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Umfrageergebnis anzeigen: ohne vollkontaktkumite kein echtes karate
ja,das stimmt. karate ohne vollkontaktkumite ist kein echtes karate 35 38,89%
nein,das stimmt nicht.echtes karate braucht kein vollkontaktkumite 55 61,11%
Teilnehmer: 90. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #16  
Alt 18-05-2007, 07:32
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 01.05.2002
Beiträge: 58
Standard

Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
...
Für mich gehört halt einfach eine Charakterschule dazu ...
A bientôt
Adrién
Dazu ein paar Fragen:
- Wie wird in dieser "Schule" unterrichtet?
- gibt es hierzu auch Grundschule (Basistechniken), Bruchtests, Graduierungen, etc. pp.?
- Welches sozial-ethische Grundmuster wird zur Beurteilung herangezogen?
- Über welchen Charakter muss der Unterrichtende verfügen (sehr fies, fies, edel, edelst), und welche Institution beurteilt dessen Charakter nach welchen Gesichtspunkten?

null
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  #17  
Alt 18-05-2007, 08:32
Benutzerbild von megahoschi
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: jj
 
Registrierungsdatum: 04.01.2007
Ort: Börlin
Alter: 31
Beiträge: 387
Standard

@royce gracie 2: was das mit dem thema zu tun hat? ok, ich erklär´s dir:
wenn vollkontakt ohne ko keinen sinn macht, dann gibt´s im echten karate keinen vollkontakt.
zusammenhang zum thema deutlich geworden?
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  #18  
Alt 18-05-2007, 09:15
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 30.03.2002
Beiträge: 834
Standard

Die Fragestellung an sich ist schon mal wieder dumm, weil sie suggeriert, dass es ein "echtes" Karate und ein "unechtes" Karate gibt.

Darin schwingt bereits die implizite Aufforderung mit, das, was die anderen machen abzuwerten, egal, ob es sich nun um voll, halb oder gar nicht Kontakt handelt, anstatt zu akzeptieren, dass die Präferenz für das Eine oder das Andere reine Ansichtssache ist, die keine Bewertung in Kategorien wie echt, unecht, richtig oder falsch zulässt.

Gruß
Joetokan

Geändert von joetokan (18-05-2007 um 10:42 Uhr). Grund: spellcheck
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  #19  
Alt 18-05-2007, 10:17
Benutzerbild von YiShen
inaktiv
Kampfkunst: Opa Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 26.02.2005
Ort: Mül(l)heim
Alter: 32
Beiträge: 1.640
Standard

Ja, gehört auf jeden Fall dazu, nachdem man den Körperbau entwickelt hat.

Und ja, es gibt unechtes Karate: Keine Makiwara - Kein Karate. zB.
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  #20  
Alt 18-05-2007, 10:28
Moderator
Kampfkunst: Karate, Iaido
 
Registrierungsdatum: 01.05.2002
Ort: Wien
Beiträge: 1.997
Standard

Da kann ich mich joetokan nur anschließen. Obwohl ich es grundsätzlich für interessant finde, wie eine Abstimmung 'VK im Karate ja/nein' hier im Forum aussieht, halte ich die Fragestellung für etwas unglücklich, da es so etwas wie 'echtes' oder 'unechtes' Karate nicht gibt. Es gibt jedenfalls 'authentische' Okinawa-Stile, die nicht nur ohne VK sondern sogar gänzlich ohne Freikampf auskommen (zB Matsubayashi Ryu) und es gibt eben welche, in denen VK Kumite -nach welchen Regeln auch immer- praktiziert wird.

