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  #1  
Alt 10-09-2007, 21:35
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
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Standard How To die Kunst des einhändigen Kampfes

Salut ,
da mir nach meinem Post im Thread der schlimmsten Verletzungen (Quelle) gleich mehrere User eine PM geschickt haben, in den Fragen zum einhändigen Kämpfen gestellt wurden, habe ich mich entschieden hier ein kleines How To dazu zu schreiben. Da ich selber recht lange durch einen gebrochenen Finer nicht beide Hände nutzen konnte, ich aber zur zäheren Sorte gehöre, habe ich mich sehr intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt und trainiere es begeistert bis heute.

Vorwort:
Vorweg ein paar Klarstellungen von mir, damit niemand etwas falsch versteht.
Der einhändige Kämpfer wird immer im Nachteil gegenüber dem völlig gesunden sein. Das ist ganz klar. Ich will nicht, dass hier jemand den falschen Eindruck bekommt, man könnte einhändig zum Rambo werden. Jedoch ist es definitiv möglich sich einhändig ziemlich fit zu machen und auch zu kämpfen. Im Dojo (Ja, ich meine Vollkontakt) wie in der SV. Natürlich werdet ihr mit einem Arm nie jemanden besiegen, den ihr auch mit beiden Armen nicht besiegt, aber ihr könnt eure Chancen gegenüber jedem Gegner verbessern.
Ganz nach dem Motto: Den Kampf einhändig zu studieren, ist sinnvoler als ihn gar nicht zu studieren und galubt mir: Man kann einhändig mehr erreichen als ihr auf den ersten Blick denkt. Da kann vieles getan werden. Übung macht den Meister. Wie schon von Funakoshi sagte: Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.
OSU NO SEISHIN!

Zuvor noch ein paar Worte zur Sicherheit:
Klärt es mit eurem Arzt ab!
Fragt ihn inwiefern Erschütterungen akzeptabel sind oder nicht. Damit meine ich konkret Joggen und springen.
Eure verletzte Hand, Arm, Ellenbogen,..usw., was auch immer muss natürlich geschont werden. Mit dem verletzten Arm macht man gar nichts, aber es gibt auch Verletzungen bei denen man zum Beispiel auch nicht joggen darf. Bei so einer kein Training! Klärt das unbedingt ab!

Ukemi, die Kunst des Fallens:
Die Schwäche vieler Menschen ist das Herausstellen ihrer Stärke. Nur wer nicht voranschreitet, kann nie straucheln. Der Fall ist keine Niederlage, wenn man sich wieder erhebt. Erhard Altenbrandt

Hier werde ich nur ganz kurz darauf eingehen, aber wenn von euch der Wunsch kommt mehr zu wissen, kann ich gerne ein kleines How To Fallschule schreiben.

Das Gleichgewicht zu verlieren kann schnell passieren. Besonders wenn man mit nur einem Arm kämpft, seine Gedanken anfangs noch bei der Verletzung hat und über die eigenen Füße stolpert. Desweiteren könntet ihr gestoßen, geworfen oder gefegt werden. Dann fällt man auf den Boden. Bei einem bereits verletzten Arm kann eine mittel schwere Verletzung, eine ganz grosse Verletzung werden. Fallschule ist angebracht. Diese sollte man immer trainieren. Auch mit gesundem Arm, denn die Kunst des Fallens bringt nur Vorteile. Wer mal gestürzt ist und sich anstatt ordentlich abzuklatschen/rollen voll auf den Arm/Ellenbogen gestürzt ist, der weiss von welchem Schmerz und welcher Gefahr des falsch Fallen ich rede.
Natürlich kann man immer so doof fallen, dass die beste Fallschule nichts mehr bringt, aber auch hier geht es wieder um das Chancen verbessern im Falle eines Möglichen sturzes, denn mit Ukemi seit ihr im Sturz immer besser drann als ohne.

