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#61
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| äh, moment, da habe ich blödsinn erzählt. ich war viel zu beeindruckt von dem begriff "vitalpunkt", wie in irgendwelchen zeichnungen in irgendwelchen büchern, wo am menschlichen körper so 100 vitalpunkte zu sehen sind. vitalpunkt klingt so nach "tod durch leichte berührung"... ![]() natürlich lernen wir von anfang an, wo es besonders weh tut oder empfindlich ist... von den -äh?- langen fussknochen übers knie, familienjuwelen, nieren, solarplexus, kurze rippen, oberlippe, nase, schläfen, etcpp. wenn ihr das meintet, dass machen wir von anfang an. die etwas fortgeschrittenen vitalpunkte - glaube ich - gibt's erst ab 3. kyu.
__________________ Das Gürteltier schrieb einst: Die einzige herrvoragende SV ist, nicht da zu sein. Wer viel Karate macht, ist vielleicht gerade woanders, weil er da Kata übt. Geändert von SKA-Student (25-05-2008 um 18:08 Uhr). |
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#62
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| Hm, schön, das mein KKF-Thread hier weitergeht. Aber wenn ich hier nicht zufällig vorbeigeschaut hätte, hätte ich das ja alles nie gelesen. Wenn Du mich das nächste Mal mit einer kompletten Threaderöffnung wörtlich zitierst, dann sag mir doch bitte per PN im KKF Bescheid, damit ich auch was davon habe, Samurai. Geschmeichelte Grüsse Kentier, äh, Gürtelkon, ja, wie denn nu... ? ![]() |
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#63
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| PN is raus ![]()
__________________ The true Master seeks not only the how but the why as well ... |
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#64
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Zitat:
.Wenn Kampf draufsteht, ist natürlich auch Kampf drin. Was ist eigentlich, wenn arbeiten an der Energie / Kihon draufsteht ? Zitat:
Zitat:
Grundschultechniken in die Luft zu üben, ist eine Notlösung. An den verschiedenen Makiwaraformen macht Kihon Sinn. Ansonsten : Das Luftkime ist sogar schädlich für gute Kimeübertragung. Die ganze Kihonsosse in Bahnen etc. ist meiner ganz persönlichen Meinung nach ein Krebsgeschwür des modernen Trainings. Entstanden aus dem Üben von Katasequenzen. Kata, Makiwara, Partner - Kihon ist für Leseratten. Wieder und wieder nur die Kata üben bringt Null Bunkaigewinn, weil eine Bewegung als kleinster gemeinsamer Nenner mehrere VERSCHIEDENE Anwendungen symbolisiert - die konkrete Anwendung ( und Ausführung der repräsentierten Technik ) muss erst eingeübt werden, bevor mensch sie vielleicht im Katavortrag mit spüren kann. Da die Grundschultechniken aus den Kata kommen, gibt es auch hier natürlich Variationen, sobald der Ausgangsmassstab entwickelt ist. Es gibt ja sogar im offiziellen Kihon schon Keage und Kekomi. Was der eigene Körper aus der Technik optimaler Weise macht, lerne ich am Makiwara ( was kommt an Kraft an ) und am Partner ( wie platziere ich die Technik ). Das Festhalten an EINER Idealform ist da völlig kontraproduktiv. Die Idealform ist nur besagter Ausgangs - ( oder Vergleichs- ) massstab. Deine Idee zur geistigen Einstellung finde ich interessant, kann sie in echten Auseinandersetzungen FÜR MICH aber in der Pfeife rauchen. Findet es Schade, dass das keiner mehr liest ( Stattdessen wird sicher in Karatebüchern geschmökert ) Gürteltier Geändert von Gürteltier (30-05-2008 um 04:23 Uhr). Grund: Noch mehr Perlen der Weisheit ergänzt. |
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#65
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Ich dachte, wir waren schon so weit vom Thema und manchmal finde ich diese Diskussionen via Internet recht schwierig. Klappt viel besser, wenn man es 'zeigen' kann ![]() Aber dann noch mal zur Grundschule: 1. Fuer mich ist alles Grundschule, wenn ich eine isolierte Technik trainiere, ob das nun mit Pratzen oder Partner und alleine ist - es ist alles Grundschule. 2. Ich weiss, das wird nicht gut ankommen, aber man sollte auch beachten, dass was damals als "Karate" vermarktet wurde, so geaendert wurde, dass man es in den Schulunterricht einfuehren kann. Dafuer wurde es z. B. auch so geaendert, dass ein Lehrer eine grosse Anzahl Schueler zur gleichen Zeit unterrichten kann ..... |
