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#46
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| Zitat:
Dennoch willst du (!) etwas von Mir (sofern du mein Schüler bist) und um das zu bekommen musst du dich eben an die Dojoregeln halten – oder mit den Konsequenzen leben. Wenn dir diese nicht gefallen und du lieber das nächste KU-Dojo besuchen willst, bitte. Das ist 150 – 200km entfernt. Wenn du auf die Meinung deines Trainers (bezgl. Prüfungen) keinen Wert legst, warum soll er sich die Mühe machen dir überhaupt noch etwas beibringen? Und wenn du trotz gegenteiliger Empfehlung trotzdem zu einer Prüfung gehst und ein schlechtes Bild abgibst, fällt das sofort auf deinen Trainer und dein Dojo zurück. Deine Handlung war natürlich begründet, allerdings reicht in dolchen Fällen meist ein Blick, kurzer Pfiff und die Geste des Zeigefingers vorm Mund. Funktioniert meist sofort und keiner fühlt sich hinterher doof (angemacht). Ok, man(n) kann so nur leider nicht alle wissen lassen, dass man kein Niveau, aber dafür riesen Cojones hat.
__________________ 17. + 18.03.2012 - Koryu Uchinadi Lehrgang mit Olaf Krey in Bielefeld |
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#47
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. Seit dem ist der bei mir unten durch.
__________________ Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen! |
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#48
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| Servus Leute, ich habe mal eine Frage, ob in euren Augen eine externe Prüfung vertrettbar wäre (ohne erlaubnis des Trainers). Naja bis letzte Woche hätte ich sowas gar nicht in erwägen gezogen, da mir schon erklärt wurde, dass der Haupttrainer das "Prüfungsanrecht" verteilt, auch wenn er dabei nicht als Prüfer auftritt. Daran wollte ich mich auch eigentlich halten, doch es gibt ein paar Dinge die mich stören. Dazu gehört, dass man als Gelbgurt bei uns nur "vereinfachte" Khionbahnen läuft und dementsprechen, gefühlt, kaum etwas beigebracht bekommt. Ich würde mir auch öfters eine korrektur wünschen (also wenn ich was falsch mache ). Jetzt haben wir mehrere Trainer und da wir ein Verein sind, der fast nur aus der Oberstufe besteht, liegt auch so des öfteren der Schwerpunkt. Zwei Trainer bekommen die Balance gut hin, aber beim Haupttrainer vermisse ich das manchmal. Dazu kommt die Fahrtkosten betragen fast das 100x des Jahresbeitrags (ja das hundertfache). Deswegen würde ich vielleicht wechseln wollen.In der "vereinslosen Zeit" bzw. in der Übergangsphase würde ich gerne meinen 7. Kyu machen. Das Programm kann ich und ein anderer Trainer aus dem Verein würde mich auch warscheinlich Prüfung machen lassen, er ist halt der Kindertrainer (und lässt noch diesen Monat welche diese Prüfung machen, die mit mir angefangen haben und nur 1x die Woche trainieren zum vgl. ich bin 3 1/2 bis 5 Stunden pro Woche meist im Training, letzte Woche waren es dank Lehrgang sogar 10). Auf einen Lehrgang wurde ich sogar gelobt, jetzt ist die Frage: Setzte ich mich einfach über meinen (noch) Trainer hinweg, wenn ich vermutlich eh wechsel, oder warte ich auf die Erlaubnis des neuen Trainers ? (Wäre vielleicht sogar Tunierrelevant, falls ich starten möchte/darf) (Prüfungslehrgang wäre sogar die Woche noch bzw. in nächster Zeit vorhanden ) |
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#49
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| Ich denke das Hauptproblem ist eigentlich nicht die Prüfungsfrage sondern deine Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation. Grundsätzlich würde ich dir Empfehlen über die Probleme in aller Ruhe und unter 4 Augen mit den Trainern (in dem Fall mit dem Haupttrainer) zu reden. Nur dann hat ein Trainer eine Chance etwas dazu zu lernen oder etwas zu verändern. Ohne die Zustimmung (oder auch gegen den ausdrücklichen Wunsch des Trainers) zu einer Prüfung zu gehen ist natürlich auch eine Form dem Trainer zu sagen dass du auf seine Meinung nicht allzu viel gibst ;-). Aber es ist sicher nicht die konstruktivste Methode ... |
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#50