Ich will hier nur auf die wichtigsten vermerken.
Auf die Ausführung gehe ich hier nicht ein, kann aber bei bedarf gerne einen Extra Thread dazu eröffnen. Fallschule ist wichtig.
Ihr solltet zumindest beherrschen:

Ushiro-Ukemi (Rolle Rückwerts) Natürlich keine Gymnastik Rollen. Immer schön diagonal
Bilder aus Büchern unterliegen dem Urheberrecht, bitte nachweisen (vor dem Posten, dass diese benutzt werden dürfen

Mae-Ukemi (Rolle Vorwärts)
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Yoko-Ukemi (Fallen seitwärts)
Bilder aus Büchern unterliegen dem Urheberrecht, bitte nachweisen (vor dem Posten, dass diese benutzt werden dürfen

Es gibt noch mehr. Wie gesagt, bei Interesse mehr dazu
Als Ansporn: Es gibt Leute die können bei der Fallschule ein volles Glas Wasser halten ohne es auszuschütten. Das ist aber echt hohe Schule. Das mit dem Wasser kann ich selber auch nicht.

Zum eigentlichen Topic. Die Kunst des einhandigen Kampfes:

Im einhändigen Kampf ist eure stärkste Waffe das Schema Ausweichen, Verteidigen, Kontern.
Nicht direkt angreifen! Das ist einhändig sehr schlecht. Eure Deckungshand und eure Schlaghand ist die gleiche. Wenn ihr eine Bewegung macht, dann ist der Kopf ungeschützt. Deswegen erweist sich das obige Schema als das günstigste.
Eure verletzte Hand habt ihr am besten hinter dem Rücken bzw so, dass sie bei möglichen Mawashi Geris nicht voll im Schussfeld ist. Hier ist Ukemi wichtig, damit ihr im Ernstfall nicht voll auf die Verletzung fliegt.

Jetzt das was vermutlich alle wissen wollen. Wie trainiert man das:
Bei der Kunst des einhändigen Kämpfen ist ein Partner der mit einem trainiert unverzichtlich. Ihr müsst zu zweit sein. Dabei muss mindestens einer beide Arme gesund haben. Wenn beide gesund sind um so schöner, dann könnt ihr abwechselnd üben.
Es läuft so, dass man immer und immer wieder fest vorgesetzte Übungen durchläuft. Wenn diese absolut intus sind, völlig routiniert, dann kann man freier werden und die Übungen lockern, also weniger vorgeschrieben. Damit der andere nicht mehr weiss, was jetzt kommt, aber seinen Körper zum reagieren gebracht hat. Wenn auch diese Übung gut meisterbar ist, dann kann man sich einhändig ins Sparring trauen. Dann und wirklich erst dann kann man beginnen, sich im realen einhändigen Kampf zu schulen. Vorher bitte nicht! Die Gefaht das ihr euch verletzt ist zu groß.
Kein Sparring, ohne das meistern der Übungen und halbwegs brauchbarer Fallschule. Ihr tut euch damit selbst einen gefallen. Glaubts mir.

Übungen:
Ihr stellt euch gegenüber in den Kiba Dachi. Alle weiteren Übungen werden in Kiba Dachi ausgeführt. Das stählt die Beine und es hat sich erwiesen, dass die Möglichkeiten der einzelnen Hand besser ausgeschöpft werden können. Führt die Übung am Anfang langsam und sauber aus und steigert erst nach und nach das Tempo. Für alle Übungen gelten die gleichen Trefferflächen. Ihr werdet merken, dass es mit folgenden Trefferflächen am einfachsten ist, die Basis für den einhändigen Kampf zu schaffen. Da wie bereits erwähnt Deckungs- und Schlaghand gleich ist, könnt ihr kaum direkt nach vorne preschen. Ausweichen, Verteidigen, Kontern! Aus der Schussbahn des Gegners raus. Ihr werdet merken, dass folgende Stellen besonders trainiert werden müssen:
Ich habe sie hier rot markiert. Dort hin gehen alle Schläge in den Übungen. Das ist fix. Im Sparring könnt ihr dann natürlich hinschlagen wo ihr wollt

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Übung1:
Tori:
4 mal Tsuki. Die ersten zwei ungefähr auf Jodan Höhe, die letzten zwei ungefähr auf Chudan Höhe. Schlagt die Tsukis nicht zentral, also nicht Körpermitte sondern versetzt. Siehe dem Bild oben.

Uke:
Nagashi Uke Jodan, Koken Uke Jodan, Nagashi Uke Gedan, Koken Uke Gedan

Wiederholt die Übung. immer und immer wieder. Werdet schneller, setzt mehr Kime, achtet auf den ordentlichen Kampfblick!