Von da her kann die Antwort auf diese Frage eigentlich nur 'Nein' lauten. Interessanter wäre wohl die Frage, wer hier im Forum der Meinung ist, dass VK Teil des Trainings sein sollte und wer nicht...
__________________
Gruß
Weudl
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  #21  
Alt 18-05-2007, 11:39
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
Standard

Salut,
@weudl
merci für das entfernen meiner unfähigkeit Tasten zu drücken

@null
Es sind Kleinigkeiten:
Wer einen Schwarzgurt nicht mit OSU! begrüßt macht sehr sehr viele Liegestützen oder Kniebeugen. (Bei Farbgurten soll man es auch machen, ist aber nicht wie beim Dan Pflicht)
Wer zu spät kommt setzt sich Seiza in die Ecke und wartet bis ihm der Sensei erlaubt aufzustehen. Dann muss er Liegestütze machen und dann darf er mittrainieren. Wer stört macht viele viele Lieestütze. Wenn jemand jammert machen alle Liegestütze.
Jeder wird immer wieder zu theoretischem aus Sosai Oyamas Lebenslauf gefragt. Wer antworten nicht kennt macht Liegestütze. Der Dojo Eid wird immer abgefragt und bei nicht können, wieder Liegestütze.
Wenn wir Kraftübungen machen erklärt der Sensei eigentlich fast immer etwas zum Benehmen im Karate und was die sieben Strophen des Dojo Eides bedeuten sollen. Wann immer wir SV trainieren (kommt bei uns jetzt im Kyokushin zwar nicht ganz so häufig vor, aber manchmal halt doch ) erzählt man uns das wir wegrennen sollen wenn es gefährlich werden könnte, egal ob wir i recht sind oder nicht. Kindern immer wieder sagen sie sollen wenn sie jemand "ärgert" weggehen anstatt sich zu wehren.......usw.
So sieht bei uns Charakterschule aus und ich finde so sollte Charakterschule auch aussehen.
Natürlich ist das immer auch eine Frage des Senseis, aber in der Theorie sollte es doch zumindest mal einen Dojo Eid geben und vom jeweiligem Stilbegründer eine Lehre was Do bedeutet.


@megahoschi

Zitat:
wenn vollkontakt ohne ko keinen sinn macht, dann gibt´s im echten karate keinen vollkontakt.
ich finde die Aussage sehr fragwürdig (lieb ausgedrückt für unsinnig ), denn nach deinen Worten deklarierst du ja bereits alle nicht Vollkontaktstile als unecht.
Ich finde die aussage Shotokan sei kein echtes Karate, weil es keinen KO Kampf gibt völlig Blöd!


@weudl und joetokan
ich finde das Soundkarate bzw. dieses "Fitness-Aerobic-Karate" kein "echtes" Karate mehr ist.
Hart gesagt:
Zu Musik herumhamplen.
Das ist meine Meinung.
Ich möchte euch bitten zum Soundkarate mal Stellung zu nehmen.

A bientôt
Adrién

Geändert von Dubois (18-05-2007 um 16:43 Uhr).
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  #22  
Alt 18-05-2007, 12:15
Benutzerbild von noppel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
Registrierungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 6.635
Standard

Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
@null
Es sind Kleinigkeiten:
Wer einen Schwarzgurt nicht mit OSU! begrüßt macht sehr sehr viele Liegestützen oder Kniebeugen. (Bei Farbgurten soll man es auch machen, ist aber nicht wie beim Dan Pflicht)
Wer zu spät kommt setzt sich Seiza in die Ecke und wartet bis ihm der Sensei erlaubt aufzustehen. Dann muss er Liegestütze machen und dann darf er mittrainieren. Wer stört macht viele viele Lieestütze. Wenn jemand jammert machen alle Liegestütze.
Jeder wird immer wieder zu theoretischem aus Sosai Oyamas Lebenslauf gefragt. Wer antworten nicht kennt macht Liegestütze. Der Dojo Eid wird immer abgefragt und bei nicht können, wieder Liegestütze.
Wenn wir Kraftübungen machen erklärt der Sensei eigentlich fast immer etwas zum Benehmen im Karate und was die sieben Strophen des Dojo Eides bedeuten sollen. Wann immer wir SV trainieren (kommt bei uns jetzt im Kyokushin zwar nicht ganz so häufig vor, aber manchmal halt doch ) erzählt man uns das wir wegrennen sollen wenn es gefährlich werden könnte, egal ob wir i recht sind oder nicht. Kindern immer wieder sagen sie sollen wenn sie jemand "ärgert" weggehen anstatt sich zu wehren.......usw.
So sieht bei uns Charakterschule aus und ich finde so sollte Charakterschule auch aussehen.
Natürlich ist das immer auch eine Frage des Senseis, aber in der Theorie sollte es doch zumindest mal einen Dojo Eid geben und vom jeweiligem Stilbegründer eine Lehre was Do bedeutet.
mhhh irgendwie hatte ich mir unter dem mystischen begriff "charakterschule" mehr vorgestellt. den lebenslauf des stilgründers auswendig können, im training die klappe halten und pünktlich kommen...

