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  #76  
Alt 14-05-2008, 05:18
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: karate- do
 
Registrierungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 250
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Zitat:
Zitat von Silvan Beitrag anzeigen
Sie spielt bei dem ganzen Prozess eine wichtige Rolle.Einbildung – Wikipedia




Nein, aber sie war dafür verantwortlich, dass dein Herz wie verrückt rast.
Die Gegner und die Prüfung ist real. Die körperlichen Reaktionen die du beschrieben hast (Durchfall kann noch dazu kommen) sind auch Real- aber das weisst du ja. Der Auslöser war jedoch die Angst, Angst was passieren könnte obwohl noch gar nichts geschehen ist und nur auf deiner EINBILDUNG beruht.





In dem ich versuche dich zu verstehen und worauf du eigentlich hinaus willst. Genau das selbe machst du mit mir im übrigen auch und ich kann nur sagen, dass du in Bezug auf mich völlig daneben liegst!
Aber dieses Problem kennen wir ja. Ich habe auch schon erlebt dass sich zwei mehrere Tage im Forum stritten, bis ich ihnen klarmachen konnte, dass sie beide vom selben sprachen. Hätten sie sich gegenübergestanden, wäre es nicht so weit gekommen, aber in einem Forum passiert sowas immer wieder. Hinzu kommt noch dass die eigene Gedankenwelt (Association) eine enorme rolle spielt! Bei mir stimmt da im Kopf sowieso was nicht. Kennst du das auch, dass du eine Frage durchliest und nicht weisst was er jetzt eigentlich wissen will, weil die Frage für dich zu ungenau (oder allgemein) formuliert wurde?
das sieht man im zen etwas anders. wir müssen tatsächlich unterscheiden was der auslöser ist. wir sagen, wie in deinem falle das wunschdenken ist oftmals ein auslöser von gefühlen oder auch ideen, gedanken (was ja in deinem falle richtiger wäre, da du sicher kein echtes gefühl dabei hattest, als du mir das sagtest). in dem falle werden fakten vernachlässigt oder gar völlig übergangen und man strickt sich ein eigenes gedankengerüst, was aber eben wie gesagt an den fakten vorbei ist. in deinem falle wären fakten gewesen, dass du mich über internet gar nicht einschätzen kannst, erst recht nicht ob mir das zen gut tut oder nicht. selbst wenn du mich persönlich kennen würdest- wie könntest du für mich entscheiden was mir gut tut?
aber- in bezug auf die einbildung nochmal. wenn ein gedanke in der lage ist, ein reales gefühl hervorzurufen, deinen chemischen haushalt zu verändern und dich danach handeln zu lassen- in deinem falle-deine antwort- ist das dann noch einbildung? wie kann dein bewusstsein in dem moment unterscheiden, ob der gedanke jetzt einbildung oder nicht, ist? tut es das überhaupt? und weshalb haben wir dann eine reaktion auf die einbildung?
das ist jetzt zen-denken.
im zen gibt es den koan für anfänger: beschreibe eine scheinwelt!
ist genau dieses thema.

was meine auffassung gegenüber dir angeht- muss ich dich enttäuschen. darüber mache ich mir keine gedanken. ich versuche nicht- dich einzuschätzen,wozu? ich will auch nicht prognostizieren, worauf du hinaus willst. ich lese einfach nur das was du schreibst und antworte darauf. du schreibst mir doch, was du denkst,oder etwa nicht? warum sollte ich dann nach etwas anderem suchen? mehr kann ich auch gar nicht tun, als auf das zu antworten, was du hier schreibst, denn das sind die fakten die ich hier nunmal nur zur verfügung habe.

was deine vermutung angeht, bei dir stimme was nicht. kann ich dir nur sagen, wenn sich jemand überhaupt gedanken drüber macht, fragen zu verstehen- dann ist doch alles in ordnung. dass man fragen nicht immer gleich versteht ist doch normal und die antwort haste dir selbst dafür schon gegeben.

aber ich gebe dir noch nen tip- bevor du mutmasst, worauf der andere hinaus will- warum stellst du nicht einfach konkreten fragen, um es ganz sicher herauszubekommen?

