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#61
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| Also 1 funktioniert nicht. Manche Menschen sind eben zu stur und da sie ja eh am längeren Hebel sitzen. Die einzige Möglichkeit an sowas aktiv auch mit dran was zu ändern ist sich selbst in die Verbandspolitik einzubringen aber das will nicht jeder, wieso auch? Den Mitgliedern wird doch allein schon durch die Vertretungen der Vereine oder Funktionäre selbst das Recht auf ihre Stimme genommen, es kann nicht jeder abstimmen wie man will. Das ist eine Demokratieform die ich absolut schlecht finde, da man selbst nicht selbst was mit seiner Stimme ändern kann. An sich genauso bescheiden wie unsere Staatsform. Man geht wählen damit andere für einem abstimmen, von denen man dann das kleinere Übel wählt... Nachdem 1 bei mir gescheitert war bin ich zu Punkt 3 übergegangen... |
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#62
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| - Geändert von rambat (07-11-2010 um 19:43 Uhr). |
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#63
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| Na da möchte ich jetzt aber mal Einzelheiten hören..
__________________ 17. + 18.03.2012 - Koryu Uchinadi Lehrgang mit Olaf Krey in Bielefeld |
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#64
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| Die Frage ist m.M.n. nicht, ob man nun einen eigenen Verein/Verband gründet, sondern, ob man dadurch auch etwas bewirken kann. Letzteres würde ich stark anzweifeln, da man an der etablierten Phalanx der organisierten vereine/Verbände wohl nicht mal abprallen wird, die nehmen einen wahrscheinlich nicht mal wahr... Gut, hat man im hintersten Bayerischen Wald ein Dojo mit 1.500 Leuten, dann sind das auch (Verbands)beiträge, die einem Verband da entgehen, das wiegt dann schon schwerer. Aber in einer Stadt wie München mir KK-Schulen, Sportvereinen und selbsternannten Gurus an jeder Straßenecke? Geradezu lächerlich. Umgekehrt wird mal wieder ein Schuh draus, wenn der Meister seine Schüler innerhalb des Verbandes dazu aufruft, eine eigene Stilrichtung zu kreieren (bitte jetzt nicht darüber eine Diskussion). Aber auch das haben wir dann fallengelassen: bei über 130.000 gemeldeten ist mit 1.000 Leute auch nur in den Wind gesprochen..... Also machen wir ganz was anderes: Gutes hartes ultimatives Karate mit klarem SV-Bezug und einer gut strukturierten biomech./motor. fundierten Ausbildung (letzteres via Verband). Und dann gucken die Leute auf den Danshakai's, Trainermeetings usw. usf., wenn sie sehen, wie du dich bewegst, was du kannst und eben andere nicht oder vielleicht nicht so gut oder geschmeidig. Und somit stimmt mal wieder, daß sich auf dem Markt nur Leistung durchsetzt. Ins Dojo kommen die Leute, die Mitgliederzahl steigt, der Verband guckt plötzlich, sieh an, sieh an, der X meldet uns jedes Jahr mehr Mitglieder. Und die Trainer aus den anderen Vereinen überlegen sich auch mal, ob sie nicht beim nächsten Mal auf den LG von B und nicht von A gehen, weil der B vielleicht doch das bessere Konzept hat. Und gaaaaaanz langsam wird sich auch in den Köpfen der Verbandsoberen die Erkenntnis durchsetzen, daß es besser ist, mit als gegen uns zu operieren - nur schade, daß sich auch innerhalb des DKV auf dieser - also unserer - Seite schon wieder viel zu viele tummeln: Fudoshin, Koshinkan usw.usf., wer zählt die Namen, wer erkennt noch die Unterschiede? Aber - und das verkennen viele - im DKV gibt es das, woanders bestimmt Meister Ziegenbart wo's lang geht und damit basta! Und über die kleineren Verbände will ich mal stille sein, habe aber so das unheimliche Gefühl, daß es nur um die Sicherung eines mehr oder weniger bequemen Sportfunktionärsleben geht, gelegentlich verbunden mit höheren Weihen - oder kann mir jemand erklären, wie eine Handvoll Leute (gegen die ich ansonsten nichts habe!) von Samstagabend ca. 22.00 nach Ende Essen auf Sonntagmorgen ca. 09.00 Uhr so mal nebenbei ihren 6. Dan beim Meister gemacht haben? Sicherlich nicht in der Halle! Und auch hier war es dann so, daß ich - einer plötzlichen Eingebung folgend - an meiner Dananerkennung gescheitert bin, daß ich nicht Verbandsmitglied war, als dieser, zwischenzeitlich leider