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#16
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Das musst du mir erklären.Zitat:
Zitat:
Also wenn irgendwas ungesund ist für die Knie, dann ist es sie zu öffnen und nach vorne zu treten. Die Krafteinleitung geht dann quer zum Gelenk und nicht mehr über die natürliche Bewegungsrichtung des Knies. Du kannst mir nicht sagen, dass das auf langer Sicht gesund ist. Schneller, kräftiger, schöner, whatever lasse ich mir noch gefallen, aber gesund, sicherlich nicht.Zitat:
Zitat:
Aber es stimmt schon, dass es für die Hüfte besser bzw. natürlicher ist. Sieht man in anderen KKs auch, besonders im Tai Ji. Andererseits ist es für dein Knie echt nicht toll, wie ich vorher sagte. Zitat:
Zitat:
Kann ich nicht nachvollziehen. Ob man sich beim Schlag verdreht oder nicht, ist lediglich eine Frage der Stabilität der betroffenen Muskeln und der Entspannung der anderen.Zitat:
. Wenn ich merke, der Gegner ändert dauernd seine Fußstellung, fange ich mit Low-kicks und Fußfeger an.Zitat:
__________________ So viel zu meiner Wenigkeit... |
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#17
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| Shôtôkantrainer, welche sich vom AKS, bzw. Wadô haben beeinflussen lassen. Diese Bewegungen sind nach einiger Übung sehr einleuchtend und findet daher auch gerade im deutschen Shôtôkan langsam immer mehr Verbreitung. Ging mir ja nicht anders. Zitat von ZoMa Im Falle des Gyaku Zuki wird bei der Technikausführung das vordere Bein kurz herangezogen um der Hüfte platz zu machen, damit diese effektiver mitarbeiten kann und man keine kreuzverenkende Haltung einnehmen muss. Rücksicht auf den Körper des einzelnen so oder so zu sein haben.. Bei den vom Shôtôkan mittlerweile so favorisierten tiefen Ständen ist das Problem von Gyaku Techniken offensichtlich: Der vordere Oberschenkelmuskel des hinteren Beines zieht vorne an deinem Becken. Dieses führt (je nach vorbelastung) zu mehr oder weniger Holkreuzbildung. Eine starke Technik wie Gyaku Zuki verschlimmert das Problem dann noch weiter, gerade bei Personen die in diesem Bereich recht empfindlich bzw. übermäßig muskulös sind. Zitat von ZoMa Beim Mae Geri drehen Anfänger erst die Ferse nach innen und treten dann. Fortgeschrittene tun dieses in einer Bewegung. Dies hat natürlich ebenso wie bei der vorgenannten Technik einen gesundheitlichen Aspekt, denn durch das eindrehen des Fußes wird die Physiologische Stellung des Knies beim Tritt beibehalten. Zitat:
Eindrehung deutlich geringer als beim Mawashi Geri. Du drehst den Fuß (je nach Körperbau) ja nur ca. 30-50° über den Ballen ab um den Knie während des Trittes seine Biologische vorgegebene Bewegungsrichtung zu ermöglichen. Diese ist ja die selbe wie beim normalen gehen, da setzt du doch deine Füße auch nicht gerade (parallel) auf, oder? Zitat von ZoMa Davon mal abgesehen (und dieses trifft auch auf den Ushiro Geri zu) ermöglicht es erst eine korrekte Technikausführung. : Nein, denn lt. dem, was generell im Shôtôkan verbreitet wird ist beim Ushiro Geri gar keine korrekte Technikausführung möglich. Zumindest nicht wenn die Vorgabe ist: Standbein bleibt wo es ist und man tritt gerade nach vorn (in den Gegner). Das ist ein Paradoxum Zitat von ZoMa Beispiel: ich stehe im Zenkutsu Dachi, mein Gegner steht direkt vor mir wenn ich jetzt den Fuß stehen lasse und das Gewicht auf mein Standbein verlagere (weil man sonst umkippt) stehe ich nicht mehr frontal zum Gegner, sondern muss leicht schräg treten um ihn zu treffen. Wenn man allerdings die Ferse eindreht, öffnet sich die Hüfte (besser für die Hüftgelenke) und ich kann meinen Schwerpunkt gerade nach vorne verlagern ohne zur Seite auszuweichen. Somit stehe ich frontal