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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #16  
Alt 24-03-2017, 05:53
Benutzerbild von FireFlea
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Kampfkunst: Karate
 
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Zitat:
Zitat von Mozi Beitrag anzeigen
Bin wohl erstens im falschen Land geboren und zweiten in der falschen Zeit.
Als Asiate in China oder Japan im frühen Mittelalter, das wärs gewesen, wo man noch Abenteuer bestreiten konnte und wo die Kampfkunst noch ernst genommen wurde und die Suche nach dem Sinn. Nicht soeine Mist-Zeit wie heute wo alles sich immer nur um den Job, die Wirtschaft dreht und das konsumieren wertlosen Mülls. Und wo der gestresste Arbeiter sich im Familienfreundlichen Karateverein ein paar Schweißperlen abschüttelt, bevor er dann seine Wampe bei einem kühlen Glas vergammeltem Getreide erholen lässt.
Was für ein bullshit. War bestimmt ganz toll im frühen Mittelalter, wo Essen, Strom, Heizung, Wasser und ein Arzt nicht selbstverständlich waren. Wo die Leute nicht einfach kündigen konnten, wenn man keinen Bock mehr auf den Job hatten, sondern nach 14 Stunden auf dem Feld noch den Kopf abgeschlagen bekommen haben, wenn man schief geguckt hat. Wo man nach einer kleineren Verletzung in einem Kampf nach langem Siechtum an Wundbrand verreckt ist. Ja, ganz toll so im Mittelalter als Asiate.....
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  #17  
Alt 24-03-2017, 07:43
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Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu, Judo
 
Registrierungsdatum: 21.02.2017
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Was für ein bullshit. War bestimmt ganz toll im frühen Mittelalter, wo Essen, Strom, Heizung, Wasser und ein Arzt nicht selbstverständlich waren. Wo die Leute nicht einfach kündigen konnten, wenn man keinen Bock mehr auf den Job hatten, sondern nach 14 Stunden auf dem Feld noch den Kopf abgeschlagen bekommen haben, wenn man schief geguckt hat. Wo man nach einer kleineren Verletzung in einem Kampf nach langem Siechtum an Wundbrand verreckt ist. Ja, ganz toll so im Mittelalter als Asiate.....
Aber, aber, aber in den ganzen Filmen (die ja quasi Dokumentationen sind) sieht man doch wie das war. Alle sind gewaschen und gestylt, es geht nur um Kampfkunst, Abenteuer und ganz, ganz viel Ehre.

Bei uns gibt's ja auch eine "Schule" die die Samurai des 21sten Jahrhunderts ausbildet. Also damit wir uns richtig verstehen: "Karate-Do-Samurai" Da laufen dann 15-jährige Manga-Mädels mit ihrem Holzschwert verträumt durch die City und träumen vom feudalen Comic-Japan.
Habe da mal zwei Trainingseinheiten mitgemacht, da mir die Schule von Bekannten empfohlen wurde. Technisch ok, aber ... man oh man... gelebte Budoromantik.
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  #18  
Alt 24-03-2017, 07:43
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott
Alter: 42
Beiträge: 30.250
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Ich glaube, du solltest mal deinen PS4 Controller zur Seite legen und wirklcih trainieren gehen. Soviel *** auf einem Haufen ist ja echt nicht mehr zu ertragen.
__________________
Du schlägst zu wie ein Vegetarier!
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  #19  
Alt 24-03-2017, 08:46
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: HEMA, Karate (inaktiv)
 
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Beiträge: 1.760
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Wenn dir Karate nicht zusagt, dann such dir eben was anderes. Meine in dem Fred gelesen zu haben das du aus Hamburg stammst. Dann verstehe ich das Problem echt nicht. In einer so großen Stadt wird es wohl einen Still geben der dir hart genug ist, auch wenn es nicht Karate ist.

Blick doch mal über den Tellerrand hinaus, anstatt nur Karate zu mosern.

Habe ja selbst hier im Forum ein paar mal mein Bedauern ausgedrückt, das in manchen Karate Strömungen ein paar Dinge nicht mehr so regelmäßig gelehrt werden, aber wäre nie auf die Idee gekommen deshalb über die Breitensport Vereine zu lästern.

Da sucht man sich entweder eine Strömung des Karate, die einen zusagt, oder man blickt über den Tellerrand hinaus.

Darüber zu lästern wie schlecht Breitensport Karate ist bringt einem nicht weiter..