welche aufgabe könnte denn die angst für den menschen haben? wenn du nachvollziehst, was aufgrund der angst im menschlichen körper passiert,findest du die antwort. und dann kannst du dich fragen, ob es wirklich so schlecht ist, sich in bestimmten momenten etwas "einzubilden" was dann angst hervorruft.
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  #77  
Alt 14-05-2008, 09:09
Benutzerbild von banri ikku
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Kampfkunst: Traditionelles Shotokan
 
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Standard Über das Do

Das Do ist eine Begrifflichkeit die im Karate doch fast immer weggelassen wird.
Ich mache nicht Ju Ich mache nicht Taek won Ich mach nicht Jet Kun ich mach nicht Aiki Ich mache nicht Iai. Aber man macht Karate. Was ist da passiert ???
Diese Buchstaben lassen wir mal weg, ist ja sowieso nur unnötiger Ballast.Macht man sich einmal Gedanken was Kata ursprünglich war und was es heute geworden ist, wird auch klar das das Do unterging.Ziel war es höchst effizient auf der Basis der eigenen Unversehrtheit mehrere Gegner zu immobilisieren oder gar zu töten.
Und spätestens beim Gedanken des tötens fängt die Verantwortung des Do an.
Das Bewusstsein mit dem technisch erlernten Wissen solche Dinge ausführen zu können sollte einen viel tieferen Nachdenkprozess bewirken.
Das war auch der Grund warum Vater Funakoshi gar nicht erbaut darüber war, daß sein Sohn Gigo diese neuen Trainingsformen entwickelte

Und er hat doch auch recht behalten, denn Nakayama ging mit diesen Formen in der JKA noch einen Schritt weiter und das Wettkampfkarate fand Einzug in die Karate Welt.
Die weiteren Entwicklungen der Wettkampf Bepunktungssysteme sprechen Bände.
Es ist müßig diese Veränderungen werden wohl keine Renaissance der alten Werte mehr zulassen wollen.
Deshalb ist das Do zumindestens im Karate schon gestorben. Zum Do gehören die Shoto Niju Kun und Dojokun die in ihrer eindringlichen Schärfe den Wert hinter der Technik verdeutlichen. Aber wer vermittelt denn diese ?
Es ist und soll ein Privileg der Jugend bleiben sich im sportlichen Wettkampf messen zu wollen.
Aber bitte ohne Schützer mit absolut kontrollierter Technik ( und auch da passiert hin und wieder etwas ) und auf einen Ippon oder zwei Wazaris. Das der sowieso schon verkommene und verratene olympische Gedanke auf Verbandsebene ein neues spektakuläres Zuschauer interessanteres Karate fördert ist eine zweckdienliche Notwendigkeit.

YouTube - Lefevre-Latifi.1/2 Final European Championchip 2003 Bremen

Aber bei aller Moral auch soetwas ist sehr schön anzusehen. Aber das ginge auch ohne Schutz. Der Schutz ist eine Illusion auf Kosten der sauberen und präzisen Technik. Wehret den Anfängen aber es sind keine Anfänge mehr sondern eine ultimative ständig weiter wachsende Kommerzmaschinerie bei der wachsende Mitgliederzahlen das maßgebliche Kriterium sind.Deshalb ist es auch richtig heute Im Karate auf das Do zu verzichten. Das ist dann Ausnahmsweise sogar einmal konsequent.



So long

banri ikku

Geändert von banri ikku (14-05-2008 um 09:36 Uhr). Grund: Änderung wegen Orthographie und Zeilenumbruch.
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  #78  
Alt 14-05-2008, 10:20
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Kampfkunst: karate- do
 
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Zitat:
Zitat von banri ikku Beitrag anzeigen
Das Do ist eine Begrifflichkeit die im Karate doch fast immer weggelassen wird.
Ich mache nicht Ju Ich mache nicht Taek won Ich mach nicht Jet Kun ich mach nicht Aiki Ich mache nicht Iai. Aber man macht Karate. Was ist da passiert ???
Diese Buchstaben lassen wir mal weg, ist ja sowieso nur unnötiger Ballast.Macht man sich einmal Gedanken was Kata ursprünglich war und was es heute geworden ist, wird auch klar das das Do unterging.Ziel war es höchst effizient auf der Basis der eigenen Unversehrtheit mehrere Gegner zu immobilisieren oder gar zu töten.
Und spätestens beim Gedanken des tötens fängt die Verantwortung des Do an.
Das Bewusstsein mit dem technisch erlernten Wissen solche Dinge ausführen zu können sollte einen viel tieferen Nachdenkprozess bewirken.
Das war auch der Grund warum Vater Funakoshi gar nicht erbaut darüber war, daß sein Sohn Gigo diese neuen Trainingsformen entwickelte

