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#16
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| Moin Alle Nun mal mein Senf hierzu: Ein Schüler sollte nur die Kata('s) lernen deren Techniken er auch beherscht (und zwar richtig ). Damit erledigt sich der Rest von allein. Wenn einer ne tolle Kata kann, aber in der Grundschule pfuscht dann taugt er nichts. Natürlich ist es toll die Sachen der Grossen zu machen, aber wie heist es so schön " Der Weg ist das Ziel ". Ein guter Trainer sollte das auch vermitteln können. Abe ich halte das auch für ein Gesellschaftsproblem. Die Leute denken doch wer 3-4 Jahre Karate ( oder sonst was ) macht und NUR der Blauen Gürtel hat der kann doch nichts taugen. Also immer hinterher rennen, hinter den Gürteln. Aber es soll ja Leute geben die kaufen sich einfach die passenden Gürtel ![]() |
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#17
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| Um bei Wettkämpfen erfolgreich zu sein führen wohl nicht viele Wege daran vorbei relativ früh höhere Katas zu lernen. Dabei geht es aber ja "nur" um die perfektionierung des äußeren Ablaufes (je nach Veranstaltung auch noch "schönes" Bunkai). Das können sicherlich auch niedrigere Graduierungen, das Risiko besteht dabei darin das beherrschen der äußere Form mit dem beherrschen der Kata gleichzusetzen. Was Lerndauer für eine Kata betrifft so habe ich meine Meinung schon einmal in folgendem Thread geäußert: http://www.kampfkunst-board.de/kampf...3&pagenumber=2 |
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#18
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| @ Michael1 Aus diesem Grund lehne ich Wettkämpfe für Anfänger ab, bei denen sie die Kata laufen dürfen, die sie möchten. Es gibt Anfänger-Turniere, bei denen die Kata aus einer vorgeschriebenen Gruppe, z. B. Heian, sein muss. Das wäre in Ordnung. Aber wie gesagt, Gelbgurt und Unsu, damit es auf nem Turnier was wird, halte ich für übel... Oss Dojokun |
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#19
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| Hi Goshinsatori, an sich gebe ich Dir vollkommen recht, dass es weit besser ist, eine einzige Kata wirklich zu beherrschen, als 10 Kata nur vom Ablauf her zu kennen. Da ich aber als Shito Ryu Vertreter aus einer Stilrichtung komme, die nicht gerade sparsam mit der Anzahl der vermittelten Kata umgeht, möchte ich hier doch noch einige Anmerkungen ergänzen. Durch das Kennenlernen einer großen Anzahl an Kata hat man mehr Auswahlmöglichkeit, wenn man die für einen selbst passendsten Kata finden will. Eigentlich gehen fast alle gängigen Schulen (auch auf Okinawa) heute diesen Weg. Zu früheren Zeiten war das natürlich noch anders, da jeder Meister seine Kata geheim gehalten hat und nur an seine wenigen Schüler unter dem Siegel der Verschwiegenheit weitergegeben hat. Da die Meister damals selber nur 3 bis 5 Kata kannten, haben sie natürlich auch nicht mehr unterrichten können und die nötige Zeit und Sorgfalt in das Vermitteln dieser Formen investiert. Seit der Reform und Öffnung des Karate vor 100 Jahren ist diese Denkweise eigentlich überflüssig geworden, da nun jeder Zugriff auf die anderen Kata haben konnte (wiewohl gewisse Dinge nach wie vor nur an die innersten Schüler weitergegeben wurden und werden). Es ändert allerdings nicht daran, dass der Sinn des Katatrainings in der Tiefe zu suchen ist und nicht in der Vielzahl der Formen. Die Frage ob man eine Kata nach 3 oder 5 Jahren beherrscht, ist auch noch im Raum stehen geblieben. Wann kann man sagen, dass man eine Kata versteht oder beherrscht? Es ist sicher nicht das sichere Ausführen der Form. Es ist auch nicht das Wissen eines funktionierenden Bunkai. Wenn man ein gewisses Grundwissen und -können voraussetzt, sind diese beiden Dinge eine Angelegenheit einiger Tage bis Wochen. Interessant wird die Sache wohl dann, wenn man die Katabewegungen reflexartig im freien Kampf anwenden kann. Ob dies allerdings nach einem Monat, nach 5 Jahren oder nie eintritt, kann man wohl a priori nicht sagen... In den Kata verborgenes "Geheinmwissen" wie Vitalpunktstimulationen etc. ist jedenfalls nur eine Randerscheinung über die man bescheid weiß oder nicht. Mit dem Beherrschen der Kata an sich hat dies allerdings nur wenig zu tun.
