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  #1  
Alt 02-02-2004, 22:32
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 3.Kyu
 
Registrierungsdatum: 05.08.2002
Ort: Braunschweig
Beiträge: 27
Standard Bruchtest

Hallo allerseits!

Ich würde gerne mal Bruchtests ausprobieren. Wer hat Erfahrung damit und wie kann man sich am besten darauf vorbereiten? (Welche Abhärtungsmaßnahmen, welches Holz, Konzentrationsübungen etc.)

Und übt ihr sowas auch bei euch im Verein?
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  #2  
Alt 03-02-2004, 00:27
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate, etwas Luta Livre
 
Registrierungsdatum: 09.10.2001
Ort: Deutschland, NRW, Raum Köln
Beiträge: 2.381
Standard

Hallo Nicki

Bei mir im Verein gehören Bruchtests nicht zu den Dingen die normalerweise geübt werden, es gibt aber den ein oder anderen der sich daran versucht. Meistens Fichtenbretter, aber auch Dachziegeln. Früher wohl auch Glasflaschen, aber das kenn ich auch nur vom hörensagen ;-)

Ich habe es bisher nur mit Holzbrettern gemacht, angefangen mit dem Ellenbogen, später mit Faust und Handkante.

Auf http://www.bruchtest.de/Theorie/theorie.html gibt es meiner Meinung nach brauchbare Infos.


Über eins solltest du dir aber im klaren sein: Gesundheitsfördernd sind Bruchtests sicher nicht...
__________________
Grüße, Michael
Karate in Köln und Lindlar
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  #3  
Alt 03-02-2004, 14:44
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Karate-Do
 
Registrierungsdatum: 03.09.2003
Beiträge: 536
Standard

Die sind wirklich nicht gerade Gesundheitsfördernt, aber was sollen dir bringen?

Eigentlich gar nichts, außer blau Flecken und Schmerzen...


Ich persönliche halte das für ziemlich dumm.

Es ist zwar cool, Leuten zu zugucken, die das machen, aber trotzdem...

Aber machs bloß nicht mit Eisblöcken wie bei Karate Kid II
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  #4  
Alt 03-02-2004, 15:09
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Selbststudium
 
Registrierungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 173
Standard

Ob die gesundheitsschädigend sind, ist mir jetzt so nicht bekannt. Warum sollte es? Klar, wenn du dir einen Arm brichst, ist das nicht so toll - aber wenn man es richtig macht (Geschwindigkeit, Kime), dann sollte das ok sein. Und Abhärtung am Makiwara zum Beispiel gilt als gesundheitsfördernd (da Vitalpunktstimulation).
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  #5  
Alt 03-02-2004, 15:26
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Karate-Do
 
Registrierungsdatum: 03.09.2003
Beiträge: 536
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Ja aber beim Makiwara gibt es immerhin ein Splitterschutz und das ist nicht zum durchschlagen gedacht.

Ich weiß nicht so genau, aber war es früher eigentlich üblich Bretter durchzuschlagen, oder kam das nur duch gewissen Hollywood Filme zum hervorschein?

Das ist ja nicht der Sinne des Karate und früher gab es ja nur Katas und noch keine einzelnen Techniken, die man hoch und runter läuft, wie es Heute üblich ist...
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  #6  
Alt 03-02-2004, 15:56
Benutzerbild von Sebastian
Administrator
Kampfkunst: Standup + Grappling
 
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Ort: 'schland
Alter: 30
Beiträge: 8.495
Standard

Wir machen keine Bruchtests.
__________________
Have a break, have a ...discussion.
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  #7  
Alt 03-02-2004, 18:33
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 3.Kyu
 
Registrierungsdatum: 05.08.2002
Ort: Braunschweig
Beiträge: 27
Standard

Hallo allerseits!

Vielen Dank erst mal für die netten Antworten. Der Link ist auch interessant.

Also ich habe mir auch überlegt, dass Bruchtests doch nicht gesundheitsschädigend sein können (vorausgesetzt man macht es richtig ).
Der Hintergedanke, den ich dabei habe ist hauptsächlich, dass man sich ja dabei konzentrieren muss, einfach abschalten und sich wirklich nur auf seine innere Stärke konzentrieren muss. Auch dass man dadurch bewußter atmet, etc.
Daher ja auch die Frage, wie man sich am Besten darauf vorbereitet.

