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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #1711  
Alt 21-05-2016, 00:06
inaktiv
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 7.810
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Klar. Ich lass den Langen nur aufstehen, um ihn mit Knie oder Jodan Mawashi auf halbem Weg abzuschießen.
Diese Südafrikaner, die den anderen wieder hochlassen, herje. ...
Ich hatte es befürchtet.

Das hört sich ja fast noch brutaler an als (südafrikanische) mma- romantik.

Ist das dann das richtige oder falsche karate nach deiner definition?


Gruss
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  #1712  
Alt 21-05-2016, 00:13
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
Registrierungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 2.250
Standard

Richtig ist am Wettkampfkumite ausgerichtet Langdistanzverhalten und das in der Szene mittlerweile recht gängige (lehrgängige) Anwendungsgerüst für Kataabläufe.
Richtig ist moichido und der Körper kann viel länger, als der Geist glaubt.

Bodenkampf ist falsch. Schubsen auch. Viel mit dem Partner beim Training reden noch mehr.

Ist mit den Knien ohne clinch zu schlecht :

Das Gürteltier
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"We are voices in our head." - Deadpool
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  #1713  
Alt 21-05-2016, 00:21
inaktiv
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 7.810
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Richtig ist am Wettkampfkumite ausgerichtet Langdistanzverhalten und das in der Szene mittlerweile recht gängige (lehrgängige) Anwendungsgerüst für Kataabläufe.
Richtig ist moichido und der Körper kann viel länger, als der Geist glaubt.

Bodenkampf ist falsch. Schubsen auch. Viel mit dem Partner beim Training reden noch mehr. ...

Hört sich interessant an, die ausübung des nach deiner definition richtigen Karate.

verstehe ich nicht, was sich die südafrikaner bei der nach deiner definition falschen ausübung gedacht haben.

Hoffentlich hat sich das seit 1982 entsprechend geändert.


Gruss
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  #1714  
Alt 21-05-2016, 21:09
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Schlagen, Treten, Greifen
 
Registrierungsdatum: 01.03.2010
Alter: 42
Beiträge: 194
Standard

Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Geht doch zum Kung Fu oder zum Krav Maga.

Das Einzige Karatetypische, das die letzten posts bedienen ist, das die meisten anderen es falsch trainieren.

Karate ist nun mal das, was und wie die meisten trainieren.

Eben nicht, ! nur weil ein großer Teil eine ähnliche Trainingsdidaktik an den Tag legt heißt das noch lange nicht das sie das verstehen was sie tun. Davon mal abgesehen, dass gefühlte 80% der Karatekas wahrscheinlich besser im kung fu aufgehoben wären. Denn da wären sie den Wurzeln des Karate näher als beim Sportkarate. die Meisten laufen ihre Katas haben aber überhaupt keinen Plan was sie da wirklich tun.

Klar für eine alten Greiss ist das ok, ob er Tai Chi macht oder Katas läuft im sinne einer Gymnastik hat das auch seinen Wert. Aber wenn er nicht das Bild der Anwendung im Kopf hat und dies auch für sich Solo extrahieren kann, dann hat das mit Karate nichts zu tun.

Und ja im Karate gibt es Würfe und Bodenkampf. Keine ernsthaft Kampfkunst kann sich die Distanz aussuchen ...
__________________
Das Erlegen von Schlangen, gelingt nur mit Gewandtheit und Vorsicht.
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  #1715  
Alt 23-05-2016, 16:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate, Wing Tsun
 
Registrierungsdatum: 16.05.2016
Beiträge: 72
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Zitat:
Zitat von Sekretär Beitrag anzeigen
Davon mal abgesehen, dass gefühlte 80% der Karatekas wahrscheinlich besser im kung fu aufgehoben wären. Denn da wären sie den Wurzeln des Karate näher als beim Sportkarate. die Meisten laufen ihre Katas haben aber überhaupt keinen Plan was sie da wirklich tun.

..
Das gibt es doch in allen Stilen, Leute, die sich schön bewegen aber im Ernstfall schön einbrechen. Wer auf SV hin trainiert, muss sich zuerst selbst besiegen. Mit dem Anspruch der Überwindung von diversen Grenzen.