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und kann jetzt vermutlich die Qualität besser als früher beurteilen.Probetraining in einen anderen Verein hat mir mal wieder unglaublich Spaß gemacht. Der Verein liegt dazu viel näher als mein aktueller Verein und Karate macht mir super viel Spaß. Das hat mich jetzt in meinen Zweifeln etwas bestärkt und ich denke einfach ein Gürtel ist unwichtig solang er das Training nicht beeinträchtigt. Doch wenn der Fall eintrifft, solte man Prüfungen vom Können und vom Fleis abhängen machen und nicht von der Zeit. Der Wechsel wäre vielleicht deshalb gut für meine sportliche Entwicklung, denn nach dem was mir ein bekannter Erzählte haben scheinbar schon über 30 Leute nach dem Anfänger Training aufgehört. Ein Beispiel, was mich eben abschreckt, ist ein Grüngurt nach 3 1/2 Jahren Dabei wurde mal zu mir gesagt von einen anderen Trainer, er denkt ich könne innerhalb von 3 Jahren Braun werden. Es ging in den Gespräch aber nicht um Prüfungen ansich.Deswegen denke ich sind externe Prüfungen an sich Sinnvoll, auch wenn ich jetzt doch keine machen würde. Man kann dadurch diese persönliche Einstellung des Trainiers zum Thema Graduierung/Prüfung umgehen, wenn man unzufrieden ist. Wobei ein einheitliche Reglung zur Zulassung auch schon vom Vorteil wäre . |
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#51
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| Welche Graduierung einzelne Personen in einem Verein nach einer bestimmten Zeit erreicht haben sagt meiner Meinung nach nicht viel über den Verein (geschweige denn über die Qualität) aus. Bestenfalls kann man sich anschauen wie lange die Leute im Durchschnitt brauchen, aber selbst das halte ich nicht wirklich für wichtig. Das Leute nach einer gewissen Zeit aussteigen kann schon ehr ein Hinweis sein wie die "Stimmung" im Verein ist. Allerdings gilt eben auch dass nicht jeder einen Sport über Jahre betreiben will, manche haben nach einer Weile einfach Lust auf was anderes/neues oder stellen einfach fest dass das Karatetraining nicht das richtige ist. Gerade im Kinder/Jugendbereich ist das oft zu beobachten, ich finde das auch nicht problematisch. Kinder und Jugendliche wollen sich ausprobieren, neues erleben. Und nicht zuletzt motiviert es auch Leute die am Karate Spass haben mal etwas neues (oder etwas auf andere Art) zu machen, ein Erlebnis das man am auf Lehrgängen oder beim Training in anderen Vereinen erleben kann. Aber wenn du dich woanders besser aufgehoben fühlst, sei es weil dir die Art der Leute oder Trainer mehr liegen, weil dir die inhaltliche Ausrichtung des Trainings besser gefällt, weil das Training für dich leichter zu erreichen ist, weil die Trainingspartner besser zu dir passen oder weil du den Eindruck hast dass das Niveau besser zu dir passt - all das sind gute Argumente sich für oder gegen einen Verein zu entscheiden. |
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#52
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| Kann jetzt sein, dass da ein paar Fehler aus Unwissenheit dabei sind. Aber wenn dem so ist, liegt es letztlich nur am Dojo-Leiter ob er wechselt oder nicht. Gruß KeineRegeln |
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#53
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| Es muss nicht einmal das komplette Dojo wechseln. Die Stilrichtungen werden Einzelpersonen zugeordnet und spielen meines Wissens nach auch für den Prüfling keine Rolle, lediglich für die Zuordnungen innerhalb des DKV. Entscheidend ist nach welchem Programm man geprüft wird, und das steht dem Prüfling (und dem Trainer) frei, die entscheiden frei. Ein Wechsel ist ebenso möglich wie das Prüfung Ablegen von Prüfungen in mehreren Stilen. Geändert von Michael1 (04-02-2012 um 11:24 Uhr). |
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#54
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| Beim Thema Prüfungen scheinen gerne Sätze zu fallen wie "Gürtel/Prüfungen nicht wichtig etc. Zeit lassen etc..." Ich muss sagen ich sehe das entschieden anders. Die Übungen der Unterstufen sind "inkomplette Vorstufen" der eigentlichen späteren Techniken. Ziel ist es die Bewegungen immer um kleine Elemente zu erweitern. Um das ganze mal am Beispiel Kumite zu verdeutlichen: Das Standard Kihon Ippon Kumite hat meiner Meinung nach lediglich folgende Ziele: - richtige Abwehr x für Angriff y kennen - die Hüfte muss vage in die richtigen Richtungen eiern - die diffuse Erkenntnis das Block und Gegenangriff irgendwie was miteinander zu tun haben Das ganze muss überhaupt nicht perfekt sein, es muss nur das Verständnis zu sehen sein worauf es ankommt. Wenn das vorhanden ist tackert man dem Schüler ne andere Farbe an die Hüfte damit der Trainer weiß das er die nächsten Elemente hinzufügen muss. Um beim Bsp. Kumite zu bleiben wird die Technik erweitert um: seitlich rausgehen, Schwerpunktverlagerung, Suri Ashi etc. Dann ist man langsam im Braungurtbereich und kann wirklich anfangen das bis zum Umfallen zu üben. Ich halte langes Aufschieben von Prüfungen in den unteren Gürtelbereichen für sehr kontraproduktiv, genau das züchtet meiner Meinung nach die ganzen kihonfixierten Holzklotzkaratekas ran. Wenn ich schreiben lerne dann übe ich auch nicht erst 10 Jahre wie man nen Stift hält...(na gut, wer weiß, in Japan vlt. schon )Geändert von Garv (28-02-2012 um 11:23 Uhr). |
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