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  #16  
Alt 18-09-2004, 12:56
Benutzerbild von DieKlette
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 16.10.2001
Ort: Münster
Alter: 28
Beiträge: 6.213
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Weudl,
nicht vergessen : Im Boxen, Kickboxen und Muay Thai hebt man die Schulter bei der Schlagtechnik an um das Kinn zu schützen. So schwach hauen diese Stilvertreter allerdings nicht .
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  #17  
Alt 18-09-2004, 13:10
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate, etwas Luta Livre
 
Registrierungsdatum: 09.10.2001
Ort: Deutschland, NRW, Raum Köln
Beiträge: 2.381
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Zitat:
Zitat von weudl
Meiner Meinung nach ist es keineswegs erwiesen, dass man durch die Drehbewegung beim horizontalen Fauststoß mehr Stabilität in die Technik bekommt. Es kommt es bei unsachgemäßer Ausführung hierbei zu einem Heben der Schulter (wenn bei der Rotation der Ellbogen nicht unten bleibt), was wiederum sogar zu einer Schwächung der Technik führt. Die Rotation zur horizontalen Faust sollte daher eigentlich lediglich im Unterarmbereich erfolgen.
Bei falscher Ausführung ist die Drehung sicher kein Vorteil. Vielen Problemen kann man aus dem Weg gehen wenn man ganz bewust darauf achtet erst ganz am Schluss (~ letzten 2 cm) zu drehen. Dann wandert der Ellenbogen nicht nach aussen, die Schulter bleibt unten und die Spannung wird auf die Endphase fokuisiert.

Zitat:
Was haltet Ihr von der WT-Philosphie der 'Kraftlinie' bei der vertikalen Faust (wobei man mit den Knöcheln der kleinen Finger schlägt, während Tate ja auch mit den Knöcheln von Zeige- und Mittelfinger ausgeführt werden sollte)? Ich habe bei Higaonna gelesen, dass sich die WT-Ausführung negativ auf das Meridiansystem auswirken soll (er hat das aber auch nur als traditionell überliefertes Problem ohne wissenschaftliche Belege bezeichnet). Ausserdem sollen diese Knöchel (bzw die anschließenden Knochen) nach Aussage eines Arztes bei einem Schlag leichter brechen.
Welche Trefferfläche mit dem Arm eine gerade bildet hängt z.T. von der Fausthaltung ab, schon eine leicht andere Winkelstellung macht sich hier bemerkbar. Aber auch welche Linie ich betrachte (aussen, innen, mitte), es gibt ja zwei Knochen im Unterarm.
Was mit Sicherheit stimmt ist das die Mittelhandknochen auf der Kleinfingerseite dünner sind und daher leichter brechen. Brüche auf der Kleinfingerseite hat es in meinem Umfeld nach kloppereien auch gegeben, bei Zeige- und Mittelfinger bisher noch nicht.
Am kleinen Finger läuft ein Meridian, welcher das ist und ob das bei Zeige- und Mittelfinger anders ist müsste ich nachschauen. Aber nicht jetzt, jetzt gehts zum Training :-).
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Grüße, Michael
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  #18  
Alt 18-09-2004, 23:10
Moderator
Kampfkunst: Karate, Iaido
 
Registrierungsdatum: 01.05.2002
Ort: Wien
Beiträge: 1.997
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Zitat:
Zitat von DieKlette
Im Boxen, Kickboxen und Muay Thai hebt man die Schulter bei der Schlagtechnik an um das Kinn zu schützen.
Hmmm... heben sie die Schulter oder senken sie das Kinn? Das mag zwar äußerlich fast gleich aussehen, ist aber ein haushoher Unterschied. Ich habe mir gerade extra im DSF ein paar Boxkämpfe angesehen und dabei meiner Meinung nach keinen einzigen Schlag gesehen bei dem tatsächlich die Schulter gehoben wurde.

Möglicherweise reden wir aber auch aneinander vorbei. Den von mir erwähnten Fehler beim Fauststoß hält man jedenfalls keine 10 Runden lang durch. Also kann ich mir nicht vorstellen, dass eine derartige Ausführung im Boxen üblich ist...

Zitat:
Zitat von DieKlette
So schwach hauen diese Stilvertreter allerdings nicht .
Habe ich nie behauptet und werde ich auch nie behaupten...

@Michael1

Angeblich soll es sich hierbei um den Herzmeridian handeln. Higaonna sagt auf seinem Makiwara-Video, dass es -den Aussagen alter Meister zu Folge- eventuell zu Herzschäden kommen kann, wenn man mit den Knöcheln der kleinen Finger gegen das Makiwara schlägt. Meines Wissens verläuft der Herzmeridian aber über die Handinnenseite... Auf der Außenseite gibt es Dünndarm, Dickdarm und 3-fach Erwärmer. Ich persönlich halte diese Aussage daher für nicht unbedingt für fundiert (aber sie wurde von Higaonna auch nicht als solche dargestellt).
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Gruß
Weudl
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  #19  
Alt 20-09-2004, 18:01
Benutzerbild von BFM09
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Kampfkunst: Taekwondo Kickboxing, Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 05.09.2004
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Beiträge: 558
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jibaku und michael1 :

stimmt schon was ihr sagt.

war für kurze zeit wech und hab mir das nommal durchgelesen

so wie ich das geschrieben hab, müsste man echt den arm hin und wieder zurückdrehen um die wirkung zu erzielen. habs auch mal ausprobiert. das is quatsch, wenn man sich inner position befindet, in der man die fäuste an der hüfte hält .... inner kampf- oder alltagssituation könnte das schon gehen ... dann gibbets keine doppeldrehung ... naja.

hab damit eigentlich den schlag gemeint, wenn man die rechte schulter (vorrausgesetzt man schlägt mit rechts) zunächst eindreht und dann den arm durch ellenbogendrehung nach oben haut
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  #20  
Alt 29-09-2004, 14:12
Benutzerbild von Ki. 102
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Kampfkunst: Karate
 
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Beiträge: 1.964
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Zitat:
Zitat von Michael1
Ich sehe den Vorteile in der Drehbewegung darin das mehr Muskeln zur stabilisierung aktiviert, also das Kime-Prinzip unterstützt wird.
Hi !
Durch die Drehung ist die Faust immer in der Position, in der am besten Kraft (bzw. Energie) übertragen werden kann. "Stabilisierung" ist also meiner Meinung nach ein gutes Stichwort. Das lässt sich leicht testen: Einfach gegen einen Widerstand in unterschiedlicher Distanz, mit den verschiedenen Fauststellungen drücken. Horizontal (Knöchel oben) bei geknicktem Ellenbogen fühlt sich "komisch" an. Der Horizontal-Vorteil entsteht erst bei fast vollständiger Streckung (siehe auch den anderen Beitrag von Michael1 "... letzten 2 cm"). Die genauen anatomischen Hintergründe sind mir nicht bekannt.
Wenn die volle Streckung nicht erreicht wird, dann wird es ("automatisch") ein Tate-Zuki. Wenn man gar nicht über die Vertikale hinaus drehen möchte, dann ist es ein "gewollter" Tate-Zuki.
GRUß!
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  #21  
Alt 29-09-2004, 15:04
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Kampfkunst: RIBOSY
 
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Zitat:
Zitat von weudl
Hmmm... heben sie die Schulter oder senken sie das Kinn?
Sie machen beides. Die Schulter des Schlagarmes ist beim Schlag höher als die Schulter des anderen. Daraus kann man eine fließende Bewegung machen, wenn man Kombinationen schlägt. Nebeneffekt ist, dass damit das Kinn geschützt wird.
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