Und er hat doch auch recht behalten, denn Nakayama ging mit diesen Formen in der JKA noch einen Schritt weiter und das Wettkampfkarate fand Einzug in die Karate Welt.
Die weiteren Entwicklungen der Wettkampf Bepunktungssysteme sprechen Bände.
Es ist müßig diese Veränderungen werden wohl keine Renaissance der alten Werte mehr zulassen wollen.
Deshalb ist das Do zumindestens im Karate schon gestorben. Zum Do gehören die Shoto Niju Kun und Dojokun die in ihrer eindringlichen Schärfe den Wert hinter der Technik verdeutlichen. Aber wer vermittelt denn diese ?
Es ist und soll ein Privileg der Jugend bleiben sich im sportlichen Wettkampf messen zu wollen.
Aber bitte ohne Schützer mit absolut kontrollierter Technik ( und auch da passiert hin und wieder etwas ) und auf einen Ippon oder zwei Wazaris. Das der sowieso schon verkommene und verratene olympische Gedanke auf Verbandsebene ein neues spektakuläres Zuschauer interessanteres Karate fördert ist eine zweckdienliche Notwendigkeit.

YouTube - Lefevre-Latifi.1/2 Final European Championchip 2003 Bremen

Aber bei aller Moral auch soetwas ist sehr schön anzusehen. Aber das ginge auch ohne Schutz. Der Schutz ist eine Illusion auf Kosten der sauberen und präzisen Technik. Wehret den Anfängen aber es sind keine Anfänge mehr sondern eine ultimative ständig weiter wachsende Kommerzmaschinerie bei der wachsende Mitgliederzahlen das maßgebliche Kriterium sind.Deshalb ist es auch richtig heute Im Karate auf das Do zu verzichten. Das ist dann Ausnahmsweise sogar einmal konsequent.



So long

banri ikku
da hat sich wenigstens mal jemand gedanken gemacht. ich stimme dir zu, das do allgemein wegzulassen. dann müsste man zwar für die anderen, die du noch aufgezählt hast völlig neue namen finden, aber das wäre ja nicht das erste mal. aber wahrscheinlich erübrigt sich das sowieso bald, wenn krav maga und die mma dann ihren Siegeszug angetreten haben. Da man ja der meinung ist,es sei sehr viel effektiver und braucht nicht soviel einsatz ( meine auch trainingseinsatz). aber das verrückte ist, dass sie womöglich recht haben,wenn man es mit dem vergleicht, was man heute unter karate oder auch kungfu versteht. Man sollte doch wenigstens den anstand dann besitzen und es nicht als etwas ausgeben,was es gar nicht ist.
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  #79  
Alt 14-05-2008, 10:35
Benutzerbild von banri ikku
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Zitat:
Zitat von senz Beitrag anzeigen
da hat sich wenigstens mal jemand gedanken gemacht. ich stimme dir zu, das do allgemein wegzulassen. dann müsste man zwar für die anderen, die du noch aufgezählt hast völlig neue namen finden, aber das wäre ja nicht das erste mal. aber wahrscheinlich erübrigt sich das sowieso bald, wenn krav maga und die mma dann ihren Siegeszug angetreten haben. Da man ja der meinung ist,es sei sehr viel effektiver und braucht nicht soviel einsatz ( meine auch trainingseinsatz). aber das verrückte ist, dass sie womöglich recht haben,wenn man es mit dem vergleicht, was man heute unter karate oder auch kungfu versteht. Man sollte doch wenigstens den anstand dann besitzen und es nicht als etwas ausgeben,was es gar nicht ist.

Klugscheiß

nicht was es gar nicht ist sondern was es gar nicht mehr ist.