__________________ Gruß Weudl |
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#20
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| Also, ich muß gestehen, daß ich schon sehr früh auch die Fortgeschrittenen-Katas gelaufen bin und daß es mir nicht geschadet hat...ich würde sogar von mir behaupten, daß ich die fünf Katas, die es bei uns gibt auch immer weiter ausgebaut habe und sie vielleicht nicht unbedingt "beherrsche", wie es bereits gesagt wurde, aber zumindest so, daß sie durchaus dem Prüfungs- oder auch Turnierniveau entsprechen. Meine Meinung: Man sollte Anfänger nicht zwingen, hohe Katas zu lernen, aber wenn sie es sich zutrauen und nicht nur Sch... bauen...warum in aller Welt denn nicht? Bei 10-jährigen mag das noch anders aussehen, aber bei sage ich mal halbwegs erwachsenen Menschen?! Vielleicht bin ich da wenig traditionell eingestellt, aber wenn man die Tradition mal beiseite läßt, macht der gesunde Menschenverstand keinen Grund ersichtlich, warum man talentierte oder lernwillige Schüler derart abbremsen sollte. Gruß Thyura
__________________ Es gibt immer einen noch größeren Fisch |
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#21
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| HI weudl, ich wollte mit 3-5 Jahren eigentlich nur ausdrücken, daß die Leute heute Kata sammeln wie Briefmarken und den Sinn der Kata nicht mehr verstehen. Auch wenn sich seit ca. 100 Jahren das System geändert hat, versuche ich den Schülern "nur" 3 Kata (beispielhaft) zu zeigen, an denen immer wieder gefeilt und geübt wird. Wir haben auch den Vorteil, daß wir auf keine Wettkämpfe oder ähnliches fahren, denn das ist für mich Sport und damit hat Kampfkunst wenig bis nichts zu tun. Das Problem beim Wettkampf ist einfach, daß man, wie ihr ja auch schreibt, als 7.Kyu unter der Kata Jion gar nicht anfangen braucht. Ist jedenfalls bei vielen Wettkämpfen so. Ich halte es für undienlich Kata schön laufen zu wollen, nach aussenhin "perfekt" aber absolut kein Verständnis für die Kata entwickelt. |
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#22
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| Hi @Goshinsatori, da bin ich ganz Deiner Meinung. Besser nur 3 Kata "richtig" lernen als 10 oder 20 nur vom Ablauf nachmachen. Allerdings steht halt immer noch die Frage im Raum, was man nach dem Ablauf und dem Bunkai noch zusätzlich in einer Kata lernen kann... Für mich ist die Frage nach dem oben angeführten Wort "richtig" eben die entscheidende und nicht wie lange man wie viele und welche Kata geübt hat. Mit Wettkampf habe ich auch nichts zu tun und lehne ihn für meine Person auch kategorisch ab. Ob Wettkampf generell gut oder schlecht ist, wage ich allerdings nicht zu behaupten. Dies hängt sicher primär von der inneren Einstellung des Betreibenden ab. @Thyura darf ich fragen, welche Kata Ihr trainiert? Meines Wissens gibt es im Kyokushinkai ca. 20 Kata und nicht nur 5.
__________________ Gruß Weudl |
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#23
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| Kempo Katas, namentlich: Kihon Kata Shodan Kihon Kata Nidan Kihon Kata Sandan Kaminari Kata Nibui Kata Gruß Thyura
__________________ Es gibt immer einen noch größeren Fisch |
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#24
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| Hi Thyura, schönen Dank für die Auskunft. Habt Ihr die "klassischen" Kyokushin Kata auch im Trainingsprogramm oder werden die bei Euch überhaupt nicht unterrichtet? Meines Wissens gibt es im Kyokushinkai jetzt auch Kihon Kata. Ist Dir bekannt, ob es sich dabei um die bei Euch unterrichteten Formen handelt? Ist Euer Kempo verwandt mit dem Shorinji Kempo von So Do Shin oder kommt es aus einer anderen Linie? Vielleicht sollte ich einfach mal auf Eurer Homepage nachsehen... ![]()
__________________ Gruß Weudl |
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#25
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| Mmmm....das kenn ich....ich hab vor einiger zeit auch höhere katas gelernt....ich kann schon alle heian....alle tekki....und bassai dai....bassai-sho hab ich auch versucht aber in der waren ja fast keine techniken sondern nur so bewgenungen....die gut für bunkai sind und so....Darum hab ich jetzt aufgehört höhere katas zu lernen Und überhaupt....was hat mir Kata den schon großartiges gebracht....für SV....ich trinier lieber einzelne techniken ....Gruß Vegeta (8. Kyu) |
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#26
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| Zitat:
is doch egal....wenn ich die techniken in ner kata nicht versteh und sie auch nicht richtig vom ablauf kann....trainier ich wenn ich zB als Gelb-Gurt Tekki 1,2,3 mache....wenigsten Kiba-dachi....und das is doch schon was der Gruß Super-Vegeta |
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#27
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| Mein Tip! Lerne gar keine Kata, schone Deine Gelenke. Lerne Kombination die man brauchen kann. Ich habe im Laufe der Jahre viele Karate -Trainer gesehen, die eine Kata nicht mal interpredieren können. Wenn Du auf schöne Schrittfolgen stehst, dann lerne doch Standard oder Latein Tänze, weil die dann auch mal anwenden kann. |
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#28
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| Zitat:
....das frag ich weil meine knie bei tiefen ständen immer weh tun....PS: nicht wenn ich im tiefen stand stehe sonder wenn ich wieder hoch komm ![]() Gruß Prince Vegeta |
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#29
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| Zitat:
Belasten der stark gebeugten Knie ist generell nicht sehr günstig, insbesondere wenn der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel weniger als 90° beträgt. Wenn dir die Knie nach tiefem stehen weh tun dann solltest du das vermeiden, bei übergewicht kann auch Gewichtsreduktion helfen. Wenn es regelmäßig auftritt solltest du zum (Sport)Arzt gehen. |
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#30
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| Knieprobleme sind aber kein Problem, welches für hohe Katas typisch ist ![]() Oss Dojokun |
![]() |
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