verstorbene Meister zuletzt nach D hätte kommen sollen und in der LG-Ankündigung stand, daß man pro Danstufe 100 € zu zahlen habe. Hätte ich mir als Nidan gerade noch leisten können. Jetzt habe ich die Doppelmitgliedschaft (hoffentlich sagt es keiner dem DKV!!!), aber was nützt sie mir? Und bei dem anderen noch lebenden Meister geht es ohne Verbandsmitgliedschaft auch nicht und obendrein müsste ich dann zum dt. Statthalter rennen und mich erst mal da graduieren lassen - bin ich blöde, wer ist das überhaupt, der er sich erdreistet, D vor seinem eigenen Großmeister abzuschotten! Und der überhaupt wahrscheinlich hochrangigste Meister, obendrein in Europa lebend, will dich ebenfalls in seinem Institut beheimatet sehen und du brauchst dort einen "Bürgen", der dich erst mal da reinbringt. Was regen wir uns da über den DKV auf, wenn es die anderen doch genauso machen! |
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#65
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| - Geändert von rambat (07-11-2010 um 19:43 Uhr). |
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#66
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| Unser Dojo ist neben der Mitgliedschaft im DKV auch noch Mitglied in der IRKRS, der Verband für Koryu Uchinadi und alle, die sonst noch Interesse haben sich mit, durch und über den Verband mit wirklich altem Karate / KK zu beschäftigen. Nun, das KU ist eine recht kleine Stilrichtung und vermutlich hat die IRKRS weltweit weniger Mitglieder als der DKV in Deutschland, aber dennoch werden es momentan immer mehr und auch die Zahl der Dojo steigt kontinuierlich (gerade in D), so dass wir in 2009 immerhin die Zahl der AKS-Dojo überholt haben dürften. Das liegt aber nicht daran, dass es die IRKRS ein absolut ernstzunehmendes Verbandsmagazin hat, oder daran, dass man mit dem O-Sensei problemlos via Mail bzw. Forum kommunizieren kann oder an sonstige Vorzügen. Der Unterschied liegt in der Stilrichtung und der didaktischen Einfachheit, die es einem trotz der Komplexibilität des Stils recht leicht macht ihn zu vermitteln. Bedauerlicherweise ist eine vergleichbare Strukturierung im DKV quasi nicht zu finden, da unser sich stets zu unrecht selbstbeweihräuchernder Riesenverband viel zu viel Zeit in Hopelkarate und die Abstrafung vermeintlicher "Königsmörder" investiert als in Karate. Ich war übrigens jahrelang ein "Fan" vom DKV, gerade weil er so tolerant war, und seine Leute einfach mal hat machen lassen.. Mal sehen, ob ihm die jetzigen Verhaltensweisen mehr Mitglieder einbringen. Ich bezweifle es, SV-Ausbildung hin oder her.
__________________ 17. + 18.03.2012 - Koryu Uchinadi Lehrgang mit Olaf Krey in Bielefeld |
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#67
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| @rambat: Du fühlst Dich bezüglich meiner Bemerkung zu "Meister Ziegenbart" angegriffen? Schade, daß die anderen sich nicht äußern. Ich habe an 4 kleineren Verbänden exemplarisch festmachen wollen, daß in ihnen ausschließlich eine einzige Person bestimmt - und wenn ich davon einen kritisiere, dann ausschl. die dt. Sektion der S.K.I., die sich in geradezu unverschämter Art und Weise erdreistet, einem großen Publikum einen der bedeutendsten noch lebenden Karatelehrer vorzuenthalten. Und alles wird mit dem Mantel nichtssagender schweigend-lächelnder japanischer Höflichkeit zugedeckt. Gegen die anderen habe ich nichts, gegen ihre Meister schon gleich gar nicht, wer bin ich, daß ich es mir erlauben könnte/dürfte, - noch dazu in einem öffentl. Forum - etwas gegen sie zu sagen! Also keine Aufregung notwendig nur weil man Leute mit ihren Spitznamen bezeichnet. Fakt bleibt aber, daß man - bei allem Verdruss, der so wie jetzt mal wieder hochkommt - im DKV alles in allem ein sehr freies Handeln hat. Du machst Sport- und Wettkampfkarate - bitte sehr. Soundkarate, Schulkarate ohne auch nur den Anschein einer Treffermöglichkeit - auch recht. Kata mit BummBummBeat, neuerdings auch möglich, für den, der es mag. Und wir kloppen uns halt, fallen um, machen Bodenrandori, Hebel, Würfe, usw. usf. und sind auch glücklich. Und hätte ich die Satzung zur Hand, würde ich ZoMa fragen, warum er fürs KU keine eigene Stilrichtung im DKV etabliert, auch sowas geht relativ problemlos. Frag' doch bitte mal im DJKB (um Gottes Willen, das ist jetzt bloß ein Beispiel!!! Bitte keine extra Diskussion), ob es möglich wäre eine Stilrichtungsgruppe Shotokan-Ryu-Kase-Ha zu gründen, weil du seit langem ein Bewunderer von Kase's ultimativer Technik bist und einer seiner besten Schüler. Wird bestimmt lustig. Im DKV auf Antrag bei Vorliegen von soundsoviel Mitgliedern in soundsoviel Vereinen möglich. |