So long


Zum Thema Verwässerung


Wer Einblick hat gewinnt Durchblick, ohne den tückisches Scheinblick
durch manipulativen Fremdblick. Am Ende bleibt ein verschwommener
Gesamtblick und dahinter steckt der gezielt strukturierte
Allgemeintrick
Grets

banri ikku

Geändert von banri ikku (14-05-2008 um 10:47 Uhr). Grund: auf bold geändert
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  #80  
Alt 14-05-2008, 12:04
Benutzerbild von Silvan
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Zitat:
Zitat von senz Beitrag anzeigen
in deinem falle wären fakten gewesen, dass du mich über internet gar nicht einschätzen kannst, erst recht nicht ob mir das zen gut tut oder nicht.
Als ich das geschrieben habe, liest du es so aussehen, als ob du Zen überhaupt nicht verstehen könntest. Und ich wollte damit andeuten, dass du schon mehr Zen drauf hast, als dir bewusst oder lieb ist.

Zitat:
Zitat von senz Beitrag anzeigen
was meine auffassung gegenüber dir angeht- muss ich dich enttäuschen. darüber mache ich mir keine gedanken. ich versuche nicht- dich einzuschätzen,wozu?
Hört sich sehr schwierig an für mich. Ich muss zugeben das wenn ich was lese, ein bestimmtes Bild von dieser Person oder der Geschichte mache. In bezug zu dir hatte ich mir drei Bilder offen gelassen.

Bild 1 - Der will nur Provozieren und alles ins Lächerliche ziehen.
(Liegt an deinem Schreibstil, aber jetzt weiß ich dass du ja nur nachfragst!)

Bild 2 - Vielleicht sucht dieser Mensch wirklich nach Antworten und ich würde ihm Unrecht tun, wenn ich ihn einfach ignoriere.

Bild 3 - Oder er ist so ein rauer Geselle, der uns wirklich nicht verstehen kann und gar nicht merkt, dass er mit seinen Fragen schon mehr Zen betreibt als manch anderen den ich kenne.


Aber bevor ich mir jetzt wieder ein neues Bild von dir mache, lasse ich es. Kann ich das überhaupt? (Frage an mich gestellt)

Zitat:
Zitat von senz Beitrag anzeigen
ich will auch nicht prognostizieren, worauf du hinaus willst.
Uff- dann werden wir öfters aneinander vorbeireden.

Zitat:
Zitat von senz Beitrag anzeigen
aber ich gebe dir noch nen tip- bevor du mutmasst, worauf der andere hinaus will- warum stellst du nicht einfach konkreten fragen, um es ganz sicher herauszubekommen?.
Ok, ich versuch das gleich mal aus.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, betreibst du Zen, oder?
Ist es Zen, wenn ich mich z.B auf meine Kata konzentriere?
Und ist es nicht genau so Zen, wenn ich eine Kata laufe bis ich nicht mehr an sie denke?
Ich vermute mal das es sich um eine Entwicklung im Zen handelt- zuerst die Konzentration und danach tut man es einfach?
Mit Zitat antworten
  #81  
Alt 15-05-2008, 08:23
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Kampfkunst: karate- do
 
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Zitat:
Zitat von Silvan Beitrag anzeigen
Als ich das geschrieben habe, liest du es so aussehen, als ob du Zen überhaupt nicht verstehen könntest. Und ich wollte damit andeuten, dass du schon mehr Zen drauf hast, als dir bewusst oder lieb ist.



Hört sich sehr schwierig an für mich. Ich muss zugeben das wenn ich was lese, ein bestimmtes Bild von dieser Person oder der Geschichte mache. In bezug zu dir hatte ich mir drei Bilder offen gelassen.

Bild 1 - Der will nur Provozieren und alles ins Lächerliche ziehen.
(Liegt an deinem Schreibstil, aber jetzt weiß ich dass du ja nur nachfragst!)

Bild 2 - Vielleicht sucht dieser Mensch wirklich nach Antworten und ich würde ihm Unrecht tun, wenn ich ihn einfach ignoriere.

Bild 3 - Oder er ist so ein rauer Geselle, der uns wirklich nicht verstehen kann und gar nicht merkt, dass er mit seinen Fragen schon mehr Zen betreibt als manch anderen den ich kenne.


Aber bevor ich mir jetzt wieder ein neues Bild von dir mache, lasse ich es. Kann ich das überhaupt? (Frage an mich gestellt)



Uff- dann werden wir öfters aneinander vorbeireden.



