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#1
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| Hi@all Ich habe heute durch Zufall gelesen, dass es in Badem - Württemberg inzwischen möglich ist, Karate als Sportfach einzuführen. Leider ist die einzige bisher zulässige Variante das DKV - Soundkarate... Was haltet ihr davon, Karate an den Schulen einzuführen? Ich persönlich fände es nicht unbedingt schlecht, obwohl man stark darauf aufpassen muss, wer eine KK lernen sollte und wer nicht. Eine Lösung dafür wäre auch sehr vorteilhaft. Wie die meisten von uns wissen, wurde auch in Japan damals Karate als Pflichtfach eingeführt, und zwar unter fast den selben Gesichtspunkten wie heute, nämlich die Steigerung von Konzentration, Gesundheit und Kondition. Freue mich schon über Meinungen und auf eine gesunde Diskussion...
__________________ Karate ist eindeutig kein Budo, denn es ist nicht der Weg des Militärs, vielmehr ist es Bushido, der Weg des Kämpfers... |
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#2
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| Ich gebe Unterricht an einer Grundschule im Rahmen der "offenen Ganztagsschule" in NRW (läuft als Arbeitsgemeinschaft). Ich mache mit denen relativ "normales" Training. Die Einschränkungen was Karate betrifft resultieren mehr aus der Gruppenkonstellation und den einzelnen Teilnehmern (ist vom sozialen Umfeld her einer der problematischere Stadtteile). Generelle Probleme habe ich nicht, auch keinerlei Einschränkungen/Vorgaben vom Träger. |
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#3
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| Ob man nun Soundkarate macht oder Jazzdance, ich finde nicht das man das so unterschiedlich bewerten soll. Man kann ja auch Speerwurf und Handball machen, das ist auch sehr gefährlich. "Wie die meisten von uns wissen, wurde auch in Japan damals Karate als Pflichtfach eingeführt, und zwar unter fast den selben Gesichtspunkten wie heute, nämlich die Steigerung von Konzentration, Gesundheit und Kondition." Das wollen alle Sportarten, und alle nehmen es für sich in Anspruch. |
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#4
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#5
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| Besser als nichts. Aber ist Soundkarate nicht sowas wie Tae Bo für ganz Harte? |
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#6
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| Hi Erstmal danke für die vielen Infos und Meinungen!!! @Kudos: Hast du schon mal Soundkarate trainiert? Ich möchte mir da kein Urteil erlauben, denn ich kenne es nicht... Das Üben von Kampfkünsten sehe ich nur in der Form als gefährlicher an, da es den Schülern doppelt und dreifach die Möglichkeit gibt, andere zu verprügeln oder ähnliches, was eine weitere Steigerung des Gewaltverhaltens zur Bedeutung haben könnte. Den Punkt, mehr auf das Sozialverhalten einzugehen, finde ich gut, schließlich könnte es sogar ein Ansatz sein, eben dieses Gewaltverhalten zu reduzieren, nur der Ansatz dazu dürfte sehr schwierig sein, und es stellt sich die Frage, inwiefern die Schüler (speziell Problemfälle) darauf ansprechen... Allerdings sehe ich dann Karate nicht mehr als reines Sportfach an, sondern eher als ein Fach, welches von Anfang an in Richtung Sport und Ethik gehen sollte. Und da wäre es mehr das Do, der Weg, der zu vermitteln wäre... Wie denkt ihr darüber?
