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#1
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| Hallo allerseits! Ich würde gerne mal Bruchtests ausprobieren. Wer hat Erfahrung damit und wie kann man sich am besten darauf vorbereiten? (Welche Abhärtungsmaßnahmen, welches Holz, Konzentrationsübungen etc.) Und übt ihr sowas auch bei euch im Verein? |
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#2
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| Hallo Nicki Bei mir im Verein gehören Bruchtests nicht zu den Dingen die normalerweise geübt werden, es gibt aber den ein oder anderen der sich daran versucht. Meistens Fichtenbretter, aber auch Dachziegeln. Früher wohl auch Glasflaschen, aber das kenn ich auch nur vom hörensagen ;-) Ich habe es bisher nur mit Holzbrettern gemacht, angefangen mit dem Ellenbogen, später mit Faust und Handkante. Auf http://www.bruchtest.de/Theorie/theorie.html gibt es meiner Meinung nach brauchbare Infos. Über eins solltest du dir aber im klaren sein: Gesundheitsfördernd sind Bruchtests sicher nicht... |
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#3
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| Die sind wirklich nicht gerade Gesundheitsfördernt, aber was sollen dir bringen? Eigentlich gar nichts, außer blau Flecken und Schmerzen... Ich persönliche halte das für ziemlich dumm. Es ist zwar cool, Leuten zu zugucken, die das machen, aber trotzdem... Aber machs bloß nicht mit Eisblöcken wie bei Karate Kid II ![]() |
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#4
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| Ob die gesundheitsschädigend sind, ist mir jetzt so nicht bekannt. Warum sollte es? Klar, wenn du dir einen Arm brichst, ist das nicht so toll - aber wenn man es richtig macht (Geschwindigkeit, Kime), dann sollte das ok sein. Und Abhärtung am Makiwara zum Beispiel gilt als gesundheitsfördernd (da Vitalpunktstimulation). |
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#5
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| Ja aber beim Makiwara gibt es immerhin ein Splitterschutz und das ist nicht zum durchschlagen gedacht. Ich weiß nicht so genau, aber war es früher eigentlich üblich Bretter durchzuschlagen, oder kam das nur duch gewissen Hollywood Filme zum hervorschein? Das ist ja nicht der Sinne des Karate und früher gab es ja nur Katas und noch keine einzelnen Techniken, die man hoch und runter läuft, wie es Heute üblich ist... |
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#6
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| Wir machen keine Bruchtests.
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#7
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| Hallo allerseits! Vielen Dank erst mal für die netten Antworten. Der Link ist auch interessant. Also ich habe mir auch überlegt, dass Bruchtests doch nicht gesundheitsschädigend sein können (vorausgesetzt man macht es richtig ).Der Hintergedanke, den ich dabei habe ist hauptsächlich, dass man sich ja dabei konzentrieren muss, einfach abschalten und sich wirklich nur auf seine innere Stärke konzentrieren muss. Auch dass man dadurch bewußter atmet, etc. Daher ja auch die Frage, wie man sich am Besten darauf vorbereitet. Zum anderen finde ich es schon wichtig, damit man auch merkt, welche Kräfte man (vielleicht) frei setzten kann. Denn immer nur in die Luft hauen bringt da nicht so viel und was ist, wenn man wirklich mal zuhauen soll, aber gar kein Gefühl dafür hat, wie viel Kraft (oder auch nicht) in einer Technik ist?! |
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#8
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| Also "Bruchtest" gab es in dieser Art meines Wissens in Okinawa nicht direkt. Allerdings war Abhärtung ganz klar verbreitet und üblich. Bruchtests ist ja eigentlich nichts anderes als die Demonstration dieser Abhärtung bzw. Schnelligkeit und den anderen relevanten Faktoren. Ich würde also empfehlen, zunächst einmal Abhärtung am Makiwara vorzunehmen, um dann später einmal am Bruchtest zu prüfen, ob es Wirkung zeigt. @Nikki: Ja, du hast recht. Leer in die Luft schlagen bringt es wirklich nicht. Makiwara-Training ist hocheffektiv, hier lernt man richtige Kime-Übertragung und ein Gefühl für den Schlag. Man sollte also dies schon ernsthaf in Betracht ziehen. |
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#9
