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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #1  
Alt 19-11-2017, 02:07
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate / Arnis
 
Registrierungsdatum: 25.05.2017
Alter: 52
Beiträge: 21
Standard Atemtechnik - wie verbessern

Ich hab das Problem, dass mir bei intensivem Training recht schnell die Luft wegbleibt. Bei normaler Belastung - Kata - Gymnastik zum aufwärmen halte ich gut mit. Allerdings brauch ich Tips meine Atmung zu verbessern.

Wir machen zB Fauststösse - Einzeltsuki, Doppeltsuki etc.
Die ersten 10 nur kraftvoll, die nächsten 10 dann mit Kampfschrei. Nach den 10 Kia bin ich platt - dann brauch ich erstmal 5 Minuten bis ich wieder genug Luft bekommen habe um weiter zu machen.

Bei allen bisherigen Belastungs Ekgs war nie was aufgefallen, immer nur "Sie sind fit für ihr Alter".
Und ich vermute auch dass ich einfach "falsch" atme.

Daher meine Frage - gibts Tips/Tricks wie man die Atemtechnik bei Fauststössen verbessern kann - ich will ja bei 10 schnellen Tsukis dann auch nicht Hyperventilieren.
Nur müsste ich meine Atmung und die eigentliche Bewegung besser aufeinander abstimmen - nur wie ?

Irgendwelche YouTube Videos in denen das erklärt wird ?
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  #2  
Alt 19-11-2017, 02:38
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 08.09.2017
Beiträge: 536
Standard

Zitat:
Zitat von PhilExpat Beitrag anzeigen

Irgendwelche YouTube Videos in denen das erklärt wird ?
Es gibt Trainer, Lehrer, Meister.
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  #3  
Alt 19-11-2017, 02:42
Benutzerbild von Kohleklopfer
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: MMA
 
Registrierungsdatum: 16.05.2017
Ort: Irgendwo im Rheinland.
Beiträge: 676
Standard

Kamst du schon auf die Idee auf Youtube einfach mal nach "Kampfsport Atemtechnik" oder auch "Karate Atemtechnik"/"karate breathing techniques" etc zu suchen ?
__________________
Es muss nicht immer hübsch aussehen, es muss einfach nur knallen.
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  #4  
Alt 19-11-2017, 07:57
Benutzerbild von Pansapiens
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: *
 
Registrierungsdatum: 04.11.2017
Beiträge: 171
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Zitat:
Zitat von PhilExpat Beitrag anzeigen
Ich hab das Problem, dass mir bei intensivem Training recht schnell die Luft wegbleibt. Bei normaler Belastung - Kata - Gymnastik zum aufwärmen halte ich gut mit. Allerdings brauch ich Tips meine Atmung zu verbessern.

Wir machen zB Fauststösse - Einzeltsuki, Doppeltsuki etc.
Die ersten 10 nur kraftvoll, die nächsten 10 dann mit Kampfschrei. Nach den 10 Kia bin ich platt - dann brauch ich erstmal 5 Minuten bis ich wieder genug Luft bekommen habe um weiter zu machen.
atmest du zwischen den Schlägen auch wieder ein?

Zitat:
Zitat von PhilExpat Beitrag anzeigen
Bei allen bisherigen Belastungs Ekgs war nie was aufgefallen, immer nur "Sie sind fit für ihr Alter". ´
"Fit für ihr Alter" kann auch einfach heißen, dass der durchschnittliche Patient
Deines Alters den der entsprechende Mediziner zu Gesicht bekommt, weniger fit ist.
Wie sind denn die absoluten Werte?
Wieviel Watt kannst Du treten?

Mach doch mal ein Belastungs-EK mit der genannten Übung statt Standfahrrad oder Spiroergometrie.

Zitat:
Zitat von PhilExpat Beitrag anzeigen
Daher meine Frage - gibts Tips/Tricks wie man die Atemtechnik bei Fauststössen verbessern kann - ich will ja bei 10 schnellen Tsukis dann auch nicht Hyperventilieren.
Was meint denn hier "schnell"?
Schnell hintereinander ausgeführt?
Nun, wenn Du der Meinung bist, dass Du auch bei Schlägen hoher Frequenz die gleiche Atemfrequenz einhalten müsstest, kann das freilich zu Schwierigkeiten führen.
Ein Hundertmeterläufer atmet ja auch nicht bei jedem Schritt ein und aus.
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  #5  
Alt 19-11-2017, 08:50
Benutzerbild von CeKaVau
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Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
Registrierungsdatum: 18.06.2002
Ort: Chemnitz
Alter: 46
Beiträge: 599
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Hallo PhilExpat,

Zitat:
Die ersten 10 nur kraftvoll, die nächsten 10 dann mit Kampfschrei. Nach den 10 Kia bin ich platt - dann brauch ich erstmal 5 Minuten bis ich wieder genug Luft bekommen habe um weiter zu machen.
Das ist völlig normal, vor allem wenn Dein (hüstel) Alter bedacht wird.

Die Atemtechnik sollte sein: Einatmen - Außatmen.

Das hört sich jetzt ziemlich dämlich an, wird aber beim Karate sehr häufig vernachlässigt. Du solltest entspannt und natürlich atmen, kein Pressen.
So lange Du auch Probleme mit Luftmangel hast, solltest Du ebenfalls auf Kiai verzichten.

Eine hohe Anzahl Tsuki mit maximaler Geschwindigkeit zu schlagen, ist eine Belastung, an die sich Dein Körper erst mal gewöhnen muss. Gib ihm Zeit. Vor allem, wenn Du die Atmung presst, verschlimmerst Du die Lage, weil dies eine weitere Belastung für Deinen Kreislauf darstellt.

Wenn Du konkrete Frage hast, frag ruhig.