zum Gegner und hinter meiner Kraftlinie und treffe besser und leichter. Das stimmt schon, aber der Schwerpunkt wir ja mehr zur Mitte verlagert. Kann man auch ganz einfach ausprobieren, in dem man sich seitlich an eine Wand stellt und dann beide Varianten ausprobiert. Oder sich einfach mal einen Partner schnappt. Zitat von ZoMa Im Falle des Ushiro Geri (Tritt mit Drehung über den Rücken nach vorne) macht es Sinn das vordere Bein nach innen (zur Mitte) zu setzen und sich dann bzw. dabei zu drehen Zitat von ZoMa denn dann trifft man seinen Gegner (wie bei vorgenanntem Mae Geri) frontal und tritt nicht drehungsbedingt an ihm vorbei, bzw. muss schief treten um zu treffen. Nun, es ging ja eigentlich um einen Tritt… Naja, die Frage ist wo der Drehpunkt liegt und der ist ungünstig, lässt man den Fuß stehen.
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#18
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| Also wir haben das Bewegen des vorderen Fusses immer 'Telefonieren' genannt. Ob man das bewusst wahrnimmt und ob man darauf reagiert, ist sicher von der Person abhängig. Aber wenn ich mir überlege, wie oft ich auf Wettkämpfen sehe, dass beim zugedrehten Rücken KEINE Technik kommt, dann glaube ich eher, dass das Nichtreagieren an fehlender Übung und Aufmerksamkeit liegt. Das Argument mit dem verdrehten Rücken gilt ja nur bei denen, die so tief im Zenkutsu-dachi stehen, dass sie die Hüfte nicht mehr eindrehen können. Dagegen hilft aber auch ein kürzerer Stand, so dass man mit der Hüftdrehung den Schwerpunkt absenken kann. Da ich nicht vom Shotokan sondern vom Goju-Ryu komme: Kann mir bei der Gelegenheit mal jemand erklären, wozu der tiefe Stand gut ist? Wenn es ums Training der Muskulatur geht, müsste man ja die Standlänge (und -höhe) je nach Übung anpassen, damit man die Technik richtig machen kann. Ich werfe mich ja auch nicht bei jedem Tsuki auf den Boden und mach noch zwei Liegestütz. Das Standbein beim Mae-Geri kann sehr schonend für das Knie geradeaus zeigen, wenn man beide Hüftseiten gleich weit vorschiebt und nicht die Hüfte des tretenden Beines nach vorne schiebt, also den Oberkörper verdreht. Das macht meiner Ansicht nach auch Sinn für den Mae-Geri, voraussgesetzt es ist ein gestossener und nicht ein geschnappter (ich kann mir nie merken, welcher Keage und welcher Kekomi ist). Wenn der Fuss des Standbeins zum Partner/Gegner zeigt, bringe ich besseren Druck auf die Ferse als beim ausgedrehten Fuss. Damit wird der Mae-Geri stabiler. Der Ushiro-Geri zur Mitte nach vorne mit Drehung bleibt mir als Goju-Ryu-Karate-Ka/Ju-Jitsu-Ka ohnehin verschlossen. Warum erst den Rücken zum Gegner, dazu noch mit 'Telefonieren', wenn es ein Kin-Geri oder Mae-Geri auch tut und schneller ist? Geändert von Kimi (16-02-2007 um 17:54 Uhr). |
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#19
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)und die stabilität nach vorne/hinten leidet auch nicht wirklich drunter. zumindest nicht merklich. generell scheint es mir eher unnatürlich, die füße haargenau nach vorne zeigen zu lassen.wenn man mal beobachtet, wie leute z.b. an ner bushaltestelle stehen, wird man merken, dass bis auf alte omas die meisten leute die füße eher V-förmig stellen. natürliche bewegungen haben noch nie geschadet ![]() |
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#20
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#21
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| oder wenn es möglich ist andersrum(?) man kannja viele sachen durch training erreichen
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#22
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| Ja, kaputte Gelenke z.b. Aber diese Marktlücke wurde schon zur Genüge besetzt..