Hier zwei Worte zum Kampfblick:
Der Kampfblick sollte immer durch den Bauch gehen. Das gilt für jeden Kampf. Egal ob gesund oder krank. Sieht man durch, nicht auf, durch den Bauch, dann sieht man Hüfte und Schulter. Jede mögliche Technik die ein Mensch ausüben kann, kommen aus Schulter oder Hüfte. Durch Übung bekommt man das Gefühl wann man wie reagieren muss. Sieht man in die Augen, kann man die Hüfte nicht sehen und umgekehrt. Stellt euch vor, als wäre euer Gegner nicht da. So und nicht anders muss ein sauberer Kampfblick sein. Gerade beim einhändigen Kämpfen ist das wichtig, denn dort habt ihr nicht die Möglichkeiten die ein gesunder Kämpfer hat. Übt mal Drills, dann werdet ihr sehen, dass das der einzig möglcihe Blick ist um das sauber zu Überstehen. Genug zum Blick hier, sonst wirds OT

Übung 2: (Um zwei Techniken erweitert)
Tori:
Tsuki Jodan, Tsuki Jodan, Tsuki Gedan Tsuki Gedan, Tsuki Jodan, Tsuki Gedan

Uke:
Nagashi Uke Jodan, Koken Uke Jodan, Nagashi Uke Gedan, Koken Uke Gedan und jetzt nach einer Wiederholung neu:
Shuto Uchi, Mawashi Gedan Barai

Damit habt ihr die beiden wichtigsten Übungen. Übt sie, immer und immer wieder. Werdet schneller und besser. Dann kann man einen Schritt weiter gehen. Fangt dabei aber auch wieder langsam an!

Übung 3: (Bitte erst dann üben, wenn Übung 2 auch wirklich ins Blut übergegangen ist)
Jetzt wieder beide in Kiba Dachi, diesmal kann sich Tori aber sein Ziel frei aussuchen. Es wird nicht vorgeschrieben wo der Schlag hingeht und welche Höhe er hat.
Angriff nach eigenem ermessen und die Wahl der verteidigung nach eigenem Ermessen.

Ist man darin recht fit und kann auch etwas Fallschule, dann kann man sich in das erste Sparring trauen.

Jeder gegner ist anders und man darf nie einen „Plan“ vom Kämpfen machen. Aber trotzdem werdet ihr mit den drei Vorübungen ganz anders dastehen als ohne sie. Glaubt mir. Sie bringen enorm Körpergefühl für das was jetzt kommt.
Versucht nicht nach vorne zu maschieren. Angriffe mit der Hand nur wenn ihr wisst, schneller alls der Gegner zu sein, denn ihr könnt euch dann nicht schützen. Versuchen seitlich weg zu kommen, damit der Gegner euch den Rücken zudreht und ihr zum Beispiel wunderbar von Hinten in die Kniekehle gehen könnt. Einhändig verteidigen, dabei den Weg nach hinten oder zur Seite suchen und Kontern.

Was euch auch von Nutzen sein wird, ist es euren Koken zu trainieren. Macht Anfangs mal nur 30 Liegestütze auf den Koken und steigert euch. (Wenn ihr gesund seit versteht sich)
Das brigt euch verdammt viel.

Der Rest ist die Zeit. Je länger ihr das übt, desto besser werdet ihr. Es ist nur von Nutzen und eine wunderbare Ergänzung zum normalen Training. So sehe zumindest ich das.

Das war es erstmal von mir. Wenn ihr konkret Fragen habt, zur Kunst, den Übungen, Fallschule, usw, usw. Dann beantworte ich sie natürlich.

In dem Sinne,
A bientôt
A.D.

Geändert von Dubois (10-09-2007 um 23:05 Uhr).
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  #2  
Alt 10-09-2007, 21:44
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Da hast Du Dir aber Mühe gemacht. Interessant.

Spam: Den Titel kann man auch anders lesen: "How to die - Kunst des einhändigen Kampfes"
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http://www.myspace.com/nomitoriko
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  #3  
Alt 10-09-2007, 21:49
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Spam: Den Titel kann man auch anders lesen: "How to die - Kunst des einhändigen Kampfes"
Doch nicht von jemandem, der als Beruf "à vivre rester" angibt (Was soll das eigentlich heißen ... Französisch ist das nicht, mon dieu!)