Grüße
SVen
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  #6  
Alt 19-11-2017, 15:06
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wado Ryu
 
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Beiträge: 1.071
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Zitat:
Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
atmest du zwischen den Schlägen auch wieder ein?
Bzw. noch weiter gehend und weg vom Dogma: warum nicht auch bei einem Schlag oder Tritt einatmen, der in einer Kombination geschlagen wird und etwas vorbereiten soll (durch kurzzeitiges Irritieren/Ablenken), bspw. einen Hebel, Wurf oder einen wirkungsvollen Schlag? Gerade bei einem Doppelzuki bietet es sich an, beim ersten Schlag ein-, beim zweiten auszuatmen.

Ist zwar sicher keine Standardmeinung (und muss auch hier nicht richtig sein), aber ich halte ein flüssiges Atmen mit entspanntem Körper in Technikkombinationen für wichtiger als ein gefühltes hartes Schlagen, mit sich zunehmend verhärtendem Körper.

Grüße
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  #7  
Alt 19-11-2017, 15:36
Benutzerbild von Pansapiens
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: *
 
Registrierungsdatum: 04.11.2017
Beiträge: 171
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Zitat:
Zitat von CeKaVau Beitrag anzeigen
Das ist völlig normal, vor allem wenn Dein (hüstel) Alter bedacht wird.
Es ist völlig normal, dass man mit zwanzig Schlägen in die Luft eine so hohe Sauerstoffschuld eingeht, dass man fünf Minuten braucht, um die wieder abzubauen?
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  #8  
Alt 19-11-2017, 16:16
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Kampfkunst: Shotokan-Karate
 
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Beiträge: 246
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Zitat:
Zitat von CeKaVau Beitrag anzeigen
Das ist völlig normal, vor allem wenn Dein (hüstel) Alter bedacht wird.
UND den Trainingsort bzw. das dort herrschende Klima. Philippinen waren es, nicht wahr?
Um welche Uhrzeit, bei wieviel °C und welcher Luftfeuchtigkeit trainierst du, Phil Expat?

Ich war diesen Sommer im Breisgau trainieren. Nicht ganz dasselbe, aber warm und hohe Luftfeuchtigkeit hatten wir auch. Und ziemlich fordernd fand ich das teilweise auch. *schnauf*

Wir sind halt keine 23 mehr ;-)
Und, nein, "nimmer jung" ist keine Krankheit und auch nicht so leicht wegzuatmen.
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  #9  
Alt 19-11-2017, 16:26
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 9.749
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Vielleicht könnte zur basismässigen verbesserung der lungenfunktion so eine art tägliches yoga-atemtraining helfen.


Grüsse
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  #10  
Alt 19-11-2017, 17:11
Benutzerbild von Kraken
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Kampfkunst: Kämpfen
 
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Ort: Ingenbohl
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Beiträge: 18.716
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"normal" ist ja was ganz anderes, als das was wir Kampfsportler wollen!

Ich finde nicht, dass man ihn damit abspeisen sollte.

Prinzipiell: Ausatmen bei Belastung. Einatmen beim Wiederherstellen der Position.

Kraftvolles, tiefes Ausatmen aus Bauch und Brust.

Gezogenes Einatmen durch die Nase bis in die Beine hinunter.
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  #11  
Alt 19-11-2017, 18:15
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Budo
 
Registrierungsdatum: 13.04.2013
Beiträge: 636
Standard

Zitat:
Zitat von PhilExpat Beitrag anzeigen

Wir machen zB Fauststösse - Einzeltsuki, Doppeltsuki etc.
Die ersten 10 nur kraftvoll, die nächsten 10 dann mit Kampfschrei. Nach den 10 Kia bin ich platt - dann brauch ich erstmal 5 Minuten bis ich wieder genug Luft bekommen habe um weiter zu machen.

Also wenn dem so sein sollte, dann muß ein größeres Problem vorliegen.

Ich kenne solche "Symptome" nur von z.B. Asthmatikern.

Ferndiagnosen und Allgemeinlösungen werden da nicht helfen.
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  #12  
Alt 19-11-2017, 18:52
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 12.10.2011
Beiträge: 740
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Man sollte auch erwähnen, dass PhilExpat in einem anderen Thread gesagt hat, dass er auf den Philipinen lebt und bei 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit trainiert.
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  #13  
Alt 19-11-2017, 20:17
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan-Karate
 
Registrierungsdatum: 26.06.2017
Ort: Hunsrück
Alter: 52
Beiträge: 246
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Zitat:
Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
dass PhilExpat (...) auf den Philipinen lebt und bei 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit trainiert.
Wenn wir das noch fünf mal schreiben, liest es vielleicht auch mal jemand...
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  #14  
Alt 20-11-2017, 02:53
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 12.02.2002
Beiträge: 875
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Das ganze hier erinnert mich an die ewigeFragerei beim Arzt wie: Kommen Sie ausser Atem, wenn Sie Treppen steigen. Das beantworte ich immer mit "ja". Ich werde schon eineTreppe finden, die lang und steil genug ist.
Egal, ob man nun bei 20 seiken tsuki den Atem verliert - die Frage ist doch, ob es ein Dauerzustand ist? Wenn es da keinen Fortschritt gibt, dann euerde ich mir Sorgen machenund checken, ob es irgend ein Problem gibt. Sonst einfach steigern und den Koerper sich entwickeln lassen.
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  #15  
Alt 20-11-2017, 07:30
Benutzerbild von Pansapiens
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: *
 
Registrierungsdatum: 04.11.2017
Beiträge: 171
Standard

Zitat:
Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
Man sollte auch erwähnen, dass PhilExpat in einem anderen Thread gesagt hat, dass er auf den Philipinen lebt und bei 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit trainiert.
CeKaVau auch?
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