naja ich hatte mehr erwartet. unpünktlichkeit und unruhe wird beim kickboxen genauso bestraft. ist ja ganz süß, dass euer dojo-eid n sieben-strophiges lied ist, aber ne dojo-ordnung gibts auch beim kickboxen und die hat man gefälligst auch zu kennen bzw zu befolgen, sonst geht man an dem tag sehr viel früher nachhause.

kurzum: dafür, dass charakterschule so lange so stark mystifiziert wurde, bin ich enttäuscht.

wäre vielleicht n extratopic wert, wie die umsetzung von charakterschule bei anderen dojos aussieht

liebe grüße

P.S.:

mir war so, als wäre osu eine eher unhöfiche anrede... in japan eher so ghettoslang und solle deswegen eigentlich nicht verwendet werden.
Karate Müllheim - Oss und seine Herkunft
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-Ays- war HIER!!!

Geändert von noppel (18-05-2007 um 12:23 Uhr).
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  #23  
Alt 18-05-2007, 12:28
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
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Beiträge: 2.337
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Salut,
@noppel
ich habe nie ein Wort über Kickboxen verloren, oder irgendwelche vergleiche gezogen das es in anderen KK nicht so sei

Zitat:
mhhh irgendwie hatte ich mir unter dem mystischen begriff "charakterschule" mehr vorgestellt. den lebenslauf des stilgründers auswendig können, im training die klappe halten und pünktlich kommen...

naja ich hatte mehr erwartet. unpünktlichkeit und unruhe wird beim kickboxen genauso bestraft. ist ja ganz süß, dass euer dojo-eid n sieben-strophiges lied ist, aber ne dojo-ordnung gibts auch beim kickboxen und die hat man gefälligst auch zu kennen bzw zu befolgen, sonst geht man an dem tag sehr viel früher nachhause.
Ich weiß nicht wie es im Kickboxen aussieht. Das hat auch nichts mit diesem Thread zu tun.
Aber ich kann dir sagen:
Wenn du drei-vier mal in der Woche im training bist und das wie eine Doktrin immer und immer wieder eingetrichtert bekommst, dann verändert es dich. Auch weil du privat anfängst über Geschichten des Sensein nachzudenken. Das habe ich an mir gesehen, denn ich habe damals Karate angefangen um mich zu prügeln. Das letzte auf der Welt was ich heute will sind Prüglereien.

Desweiteren habe ich gesagt das es ein Ziel sein sollte den Dojo Eid zu verstehen und nciht nur herunter "singen" zu können. Und wenn man sich mit den Punkten des Eides auseinandersetzt ist das sehr wohl eine ordentliche Charakterschule. Quasi eine Ethik für Karateka. Die kann man natürlich unterschiedlich interpretieren, aber die Kernaussagen sind immer gleich.

Zitat:
wäre vielleicht n extratopic wert, wie die umsetzung von charakterschule bei anderen dojos aussieht
Wäre doch eine Idee.

Nachtrag:
Zum Biespiel das man sich nach jedem Trainingskampf vorher verbeugt und nach dem Kampf händereichend sich verbeugt und sich auf japanisch bedankt ist eine Form der Charakterschule, denn ich kann meine Hand dafür ins Feuer legen:
Jemand der ernsthaft Karate trainiert wir das Wort danke auch privat öfters im Mund haben als Nichtkarateka. (Ohne Bezug auf andere Kampfkünste)

Geändert von Dubois (18-05-2007 um 12:30 Uhr).
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  #24  
Alt 18-05-2007, 12:32
Benutzerbild von noppel
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Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
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Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
Salut,
@noppel
ich habe nie ein Wort über Kickboxen verloren, oder irgendwelche vergleiche gezogen das es in anderen KK nicht so sei
dann habe ich das hier wohl falsch verstanden

Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
Ja das ist natürlcih auch ein Ansichtspunkt.
Für mich gehört halt einfach eine Charakterschule dazu (Inwiefern der jeweilige Shihan, Sensei das unterrcihtet dahingestellt, generell sollte es sowas geben, zumindest in der Theorie), sonst driftet es für mich zu sehr in richtung Kickboxen.


grüße

und das mit dem osu interessiert mich trotzdem näher
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  #25  
Alt 18-05-2007, 12:35
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Beiträge: 2.337
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Salut,
@noppel
Zitat:
sonst driftet es für mich zu sehr in richtung Kickboxen.
Schlechte Formulierung. Gebe ich zu war unobjektiv da ich kickboxen nicht kenne (aber meine Klisches im Kopf habe)



Zitat:
und das mit dem osu interessiert mich trotzdem näher
meinst du damit Pflichtbegrüßungen gegenüber Danträger oder allgemein was es mit OSU! aufsisch hat? .... obwohl das sehr nah beieinander leigt
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  #26  
Alt 18-05-2007, 12:40
Benutzerbild von noppel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
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Beiträge: 6.635
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Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
meinst du damit Pflichtbegrüßungen gegenüber Danträger oder allgemein was es mit OSU! aufsisch hat? .... obwohl das sehr nah beieinander leigt
sowohl, als auch... zumal ich bisher eher die meinung in dem oben geposteten link vertrat und es gemieden habe, dieses wort zu benutzen...

sollte dies jedoch ein indiz für einen schlechten charakter des karatekas sein, wär ich geneigt, meine haltung zu überdenken...

kurz: steht da scheiße in dem link?
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  #27  
Alt 18-05-2007, 12:51
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Kampfkunst: "beliebiges Klischee einfügen"
 
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Beiträge: 643
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Zitat:
Zitat von hagakure22 Beitrag anzeigen
achso,demnach müsste jede kampfkunst karate sein mfg. hagakure

Richtig. Kommt halt immer drauf an was Karate für einen selbst ist.
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Mit Atzen einen HEBEN, dass bedeutet LEBEN!!!
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  #28  
Alt 18-05-2007, 13:09
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
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Zitat:
Es geht jetzt dem Ende der Einheit entgegen und ich fühle mich angewidert vom derart freizügigen Gebrauch dieses Begriffs. Die Einheit ist zu Ende und die Schüler beenden die Einheit mit einer Verbeugung und einem „Ossu“ für jede Bewegung, richten ihren Anzug und bevor sie hinausgehen noch zwei „Ossu“, einen zu mir und einen beim durchqueren der Türe.

Zitat:
Hat irgend jemand überhaupt bemerkt, dass wenn Mensch (die noch nie dort waren) vom Training in Japan zurückkamen diesen Ausdruck beinahe aus ihrem Vokabular gestrichen haben? Ich habe es nie gehört, bis eben in diesem vergangenen Jahr, aber... ich habe nie jemand anders als einen Ausländer „Ossu“ sagen hören. Ich habe sein Fehlen nie bemerkt, bis ein Schüler aus meinem Dojo, der mit mir dort war, es am ersten Tag des Trainings zu gebrauchen begann. Gerade als das „ooooo...“ begann über seine Lippen zu kommen hielt er ein, da er die einzige Person war, die diese Äußerung machen wollte.


Ich bin entsetzt!
Osu hat viele Bedeutungen. Die Étymologie von Osu kenne ich nicht, aber ich finde das was und vorallem wie dieser Mensch da schreibt absolut respektlos und daneben!!!