Zum anderen finde ich es schon wichtig, damit man auch merkt, welche Kräfte man (vielleicht) frei setzten kann.
Denn immer nur in die Luft hauen bringt da nicht so viel und was ist, wenn man wirklich mal zuhauen soll, aber gar kein Gefühl dafür hat, wie viel Kraft (oder auch nicht) in einer Technik ist?!
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  #8  
Alt 03-02-2004, 19:00
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Selbststudium
 
Registrierungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 173
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Also "Bruchtest" gab es in dieser Art meines Wissens in Okinawa nicht direkt. Allerdings war Abhärtung ganz klar verbreitet und üblich. Bruchtests ist ja eigentlich nichts anderes als die Demonstration dieser Abhärtung bzw. Schnelligkeit und den anderen relevanten Faktoren.
Ich würde also empfehlen, zunächst einmal Abhärtung am Makiwara vorzunehmen, um dann später einmal am Bruchtest zu prüfen, ob es Wirkung zeigt.

@Nikki: Ja, du hast recht. Leer in die Luft schlagen bringt es wirklich nicht. Makiwara-Training ist hocheffektiv, hier lernt man richtige Kime-Übertragung und ein Gefühl für den Schlag. Man sollte also dies schon ernsthaf in Betracht ziehen.
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  #9  
Alt 03-02-2004, 22:34
Benutzerbild von hashime
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
Registrierungsdatum: 15.09.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.573
Standard bruchtest

hi niki,

wir machen bruchtests fast immer nur bei gürtelprüfungen und dann immer mit etwa 2,5 cm starken fichtenholzbrettern...meistens wird seiken (also mit der faust) geschlagen

tipps:
Vorbereitung funktioniert sehr gut mit einem blatt papier oder einer kerzenflamme...damit kann man kime üben, ohne sich die hand zu zerdeppern...

liegestütz auf den fäusten härten ab

beim bruchtest musst du immer "hinter" das brett schlagen...
bei meinem ersten (unvorbereiteten) bruchtest hat mir der damalige halter des brettes zugeflüstert: "schlag genau auf meinen bauch (also hinter das brett) dann kann gar nichts schiefgehen"....und so wars dann auch

konzentrieren und gedanklich vorbereiten, einige male ansetzen und dann am besten mit kiai die volle energie hinausströmen lassen....

in diesem sinne, viel glück und tu dir nicht weh

barbara
__________________
Kyokushinkai Karate Klub Wien
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  #10  
Alt 04-02-2004, 20:58
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 3.Kyu
 
Registrierungsdatum: 05.08.2002
Ort: Braunschweig
Beiträge: 27
Standard

Hi Barbara!

Super Tipps - danke!
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  #11  
Alt 14-03-2004, 18:21
Benutzerbild von Zingultas
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: "beliebiges Klischee einfügen"
 
Registrierungsdatum: 20.01.2004
Ort: NRW;Krefeld Viersen
Beiträge: 691
Standard

Zitat:
Zitat von hashime

liegestütz auf den fäusten härten ab

barbara
Ganz meiner Meinung,
Liegestütze auf den Fäusten auf harten boden nur auf Seiken machen. Das härtet die Knöchel ab, führt zu hornhautbildung und kräftigt die Handgelenke. Außer dem ist es gut für weitere Muskel ergo du wirst kräftiger und ist günstiger als sich ein Makiwara anzuschaffen und sicherer als sich die Hände an einer Wand oder ähnlichen kaputt zu machen

Mit freundlichem Gruß

Oss
__________________
Mit Atzen einen HEBEN, dass bedeutet LEBEN!!!
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  #12  
Alt 17-03-2004, 16:57
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate-Dô
 
Registrierungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 68
Standard

Moin.

Zunächst möchte ich ein paar grundlegende Dinge zum Bruchtest erläutern, da sie möglicherweise von einigen Lesern als durchaus interessant erachtet werden.

