne Kampf wert? Wenn 100 Mann permanent Lowkicks auf immer die gleiche Stelle wemsen und ich Körpertreffer auf immer die gleichen Stellen abbekomme geben die Knochen irgendwann man nach. Zumal ja keine Schützer getragen werden. Dann kommt die Einschränkung der Techniken. Wie realitätsnah ist das dann? Ist nicht provokativ gemeint, aber diese - und noch andere - Dinge gehen mir durch den kopf, wenn ich diesen Thread lese. |
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#43
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| kein kamp der mit schiedsrichter in form eines wettkampfs ausgetragen wird,kann absolut realistisch sein .weiterhin -um auf deine frage zu kommen-ist waehrend des kampfes das adrenalin so hoch ,dass man erst nach dem kampf die schmerzen oder verletzungen spuert.aber leute die solche kaempfe bestreiten sind darauf gut vorbereitet ,psychisch und koerperlich.alles ist gewohnheitssache! natuerlich gibt es im shotokan gefaehrliche techniken.jeder hat aber -aufgrund des stillzpezifischen trainings- seine vorteile und nachteile.mit nem chaku zuki chudan oder maegeri chudan gewinnt man im shotokan einen punkt und der kampf ist aus.was haette aber dieser schlag tatsaechlich bewirkt.vielleicht waer das genug für einen durchschnitts bürger!aber im vollkontakt bekommen die kaempfer unzaehlige solche schlaege -und zwar von starken leuten ,die nur vollkontakt und an pratzen trainieren-aber die stehen immer noch und kaempfen weiter.ausserdem konnte ich damals in der nahdistance nichts anfangen.die meisten leuten im shotokan trainieren den chaku zuki und den kizami zuki.was ist aber ,wenn man dicht am gegner steht?erstens sind dort die meisten noncontact karateka in kurzen schlaegen wie ura zuki ,kagi zuki , mawaschi zuki ,hiza geri usw ungeübt und zweitens sind sie nicht faehig mit mehreren schlaegen zu kombinieren,denn meistens sind sie "auf die eine technik" aus.da sehe ich die probleme für einen noncontactkarateka. das hat aber nicht viel mit dem still zutun ,denn jeder kann diese sachen auch fuer sich trainieren.man sollte sich nicht nur auf das wetkampfkonzept beschraenken. und was die sache mit der realiaet angeht bin ich der meinung ,dass die leute die vollkontakt betreiben naeher an der realität sind.und nicht, weil sie unbedingt bessere techniken haben oder das wettkampfkonzept besser ist ,sondern weil sie sich duch das vollkontaktkumite geistig enorm staerken.ich denke ,dass jemand der vollkontakt kämpft,psychologhisch besser auf einen echten kampf vorbereitet ist! |
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#44
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| Zitat:
Das mit dem VK hatten wir ja nun schon in unendlich vielen Diskussionen. Ich bin nicht der Meinung "nur VK hilft zur SV", aber ich meine, wenn man ernsthaft SV lernen will, kommt man um VK nicht herum. Schliesslich wird ja nicht nur draufgehauen und abgehärtet, auch wenn das Bestandteil dessen ist. Timing, Distanzgefühl, Rythmus, das alles ist extrem wichtig in einem Kampf und hier sehe ich grosse Vorteile bei VK gegenüber Leichtkontakt oder ähnlichem. |
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#45
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| Ein paar Gedanken zu dieser Thematik in loser Schüttung (wobei ich immer davon ausgehe, dass beide Kämpfer gleichwertig sind). VK bedeutet nicht, dass es günstig ist jede einzelne Technik mit voller Kraft auszuführen. Oft muss man den Gegner erst 'abtasten' und auf die harten Techniken 'vorbereiten'. Man muss den Gegner nicht unbedingt bewusstlos schlagen sondern es genügt auch ihn zur Aufgabe zu bewegen. Und selbst wenn man das Ziel hat, den Gegner K.O. zu schlagen, heißt das noch lange nicht, dass man ihm dabei (ernsthafte) Verletzungen zufügen will. Man sollte einerseits die Wirkung der Techniken nicht überschätzen und andererseits das Durchhaltevermögen eines durchtrainierten, VK-erprobten Kämpfers nicht unterschätzen. Da im Kyokushinkai Fausttechniken zum Kopf untersagt sind, gibt es dort auch so gut wie keine Probleme mit Nase, Augen und Zähnen. Es wurde hier auch bereits erwähnt, dass kurioserweise die Turnierärzte bei Shotokanturnieren weit mehr Arbeit haben als bei Kyokushinkaiturnieren. Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Ansonsten kenne ich eigentlich auch nur die üblichen Verletzungen wie blaue Flecken, aufgescheuerte Knöchel, verstauchte Zehen und natürlich steife Beine von zu vielen Low-Kicks...
__________________ Gruß Weudl |
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