Also:
Wenn man ein Dojo betritt sagt man in der Regel zwei mal OSU! Einmal nach links und einmal nach vorne. In einem echten Dojo steht links ein Altar der dazu dient dem Stilbegründer (in meine Fall Sosai Oyama, bei Shotokan Karateka Funakoshi...usw.) zu ehren. Bei diesem Oss verschließt man die Augen wenn der Begründer gestorben ist, ansosnten bei verbeugungen immer die Augen offen nach vorne, aber mit gebeugtem Kopf. Da viele Vereine kein Dojo haben sonden eine Turnhalle/Mehrzweckraum....usw. wird das OSU immaginär zum altar gemacht, je nach Verein dann auch weggelassen.
Das zweite Osu ist eine Respektsbekundung gegenüber dem Ort andem du bereit bist deinen Weg weiterzubeschreiten. Wenn man das Dojo betritt sollen alle Probleme im alltag draußen gelassen werden. (inwiefern man das kann ist natürlich ein anderes Thema)

Osu! ist eine respektvolle Begrüßung und verabschiedung. Ein Zeichen für Bereitschaft wenn der Kampf oder die Übung beginnt. Ein Zeichen dafür das ich verstanden habe was man von mir will.
Osu! ist auch ein Zeichen dafür, das man bereit ist alles zu geben. Willensstärke zu zeigen, auch wenn der Körper schwach ist. Der Sensei sagt 1000 Liegestütze. Du sagst Osu! und stürzt dich auf den Boden mit der wahren überzeugung: "Ich mache jetzt 1000 Liegestütze" Du jammerst nicht oder sagst "was?" oder sagst und denkst auch nicht. "spinnt der davorne?" Du willst wahrhaftig alles geben was du kannst. Natürlich ist 1000 Liegestütze Utopie. Ich schaffe wenn ich gut drauf bin gerade mal um die 60 Liegestütze. Aber du hast es mit deinem ganzen Geist versucht, mit deiner ganzen Kraft und deiner ganzen überzeugung. Wieviele iegestütze dann dabei herauskommen ist egal, es geht um die geistige Einstellung, das du wirklcih gewillt bist das zu machen.
Um Oyama mal kurz zu zitieren: "Nur ein Mensch der strebsam ist, ist wahrhaft ehaben"


zu dem Text: Japaner sagen angeblich kein Osu!
Schwachsinn!

Ich weiß nicht wie das auf der Straße aussieht und ich habe auch noch nie Shotokan-Ryu und ich Goju-Ryu trainiert, aber ich kann dir sagen, im Kyokushin in Japan ist Osu! ein sehr sehr häufig gebrauchtes Wort im training. Genauso wie bei uns.


A bientôt
Adrién
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  #29  
Alt 18-05-2007, 14:44
Benutzerbild von Royce Gracie 2
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: ^_^
 
Registrierungsdatum: 27.11.2005
Ort: Nürnberg/Erlangen
Alter: 26
Beiträge: 3.979
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Zitat:
Zitat von megahoschi Beitrag anzeigen
@royce gracie 2: was das mit dem thema zu tun hat? ok, ich erklär´s dir:
wenn vollkontakt ohne ko keinen sinn macht, dann gibt´s im echten karate keinen vollkontakt.
zusammenhang zum thema deutlich geworden?
Ich bin vermutlich mega dumm

Ich kapier allein inhaltlich und linguistisch diese Aussage nicht.
Das hört sich für mich an wie :

Wenn Fußball ( Vollkontakt) ohne Fußballtore(Ko) keinen Sinn macht dann gibt es im Sport(echtes Karate) kein Fußball.(Vollkontakt)

Also rein linguistisch ist deine Aussage käse und ich frage mich wie das überhaupt jemand verstehen konnte
__________________
What do u know about fighting if u have never been in a ring/cage ?
Nothing ! absolutely nothing
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  #30  
Alt 18-05-2007, 16:26
Benutzerbild von FireFlea
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Seidō Karate, über den Tellerrand
 
Registrierungsdatum: 23.03.2004
Ort: Hessen
Alter: 33
Beiträge: 7.456
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Es gibt zum einen das Slang Osu, das sehr unhöflich ist. Das Karate Osu leitet sich aber nicht vom Abgekürzten onegai shimasu ab sondern vom Sprichwort osu no seishin bzw. osu shinobu was soviel wie Geduld bewahren bedeutet. Ob es in Japan verwendet wird hängt denke ich vom Stil ab, bei den Kyokushin Richtungen auf jeden Fall. Es gibt aber auch Stilrichtungen, die nicht ossen. Im Alltagsleben würde ichs nicht verwenden.
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