PS: Du hast vergessen sich zu wünschen ein priviligierter Asiate zu sein. Als einfacher Bauer würde es nichts mit Karate im alten Ryukyu Königreich geworden. Das war eine Sache des Adels.

Geändert von karate_Fan (24-03-2017 um 08:48 Uhr).
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  #20  
Alt 24-03-2017, 12:20
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Kampfkunst: 5 Dan Mozido ryu Karate
 
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Beiträge: 183
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Ne hab mal in hamburg gewohnt bin aber umgezogen in ne kleinere Stadt, da gibt nicht so viel Auswahl.
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  #21  
Alt 24-03-2017, 12:29
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Kampfkunst: Kyokushin Budo Kai, Judo, Escrima, neuerdings auch viel rumstehe
 
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Zitat:
wo man noch Abenteuer bestreiten konnte und wo die Kampfkunst noch ernst genommen wurde und die Suche nach dem Sinn
Da gibt es doch einige Optionen:
Mit Kampfkunst: - Foreign Contractor, 1%er (in bestimmten Chaptern),...
Ohne KK: - Free Solo oder andere Formen des (Extrem-)Bergsteigens

Karate mit Würfen: Kyokushin Budo Kai (oder gleich zum MMA), wenn es auch noch mit Waffen sein soll: CMA
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  #22  
Alt 24-03-2017, 12:51
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Kampfkunst: Karate
 
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Um die Eingangsfrage zu beantworten: Nein: im DKV-Shotokan-Prüfungsprogramm gibt es keine Feger, Hebel oder Würfe. Anderenfalls müssten sie bei Kihon oder den Partnerübungen gelistet sein.
Ob du welche in der Bunkai zeigst, ist das anderes. Bunkai ist dir überlassen. Da kannste auch Flikflaks mit 4fachem überschlag zeigen, solange du eine passende Stelle in der Kata findest. Der konkrete Inhalt der Bunkai ist nicht vom Prüfungspgramm vorgeschrieben.
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  #23  
Alt 24-03-2017, 18:47
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Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
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Zitat:
Zitat von Mozi Beitrag anzeigen
Achso, dann wäre es wohl klug wenn ich einem Jujutsu Verein beitrete um dort die Karate Kata mit Würfen, Hebeln und dergleichen zu füllen und mit Anderen zu trainieren. Im Karate scheint das keiner im Unterricht unterrichten zu wollen. Bevor ich da nach dem Unterricht andere die lieber ihr Bier trinken wollen mit belästige..
Würfe im Karate bringen den Gegner z.B eher in eine Sitzposition mit dem Rücken zu Dir.
Oder auf Hände und Knie.
Oder den Kopf.

Im Jujutsu und Judo werden entschärfte Trainingsformen von Würfen genutzt.
Das ermöglicht ein wirkliches Aneigenen - über Randori.
So weit wirst Du im Karate nie kommen.
Einen Schulter - oder Hüftwurf ins Karate zu bringen, wird so gerne gemacht, das es schon wieder zählt. Ist aber wahrscheinlich "neuer" und neu reininterpretiert.
Aber gemixt wurde ja schon immer.

Wo man im Ju Jutsu den Genickdrehhebel lernt, lernt man in der kata scherende Genick-drehknickrucke im Stand - nicht kontrollierbar.

Bei solchen Sachen kannst Du gleich die Karatevarianten lernen, die an hartes Aikido und nicht an Judo gemahnen.
Die Frage ist nur, wo.
__________________
"We are voices in our head." - Deadpool
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  #24  
Alt 01-04-2017, 19:33
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Hallo Inumeg,

Zitat:
Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
Um die Eingangsfrage zu beantworten: Nein: im DKV-Shotokan-Prüfungsprogramm gibt es keine Feger, Hebel oder Würfe.
Das ist so nicht ganz korrekt. Ich zitiere mal:

Ura-Mawashi-Geri / Gyaku-Zuki (oder nach eigener Wahl) Ashi-Barai / Gyaku-Zuki

Zu finden im Prüfungsprogramm 2.Kyu.

http://www.karate.de/downloads/send/...and-04-10-2011

Grüße
SVen
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  #25  
Alt 02-04-2017, 21:11
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Kampfkunst: Karate
 
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Ich habe damals zum 2.Kyu auch den Ashi-Barai/Gyaku-Zuki beim Kihon genommen. Im Kumite musste ich ihn aber nicht anwenden.