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| hi niki, wir machen bruchtests fast immer nur bei gürtelprüfungen und dann immer mit etwa 2,5 cm starken fichtenholzbrettern...meistens wird seiken (also mit der faust) geschlagen tipps: Vorbereitung funktioniert sehr gut mit einem blatt papier oder einer kerzenflamme...damit kann man kime üben, ohne sich die hand zu zerdeppern... liegestütz auf den fäusten härten ab beim bruchtest musst du immer "hinter" das brett schlagen... bei meinem ersten (unvorbereiteten) bruchtest hat mir der damalige halter des brettes zugeflüstert: "schlag genau auf meinen bauch (also hinter das brett) dann kann gar nichts schiefgehen"....und so wars dann auch konzentrieren und gedanklich vorbereiten, einige male ansetzen und dann am besten mit kiai die volle energie hinausströmen lassen.... in diesem sinne, viel glück und tu dir nicht weh barbara
__________________ Kyokushinkai Karate Klub Wien |
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#10
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| Hi Barbara! Super Tipps - danke! ![]() |
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#11
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| Zitat:
Liegestütze auf den Fäusten auf harten boden nur auf Seiken machen. Das härtet die Knöchel ab, führt zu hornhautbildung und kräftigt die Handgelenke. Außer dem ist es gut für weitere Muskel ergo du wirst kräftiger und ist günstiger als sich ein Makiwara anzuschaffen und sicherer als sich die Hände an einer Wand oder ähnlichen kaputt zu machen Mit freundlichem Gruß Oss
__________________ Mit Atzen einen HEBEN, dass bedeutet LEBEN!!! |
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#12
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| Moin. Zunächst möchte ich ein paar grundlegende Dinge zum Bruchtest erläutern, da sie möglicherweise von einigen Lesern als durchaus interessant erachtet werden. Meinen Informationen zufolge resultiert der Bruchtest vor allem aus den Null-Kontakt-Kampfsportarten, da die Praktizierenden jenes Kampfsports von Zeit zu Zeit testen müssen, ob ihre Techniken sich überhaupt als wirksam erweisen. Mir sind insgesamt drei theoretische Methoden bezüglich des Bruchtests bekannt, zwei davon faszinieren mich ganz besonders. Die erste Methode: Das Ziel sehen und es vernichten wollen; einfach die Technik mit aller Kraft durchführen, quasi ohne Rücksicht auf Verluste. Die zweite Methode (erfreut sich vor allem bei den Shaolin-Mönchen größter Beliebtheit): Vor dem Bruchtest eine Meditationsphase einleiten, in deren Zuge man sich im Geiste klarmacht, dass das Material überhaupt nicht exisitiert, d.h. man sammelt Chi und stellt sich vor, einfach durch die Luft zu schlagen, ohne dass es einen nennenswerten Widerstand gibt. Sprachlich vielleicht nicht ganz vorbildlich ausgedrückt, ich hoffe der Sinn wird dennoch klar. Die dritte Methode (ich vermute, dass sie überwiegend bei Steinen, also härterem Material usw., verwendet wird): Man schlägt schneller, als das Materiel Widerstand leisten kann ... --- Dem Bruchtest-Neuling empfehle ich für den Anfang dünnes Holz, nicht allzu hart, mit einer möglichst glatten Oberfläche, sodass keine nennenswerten Verletzungen auftreten, mal ganz abgesehen von der einen oder anderen Schramme auf der Haut. In diesem Sinne. Oss. Kai |
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#13
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| Hallo Allerseits, @Budo Kai Sehr interessante Theorien. Gibt es irgenwo eine Quelle in der man sich etwas tiefer einlesen bzw. Trainingsmethoden ansehen kann? Vor ein paar Jahren war bei Wetten Dass einer der hat zig Kieselsteine innerhalb kürzester Zeit halbiert. Ich glaube der machte Taekwondo, bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Auf jeden Fall sehr beeindruckend die Leistung. Mein Verstand akzeptiert den Bruchtest bei Holz aber bei Steinen kann ich mir das einfach nicht vorstellen selber mal sowas hinzubekommen. Vielleicht ist auch dies das Hinderniss. Wöre sehr interessant sich mal die Trainingsmethoden von den Steinbrechern anzusehen. cu |
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#14
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| Moin. Nähere Quellen kann ich dir leider nicht geben, die meisten Dinge habe ich mündlich gehört, vor allem wenn die Shaolin-Mönche durch Deutschland touren usw., wobei sie ein großes Geheimnis daraus machen. Zitat:
Näheres kann ich dir leider auch nicht erläutern, du musst einfach bei Gelegenheit einen Großmeister daraufhin ansprechen oder so, wobei die Steinklopper sicherlich auch mit Holz beginnen ... Fang einfach klein an, sammel Erfahrung und mit viel Fleiß und Geduld kannst du vielleicht in vielen, vielen Jahren einen Stein zerschlagen. Es ist eben diese Angst, die dich blockiert, die natürliche Angst vor Verletzung. Du musst dich daher vor allem auch in der Mediation schulen, um solche Ängste zu überwinden. Oss. Kai |
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#15
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| @hashime wie meinst du "hinter das Brett" schlagen??? |
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