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#68
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| - Geändert von rambat (08-11-2010 um 03:51 Uhr). |
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#69
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| Hast du dir eigentlich mal angesehen, was man für eine eigene Stilrichtung im DKV alles beibringen muss? -Kyu-Prüfungen -Prüfungsordnung die sich an das DKV-Rahmenprüfungsprogramm anlehnt -stilrichtungsspezifische Wettkämpfe -stilrichtungsspezifische Kader-Athleten Und eine Lobby von Karateka die Mitglied im DKV werden möchten.. Alles in allem schwer zu realisieren.
__________________ 17. + 18.03.2012 - Koryu Uchinadi Lehrgang mit Olaf Krey in Bielefeld |
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#70
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| Schon etwas dreist von jedem Stil gleich ne Plattform für Wettkämpfe zu verlangen. Ehrlich gesagt frag ich mich eher: Wozu braucht das KU den DKV? |
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#71
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| @ rambat: Ochi ![]()
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU |
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#72
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| Sorry, Fireflea, da hab ich doch glatt Ochiai (Jûdô) und Hideo Ochi (Karate) durcheinandergebracht ... ![]() Geändert von rambat (08-11-2010 um 03:50 Uhr). |
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#73
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| Auch rambat mach mal Fehler ? ![]() Das ich das noch erleben darf ! ![]()
__________________ Ich sehe Dich und wenn ich will, treffe ich Dich auch !!! Sprichwort eines Scharfschützenwww.protectionacademy.de |
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#74
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| Es ist nun mal gewissermaßen systemimmanent, daß Organisationen sich ein einheitliches Auftreten nach innen und außen, gemeinsam verbindliche Regeln, eine Org.form und Struktur usw.usf. geben. In D ist es ja sogar vorgeschrieben, wie ein Verein zu gründen ist und welche wesentliche Organe etc. pp. er haben muß (Satzung z.B.). Leider - auch diese Erfahrung habe ich bereits gemacht - fragen die wenigsten Menschen z.B. nach diesem Regelwerk oder der Satzung, wenn sie in "deinen" Verein eintreten. Es geht ihnen immer nur um die Tatsache, ah, die haben schöne Karnickel, muß ein guter Kaninchenzuchtverein sein, einige Leute, die ich schon kenne, sind ganz ok und ne nette Vereinswirtschaft haben sie auch! Leider sind somit die Konflikte immer vorprogrammiert. Wer in "mein" Dojo möchte, macht Probetraining, schaut sich um und entscheidet sich. Und dann bekommt er Aufnahmeantrag und "Schulordnung" in die Hand gedrückt, da steht alles drin, was er wissen muß. Und umgekehrt habe ich es auch erfahren, daß es "nonkonformistische" Verbände gibt, ohne "starre" Regeln, ohne Zwänge, ohne..... Guckt man hinter die Kulissen, wütet die deutsche Kleingärtnerei..... Warum ist der klassische Anarchismus gescheitert? Weil letztlich 99 von 100 Menschen in absolute Lethargie verfallen, wenn man sie keinerlei Regeln mehr unterwirft. Man kann sich über Verbände und Vereine aufregen, wie man will - am besten, bleibt man draußen, dann hat man keinen Ärger (ist aber allein). Oder man sucht sich halt den idealen Kaninchenzuchtverein und wird dort glücklich (oder auch nicht, der nächste Verein ist bestimmt nicht weit). |
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#75
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| Zitat:
Ich komme aus dem Osten. Dort gab es auch mal eine Partei (quasi Organisation) die für sich in Anspruch nahm, alles zu wissen, immer Recht zu haben, die einzig Wahre zu sein. Sie ist untergegangen...
__________________ ken zen itchi |
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