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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #31  
Alt 02-06-2017, 15:10
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Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
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Zitat:
Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Hast du dabei Gewichte an deinen Händen?
Nee, er denkt vermutlich, er würde beim Oi Tsuki am Ende der Bewegung treffen.

Meint es nicht böse :

Das Karategürteltier
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  #32  
Alt 02-06-2017, 15:30
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Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
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KimePUNKT ist in m.A. halt der Kern des Übels.

Es gibt einen Bereich, in dem ich in ein Ziel hineinarbeite und einen Bereich, in dem ich wieder hinausgehe.
( Das ganze ist dann der Kimebereich. Aber der ist eigentlich in der ganzen Technik prägend, auch beim nicht (mehr) treffen.)

Sei es, weil eine Hin- Zurückbewegung meine Muskeln besser auf Tempo programmiert oder weil mir die Tiefe reicht oder weil ich einem Rückschock halt NICHT zuviel Zeit geben will, stark in meinen Körper zurückzulaufen.
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Geändert von Gürteltier (02-06-2017 um 15:33 Uhr).
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  #33  
Alt 02-06-2017, 16:20
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Habe ich das richtig verstanden. Die 0815 Karateka denken das Kime bedeutet das man die Muskeln am Ende der Bewegung anspannt um nicht umzukippen, aber in Wirklichkeit bedeutet Kime das man peitschenartig schlägt wie zB bei einem Jab?
__________________
“Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  #34  
Alt 02-06-2017, 16:35
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Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
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Zitat:
Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Habe ich das richtig verstanden. Die 0815 Karateka denken das Kime bedeutet das man die Muskeln am Ende der Bewegung anspannt um nicht umzukippen, aber in Wirklichkeit bedeutet Kime das man peitschenartig schlägt wie zB bei einem Jab?
Nö, Du kannst auch "schwer" schlagen etc. .

Das Ding ist, dass Kime ( Entscheidung von Gibukai jetzt nur auf Schläge bezogen ) genau das bedeutet : Wie mache ich einen Schlag wirksam.

Und nicht, welche Phantasien habe ich dazu, was ihn stark macht. Bzw. welche falschen Bilder... .


Hat Jehova gesagt :

Das Gürteltier
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  #35  
Alt 02-06-2017, 20:27
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außerdem denken 08/15 Karateka da vermutlich erstens gar nicht drüber nach, sondern denken das gehört so: immer mit voller Anspannung (diese am Besten auch nicht aufgeben, nachdem man das Dojo betreten hat-> siehe auch Robotkarate)
Kiai ist dann, wenn die Anspannung dann nochmals angespannt wird
na oder halt immer nach der letzten Technik der Bahn
außerdem darf man auch nur genau nach vorne stoßen und nichts anderes

klingt fies, ist aber nicht so unüblich, sogar bei Trainern, die Zeugs richtig gut zeigen und immer wieder verbessern
Großteil der Leute ist auch absolut beratungsresistent
wobei beim Wettkampfkumite dem Nachwuchs anscheinend heute gezeigt wird,
einen Kizami nur noch von unten nach oben ganz ohne Stoßbewegung hochzuziehen und mehr oder weniger hinzuhalten

laßt doch mal Eure Interpretation von Kime hören
ich geb mal vor:
entschlossen(heit)
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  #36  
Alt 02-06-2017, 21:22
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  #37  
Alt 02-06-2017, 21:34
peep
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  #38  
Alt 02-06-2017, 22:40
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Zitat:
Zitat von panzerknacker Beitrag anzeigen
außerdem darf man auch nur genau nach vorne stoßen und nichts anderes
zusammen mit "rein-punkt-raus" (bzw. vor-spannung-zurück) erscheint in meinem kopf jetzt das bild eines stoßes mit einem speer. bzw. einer lanze und irgendwie auch mit nem schwert...
gab hier oder bei den chinesen (nicht ingung) doch vor einiger zeit die diskussion, in wie weit der "typische" fauststoß ursprünglich eine waffentechnik mit speer/lanze war.
(passte zur handdrehbewegung und dem abfeuern von der und dem rückzug zu der hüfte...).
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"I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

Geändert von amasbaal (02-06-2017 um 22:46 Uhr).
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  #39  
Alt 02-06-2017, 22:56
peep
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
zusammen mit "rein-punkt-raus" (bzw. vor-spannung-zurück) erscheint in meinem kopf jetzt das bild eines stoßes mit einem speer. bzw. einer lanze und irgendwie auch mit nem schwert...
Der klassische Stoß ergibt vielleicht wirklich nur bei Würfen oder eben mit Waffen Sinn.

Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
gab hier oder bei den chinesen (nicht ingung) doch vor einiger zeit die diskussion, in wie weit der "typische" fauststoß ursprünglich eine waffentechnik mit speer/lanze war.
(passte zur handdrehbewegung und dem abfeuern von der und dem rückzug zu der hüfte...).
Kapier ich nicht. Kannst Du das erläutern?
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  #40  
Alt 02-06-2017, 23:39
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da sind die karate/kung fu spezis sicher besser drin.
ich guck mal, vielleicht find ich ja nen youtube clip.
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  #41  
Alt 03-06-2017, 08:10
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
zusammen mit "rein-punkt-raus" (bzw. vor-spannung-zurück) erscheint in meinem kopf jetzt das bild eines stoßes mit einem speer. bzw. einer lanze und irgendwie auch mit nem schwert...
Wenn man "Mainstream-kime" mit einer Waffe macht (ruckartiges, steufes, volles Anspannen mit Waffe = Gewicht in den Händen) ist das sicher nicht gut für die Gelenke. Die Leute sollten mal mehr mit Waffen trainieren, damit sich dieser Spannungs-Overkill gar nicht erst einschleicht.
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  #42  
Alt 03-06-2017, 20:24
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
zusammen mit "rein-punkt-raus" (bzw. vor-spannung-zurück) erscheint in meinem kopf jetzt das bild eines stoßes mit einem speer. bzw. einer lanze und irgendwie auch mit nem schwert...
gab hier oder bei den chinesen (nicht ingung) doch vor einiger zeit die diskussion, in wie weit der "typische" fauststoß ursprünglich eine waffentechnik mit speer/lanze war.
(passte zur handdrehbewegung und dem abfeuern von der und dem rückzug zu der hüfte...).
eigenartige Bilder in diesem Zusammenhang in Deinem Kopf
wir reden hier ja eher vom Kihon, einer standardisierten Trainingsform für Großgruppen, die aufgrund der linedrills zu diversen unglücklichen Entwicklungen geführt hat
Rhytmus, militärisches Zählen, schlechte Körpermechanik, fehlende Schrittarbeit, falscher Fokus, reduziertes Repertoire, sinnlose Kombinationen,....
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  #43  
Alt 04-06-2017, 22:59
Benutzerbild von amasbaal
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Zitat:
Zitat von panzerknacker Beitrag anzeigen
eigenartige Bilder in diesem Zusammenhang in Deinem Kopf
wir reden hier ja eher vom Kihon, einer standardisierten Trainingsform für Großgruppen, die aufgrund der linedrills zu diversen unglücklichen Entwicklungen geführt hat
Rhytmus, militärisches Zählen, schlechte Körpermechanik, fehlende Schrittarbeit, falscher Fokus, reduziertes Repertoire, sinnlose Kombinationen,....
ich kann nix dafür. stelle mir solche sachen ständig vor...

ne, du weißt ja, ich bin karate laie. wenn ich völlig daneben liege, brauch ich mich nicht zu schämen
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  #44  
Alt 05-06-2017, 11:00
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Zitat:
Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
Die Kunst beim Boxen ist tatsächlich neben der ballistischen Energie auch noch die Masse über Körperspannung einzusetzen. Das ist aber nicht immer so einfach und darf in keinem Fall zu einer arretierung kommen.
In dir steckt viel ursprüngliches Karate, Hai.
Zitat:
Zitat von Billy die Kampfkugel Beitrag anzeigen
Gibt es beim Florettfechten auch, nennt sich Treffervorrecht. Man muss den Schiedsrichter erst überzeugen, dass der eigene Angriff der richtige war.
Scheint sich durch die Kampfsportarten durchzuziehen.
Soweit ich weiß, sind die Regeln beim mordernen Karate durchaus von Kendo beeinflusst.
Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
ich kann nix dafür. stelle mir solche sachen ständig vor...

ne, du weißt ja, ich bin karate laie. wenn ich völlig daneben liege, brauch ich mich nicht zu schämen
Ist ja auch so.
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Ich bin ein Blinder der das Sehen erklären will.
http://www.youtube.com/watch?v=Z02P1...ature=youtu.be
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  #45  
Alt 07-06-2017, 09:04
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Nur mal so am Rande, da ich Hennings Artikel immer schätze und mir beim Lesen seines Artikels zu "Kime" auffiel das Funakoshi das Zeichen "ji" 極 für Kime benutzt.
Ji meint eben nicht nur Firstbalken, sondern eben auch Achse, Zentrum, Angelpunkt. Im Taoismus steht es für den Polarstern als Achse des Himmels und beinhaltet damit auch einen Hinweis auf das Tao.
Ji ist ein absolut elementares und wichtiges Prinzip in den CMA, etwas was fortgeschrittenere Inhalte erst ermöglicht. Es ist der Gipfel, aus dem die Kraft entstehen kann, da es Yin und Yang hervorbringt.

Hier noch mal eine Wiki Erklärung:

Zitat:
In der daoistischen Tradition bezeichnet das Tàijí vor allem die Einheit der komplementären Polaritäten (sich ergänzenden Gegensätze) Yīn und Yáng. Yīn (chinesisch 陰 / 阴) bezeichnete ursprünglich die im Schatten (侌) liegende Seite eines Hügels (阜/Radikal阝), Yáng (chinesisch 陽 / 阳) die der Sonne (日) zugewandte, helle (昜) Seite, was sich in den traditionellen Schriftzeichen zeigt. Yīn und Yáng vereinigen sich am Gipfel (chinesisch 極 / 极), eben am Tàijí. Damit drückt das Tàijí aus, dass alle Dinge in der Welt der Erscheinungen letztendlich in Harmonie stehen und dass auch scheinbare Gegensätze (z. B. Licht und Schatten) aus demselben Urgrund hervorgehen. Nach daoistischer Lehre ist das Tàijí aus dem Wújí (chinesisch 無極 / 无极), dem Nicht-Sein, der Leere, entstanden. Aus dem Tàijí hingegen geht die gesamte Welt der Erscheinungen hervor (Wàn Wù (chinesisch 萬物 / 万物), „die zehntausend (≅ alle) Dinge“). Tàijí ist damit die Kraft, die die beiden Pole hervorbringt. Im Kapitel 42 des Dào-Dé-Jīng(道德經) von Lǎo Zǐ (老子) heißt es hierzu: „Dào erzeugt Eins, Eins erzeugt Zwei, Zwei erzeugt Drei, Drei erzeugt alle Dinge.“ 【道生一。一生二。二生三。三生萬物】.
Das ist in den CMA eine pure Anleitung zur Entstehung von Kraft und wie man sie in die Anwendungen bringt und harmonisiert.
Spannend das Funakoshi DIESES Zeichen genutzt hat.

Nur mal so ein kleiner Gedankengang.

Grüße

Kanken

Geändert von kanken (07-06-2017 um 09:07 Uhr).
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