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#66
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| @Bikergirl: @Gürteltierchen: Deine Meinung - aber nicht die meine. Natürlich gibts Leute die "nur in der Luft herumfuchteln" - aber dies zeigt, daß Du nichts, aber auch gar nichts verstanden hast und eigentlich auch nicht weißt wovon Du redest. Laß denen doch Ihr vergnügen. Jeder so wie ers für richtig hält. Die wollen halt nicht ultraharte überkrasse Megakämpfer sein Nenne es meinetwegen Gymnastik ![]() Ich schätze MMA übrigens sehr, auch wenn ich persönlích nicht so sehr viel mit anfangen kann. Für mich ist ja MMA auch mehr als nur Gegner auf den Boden und fertichmachen (auch wenns der Hauptbestandteil ist). MMA ist ja letzlich nichts anderes als ein Sammelsurium versch. KK's. Ich läster da auch nicht drüber - also Schuster bleib bei Deinen Leisten. hasta tori
__________________ Dum spiro spero (Solange ich atme, hoffe ich). "politically incorrect - and proud of it" |
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#67
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| Er hat zwar auch abgewertet, wie Du, aber doch auch versucht, inhaltlich zu bleiben. Zitat:
( Du auch nicht : Springst gleich auf Abweichler an. )Sondern ich möchte hier die Gedanken schreiben, die ich meinen realen KK-Kollegen nicht zumute, eben aus Respekt. Aber hier will ich diskutieren. Und spiele polemisch rum, wenn der Andere es auch möchte / tut. Ich hab in Foren meine Meinung letztlich auch schon mal geändert. Aber nicht, wenn man mich bloss altklug abbügelt. Zitat:
Ich bin Karatetrainer. 2 Stile, 20 Jahre Praxis. MMA trainiere ich bloss selber. Karate ist auch nur ein Sammelsurium mit dem gleichen Technikspektrum wie MMA, aber anderen Gewichtungen darin. Auch der Grundansatz ist IMO ein anderer - nicht harter körperlich / geistiger Vergleich wie im MMA, sondern Ernstkampf / Persönlichkeitsbildung. Wir profitieren eben in beiden " Stilen " von Vorerfahrungen. Erklär doch mal, warum Du es für sinniger hältst, Kime in der Luft zu erarbeiten. Oder wo Deine Prioritäten liegen.Deine persönliche Sicht des Karate. Meine kennst Du ja offenbar. Ich knüpfe halt ans Kihon an , weil es aus der Kata kommt, und mich die Gründe interessieren, die ANDERE für ihre Sicht von Lern- und Anwendungsformen bei beidem haben. Und ja, gut möglich, dass ich mich dann dran reibe. Allgemeine Anregungen : Wann seht ihr Vorteile von Schulter unten, Hara drin, Hikite. Wann bevorzugt ihr gehobene Schulter, Körperdynamik vor Hara, Deckung ( welcher Art ? ). Wie erarbeitet ihr euer Bunkai ? Macht für jeden, der auch inhaltlich Senf abgibt, gerne mal den Uke : Gürteltier |
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#68
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| http://deXXX.youtube.com/watch?v=nnQY3hLJ4S4 ( xxx wegmachen) Bas Rutten UFC und Pancrase champ war auch ein ausgezeichneter Kata läufer
__________________ YOu think love hurts ? Then you havent been roundhouse kicked by Chuck Norris ! |
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#69
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| Zitat:
Beide Glatze, aber nur einer klein ... wer war nochmal welcher. Ach doch, da is ja auch der Boon ( Partner im Video : Selfdefense - The badder Version / The original. ). Ja, jetzt sehe ich es auch. Klare Kyokushin-Kata. Weiss, dass Herr Rutten kein Bunkai braucht, seit er ihn mal in LebensGRÖSSE gesehen hat: Gürteltier Geändert von Gürteltier (01-06-2008 um 23:23 Uhr). |
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#70
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| Hallo Gürteltier, war leider am Weekend beruflich unterwegs. Ausführliche Antwort kommt noch ![]() Was für Stile machst Du? Oss Tori
__________________ Dum spiro spero (Solange ich atme, hoffe ich). "politically incorrect - and proud of it" |
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#71