Finde ich auch toll, dass sich jemand die Mühe macht, seine Erfahrungen strukturiert aufzuarbeiten und zur Verfügung zu stellen

Zu den Übungen selbst kann ich leider nicht so viel sagen ... da müsste ich zuviele Karatevokabeln nachschlagen
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  #4  
Alt 10-09-2007, 21:53
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Spam: Den Titel kann man auch anders lesen: "How to die - Kunst des einhändigen Kampfes"
Das ist aber nicht koscher


Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Doch nicht von jemandem, der als Beruf "à vivre rester" angibt (Was soll das eigentlich heißen ... Französisch ist das nicht, mon dieu!)
Glaube mir Trinculo, die Geschichte dahinter willst du gar nicht wissen
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  #5  
Alt 10-09-2007, 22:08
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Da hast Du Dir aber Mühe gemacht. Interessant.

Spam: Den Titel kann man auch anders lesen: "How to die - Kunst des einhändigen Kampfes"

Genau so hatte ich es verstanden bis ich deinen Post gelesen hatte
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  #6  
Alt 10-09-2007, 22:09
Benutzerbild von noppel
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also abgesehen davon, dass ich das mit dem blick natürlich anders sehe (), frage ich mich doch, wie bei dir eine kopfseitdeckung auf der seite, wo der arm im arsch ist, aussieht...

gut, haken bedrohen euch weniger, aber vor die rübe wird bei euch auch gekickt, also... wie schützt du denn die offene kopfseite?

ohne mich eingehender mit der thematik beschäftigt zu haben würde ich im fall einarmiger kampf wohl eher eine seitliche kampfstellung ähnlich der leichtkontaktkickboxer einnehmen... besserer 'rundumschutz' denk ich mir.
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  #7  
Alt 10-09-2007, 22:20
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
wie bei dir eine kopfseitdeckung auf der seite, wo der arm im arsch ist, aussieht...

wie schützt du denn die offene kopfseite?
Viel Übung und versuchen schneller zu sein, bestehend aus:
Arm hoch, versuchen Abzuwehren. Der gesunde Arm ist hier natürlich zentral und das wichtigste ist:
Bewegen, bewegen und nochmal. Bewegen. Raus aus der Schussbahn.
Versuchen auszuweichen, verteidigen, kontern. Schnell sein. Du musst dich mehr bewegen, als dein Gegner, denn du hast das handycap. Wie oben erwähnt, bist du immer im Nachteil, aber du versuchst das beste aus deiner Situation zu machen. Darum dreht sich das ganze.

Gruß,
A.D.
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  #8  
Alt 10-09-2007, 22:25
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hast du mal was irgendwas in richtung FMA gemacht?

da gibts ja bisweilen das blocken, greifen, kontern prinzip (bzw block , check, counter) wo mit der selben hand geblockt wie auch gekontert wird.
GM Remy Amador Presas Block, Check, and Counter

der schritt des greifens bzw waffenarm kontrollieren ist im unbewaffneten kampf vernachlässigbar... da kannste dir aber einige gute anregungen für den einarmigen kampf holen, wenn du magst (die 2. hand ist bei diesen drill in den FMA permanent durchs greifen bzw waffenhand sichern blockiert bzw belegt)

wird dir gefallen
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  #9  
Alt 10-09-2007, 22:32
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
hast du mal was irgendwas in richtung FMA gemacht?

da gibts ja bisweilen das blocken, greifen, kontern prinzip (bzw block , check, counter) wo mit der selben hand geblockt wie auch gekontert wird.
Das Video sieht interessant aus

Nein, ich habe nie FMA trainiert. Aber das Prinzip Blocken, Kontern mit einer Hand ist ja genau das, was ich in den Übungen schrieb.

Ein Gegner schlägt dich zum Kopf. Du blockst und gehst mit der selben Hand direkt zum Kopf. Aus Zeitgründen dann eigentlich fast immer entweder Koken oder Shuto oder Haito. Andere Trefferflächen brauchen meist zuviel Zeit.

Grüsse,

EDIT:
Oder setzt einen Hebel mit der Blockhand an. Das würde ich aber nur empfehlen, wenn beide Arme fit sind. Einhändige Hebel gehen zwar auch, sind aber unnötig hohes Risiko.
Meiner Meinung nach
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  #10  
Alt 10-09-2007, 22:42
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Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
und das wichtigste ist:
Bewegen, bewegen und nochmal. Bewegen. Raus aus der Schussbahn.
Versuchen auszuweichen, verteidigen, kontern. Schnell sein. Du musst dich mehr bewegen, als dein Gegner, denn du hast das handycap. A.D.
Aber wenn ich deine Übungen richtig verstehe sind die doch eher statisch, oder? Stelle mir das gerade so vor, dass sich die beiden Partner im Kiba-Dachi gegenüberstehen und mit den Armen arbeiten. Wäre es nicht sinnvoll auch die Schrittarbeit in isolierten Übungen anzupassen? Denke, wie du auch sagst, dass man in einem Schlagabtausch eh den Kürzeren zieht.
Gruß Stefan
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  #11  
Alt 10-09-2007, 22:43
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Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
Das Video sieht interessant aus

Nein, ich habe nie FMA trainiert. Aber das Prinzip Blocken, Kontern mit einer Hand ist ja genau das, was ich in den Übungen schrieb.