Meinen Informationen zufolge resultiert der Bruchtest vor allem aus den Null-Kontakt-Kampfsportarten, da die Praktizierenden jenes Kampfsports von Zeit zu Zeit testen müssen, ob ihre Techniken sich überhaupt als wirksam erweisen.

Mir sind insgesamt drei theoretische Methoden bezüglich des Bruchtests bekannt, zwei davon faszinieren mich ganz besonders.

Die erste Methode: Das Ziel sehen und es vernichten wollen; einfach die Technik mit aller Kraft durchführen, quasi ohne Rücksicht auf Verluste.

Die zweite Methode (erfreut sich vor allem bei den Shaolin-Mönchen größter Beliebtheit): Vor dem Bruchtest eine Meditationsphase einleiten, in deren Zuge man sich im Geiste klarmacht, dass das Material überhaupt nicht exisitiert, d.h. man sammelt Chi und stellt sich vor, einfach durch die Luft zu schlagen, ohne dass es einen nennenswerten Widerstand gibt.
Sprachlich vielleicht nicht ganz vorbildlich ausgedrückt, ich hoffe der Sinn wird dennoch klar.

Die dritte Methode (ich vermute, dass sie überwiegend bei Steinen, also härterem Material usw., verwendet wird): Man schlägt schneller, als das Materiel Widerstand leisten kann ...

---

Dem Bruchtest-Neuling empfehle ich für den Anfang dünnes Holz, nicht allzu hart, mit einer möglichst glatten Oberfläche, sodass keine nennenswerten Verletzungen auftreten, mal ganz abgesehen von der einen oder anderen Schramme auf der Haut.

In diesem Sinne.

Oss.
Kai
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  #13  
Alt 18-03-2004, 17:03
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 28.10.2003
Alter: 39
Beiträge: 18
Standard Kieselsteine

Hallo Allerseits,

@Budo Kai

Sehr interessante Theorien. Gibt es irgenwo eine Quelle in der man sich etwas tiefer einlesen bzw. Trainingsmethoden ansehen kann?

Vor ein paar Jahren war bei Wetten Dass einer der hat zig Kieselsteine innerhalb kürzester Zeit halbiert. Ich glaube der machte Taekwondo, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.
Auf jeden Fall sehr beeindruckend die Leistung.

Mein Verstand akzeptiert den Bruchtest bei Holz aber bei Steinen kann ich mir das einfach nicht vorstellen selber mal sowas hinzubekommen. Vielleicht ist auch dies das Hinderniss.

Wöre sehr interessant sich mal die Trainingsmethoden von den Steinbrechern anzusehen.

cu
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  #14  
Alt 18-03-2004, 21:34
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate-Dô
 
Registrierungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 68
Standard

Moin.

Nähere Quellen kann ich dir leider nicht geben, die meisten Dinge habe ich mündlich gehört, vor allem wenn die Shaolin-Mönche durch Deutschland touren usw., wobei sie ein großes Geheimnis daraus machen.

Zitat:
Mein Verstand akzeptiert den Bruchtest bei Holz aber bei Steinen kann ich mir das einfach nicht vorstellen selber mal sowas hinzubekommen. Vielleicht ist auch dies das Hinderniss.
Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik kann die Hummel beispielsweise überhaupt nicht fliegen. Sie weiß es aber nicht und fliegt trotzdem.

Näheres kann ich dir leider auch nicht erläutern, du musst einfach bei Gelegenheit einen Großmeister daraufhin ansprechen oder so, wobei die Steinklopper sicherlich auch mit Holz beginnen ... Fang einfach klein an, sammel Erfahrung und mit viel Fleiß und Geduld kannst du vielleicht in vielen, vielen Jahren einen Stein zerschlagen.
Es ist eben diese Angst, die dich blockiert, die natürliche Angst vor Verletzung. Du musst dich daher vor allem auch in der Mediation schulen, um solche Ängste zu überwinden.

Oss.
Kai
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  #15  
Alt 18-03-2004, 21:35
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Kampfkunst: Essen
 
Registrierungsdatum: 30.11.2003
Beiträge: 267
Standard

@hashime
wie meinst du "hinter das Brett" schlagen???
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