Ok, ich versuch das gleich mal aus.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, betreibst du Zen, oder?
Ist es Zen, wenn ich mich z.B auf meine Kata konzentriere?
Und ist es nicht genau so Zen, wenn ich eine Kata laufe bis ich nicht mehr an sie denke?
Ich vermute mal das es sich um eine Entwicklung im Zen handelt- zuerst die Konzentration und danach tut man es einfach?

wie kamst du auf deine vermutungen?

deine frage "kann ich es überhaupt" meinste jetzt hoffentlich nicht ernst, oder?
du hast es doch schon getan-sogar drei bilder hattest du von mir.
das ist ja gar nicht die frage- die frage ist, ob sie so sind, wie ich bin, oder?

ich glaube aber nicht, dass wir so jetzt noch öfters aneinander vorbei reden.

1.ich habe die kampfkunst erlernt die möglichkeiten des zen zu entdecken,ja.
2.es ist ein weg zu den möglichkeiten des zen. zur kata hab ich in "beherrschung der kata" schon was geschrieben.

3.es ist eine menschliche entwicklung, die auch jemand hinbekommt, der noch nie was von zen gehört hat, weil es natürlich ist für den menschen.
zen hat nur diese dinge erklärbar gemacht und damit nutzbar und steigerungsfähig. das was du beschreibst sind aber noch nicht die möglichkeiten,die im zen erlangt werden sollten.
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  #82  
Alt 16-05-2008, 07:40
Benutzerbild von banri ikku
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Beiträge: 36
Standard Zen in der Kunst ein Motorrad zu warten

Amazon.de: Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten: Ein Versuch über Werte (Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe): Robert M. Pirsig: Bücher

sind wir nicht alle ein bischen Phaidros ???? ( Protagonist des Buches )

So long

banri ikku
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  #83  
Alt 16-05-2008, 10:17
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Kampfkunst: karate- do
 
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Zitat:
Zitat von banri ikku Beitrag anzeigen
naja- spo weit weg isses nicht. ein sauber geputztes motorrad zeigt an, ob man die prinzipien des zen verstanden hat. hier geht es um den selben effekt, weshalb in japan wohnungen sehr spartanisch eingerichtet sind und alles seinen festen platz hat. dadurch entsteht ein harmonieempfinden von seitens der mentalebene. die wohnungen wirken sehr uebersichtlich, wie jeder der sie mal erlebt hat, bestaetigen kann, auch das prinzip der zengaerten beruht darauf. ist dieses harmonieempfinden verinnerlicht, fallen kleinste veraenderungen sofort auf. deshalb hatten auch die samurai einen sinn in dem ganzen gesehen und ihre wohnungen danach eingerichtet. ein zenschueler der sein motorrad pflegt, wird eins mit dem motorrad, diese aussage hat bestimmt schonmal jeder gehoert oder gelesen. Dadurch koennen veraenderungen am motorrad zum defekte schneller erkannt werden. aus dem gefuehl des schuelers heraus. weiss natuerlich nicht, was der autor dieses buches da von sich gegeben hat.
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  #84  
Alt 16-05-2008, 16:53
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Kampfkunst: Karate-Do, Ju-Jitsu, Judo
 
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Beiträge: 391
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"Harmonieempfinden" entsteht nicht erst daraus, dass man etwas spezielles Macht.
Ich kenne niemand, der eine gewisse Ordnung nicht positiv bewertet. Trotzdem halten nicht alle diese Ordnung. Manchen ist es nicht wichtig, oder sie "brauchen" es nicht. Aber sie empfinden es ziemlich alle gleich.
Den meisten ist aber nicht so klar, was diese teils unbewusste innere Reaktion auf die Umgebung mit ihnen macht und das ihre Umgebung auch ein Ergebnis ihrer inneren Verfassung ist. Feng Shui ist eine Methode, das zu beschreiben und damit umzugehen. Aussen und Innen stehen in einer Wechselbeziehung. In (Weg-)künsten wird versucht, durch Arbeit im Aussen das Innen zu verändern, das dann wiederum nach aussen wirkt, so dass sich zum Beispiel die Praxis von Karate auf andere Lebensbereiche auswirkt.
Was einem im materiellen Bereich begegnet korrespondiert mit dem geistigen oder energetischen (wie immer man es nennen will) Bereich. Das gilt unabhängig davon, ob man es bewusst zu verändern versucht oder nicht und sagt auch nichts über die Qualitäten aus.
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  #85  
Alt 17-05-2008, 04:18
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Kampfkunst: karate- do
 