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| Vorfreudige Grüsse Gürteltier |
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#72
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| Lippenbekenntnis (sing.); Lippenbekenntnisse (plur.) Kihon laufen per se hat doch aber auch einige Vorteile: Körperbeherrschung: Wenn du den Mawahi immer aufs Polster knallen kannst, dann lernst du weniger, eine stabile Haltung einzunehmen. Denn wenn im Kumite ein Mawashi mal sein Ziel verfehlt, will ich nicht unbedingt, dass ich deswegen auf die Schnauze fliege, weil ich mein Gleichgewicht nicht habe Technikbeschäftigung: Sich nur mit der Form der Bewegung beschäftigen. Nicht mit ihrer Funktion/Wirkung. Konditionstraing: Kannst du auch an den Pratzen machen, geht aber auch mal so. Mentales Training/Konzentration/Aufmerksamkeit: Kombinationen laufen, verschiedene Stände, du musst immer auf die Ansagen der Senpais hören und blitzschnell umsetzen. Pratzenmangel: Wenn du nicht genug Pratzen hast, um 50 Karatekas zu beschäftigen, lässt sich das mit Kihon schon bewerkstelligen. Prost! Nachtrag: Ich weiss, meine Erläuterungen haben nicht mehr viel mit dem Kata-Thema dieses Threads zu tun. Dennoch kann man gewisse Parallelen zwischen Kata und Kihon, resp. zwischen Beherrschung von Kata und Meisterung des Kihon-Stoffs kaum leugnen.
__________________ Noch nie einen Bruchtest gemacht? Pack deine Chance: LIMIT 2008 - Das Kampfkunstfestival Geändert von dominik777 (03-06-2008 um 16:59 Uhr). |
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#73
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| Sehe ich ähnlich. 50 Karateka auf einmal im Vereinstraining - das würde meinen Neid wecken. Hach, die Achtziger Jahre... Gruss Gürteltier Achso : Wie puzzelt ihr am Bunkai ? |
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#74
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| Bunkai hat bei uns - sofern ich das nach gut drei Jahren beurteilen kann – einen geringen Stellenwert. Es wird viel Freiraum geboten, um die Kohais selber an der Bunkai werkeln zu lassen.
__________________ Noch nie einen Bruchtest gemacht? Pack deine Chance: LIMIT 2008 - Das Kampfkunstfestival |
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#75
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| @ dominik777 : Wie würdest du Karate "verkaufen" / das Training attraktiv machen ? (Ist eigentlich einen eigenen Thread wert. Hab aber gerade keine Lust, zu suchen ob es so was schon gibt oder gar einen neuen einzupflegen... Wie wär's Samurai? )Tori ist noch nicht wieder da, und der Thread wohl erstmal ausgelutscht. "Antworte" ich mal noch jemand, dessen Meinung ich eh weitgehend teile : Zitat:
In Gek2 wird einem gezeigt, das Yoko Uke wesentlich komplexere Uke-Geschichten mit offenen Händen repräsentiert. Das 1. Gek2 Bunkai ist dabei das tiefgehenste, das 3. das oberflächlichste. Im Tora Guchi wird auch für den Angriff die Hand geöffnet. Fazit : Verschiedene offene Hände erproben und Kata Techniken können "Vereinfachungen" sein. U.a. Sensei Bakkies betont ja immer wieder, das mehr oder weniger alle Techniken in jeder Kata seien. Wenn man beispielsweise die Gyaku Tsuki Sequenz der Gek umgekehrt laufen lässt, hat man den Armstreckhebel der Shisochin, der mit dem 5. Bunkai von Gek kombinierbar ist...... Das Renzoku lehrt, dass die Winkel und Richtungen auch ganz andere sein können. Durch die Rollenverteilung und die Koken im Mittelteil wird angedeutet, dass man immer auch Techniken in der Kata hat, die man nicht sieht : Die des Angreifers. Damit wird auch klarer, warum immer alle Techniken eigentlich dabei sein können. Im Bunkai zu Saifa gehören zum Beispiel die Shoots / Ashi Dori Varis in den unsichtbaren "Angreiferteil" . Und Saifa wimmelt ja von Abwehren gegen Shoots. Gleichzeitig ist Ashi Dori aber auch durch den fallenden Tettsui nach den Heiko Tsuki repräsentiert. Ich finde, der Stoff für die ersten Prüfungen zeigt, wie Kata zu analysieren ist. Äh, bist Du überhaupt in der IOGKF? Zitat:
Grüsse rundum Gürteltier |
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