__________________ Karate ist eindeutig kein Budo, denn es ist nicht der Weg des Militärs, vielmehr ist es Bushido, der Weg des Kämpfers... |
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#7
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So oder so ähnlich. Aber mal unter dem SV-Aspekt: Mach die Musik aus und der Typ kann nicht mehr weiter Kämpfen! ![]() |
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#8
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| Über Soundkarate und Dergleichen haben wir schon ein paar Threads. Bleibt hier bitte beim Schulthema! ![]() DKV Stiloffen <-> Soundkarate: Wie seht ihr das? soundkarate Verkommt das traditionelle Karate?? Persönlich hätte ichs früher sicherlich sehr gut gefunden, wenn wir an der Schule die Möglichkeit gehabt hätten Kampfsport, egal welchen, zu trainieren. Jede Argumentation dagegen halte ich für unangebracht ![]()
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#9
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| Zitat:
![]() Zitat:
Ich weiß auch nicht was besser ist, wenn sie einfach drauf los prügeln oder mit erlernten Techniken kämpfen. Das kommt wohl letzten Endes aufs gleiche raus...2. Mehr Möglichkeiten etwas tun zu können, heisst IMHO nicht, dass dadurch das Aggressionspotential erhöht wird. 3. IMHO tritt genau das Gegenteil ein. Zitat:
Das Problem ist nur äusserst komplex und hängt von soviele Faktoren ab, die alle kaum und vorallem gleichzeitig beeinflusst werden können. Z.B. bringt es nicht viel die Schüler selbstbewusster werden zu lassen, wenn ihr familiäres Umfeld katastrophal ist. Zitat:
Zitat:
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#10
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| Zitat:
Ich sehe das auch mehr allgemein als eine weitere Sportmöglichkeit, die evtl auch den etwas unsportlicheren (da es weniger direkten Vergleich gibt als in anderen Sportarten) die Möglichkeit gibt, sich zu betätigen. Schon das wäre IMHO ein Erfolg. |
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#11
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| [QUOTE=Pyriander]Ob man nun Soundkarate macht oder Jazzdance, ich finde nicht das man das so unterschiedlich bewerten soll. Man kann ja auch Speerwurf und Handball machen, das ist auch sehr gefährlich. [QUOTE] So sehe ich das auch...Ich finde Soundkarate sowie so eher...hmm...naja....ich sage mal nichts zu...:zwinker: Wenn jemand dann interesse an Karate findet, dann geht er/sie bestimmt in einen Verein. Wenn man im Schulsport Fußball macht, ist das ja auch nicht groß anders. Das ist im Prinzip das gleiche. @Michael1 Das klingt interessant. Wie sieht das denn genau aus? |
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#12
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| Zitat:
Die Kooperation läuft formal zwischen einem Trägerverein (bei mir die AWO) und dem Sportverein. Und für meinen Verein bin ich dort (gegen Honorar) als Trainer tätig. Vorraussetzung dafür ist ein Fachübungsleiterschein. Die Inhalte sind nach Rücksprache mit dem zuständigen Menschen von der AWO vollkommen mir überlassen. Ich habe es nicht mit einer ganz festen Gruppe zu tun da die Kinder erst dann in die AG's dürfen wenn die Hausaufgaben erledigt sind. Es gibt jedoch so etwas wie einen "Kern". Dieser besteht in meiner Gruppe fast ausschließlich aus Schüler/innen der ersten und zweiten Klasse weil die älteren zu der Zeit einfach noch nicht fertig sind mit den Hausaufgaben. Aus diesem Grund und weil das soziale Umfeld nicht ganz einfach ist (Ausländeranteil in meiner Gruppe ~70 %) ist das Training ausgerichtet. Es gibt einen hohen Spielanteil mit Spielen die sowohl die körperliche Entwicklung der Kinder ansprechen (Koordination, Geschicklichkeit) als auch ihr Verhalten (Kooperation, Mut (Gefühle allgemein), Raufspiele) und natürlich auch Elemente aus dem Karate. Das ganze ist ehrlich gesagt eine ziemliche Arbeit. Es fehlt an Disziplin, es ist schwierig eine persönliche Bindung zu den Kindern aufzubauen wenn man sie nur ein mal die Woche sieht und 1,5 Stunden ist für Kinder in diesem Alter einfach lang. Ich gebe auch regelmäßig Training in den Kinder- und Jugendgruppen in unserem Verein (der in der Halle der Schule trainiert), vom Energieaufwand und Stress sind die Einheiten im Verein die reinste Erholung... . |
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#13
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| Zitat:
Das klingt wirklich interessant...schade, dass es bei uns sowas nicht gibt... ![]() |
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#14
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| Wenn die nicht alle sondern nur die die nicht großartig aufgefallen sind (agresievität usw.) reinlassen ist das nicht so schlecht obwohl dan kann das ja jeder |
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#15
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| Zitat:
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU |
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