Hebel und Würfe habe ich bis zum 1.Dan nicht machen müssen.
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  #26  
Alt 03-04-2017, 07:06
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Kampfkunst: Karate
 
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Zitat:
Zitat von CeKaVau Beitrag anzeigen
[...]
Das ist so nicht ganz korrekt. Ich zitiere mal:

Ura-Mawashi-Geri / Gyaku-Zuki (oder nach eigener Wahl) Ashi-Barai / Gyaku-Zuki
gna... das hab ich doch glatt überlesen.
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  #27  
Alt 03-04-2017, 07:54
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Hallo SynthpopFan

Zitat:
Ich habe damals zum 2.Kyu auch den Ashi-Barai/Gyaku-Zuki beim Kihon genommen. Im Kumite musste ich ihn aber nicht anwenden.
An meinen 2. Kyu kann ich mich nicht mehr erinnern (war nicht in diesem Jahrtausend ) aber ich habe noch nie im Jiyu-Ippon-Kumite bei der Prüfung einen Hebel oder Wurf gezeigt.
Ich bin eher der Feige-von-Hinten-Zuschlag-Typ. Hebel und Würfe liegen mir nicht so und die Varianz bei der Anwendung ist mörderisch.

Beim Bunkai allerdings habe ich häufig mit Würfen operiert (zumindest in petto gehabt), wenn ich einen gleich schweren oder leichteren Gegner hatte. Habe ich einen Prügel abgekriegt, bin ich halt auf Schlagen-Treten-Alternativen ausgewichen.

Im Jiyu-Kumite ist Ashi-Barai ziemlicher Standard.

Grüße
SVen
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  #28  
Alt 03-04-2017, 10:02
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Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu, Judo
 
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Würfe im Karate bringen den Gegner z.B eher in eine Sitzposition mit dem Rücken zu Dir.
Oder auf Hände und Knie.
Oder den Kopf.

Im Jujutsu und Judo werden entschärfte Trainingsformen von Würfen genutzt.
Das ermöglicht ein wirkliches Aneigenen - über Randori.
So weit wirst Du im Karate nie kommen.
Einen Schulter - oder Hüftwurf ins Karate zu bringen, wird so gerne gemacht, das es schon wieder zählt. Ist aber wahrscheinlich "neuer" und neu reininterpretiert.
Aber gemixt wurde ja schon immer.
Sehr gut erkannt Ich versuche es auch immer so zu erklären: Im Judo und Ju-Jutsu sind Würfe so verändert worden, dass man mit überschaubar Verletzungsgefahr miteinander kämpfen kann. Also der Geworfene landet, entsprechende Fallschule und saubere Ausführung vorausgesetzt, auf dem Rücken oder der Flanke und kann danach wieder aufstehen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich jemanden auf Asphalt nicht so reinlassen kann, dass er nicht mehr aufgesteht, aber das ist was anderes. Die Würfe nutzen keine Gelenkhebel mehr, sparen meist das Knie aus, etc.

Würfe im Karate sind in meinen Augen, genau so wie in den ursprünglichen Jiu-Jiutsu-Ryu aus denen das Judo entstand, darauf ausgerichtet, den Gegner zu Boden zu bringen, um dann mit einer Waffe oder Extremitäten weiter zu bearbeiten oder so zu Boden zu bringen, dass er dabei schon massiv verletzt wird. Daher zielen viele Würfe in der Ur-Form eher drauf an, dass der Gegner auf dem Kopf oder dem Nackenbereich landet und nicht auf dem Rücken. Ebenso wurde verhebelt geworfen, wobei das Gelenk aller Wahrscheinlichkeit nach schon beim Werfen massiv geschädigt wurde. Auf die Knie wurden häufig blockiert, um zu werfen und den Gegner landete auf allen vieren oder dem Steiß.

Wie schonen einige Techniken für den eigenen Körper waren, steht dabei nochmal auf einem ganz anderen Blatt.
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  #29  
Alt 03-04-2017, 13:21
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Kampfkunst: Karate
 
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Hi CeKaVau,

ich weiß, dass der Ashi-Barai beim Jiyu-Kumite eine sehr gerne und oft genommene Technik ist. Bei meiner Prüfung zum 1.Dan habe ich sie neben anderen Techniken beim Jiyu-Kumite auch eingesetzt. Mein(e) Gegner aber auch.