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#23
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| Beim Mae-Geri ist die größten Belastung in Bewegungsrichtung des Körpers, ein seitliches Rotieren führt zu einer verstärkten seitlichen Belastung des Knies. Andererseits ist es nur durch Abdrehen des Knie's möglich die Hüfte einzudrehen, also die Technik zu stoßen. Zusätzlich ist eine der Aufgabenstellungen in Kihon und Kata Nebenbewegungen zu vermeiden. Ich lerne und übe es so das der Standfuß in Kihon und Kata so lange wie möglich nach vorne zeigt. Gedreht wird also nicht vor oder zu beginn der Bewegung sondern ggf. dann wenn es "gebraucht" wird. Der Ushiro-Geri landet ohne ein Umsetzen des vorderen Fußes oder Überdrehen neben meiner "Lauflinie". Im Kihon nehme ich das zu Beginn so hin. Im Laufe der Übung verändern sich die Prioritäten, spätestens wenn aus Kamae, der Bewegung oder mit realem Ziel getreten wird muss korrigiert werden. Entweder durch überdrehen oder dadurch das ich mich vor der Technik entsprechend positioniere. Die tiefen Stände haben neben dem Krafttrainingsaspekt auf biomechanischer Ebene etwas mit Gleichgewichtsbedingungen und Kräften zu tun. Physikalisch ist es so das dein Gleichgewicht stabiler ist je größer die Standfläche und tiefer der Schwerpunkt ist. Das erreicht man z.B. dadurch das man die Füße weit auseinander setzt und den Körper möglichst dicht an den Bodenbringt. Hier kommt jetzt die Biomechanik hinzu, denn das geht aus anatomischen Gründen eben nur begrenzt und bringt andere Nachteile mit sich .Auch für die Beschleunigung spielt die Höhe des Scherpunktes eine Rolle. Man wird im wesentlichen durch den Abdruck des hinteren Beines nach vorne geschoben (im ZK). Dabei teilt sich die Gesamtkraft welche dein Bein aufbringen kann in zwei Komponenten, eine ist nach oben und eine nach vorne gerichtet. Je flacher der Winkel zwischen Bein und Boden ist desto größer ist der Anteil der dich nach vorne schiebt. Jedenfalls bis zu dem Punkt wo der Anteil der nach unten gerichtet ist so klein wird das die Reibung zwischen Fuß und Boden nicht mehr ausreichend ist und du weg rutscht .Auch hier spielen wieder anatomische Gegebenheiten (und taktische Elemente) mit hinein die uns begrenzen oder einen extem tiefen Stand nicht sinnvoll erscheinen lassen. Und es wird ein Stück weit ad absurdum geführt durch die Tatsache das ein Abstoßen mit dem hinteren Bein nur sehr eingeschränkt möglich ist wenn dieses vollständig gestreckt ist... |
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#24
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| der stand wird aber dadurch, dass die füße sehr weit auseinander sind nur auf der linie der füße stabiler. in allen anderen richtungen dagegen instabiler, weil die haltemuskulatur nicht dafür ausgelegt ist sowas abzufangen und schnelles umsetzen der füße durch einen tiefen stand unmöglich wird. außerdem verlangsamt es die reaktionszeit dahingehend, dass ich länger brauche, um körperlich auf aktionen des gegners zu reagieren. z.b. einem tritt zu entgehen ein durchgestrecktes hinteres bein ist dafür ungefähr so kontraproduktiv wie es nur irgendwie geht. ich denke mir, der grund für tiefe stände ist der, dass dabei dieselben muskelgruppen trainiert werden, wie bei hohen tritten. das würde auch das durchgestreckte hintere bein erklären. |
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#25
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| Zitat:
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Zitat:
Da hab ich noch eine Frage bzgl. des abstoßens.. Ich habe es immer so gerlernt, dass ich mich nicht abstoße, sondern einfach mein hinteres Bein heranziehe. Macht für mich unter dem Gesichtspunkt Sinn, dass die Muskeln von vorn herein eine gleichförmige Kontraktionsbewegung vollziehen und nicht erst Kraft in die falsche Richtung aufwenden müssen um kurz darauf in die entgegengestzte arbeiten zu müssen. Also, warum wird dieses so vielerorts unterrichtet? Einen Geschwindigkeitsvorteil habe ich dadurch nicht ausmachen können. In bisher keinem Dôjô.. Mata Na
__________________ www.Bunkai.org |
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#26
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| Bei der Sache mit dem tiefen ZD muss man unterscheiden, ob man möglichst viel Energie in den Boden leiten oder ob man möglichst viel Energie erzeugen will. Für den ersten Fall ist es eine physikalische Tatsache, dass eine tiefe Stellung mehr Energie verträgt (habe das sogar einmal nachgerechnet). Wieviel Energie man aber erzeugen kann, hängt von vielen anderen Faktoren ab (wie Körpereinsatz, -spannung,...) und hat daher nicht unbedingt etwas mit der Tiefe der Stellung zu tun. Im Gegenteil, kann es durch übertriebene Tiefe dazu kommen, dass man in seiner Beweglichkeit blockiert wird und den Körper nicht mehr voll einsetzen kann. Die Stabilität zur Seite ist in meinen Augen völlig sekundär, da jede Stellung einem bestimmten Zweck dient und der ist beim ZD nun einmal, Energie gerade nach vorne zu bringen. Zur Abwehr von Angriffen von der Seite ist er ungeeignet und von da her genügt es, ihn mit einer natürlichen Schrtittbreite auszuführen. Was die Stellung von Füßen und Knien angeht, habe ich das so gelernt, dass Fuß und Knie immer in die selbe Richtung zeigen sollten und diese sollte immer in etwa rechtwinkelig auf die Hüfte sein. Wenn man bereits Probleme mit den Gelenken (vor allem Knie, Hüfte) hat, würde ich auch davon abraten, das belastete Standbein zu rotieren, da das unweigerlich Knie und Hüfte beansprucht.
__________________ Gruß Weudl |
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#27
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| Wieso soll dass die Gelenke beanspruchen (im Falle des Mae Geri)? Es wird ja gerade nach außen gedreht um das Knie zu schonen und nicht weil es gut aussieht oder sonstiges
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#28
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__________________ a smile is the strongest weapon in the battle of life |
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#29
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| Wenn der Fuß beim Mae Geri zur Seite schaut und das Knie nach vorne, ist das sicher nicht gesund (sieht man immer wieder). Natürlich ist es auch schlecht, den Fuß kleben zu lassen und die Hüfte des tretenden Beines vorzuschieben. Aber das widerspricht ja ebenfalls dem von mir gesagten... Wenn belastete (also in diesem Fall durch das Körpergewicht zusammengedrückte) Gelenke bewegt werden (noch dazu nicht in ihre natürliche Bewegungsrichtung), führt das zu größeren Abnützungen des Knorpels. Bei einem gesunden Gelenk mag das wenig Auswirkungen haben, aber bei einer bereits vorhandenen Schädigung kann dies mitunter die Beschwerden recht schnell verschlimmern (ich spreche hier von leidvollen, eigenen Erfahrungen...).
__________________ Gruß Weudl |
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#30
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| man dreht (bzw sollte) den standfuß ja nicht um 90° sondern vielleicht 10-20° so, wie viele leute sowieso im alltag stehen verglichen mit der fußdrehung und gelenkbelastung eines tiefen stands ist das ein witz. wenn nicht gar schonender, als völlig grade dazustehen, da bei leicht eingedrehtem fuß/knie seitliche belastungen aufs knie/bein auch ein stück weit in der natürlichen bewegungsrichtung des knies abgefangen werden können, statt völlig im rechten winkel dazu. |
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