Ein Gegner schlägt dich zum Kopf. Du blockst und gehst mit der selben Hand direkt zum Kopf. Aus Zeitgründen dann eigentlich fast immer entweder Koken oder Shuto oder Haito. Andere Trefferflächen brauchen meist zuviel Zeit.
ich meinte das auch eher als anregung für kombis... die sind da sehr einfallsreich in den FMA, auch wenn vieles für nen kampfsport unnütz ist, weil gern gelenke attackiert bzw gezielt zerstört werden

aber ein unermüdlicher quell von anregungen... kannste ja mal ausprobieren

worauf man beim einarmigen kämpfen vielleicht auch wert legen sollte, wäre, ob man mit nem angriff angriffe verhindern kann

schau dir mal dieses video an und achte mal ausschließlich auf seine deckung bzw rechte hand ab 2:40 und die erklärungen dazu
YouTube - Duke Roufus, Muay Thai, Full Contact Kickboxing, MMA Kicks

dieses blockieren des gegners kann man genauso mit diagonalen schlägen machen

natürlich scheiße, wenn man nur 1 arm hat
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  #12  
Alt 10-09-2007, 22:59
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@Someone
Die ersten drei Übungen sind statisch. Ja, aber sie sind dazu da, dir ein gefühl zu geben, mit nur einer Hand zu arbeiten. Die Übung konzentriert sich nur auf deine eine Hand.
Ich kann nur von mir reden, aber ich war damals überfordert, als ich direkt einhändig Sparren wollte. Es klappte wirklich besser, als mir mein Sensei die Übungen erklärte. Wenn jemand ein geniales Körpergefühl hat und ein Naturtalent ist, dann kann er das vielleicht dynamisch machen, aber ich war damals überfordert und ich glaube auch die meisten die das jetzt lernen möchten, würde das direkt am Anfang überfordern. Die ersten Drei Übungen sind eine ernorme Erleichterung um zu lernen, erstmal damit klar zu kommmen, nur noch eine Hand zu nutzen.

@noppel
De-Ai

Aber mit einem Arm auch wieder sehr fraglich. Ich würde Rückzug bevorziehen, denn zwei Arme sind einfach besser als einer. Es ist sicher nicht unmöglich, aber auch hier imho wieder unnötiges Risiko.
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  #13  
Alt 12-09-2007, 17:55
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Zu den Übungen selbst kann ich leider nicht so viel sagen ... da müsste ich zuviele Karatevokabeln nachschlagen
Dem kann geholfen werden
Habe es extra so heraus gesucht, dass eigentlich alle KK daraus schlau werden sollte.

Trefferhöhen
Jodan - Head Height
Chudan - Body Height
Gedan - Groin Height

Kiba Dachi - Reiterstellung
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Tsuki im Kiba Dachi - Gerader Faustschlag im Reiterstand
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Nagashi Uke - Sweeping Defence
Gleiche Technik dann auch von innen nach außen ausführbar!
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Koken Uke - Verteidigung mit dem Handgelenk (Eine meiner absoluten Lieblingstechniken )
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Shuto Uchi - Knife Hand Strike (Auch eine geniale technik)
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Mawashi Gedan Barai - Downward Sweep Defence
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Grüsse,
A.D.
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  #14  
Alt 12-09-2007, 19:29
Benutzerbild von noppel
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Zitat:
Gedan - Groin Height
war gedan nicht alles unterhalb dessen, was ein normaler mensch unter gürtelhöhe versteht? also beinbereich?
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  #15  
Alt 12-09-2007, 19:30
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
war gedan nicht alles unterhalb dessen, was ein normaler mensch unter gürtelhöhe versteht? also beinbereich?
Ja, aber ich bin mit meinem Englisch nicht fähig das mitzuteilen
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