Ob man im Kung Fu den Wurzeln des Karate näher ist, glaube ich nicht- Es gibt im Kung Fu auch seltsame Blüten.
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  #1716  
Alt 02-12-2016, 20:59
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 16.10.2015
Beiträge: 9
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Dir kann ich nur zustimmen FireFlea!
Es kommt immer auf die Person an....
Karate eignet sich definitiv zur Selbstverteidigung, ein empfehlenswerter Stil ist Enshin Karate, das ist ein Vollkontaktstil mit sehr runden flüssigen Bewegungen und Kata gibt's nur am Partner - Kihon gibt's garnicht.

Karate Praxis und Koshinkan Karate kann ich nur empfehlen, dabei handelt es sich weniger um Stilrichtungen als Trainingsweisen.... der Fokus liegt hauptsächlich auf SV und Kihon und Kumite sind weniger "stumpf" als im Standard Shotokan. Im Koshinkan (Wies genau bei Praxis ist weiss ich gerade nicht) kann man auf jeden Fall seinen ursprünglichen Stil (also quasi die Kata etc) weiter praktizieren es geht nur darum so zu arbeiten, dass die ganze Schose funktioniert!
Ich habe alles drei schon trainiert und bin sehr zufrieden.

Es gibt im Karate übrigens auch Bodenkampf Elemente, Würfe und Hebel nur liegt der Fokus eben auf Schlägen und Tritten was durchaus Sinn macht - gerade wenn man bedenkt, dass Karate für SV entwickelt wurde!

MFG

Geändert von Kanjō-tekina karate (02-12-2016 um 21:02 Uhr).
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  #1717  
Alt 06-12-2016, 08:17
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 28.11.2016
Ort: Bayreuth
Beiträge: 16
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Zitat:
Zitat von Kanjō-tekina karate Beitrag anzeigen
Karate eignet sich definitiv zur Selbstverteidigung
Das trifft den Kern Aber nicht jeder sieht die Effektivität hinter dem Karate Training zur SV.

Wichtige Aspekte sind u. a. auch, dass man im Training sein Auge schult, Schnelligkeit erlernt, oder aus dem Unterbewusstsein heraus zu handeln.
Da merkt man schon eine Verbesserung, wenn man KK im allgemeinen erlernt.

Aber leider haben die anderen auch recht... viele Menschen laufen ihre Katas einfach nur runter, das ist wie tanzen... Jede Kata hat ihre Berechtigung und ihren Sinn und auch ihre Geschichte. Man sollte doch zumindest wissen, was sie bedeutet (Namen) und was ihre Schwerpunkte sind...
Außerdem sollte man eine Kata nicht "ablaufen", man soll seinen Kampfgeist zeigen und die anderen spüren lassen.
Nicht einfach, ich weis, aber das Training hilft, sich darin zu verbessern.

Effektive SV durch Karate sehe ich z. B. in dem Satz "Der erste Schlag muss sitzen!", den predigt unser Sensei oft. Der erste Schlag muss den Kampf entscheiden. Also zielen wir dahin wo es weh tut und effektiv ist (ich rede hier nicht vom sofortigen Tod des Gegners, aber ich schlage ihm auch nicht auf den Oberarm, wenn er mich gegen meinen Willen festhält).

Zielpunkte des Körpers lernt man auch in anderen KKs kennen, aber im Karate wird schon auch ein Schwerpunkt auf die Faustschläge gelegt. Ich bin deswegen kein Profi-Boxer und hol mir irgendwelche Gürtel, weil ich jemand mit einer Geraden sofort auf die Bretter schicke, aber ich weiß, wenn mich einer packt, dass ich zuschlagen kann und wie es effektiv (kurze Zeit, kurzer Weg, viel Wirkung) funktioniert (also ich "fuchtel" halt dann nicht ewig rum, sondern such mir den direkten Weg in sein Schmerzzentrum).

Was ich besonders durch das Training gelernt habe ist, Distanzen richtig einzuschätzen.

Ich sehe das oft bei unseren Anfängern, wenn sie "meilenweit" auseinander stehen und glauben, sie hätten Schlagdistanz. Erst im Laufe der Zeit entwickelt man ein Auge dafür, wann jemand wirklich in effektiver Reichweite ist.
__________________
Was die Kirschblüte unter den Blumen, ist der Krieger unter den Menschen
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