Als Du "Ich bin eher der Feige-von-Hinten-Zuschlag-Typ" geschrieben hast, musste ich lachen! Immerhin bist Du ehrlich und hast eine gewisse Selbsterkenntnis erlangt.

Ich gehöre zu den Leuten, die gerne schnell in den Gegner reingehen, um dem Gegner zuvor zu kommen. Da ich "nur" 1,75m groß bin, versuche ich es bei größeren Gegnern erst recht, bevor sie mich auf Distanz halten können und ich meine Treffer nur sehr schwierig anbringen kann.

Im Training übe ich mit (guten) Braun- oder Schwarzgurten auch gerne mal den einen oder anderen Hebel. Diese setze ich dann aber trotzdem eher vorsichtig ein. Wenn eine gewisse Routine drin ist, geht es auch schon mal schneller und stärker. Würfe sind mir zu weit weg. Als Shotokaner kann ich die Würfe aus dem Judo oder Jiu Jitsu / Ju-Jutsu auch nicht. Ich bin ja schon genug damit beschäftigt, Shotokan zu lernen! Trotzdem suche ich unsere Kata immer wieder regelmäßig nach Hebeln oder vielleicht auch versteckten Würfen ab und hinterfrage immer, welche Techniken man effizient im Falle eines Falles auf der Straße anwenden kann. Zum Glück bin ich aufgrund meiner ruhigen Art kein "Troublemaker". Ich würde dem Ärger auf der Straße eher aus dem Weg gehen, anstatt ihn zu suchen. Im Bunkai macht es mir auch Spaß, Hebel und Würfe (sofern ich sie anbringen kann) auszuprobieren. Bei meinen oberen Kyu- und bei meiner Danprüfung habe ich es jedoch tunlichst unterlassen und solide Shotokantechniken gezeigt. Man muss ja nicht übertreiben.

Mardl, Dein Beitrag ist übrigens sehr interessant.

An den Threadsteller (wo ist er eigentlich?): Ist Deine Frage nach Hebeln, Würfen und Feger im Shotokan bis zum 1.Dan hinreichend beantwortet worden?
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  #30  
Alt 03-04-2017, 19:42
Benutzerbild von CeKaVau
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Halllo SynthpopFan,

Zitat:
Als Du "Ich bin eher der Feige-von-Hinten-Zuschlag-Typ" geschrieben hast, musste ich lachen! Immerhin bist Du ehrlich und hast eine gewisse Selbsterkenntnis erlangt
Naja, mit Selbsterkenntnis hat das nicht viel zu tun. Ich versuche dass zu machen, was mir bei geringstem Risiko den größten Erfolg verspricht. Das sind bei mir Schläge und Tritte.
Auf kurze Distanz bin ich recht schnell und variabel, auf längere Distanz hängt es ziemlich haußen (wie man hier in der Gegend sagt).
Versteh' mich nicht falsch, ich finde meinen Weg schon herum im Bunkai und im Kumite sind gewisse Standards neben Ashi-Barai (was weiß ich, ab und zu mal nen Mawashi-Geri oder Yoko-Geri fangen, ab und zu mal nen Handkipphebel oder den Arm verdrehen) schon drin. Aber das empfinde ich als Manöver, die ich wirklich nur gegen unterlegene Partner mit Erfolg und vertretbarem Risiko anbringen kann.
Bei gleichwertigen oder besseren Partnern ist mir das wesentlich zu heiß. Hit&Run

Beim Bunkai bin ich der Meinung, dass es funktioniert, wenn man damit einen physisch überlegenen und zu allem entschlossenen Gegern überleben kann. Hier sieht es mit den Standards schon dunkel aus. Da gehe ich dann eher in Richtung Genickdrehhebel ala Hangetsu und Ähnlichem.
So etwas zeige/übe ich aber nur bei mir im Training. Ich zeige so etwas nicht bei Prüfungen - zu viel Adrenalin im Spiel und die Gefahr auf einen übermotivierten Jung-Schwarzgurt zu treffen ist viel zu groß.

Bei Prüfungen, die ich abnehme, mache ich das so, dass wenn einer der Prüflinge mit so etwas ankommt, ich mir einen schönen "kompakten" Schwarzgurt schnappe, von denen immer ausreichend am Rand herumsitzen und das mit dem als Partner wiederholen lasse. So manche Illustion zerstäubt das schon, aber besser so als später mal im E-Fall.

Grüße
SVen
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