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Beiträge: 250
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Zitat:
Zitat von Kimi Beitrag anzeigen
"Harmonieempfinden" entsteht nicht erst daraus, dass man etwas spezielles Macht.
Ich kenne niemand, der eine gewisse Ordnung nicht positiv bewertet. Trotzdem halten nicht alle diese Ordnung. Manchen ist es nicht wichtig, oder sie "brauchen" es nicht. Aber sie empfinden es ziemlich alle gleich.
Den meisten ist aber nicht so klar, was diese teils unbewusste innere Reaktion auf die Umgebung mit ihnen macht und das ihre Umgebung auch ein Ergebnis ihrer inneren Verfassung ist. Feng Shui ist eine Methode, das zu beschreiben und damit umzugehen. Aussen und Innen stehen in einer Wechselbeziehung. In (Weg-)künsten wird versucht, durch Arbeit im Aussen das Innen zu verändern, das dann wiederum nach aussen wirkt, so dass sich zum Beispiel die Praxis von Karate auf andere Lebensbereiche auswirkt.
Was einem im materiellen Bereich begegnet korrespondiert mit dem geistigen oder energetischen (wie immer man es nennen will) Bereich. Das gilt unabhängig davon, ob man es bewusst zu verändern versucht oder nicht und sagt auch nichts über die Qualitäten aus.
das dieses harmonieempfinden so ziemlich etwas grundlegendes ist, gebe ich dir bedingt recht.
jedoch ist es so, dass wir unser unterbewusstsein mit allem was wir denken und tun, programmieren. Wir geben ihm unser idealbild vor.
Ein beleibter mensch ist so, weil er es akzeptiert so zu sein. Er versucht es zu vertuschen, indem er vermeintlich sexy klamotten fuer beleibte menschen anzieht und sich einredet, auch ein beleibter mensch ist sexy und schoen und der rest der welt hat das zu akzeptieren. Deshalb wird er auch nicht auf einmal duenn, weil sein idealbild das ist. es stoert ihn nicht, daher wird sich
nichts aendern. jemand der in einer verramschten bude zu hauesen pflegt, fuer den ist es normal und er wird sich in einer uebersichtlich aufgeraeumten wohnung nicht mehr wohlfuehlen. Das ist einfach so, da sein idealbild seine wohnung ist, sonst waere sie ja anders.
wenn du sagst, trotzdem halten die meisten menschen diese ordnung nicht, die sie eigentlich ja positiv bewerten, hast du vollkommen recht, dass das der einzige grund ist, warum es unordnung trotzdem gibt. Es ist die inkonsequenz, die traegheit der meisten menschen. Und genau deshalb muss man es bewusst veraendern, man muss die konsequenz erlernen und sein unterbewusstsein, wieder darauf programmieren, diese ordnung als idealbild aufzubauen.
Dafuer ist das motorrad-pflegen eine gute uebung. anfangs putzt man es grob, empfindet es als sauber, danach entdeckt man immer mehr kleinigkeiten,die es dann wieder nicht mehr als sauber erscheinen lassen. Wenn diese beseitigt sind, kommt das naechste. man lernt so stoerfaktoren im leben zu eliminieren. Und das ist anfangs bewusstes training.
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  #86  
Alt 26-05-2008, 10:36
Benutzerbild von banri ikku
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Traditionelles Shotokan
 
Registrierungsdatum: 02.01.2008
Ort: Neuastenberg
Beiträge: 36
Standard Erstaunlich

Die Güte der Beiträge ist von erstaunlicher Qualität.
Genau darum geht es.
Die Form zu erlernen um sie dann zur Leere werden zu lassen.
mit dem Bewusstsein das das eine das andere bedingt.


Huuupssss

So long

banri ikku


Interessant ist auch, das das Kanji für Leere bei Karate ( Kara ) identisch ist mit dem philosophischen Ku ( Leere ) in dem
Zusammenhang der 5 Skandhas ( Erscheinungsformen ) ( shiki ).

Geändert von banri ikku (28-05-2008 um 08:51 Uhr). Grund: Ergänzung
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